Toxoplasmose

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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garry07

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Hallo alle zusammen,

wir haben einen 9 monate alten Stubentiger und hängen sehr an dem Tier. wollte mal gern wissen wie es sich mit der Krankheit verfällt und wie teuer eine untersuchung beim TA wäre um ihn testen zulassen?
 
Mafi

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Hallo!
Hat er irgendwelche Symptome oder wie kommt ihr darauf in zu testen?
 
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garry07

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nein hat keine anzeichen aber wir haben kinderwunsch und da hab ich gelesen das man dies untersuchen lassen müsste
 
Mafi

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Die Schwangere Frau muss sich untersuchen lassen.
Und das zahlt die Krankenkasse!
 
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Ute

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Wenn eine Schwangerschaft fesgtestellt wurde, wird ein Test auf Toxoplasmose-Anitkörper gemacht.

Selbst wenn das Katerchen die Krankheit hat, müsste man das Tier nicht weggeben. Die Schwangere sollte nur aufpassen, das sie nicht mit den Ausscheidungen des Katerchens in Berührung kommt, beispielsweise beim KaKlo sauber machen. Genauso wie sie aufpassen sollte kein rohes oder nicht durchgebratenes Fleisch zu essen.
 
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ego77

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Mafi

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Schiller

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Die Schwangere Frau muss sich untersuchen lassen.
Und das zahlt die Krankenkasse!

Nein, das zahlt die Krankenkasse nicht! Und eine Schwangere muß sich auch nicht untersuchen lassen. Ein Test kostet ca. € 20,-- . Wenn du negativ getestet wirst, mußt du allerdings den Test noch 2 x wiederholen. Mein Frauenarzt hält die Gefahr, das Katzen Toxo übertragen für extrem gering, da man sich nur an mindestens 3 Tage altem Kot anstecken kann (wenn die katzen überhaupt Toxo haben).

Viel gefährlicher ist rohe Wurst oder Fleisch - wobei selbst da die Gefahr gering ist! Ich mag Rinderleden etc. am liebsten grade warm, esse für mein Leben gerne Tatar ect. habe seit 20 Jahren Katzen, bin allerdings Toxoplasmose negativ.
 
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Saymuhtome

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bin gerade etwas baff...

nachdem ich gelesen habe, dass selbst der Toxoplasmose-negativ-Abgleich tatsächlich nicht mehr zu den von den gKk bezahlten Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen gehört...

Gleichzeitig werden Untersuchungen wie Blutdruck/Gewicht etc. die von einer Schwangeren ohne größeren (finanziellen) Aufwand selbst festgestellt und bewertet werden können als Präventivmaßnahmen dargestellt.

Das ganze dann betrachtet unter dem immer größer werdenden epidemologischen Druck der Neuzeit- da bin ich froh, dass ich ein Mann bin und nicht plötzlich Verantwortung für Zwei habe.. um dann zielmlich alleingelassen zu werden, wenn ich keine finanziellen Polster habe.

Ähm, ok, das war OT, btt: TP ist zwar immer noch weit verbreitet, die üblichen Hygienemaßnahmen und Ratschläge scheinen jedoch ausreichend zu sein. Auch gibt ein positiver TP-Abgleich wenig Hinweise auf Kindsgefährdung (ähnlich wie der oft verwendete TBC-Pricktest). Er sagt lediglich aus, dass der oder die Betreffende bereits eine Immunantwort hatte.

gruss
muh
 
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garry07

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  • #10
danke für die ganzen hilfreichen tipps. jetzt bin ich echt schlauer.
es ist dennoch eine frechheit das man für sovieles bezahlen muss, da fragt man sich wozu bin ich versichert? und der staat brauch sich nicht wundern das immer weniger kinder bekommen.

danke nochmal
 
Mafi

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  • #11
bin gerade etwas baff...

nachdem ich gelesen habe, dass selbst der Toxoplasmose-negativ-Abgleich tatsächlich nicht mehr zu den von den gKk bezahlten Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen gehört...

Gleichzeitig werden Untersuchungen wie Blutdruck/Gewicht etc. die von einer Schwangeren ohne größeren (finanziellen) Aufwand selbst festgestellt und bewertet werden können als Präventivmaßnahmen dargestellt.

Das ganze dann betrachtet unter dem immer größer werdenden epidemologischen Druck der Neuzeit- da bin ich froh, dass ich ein Mann bin und nicht plötzlich Verantwortung für Zwei habe.. um dann zielmlich alleingelassen zu werden, wenn ich keine finanziellen Polster habe.

Ähm, ok, das war OT, btt: TP ist zwar immer noch weit verbreitet, die üblichen Hygienemaßnahmen und Ratschläge scheinen jedoch ausreichend zu sein. Auch gibt ein positiver TP-Abgleich wenig Hinweise auf Kindsgefährdung (ähnlich wie der oft verwendete TBC-Pricktest). Er sagt lediglich aus, dass der oder die Betreffende bereits eine Immunantwort hatte.

gruss
muh


Entschuldige das es hier zu einer Grundsatz Diskussion wird, aber ich muss auch noch was dazu sagen!

Ich finde es gelinde gesagt eine ziemliche Milchmädchenrechnung das so wichtige Untersuchungen heute freiwillig und auf eigene Rechnug gemacht werden!
Lässt sich die Frau nicht testen weil sie nicht so viel Geld hat und steckt sich in der Schwangerschaft an stehen die Folgekosten die auf die Kassen zu kommt ja wohl nicht in der richtigen Relation dazu.
Ganz abgesehen von dem Leid der Eltern.

Und da schreien alle Politiker laut das wir einen Kindermangel haben!
Toll, wenn sie sich nicht mal daran beteiligen wollen das wir gesunde Kinder das Leben schenken!
Armes Deutschland!
 
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Schiller

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  • #12
Entschuldige das es hier zu einer Grundsatz Diskussion wird, aber ich muss auch noch was dazu sagen!

Ich finde es gelinde gesagt eine ziemliche Milchmädchenrechnung das so wichtige Untersuchungen heute freiwillig und auf eigene Rechnug gemacht werden!
Lässt sich die Frau nicht testen weil sie nicht so viel Geld hat und steckt sich in der Schwangerschaft an stehen die Folgekosten die auf die Kassen zu kommt ja wohl nicht in der richtigen Relation dazu.
Ganz abgesehen von dem Leid der Eltern.

Und da schreien alle Politiker laut das wir einen Kindermangel haben!
Toll, wenn sie sich nicht mal daran beteiligen wollen das wir gesunde Kinder das Leben schenken!
Armes Deutschland!

Ich denke, das die Gefahr der Ansteckung in der Schwangerschaft an Toxoplasmose so gering ist, das die Krankenkassen das ohne Probleme aufrechnen können. Andere Test werden ja gezahlt, Röteln z.B, oder die Blutuntersuchung wg. Eisenmangel etc.
Ich bin mir auch ziemlich sicher, daß das nicht der Grund ist, warum die Deutschen nicht mehr so viel Kinder bekommen.
Denn kommischerweise bekommt die Gesellschaftsschicht, die am wenigsten Geld hat, die meisten Kinder :cool:.
 
ego77

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  • #13
Auch wenn jetzt vile laut aufschreien; wer nicht die 30 € für den T-Test hat, sollte sich überlegen wie er die nächsten Jahre mit Kind finanzieren will.
Die Aufregung könnte ich verstehen, wenn alle Blutuntersuchungen selbst zutragen wären.
 
Mafi

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  • #14
Auch wenn jetzt vile laut aufschreien; wer nicht die 30 € für den T-Test hat, sollte sich überlegen wie er die nächsten Jahre mit Kind finanzieren will.
Die Aufregung könnte ich verstehen, wenn alle Blutuntersuchungen selbst zutragen wären.


Mir geht es hier weniger darum das man den Test zahlen muss als um die Freiwilligkeit.
Wie viele denken da, ach ich habe doch gar keine Katzen, ist doch nicht so wichtig, und stecken sich dann am Mettbrötchen an.

Wie eine meiner Vorredner schon passend festgestellt haben bekommen ja vor allem nicht gerade betuchte Leute Kinder.

Und ich finde schon das das (gewollte) ungeborene Leben geschützt werden sollte.

Und das auch bei Mütter die weder finanziell noch intellektuell in der Lage dazu sind das selbst zu tun.

Für jeden anderen Mist wird doch auch Geld ausgegeben.

Bei meiner älteren Tochter habe ich vor 7 Jahren noch alle Schwangerschaft relevanten Vitamine und Spurenelemente bezahlt bekommen.

Obwol das bei mir sicher nicht unbedingt notwendig war, da ich zu einer Gesellschaftsschicht gehöre die sich Gedanken über Ernährung und Gesundheit macht.

Aber was ist mit all den Föten die in Bäuchen von Müttern stecken die sich keine Gedanken darüber machen.

Was soll mit denen geschehen, sollen sie nicht den gleichen Start ins Leben bekommen?
Oder willst Du generell solchen Leuten das Recht auf Kinder absprechen?
 
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Saymuhtome

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  • #15
nabend,

interessante Ansichten.

30€ für den TP-Test sind wirklich marginal verglichen mit den sonstigen Kindeskosten. Das stimmt bestimmt. Wobei sich mir gerade die frage stellt, warum er so teuer ist, habe ihn als reinen Labortest billiger in Erinnerung. Und an diejenigen Damen/Paare, die ihn haben machen lassen: handelte es sich um einen reinen Antikörpernachweistest?

Klar, TP ist eine der Infektionskrankheiten, die zwar immer noch weit verbreitet sind, jedoch im Verhältnis wenige Föten- und Säuglingsmortabilität aufweisen. auch ist durch effektive Aufklärung der Schwangeren das Risiko begrenzbar. Auch sozial schwächere sind erreichbar (Aufklärungs-/Beratungsgespräch, Medien, v.a. I-Net) Von daher kann ich die Risikobewertung durch die gKk durchaus nachvollziehen.

Bei Listerien sähe die Argumentation ähnlich aus.

Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann, ist, dass Maßnahmen, die eine Schwangere selbst ohne großen Auwand durchführen kann (Gewicht, Blutdruck) in die (teuren) Hände der gynäkologischen Praxis verlagert werden.

Klar ist, dass den gKk nur begrenzte Budgets zur Verfügung stehen. Aber ob man diese Budgets für teure Routineuntersuchungen ausgibt ? Oder vielleicht doch eher die Amniozetese bezahlt statt dreimal Blutdruck und Gewicht? Und damit dann doch eher auch den sozial schwächeren hilft?

Wäre ein Rechenbeispiel, so böse das auch klingt.

Ähm.. wie sind wir noch mal drauf gekommen? Achja.. Ob man seine Katze auf TP testen sollte, wenn eine menschliche Schwangerschaft ansteht. Gibt es TÄ, die testen? Mir persönlich relativ unbekannt.

gruss
oli
 
Schiller

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  • #16
Mein Toxoplasmose Test (in Bayern, vielleicht gibt es ja regionale Unterschiede) hat € 20,40 gekostet -einmalig. Da ich negativ getest worden bin, wird mein Blut noch 2 mal abgezapft und getestet. Ich denke, es ist ein Antikörpertest, hab ich allerdings durch meine Unterlagen nicht definitiv herausfinden können.

Das Gewicht und Blutdruck in der Gyn.-Praxis alle 4 Wochen kontrolliert werden find ich angesichts der Gefahr einer Gestose (Schwangerschatsvergiftung) richtig, es gibt bestimmt einige, die daheim weder auf ihr Gewicht achten, noch ein Blutdruckmeßgerät daheim haben.

Die Fruchtwasseruntesuchung ab 35 Jahre ist kostenfrei, ebenso wenn bei jüngeren Frauen ein Verdacht entsteht.

Wenn einer Schwangeren aufgrund der Schwangerschaft Beschwerden hat, bekommt man die Medikamente auf Rezept ohne Rezeptgebühren.
 
Emmy

Emmy

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  • #17
...ich habe in HH für den Toxo-Test beim Gynäkologen 46 € gezahlt, fand ich auch ziemlich happig.

Da ich negativ bin, überlege ich derzeit zumindest eine meinr beiden Katzen testen zu lassen, da Laila mich regelmäßig und täglich abschleckt, vorzugsweise nachts oder früh morgens im Bett..

...unsere TÄ meinte allerdings, es sei wahrscheinlicher von einem Auto überfahren zu werden, als sich während der Schwangerschaft mit Toxoplasmose durch Katzenkot anzustecken, da diese Viren (oder was auch immer), erst nach 48 Stunden an der Luft aktiv werden. Man sollte meinen, dass die meisten Leute ihre Kaklos täglich reinigen und somit die Gefahr nicht nennenswert sei:confused:;)
 
Amaryllis

Amaryllis

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  • #18
Der Toxotest in der Schwangerschaft ist ein Antikörpersuchtest bzw. eine Titerbestimmung. Und das aus einem ganz einfachen Grund. IgG ist plazentagängig. Wenn eine Schwangere bereits nach durchgemachter Infektion mit Tox IgG hat, dann ist auch das Kind geschützt, wenn die Mutter wieder mit dem Erreger in Kontakt kommt.

Die Katze/n testen zu lassen, macht keinen Sinn, weil bei Katzen Mehrfachinfektionen mit Tox vorkommen, bis sich eine Immunität ausbildet und eine Wohnungskatze auch lebenslang toxoplasmosenegativ bleiben kann, so sie nicht mit rohem Fleisch gefüttert wird. Füttert man roh oder hat Freigänger, dann müsste man die Katzen regelmäßig testen (was wesentlich teurer ist als die Toxoplasmose-Ak-Suche bei einer werdenden Mutter).

Das größte Infektrisiko für Schwangere geht übrigens neben Rohfleisch von Erdboden z.B. bei Gartenarbeiten aus!
 
A

Angel-Jacky

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  • #19
Hallo, hier antwortet euch eine schwangere Arzthelferin. ;)
Also: Seit meinem 3. LJ bis vor ca. 15 Jahren hatten meine Eltern eine Stallhasenzucht (na ja, Zucht ist übertrieben...mein Vater hats gerne so bezeichnet...). In einem Jahr sind uns bis auf 2 Tiere ALLE an Toxoplasmose gestorben :( . Am Anfang wussten wir nicht, was sie haben, so hat mich auch keiner davon abgehalten, mit ihnen weiterhin zu kuscheln und zu schmusen.
Mitte Januar dann mein positiver Schwangerschaftstest. Ich habe dann trotzdem, obwohl ich ja wusste, dass ich Toxo-positiv bin, einen Toxoplasmosetest gemacht (bevor mein Gyn. auf die Idee kommt, und ich ihn zahlen muss, schließlich bin ich ja positiv, geb ich doch kein Geld mehr aus), und zwar bei uns in der Praxis. So, und was war das -noch mal verifizierte- Ergebnis??? NEGATIV!!! Na, das auch noch. Konsequenzen? KEINE! Ich mach halt jetzt kein Kaklo mehr usw, das macht halt jetzt Angel. Denn, entweder haben meine Tiere keine Toxoplasmose (was ich am ehesten vermute) oder aber, ich stecke mich aus irgendwelchen Gründen einfach nicht an (hätte ich ja sonst bei den Kaninchen schon längst getan).
 
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