Tipps zur Umstellung auf BARF

Simba 17

Simba 17

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scheint ja wirklich kompliziert zu sein das ganze

hörte sich erst gar nicht so an

hab mit den Damen aus den Futterladen gesprochen...
die machten mir auch Hoffnung

auch was ich hier so las hörte sich jetzt nicht derartig kompliziert an ...

aber nun lass ich erst mal die Finger davon ....:confused:
 
Simba 17

Simba 17

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gerade dieser Beitrag lies mich hoffen ,,,

Mach dir doch nicht so`n Hals wegen des Barfens. Man kann auch alles übertreiben...
Ersetze erstmal eine Mahlzeit / Tag durch rohes Fleisch. Wenn du dass einen Monat machst, wird keine Katze in ein gefährliches Minus rutschen. Fettgehalt von rohem Fleisch kannst googlen, ist, je nach Fleischsorte unterschiedlich, würde ich mir jetzt erstmal gar keinen Kopf drum machen. Wichtig ist, dass die Katze überhaupt frisst und verträgt, womit du sie fütterst. Katzen, die sich draussen von Vögeln, Mäusen, Fröschen etc. ernähren, machen sich auch keine Gedanken über den Fettgehalt...
__________________
und genau das war mein Plan. langsam anfangen und nach und nach wächst man rein.
Aber gut, ich nehm die Dinge oft auf die leichte Schulter
Zumal es leicht schien, da er sich sofort auf das Fleisch stürzte und es gern futterte ... :confused:
 
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Kuro

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Wo genau hast du das gelesen?

Es ist wirklich nicht kompliziert. Ich finde Hunde viel komplizierter. Da muss ich immer aufpassen, was ich wann gegeben habe, um nicht irgendwann doch mal längere Zeit ein paar Nährstoffe nicht zu geben. Bei Katz mache ich einmal im Monat einen Tag, an dem ich mische, das auf verschiedene Geschmacksrichtungen aufteile und portioniert einfriere. Danach habe ich den ganzen Monat Ruhe und weiß, es ist alles immer so wie es nötig ist.

Eine Mahlzeit pro Tag ist ohnehin eine sehr oberflächliche Bezeichnung. Bei mir wäre das eine von sechs Mahlzeiten. Bei anderen wäre das die Hälfte des Futters. So oder so ist beides nicht korrekt. Und so sehr gerade am Anfang sehr penibel gearbeitet wird, worüber ich manchmal auch schmunzeln muss, weil ich als erfahrener Barfer weiß, dass es eben hier und da nicht nötig ist, so viel besser ist das auch als es zu locker zu nehmen. Die passende Lockerheit kommt mit der Routine.

Du kannst mal nach Felini complete oder auch nach Easy Barf (da gibt es drei Sorten, von denen eine auch so ziemlich komplett ist, ich habe nur nie im Kopf, welche) schauen.
Das sind Komplettpräparate. Für den Einstieg super. Für gelegentliches Barfen auch. Für ausschließliches auf Dauer meiner Ansicht nach nicht geeignet.
Darunter fallen dann aber Innereien, Knochen und so weiter weg. Nur Muskelfleisch, Herz in bestimmten Mengen, Magen in bestimmten Mengen (steht alles in den jeweiligen Packungsbeilagen).

Und, um mal noch auf eine der Eingangsfragen zurück zu kommen, die mir gerade wieder einfällt, keine pflanzlichen Öle, die sind für Katzen nicht geeignet. Das Lachsöl macht den erwähnten Fettsäurenausgleich. Fett aber eben auch nicht. Dafür wirklich einfach fetteres Fleisch nehmen.
 
Simba 17

Simba 17

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Das Zitat las ich hier auf Seite 10 ganz oben ...

Danke für den Tipp mit Easy Barf und Felini
Dann hab ich ja doch wieder Hoffnung

ich schau es mir in jedem fall mal an... :)

Im Moment bekommt er 3x am Tag, einfach weil er dann Essen möchte. Die Vorbesitzerin meinte 2x würde reichen.

Das Futter, das ich dem Hund gebe ist z.Bsp:
Pute gewolft (da gehe ich von aus, das es die ganze Pute ist)
Rohprotein 17,4%, Rohfett 13,6% , Rohasche 0,89%feuchte 65,7%

Lammmix (lammmägen, Lammlunge,Lammleber, Lammfleisch)
RohProtein 16,1% Rohfett 11,8% Rohasche 0,8% Rohfaser 1,8% Wasser 69,5%

Dann gibts noch Wild, Kaninchen, Ziege und Pferd in den jeweiligen zusammensetzungen Die verschiedenen Innereien separat.
 
S

Starfairy

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"Pute gewolft". Da solltest du als Katzenbarfer niemals davon ausgehen, das es die ganze Pute ist. Da mußt du sowas _wissen_.

Es ist wichtig zu wissen, ob die Knochen dabei sind (oft ist sowas wie Pute gewolft auch gewolfte Karkassen mit etwas Fleisch dran.)
Dann ist es wichtig, ob die Innereien, vor allem die Leber, enthalten ist und wieviel davon.
Deshalb ist leider oft auch Fleisch aus Barfläden nicht für Katzen zu gebrauchen. Da muß man genau hingucken und noch genauer nachfragen.

@Kuro, so wie du es oben beschreibst, rechnest du alles zusammen und machst für die verschiedenen Geschmacksrichtungen eine Soße? So wie es im Einfach-Barf Forum bevorzugt wird? (Kann ich mir bei dir nicht wirklich vorstellen).
 
K

Kuro

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Da schließe ich mich an. Ich würde mich nicht auf ein komplettes Tier verlassen. Und schon gar nicht bei Gewolftem. Hintergrund ist nicht nur, dass es vielleicht nicht vollständig ist (und im Ernst, Hirn, Augen und so fehlen in der Regel durchaus, ich könnte mir außerdem vorstellen, dass das Tier auch ausgeblutet ist, bevor es in den Wolf kommt, somit fehlt dann auch wieder der Eisenanteil, ein Teil Natrium und so weiter). Hauptsächlich ist es für mich wieder die mangelnde Ausgewogenheit. In so einen industriellen Wolf kommt ja nicht ein Tier, wird gewolft und dann abgepackt, bevor das nächste dran ist. Da werden viele mit einem Mal reingekippt und durchgedreht. Da ist nie sicher, ob in einer Packung nicht die Leber von zwei Tieren drin ist, dafür die Niere fehlt oder oder oder.

Übrigens sehe ich das auch für Hunde gültig. Denn das weiß man ja nie. Wenn der Knochenanteil nicht deklariert ist, weiß man auch nicht, wie viel drin ist. Selbst wenn Hunde das nicht täglich in sich ausgewogen brauchen, muss man ja trotzdem einigermaßen im Blick haben, ob die Menge überhaupt im Futter ist, nur verteilt auf einen größeren Zeitraum.

Und wie gesagt, ignoriere das Zitat. Wenn du hier im Forum weitere Themen liest, wirst du immer wieder über die Aussage stolpern. Wenn du mal nach katzen-fieber suchst im Zusammenhang mit einem Interview mit Doreen Fiedler, wirst du in den Kommentaren auch mal eine Berechnung finden, in der aufgezeigt wird, wie sehr das die Nährstoffverhältnisse verschiebt.
Am Auffälligsten betroffen sind da bei Katzen die Nieren. Die sind leider sehr empfindlich und ein nicht ausgewogenes Verhältnis von Calcium zu Phosphat (Ca/P-Verhältnis) schädigt die Nieren. Fleisch ist eine Phosphatbombe. Wichtig ist ein entsprechender Calciumausgleich, immer. Aber eben nicht Pi mal Daumen, denn wenn der Calciumanteil zu hoch ist, ist das wiederum auch nicht gut. Mit entsprechenden Berechnungstools ist das nicht schwer umzusetzen, das klingt gerade hochwissenschaftlich, ich weiß. Bei den Tools wird dir aber angezeigt, wie viel von was du brauchst, um das Verhältnis zu erreichen. Und dann wird es schnell viel leichter. ;)
Aber es ist sehr wichtig für die Gesundheit deines Katers.

@Starfairy: Aber sicher mache ich nur eine Suppisoße für alles. Ich wiege da nicht mehrfach Kleinmengen ab. Da kommt einmal alles zusammen und wird anteilig über die Fleischmischungen gekippt (ich berechne mir im Vorfeld über Formeln in Excel direkt in die Rezeptansicht vom eb-Rechner wie groß die jeweilige Mischung prozentual ist und entsprechend viel kommt von der Suppimischung dann in die jeweilige Schüssel). Ich füttere täglich im Wechsel, da ist das völlig egal. Da bin ich absolut entspannt, gerade eben weil da auch schon eine gewisse Routine drinsteckt. Ich achte aber beispielsweise auch drauf beim Zusammenstellen der Fleischmischungen in jeder ungefähr denselben Fettgehalt zu haben, um da Schwankungen zu entgehen (wobei ich das auch sehr stark wegen der CNI mache, um damit auch einigermaßen den P-Gehalt gleich zu halten und auch die Sättigung durch gleichbleibende Energiezufuhr nicht ständig schwanken zu lassen).
 
S

Starfairy

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Hm, das sich die Vitamine ausgleichen, kann ich mir schon vorstellen. Auch das Blut ist wohl nicht so schlimm, wenn es nicht genau zum Rezept paßt. Aber gerade das Calcium, mit einer Soße für alles kann man eigentlich niemals für jedes Rezept auf das genaue Verältnis kommen.
Und ist nicht gerade das wichtig? Gerade bei einer CNI-Katze?
 
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Kuro

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So riesig sind die Unterschiede nicht. Und Fleisch ist immer unterschiedlich. Dementsprechend kann man eh nur auf dem Papier korrekt rechnen. Ich sehe an dieser Stelle absolut kein Problem. Gerade wo es ja auch nicht absolut nur auf das Ca/P-Verhältnis ankommt, sondern auch auf die absoluten Ca- und P-Gehalte im Futter.
 
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