Tödliche Gefahr - Fallenjagd in Deutschland

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Hallo,

folgende Anfrage erhielten wir diese Tage per E-Mail:

Wir möchten Sie auf den neuen Film von Manfred Karremann aufmerksam machen und bitten Sie um Veröffentlichung in Ihrem Forum bzw. Rundmail an Ihre Forenmitglieder:

ZDFzoom Tödliche Gefahr - Fallenjagd in Deutschland Mittwoch, 10. August 2011, 23.25 Uhr
http://zoom.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,8271351,00.html

Schreiben sie uns gern ihre Meinung zum Film, und auch an das ZDF:
ZDF, Redaktion ZOOM, Postfach 40 40, 55 100 Mainz

Je mehr Menschen dieses Thema kommentieren desto eher bewegt sich etwas.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Vincentz
 
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Barbarossa

Barbarossa

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Wer noch keinen Fuchs - ein Tellereisen am blutigen Beinstumpf hinter sich herschleifend - gesehen hat, sollte sich die Doku anschauen, um zu erahnen, mit welcher tierverachtenden Brutalität vor unseren Haustüren (immer noch) ganz legal dem Hobby Jagd nachgegangen werden darf.
 
Nonsequitur

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Danke für den Hinweis! :)
 
Kratzbaum85

Kratzbaum85

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Aus welchem Grund ist es Jägern erlaubt, solche Fallen auszulegen? Können die dank ihrer Fachkenntnis vorbestimmen, dass alle Tiere so in die Falle laufen, dass sie sofort tot sind :confused: Ist doch echt ne Farce...

Danke für den Hinweis, werd mir die Doku auf jeden Fall anschauen!

LG Kratzbaum
 
juniper1981

juniper1981

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Aus welchem Grund ist es Jägern erlaubt, solche Fallen auszulegen? Können die dank ihrer Fachkenntnis vorbestimmen, dass alle Tiere so in die Falle laufen, dass sie sofort tot sind :confused: Ist doch echt ne Farce...

Also bitte - was können die Jäger denn dafür, wenn die Viecher zu blöd sind, um die Fallen richtig zu benutzen? *achtung sarkasmus*

Auch von mir, danke für den Hinweis.
 
Gandalf

Gandalf

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Ich kann mir sowas nicht ansehen, aber ich kxxxe gleich trotzdem....
wo leben wir denn?
 
Nascha

Nascha

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Interessante Doku aber mieser Sendeplatz. 23:25 Uhr mitten in der Woche. Ich werde es mir wohl ansehen, aber gut ist das nicht, ich muss Donnerstag arbeiten.

Schade, dass sie sowas nicht zu einer besseren Uhrzeit bringen.
 
Kratzbaum85

Kratzbaum85

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Interessante Doku aber mieser Sendeplatz. 23:25 Uhr mitten in der Woche. Ich werde es mir wohl ansehen, aber gut ist das nicht, ich muss Donnerstag arbeiten.

Schade, dass sie sowas nicht zu einer besseren Uhrzeit bringen.

Jo, der Sendeplatz. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt :rolleyes:
 
ELIA

ELIA

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Leider habe ich schon selber sehen müssen wie diese Tiere in den Fallen aussehen,aber ich werde es trotzdem anschauen.
Es ist ganz wichtig,daß dieses elende Tun endlich ein Ende hat.:(
 
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Parallax

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  • #11
Und wieder die leidige Falschdarstellung.

Der Hund kam in eine Falle am Wegesrand.

Problem 1)

Der Hund kommt da rein, ergo die Falle hat sich nicht in einem Fangbunker befunden, ist also illegal aufgestellt worden. Mindestens eine Ordnungswidrikeit für den Jäger in diesem Revier, da der Hund auch verletzt wurde, dürfte es wohl zu einer Anzeige mit Verhandlung kommen.

Problem 2)

Die Falle war, (laut Bericht), am Wegesrand aufgestellt. Fallen müssen versteckt aufgestellt werden, wo sie schwer zu finden sind. Am Wegesrand ist das wohl nicht gegeben, also die 2. Ordnungswidrigkeit, die dann wohl entgültig zum Verlust des Jagdscheines führen wird.

Wäre die Falle ordnungsgemäß in einer Deckung oder Hecke aufgestellt worden, wäre ein Fallbunker drüber installiert worden. Der Hund hätte die Falle a) schwer finden und b) nicht betreten können. Ein anderes Tier kann durch die interne Geometrie des Fallbunkers nur mit dem Kopf an den Köder, was zum sofortigen Tod führt.

So, nun an die rumheulenden PETA-Mitglieder und Hobbytierschützer.
Was wäre passiert, wäre die Falle richtig aufgestellt? Richtig, nichts!
Wie lange leidet das Tier, kommt es in einen richtigen Fangbunker? Richtig, weniger als eine zehntel Sekunde!

Die Diskussion ob solche Fallen verboten werden sollen ist langweilig, weil diese Art der Fallenstellung ohnehin bereits verboten ist. Aber ich denke da fährt wieder Verstand gegen Wand.

Mfg
Parallax
 
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rlm

rlm

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  • #12
Ich schubs mal
 
Zuletzt bearbeitet:
rlm

rlm

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  • #13
Wer noch keinen Fuchs - ein Tellereisen am blutigen Beinstumpf hinter sich herschleifend - gesehen hat, sollte sich die Doku anschauen, um zu erahnen, mit welcher tierverachtenden Brutalität vor unseren Haustüren (immer noch) ganz legal dem Hobby Jagd nachgegangen werden darf.

Es ist so vielen nicht klar, welche grausamen Taten in unseren Wäldern geschehen.
So oft bekommt man zu hören 'Was, Fallen sind wohl noch erlaubt'', gestern erst wieder.

Und so oft stehen die Fallen am Feldesrand.
 
ELIA

ELIA

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  • #14
Und wieder die leidige Falschdarstellung.

Der Hund kam in eine Falle am Wegesrand.

Problem 1)

Der Hund kommt da rein, ergo die Falle hat sich nicht in einem Fangbunker befunden, ist also illegal aufgestellt worden. Mindestens eine Ordnungswidrikeit für den Jäger in diesem Revier, da der Hund auch verletzt wurde, dürfte es wohl zu einer Anzeige mit Verhandlung kommen.

Problem 2)

Die Falle war, (laut Bericht), am Wegesrand aufgestellt. Fallen müssen versteckt aufgestellt werden, wo sie schwer zu finden sind. Am Wegesrand ist das wohl nicht gegeben, also die 2. Ordnungswidrigkeit, die dann wohl entgültig zum Verlust des Jagdscheines führen wird.

Wäre die Falle ordnungsgemäß in einer Deckung oder Hecke aufgestellt worden, wäre ein Fallbunker drüber installiert worden. Der Hund hätte die Falle a) schwer finden und b) nicht betreten können. Ein anderes Tier kann durch die interne Geometrie des Fallbunkers nur mit dem Kopf an den Köder, was zum sofortigen Tod führt.

So, nun an die rumheulenden PETA-Mitglieder und Hobbytierschützer.
Was wäre passiert, wäre die Falle richtig aufgestellt? Richtig, nichts!
Wie lange leidet das Tier, kommt es in einen richtigen Fangbunker? Richtig, weniger als eine zehntel Sekunde!

Die Diskussion ob solche Fallen verboten werden sollen ist langweilig, weil diese Art der Fallenstellung ohnehin bereits verboten ist. Aber ich denke da fährt wieder Verstand gegen Wand.

Mfg
Parallax

Könntest Du mir mal das erlären?Wie kann ein anderes Tier,Marder,Dachs,Fuchs,Waschbär usw die gut getarnte Fall nebst Fallgbunker finden und ein Hund nicht?
Ich bin weder Peta Mitglied noch Hobbytierschützer.
Ich bin seit 40 Jahren in Besitz eines Jagdscheins,früher eines Jugendjagdscheins,weiss gar nicht,ob es das noch gibt.
Da musst Du mir nichts mehr über die Jagd erzählen.
Ich vermute mal,Du bist Jungjäger,da sieht man viele Dinge noch sehr verklärt und lässt sich von markigen Sprüchen und Jagdhornklängen noch beindrucken.
kleines Jagdlied gefällig.
"Ich schiess den Hirsch im tiefen Forst und tief im Wald das Reh,den Adler auf
der Klippe Horst,die Ente auf dem See,dann weiter bla bla
Und dennoch hab ich harter Mann die Liebe auch gespürt"
Kann sein das die Reihenfolge nicht ganz stimmt.
So ein Schmarrn.
 
nikita

nikita

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  • #15
@ Parallax

Ich habe bereits deine Darstellung vom Jägeralltag im anderen Thread verfolgt.
So wie du die Aufgaben der Jäger schilderst, ist das alles gut und schön.
Da kann ich teilweise sogar mitgehen.

Es gibt dabei nur ein Problem. Die meisten Jäger verhalten sich nicht so, wie du es beschreibst. Mag sein, dass du es tust, das will ich dir nicht absprechen.

Ich selbst habe mehrere Jahre neben einem Jäger gewohnt. Ich hatte zwangsläufig viel Kontakt zu ihm und seinen "Genossen", da er ständig andere Haustiere anschleppte und dann keine Lust und Zeit hatte, sich um sie zu kümmern.

Ich kann dir versichern, dass diese Jägergesellschaft sich an absolut überhaupt nichts von dem gehalten hat, auch nicht ansatzweise, was du hier erzählst. Ich selbst habe auf allen möglichen Ämtern versucht, einzuschreiten.
Ich bin überall abgeblitzt. Ich hatte Null Erfolg.

Und so wie ich das sehe, gehören die meisten Jäger zu genau diesem Schlag.
Und fast alle, mit denen man sich über dieses Thema unterhält, haben dieselben Erfahrungen gemacht.

Während meiner "Kampfzeit" gegen diesen Nachbarn habe ich einen einzigen! Jäger kennengelernt, der bereit war, mir zu helfen, der sich wohl demselben Ideal verpflichtet fühlte, das du hier vertrittst.
Leider scheinen diese Jäger die absolute Ausnahme zu sein.

Was die Jagd mit Fallen betrifft, von meinem Gefühl her bin ich absolut dagegen.

Wenn es tatsächlich mal notwendig ist, einzugreifen, dann bitte ein gezielter Schuß von Jemandem, dessen Promille Gehalt unter 0,3 liegt und der auch tatsächlich weiß, was er tut.

Hier in unseren Wäldern können die Fallen, meiner Ansicht nach, niemals so versteckt aufgestellt werden, dass kein "Unbefugter" sie findet.
Und hier geht es mir in erster Linie noch nicht mal um unsere Hauskatzen bzw. Hunde. Ich denke hier viel eher an Kinder.
Die können sehr erfinderisch sein und in aller Regel kommen sie auch überall dahin, wo sie hin wollen.
Und gerade in der heutigen Zeit ist doch eigentlich jede Mutter und jeder Vater froh, wenn die Kinder Zeit draußen verbringen und nicht vor Computer und Co sitzen.
Die Sparte der Wildnispädagogik z.B. ist groß im Kommen. Da soll Kindern die Natur und der Aufenthalt im Freien wieder schmackhaft gemacht werden.
Wenn sie das nun begierig aufnehmen und selbst auf Entdeckungstour gehen, kann das mit diesen Fallen böse enden.

Und ganz offensichtlich weiß ein Großteil der Jägerschaft wohl nicht, wie man diese Fallen ordnungsgemäß sichert. Für mich viel zu viele Risiken.

Und davon abgesehen sollte es, meiner Meinung nach, ohnehin die Ausnahme sein, in das natürliche Geschehen eingreifen zu müssen. Was eine Fallenjagd in dieser Größenordnung absolut überflüssig macht.

Ich werde mir die Sendung ansehen. Allerdings bezweifele ich, dass unser Protest irgendetwas bringen wird. Die Lobby der Jäger ist viel zu stark und , nach meiner Erfahrung, fährt kein Amt einem Jäger an den Karren.
 
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K

Keyla

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  • #16
Ich bedanke mich auch für diese Info!

Was ich bei der ganzen Jagd sowieso absurd finde:
Ich dachte immer, die Tiere werden lange beobachtet, bevor der Jäger entscheidet, welches erschossen wird. (ja, dachte ich mal...) Man will doch eher die kranken treffen, oder? Oder etwa besser die starken??

In so einer Falle verendet ein einzelnes Tier- anscheinend ist es egal, welches...
Wo is da überhaupt der Sinn? Werden die Fallen etwa massenweise aufgestellt? Oder täglich erneuert? Pro Tag ein Tier? Wahnsinn, sowieso-- aber die Jäger findens toll-...

Sehe darin auch nur eine Gefahr für alle und keinerlei Nutzen.
Ich wird mir den Film ansehen .
 
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Cleolinchen

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  • #17
Ich bin ja leicht irritiert.
Auf der einen Seite wird ein Thread gesperrt dann wird wieder einer vom Admin. aufgemacht der genau um das Thema und wieder eine Diskussion anheizen wird. Versteh ich nicht
 
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Parallax

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  • #18
@ELIA

Nein, ich bin kein Jungjäger mehr, und lasse mich auch nicht von Phrasen von "Alteingesessenen" beeindrucken.

Die Falle wird von anderen Tieren logischerweise durch den Ködergeruch gefunden, bzw. sie steht in der Nähe eines Wildweges. Jedoch laufen ja Hunde auch nicht Quer durchs Unterholz. In der Regel sollten sich diese ja in der Nähe ihres Besitzers aufhalten. Und sollte er doch durch Unterholz laufen, ist jedenfalls der Fangbunker die Hürde, die ihn aufhält.

@Nikita

In unserem Jagdkreis sind so gut wie alle Jäger modern eingestellt und begehen die Jagd nach heutiger Anschauung und mit dem nötigen Pflichten.
Leider gibt es auch andere Genossen in der Jagd, die findet man überall anders auch. In anderen Kreisen scheinen diese, nach deiner Schilderung, die Überhand zu haben. Dass das Amt nicht gegen Vergehen ermittelt kann ich mir nicht, oder nur schwer vorstellen. Allerdings würde ich sofort zur Polizei gehen und eine Anzeige schalten, das darf jeder Bundesbürger. Am Amt kannst du dir das Deutsche Jagdgesetz holen und die Gesetzesauslegung deines Landes. Die sind nur wenige Seiten stark und schnell mal an ein paar Abenden durchgelesen. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Wenn du dann ein Vergehen ausmachst, zeig es an, und ein Gericht wird den Jagdschein der Person einziehen. Jeder Jäger der seine Pflichten und Rechte nicht beachtet, ist bei uns an der falschen Stelle und gehört bestraft.

@Keyla

Das beobachten von Tieren und gezieltes Aussortieren ist vor allem bei Reh, Rot, Dam und Sikawild und Sauen gegeben. Füchse zB haben eine so hohe Vermehrungsrate und Populationsdichte, das mit Abschuss eine Eindämmung fast nicht mehr erreicht werden kann. Deshalb werden die Fallen aufgestellt, die in der Tat, wahllos töten. Bei der Jagd auf Füchse werden, so brutal wie es klingt, in erster Linie Jungfüchse bejagt, da diese auf das Fressen ihrer Elterntiere angewiesen sind. Ist kein Jungfuchs mehr vorhanden, muss der Altfuchs auch nicht mehr für Nahrung sorgen, und der Druck auf die Beutetiere fällt. Zudem ist Jagd auf Elterntiere während der Aufzuchtszeit sowieso verboten.

Übliche Zahlen für Fallen sind je nach Freizeit des Jägers (müssen täglich mehrmals kontrolliert werden) in der Regel 3-8 Stück pro Revier. Ein Revier hat so ca. 600ha, also 6 Mio Quadratmeter.

In einer Falle wird pro Tag nicht ein Tier gefangen. Wenn es gut läuft eventuell 1 bis 1,5 Tiere pro Woche.

@all
Es gibt keine Hobbyjäger. Es gibt nur einen Jagdschein in Deutschland, der einen zum Jäger macht. Diese können dann ein Revier pachten. Welcher Jäger das Revier bekommt entscheidet eine Abstimmung der Jagdgenossen (die Leute, welchen die Grundstücke in dem Revier gehören).
Eine Ausnahme ist Förster, er ist ebenfalls zur Jagd berechtigt. In der Regel sind Förster beim Staat angestellt und betreuen dort den Staatswald oder geben rechtliche und forstwirtschaftliche Hilfestellung für Privatwaldbesitzer. Der Staat ist an einem hohen Einkommen durch seine Wälder interessiert. Daher ist die Jagd im Staatswald durch Förster meist intensiver und gnadenloser wie in privaten Wäldern. Noch dazu hat der Förster, wenn er nicht zur Bejagung eingesetzt wird, gar keine Zeit sein Jagdrecht überhaupt auszuüben. Die Fläche des Staatswaldes beträgt ca. 30%, daher müssen 70% privat bejagt werden.

Fangbunker müssen durch ein Vorhängeschloss gesichert sein, tragen ein Piktogramm "Vorsicht Falle" und evtl ergänzend dazu eine Aufschrift "Vorsicht Falle, Lebensgefahr". Das sollte Kinder, wenn sie die Falle überhaupt finden, abschrecken. Auch das hineinlangen durch Öffnungen ist aus bautechnischen Gründen nicht möglich. Zudem sind mir auch so gut wie keine Fälle bekannt, in denen Personen, mit Ausnahme der Fallensteller selbst, durch eine Falle verletzt worden sind.

Mfg
Parallax
 
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ELIA

ELIA

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  • #19
Ich bedanke mich auch für diese Info!

Was ich bei der ganzen Jagd sowieso absurd finde:
Ich dachte immer, die Tiere werden lange beobachtet, bevor der Jäger entscheidet, welches erschossen wird. (ja, dachte ich mal...) Man will doch eher die kranken treffen, oder? Oder etwa besser die starken??

In so einer Falle verendet ein einzelnes Tier- anscheinend ist es egal, welches...
Wo is da überhaupt der Sinn? Werden die Fallen etwa massenweise aufgestellt? Oder täglich erneuert? Pro Tag ein Tier? Wahnsinn, sowieso-- aber die Jäger findens toll-...

Sehe darin auch nur eine Gefahr für alle und keinerlei Nutzen.
Ich wird mir den Film ansehen .
Ich versuch Dir mal zu erklären wie das mit der Jagd so von statten geht.
Voricht sarkastisch
Der Jäger unterscheidet zwischen bösem Tier und gutem Tier.
Das böse Tier will dem guten Tier an den Kragen.
Ergo kann der Jäger das gute Tier nicht mehr selber erlegen(schiessen)
Nun gibt es ein Problem das böse Tier ist sehr scheu und schlau,siehe Fuchs und der Jäger kriegt es nicht so einfach.
Also denkt er,kein Problem stell ich eine Falle auf,bestück sie mit einem leckeren Köder und schwups hat er das böse Tier.
Na ja und wenn das böse Tier nicht gleich tot,ist nicht schlimm das stirbt dann trotzdem über kurz oder lang.
Und da es ein böses Tier ist das der Jäger nicht mag,ist es auch nicht schlimm wenn es leidet,selber schuld:rolleyes:
 
ELIA

ELIA

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  • #20
@Parallax Dir ist sicher bekannt,daß durch den hohen Jagdruck und die höheren Abschusszahlen die Fuchspopulation nicht zurückgegangen ist,im Gegenteil.
Um die angeblich zu hohe Fuchspopulation einzudämmen müsste die Landschaft gespickt mit Fallen werden.
Das Problem wäre dann aber wohl eher,daß andere Tiere in die Fallen gehen,der Fuchs hätte die Lunte schnell gerochen
 
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