Test auf Coronvirus Ja oder Nein?

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Frischling100

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Hallo liebe Leute,
ich brauche einen Ratschlag zur Anschaffung einer neuen Zweitkatze.

Und zwar:

Meine Freundin und ich haben uns vor knapp 2 Monaten ein Geschwisterpärchen (männlich/Phex und weiblich/Rahja) im Alter von genau 12 Wochen vom Katzenschutzverein zugelegt.
Vorerst ging es beiden blendend aber nach kurzer zeit, etwa 3-4 Wochen, hat Rahja sehr sehr wenig gefressen, abgenommen, sich zurückgezogen und schlussendlich die Diagnose FIP erhalten. Da das ganze schon sehr weit vorangeschritten war konnten wir und die Ärzte leider nichts mehr für sie tun.
Da sie aber bis zur Zeit der Einschläferung, was unmittelbar nach dem Testergebniss der Fall war, noch mit dem Kater zusammen gelebt hat, besteht nun die "Gefahr" das auch dieser sich mit dem Coronavirus angesteckt haben könnte.

Da der Kater im Moment alleine lebt wollten wir ihm auf jeden Fall ein weiteres Kätzchen bzw Spielkameraden dazu holen.

Uns wurde nun vom Tierarzt gesagt wir sollten, sobald die Trauerphase vorbei ist, Phex auf den Coronavirus testen lassen bevor wir uns ein neues Kätzchen holen, um eben das andere/neue nicht auch noch damit zu infizieren.

Meine Freundin hatte sich ca. 3 Wochen danach, also gestern, bei dem Katzenschutzverein gemeldet um nachzufragen ob denn überhaupt potenzielle Katzen zur Zeit anwesend sind. Sie hat denen dann auch unsere Geschichte mit Rahja erzählt und auch nachgefragt ob wir Phex denn testen lassen sollten.
Die Antwort vom Katzenschutzverein war das es nicht nötig sei ihn zu Testen, wir sollte nur darauf achten das kein Baby oder Immunschwaches Tier zu uns kommt.

UND JETZT..... Stehen wir vor der Frage: Testen, aber somit den Kater in eine Stresssituation bringen die vielleicht gar nicht nötig sei oder eben nicht Testen und somit das Risiko erhöhen die neue, vielleicht noch Gesunde Katze mit dem Coronavirus zu infizieren und die Chance zu erhöhen das eine oder beide Katzen möglicherweise an FIP erkranken und sterben könnten.

Und genau das ist meine Frage an das Forum, da wir möglichst schnell eine Antwort finden sollten, bevor der Kater sich an das allein sein "gewöhnt" hat und eine andere Katze nicht mehr akzeptiert.

Ich Danke allen Antwortern und Helfern schon einmal im vorraus :)
 
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Ich persönlich würde testen lassen. Der Bluttest wird voraussichtlich positiv ausfallen. Wichtiger wäre für mich der Kottest, ist der Kater (Dauer)ausscheider oder nicht.
 
B

Bine-1

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Mir ist heuer auch der Bruder meiner Kleinen an FIP verstorben. Und ich hab auch noch einen großen Kater. Da die Beiden sich super verstehen war es bei mir nicht dringend was dazu zuholen. Und ich lasse nicht testen! Der Corona Virus sagt nichts aus ob der Virus zu FIP mutiert. Und dann müsstest du den Neuzugang auch testen lassen.

Ich bin jetzt auch auf der Suche nach einem Kater der zu meinen Beiden passt.

Was ich gehört hab sollten aber 7 Wochen vergangen sein, seit der Kater an FIP verstorben ist. Aber nagel mich darauf nicht fest. Vielleicht weiß da wer noch was genaueres dazu.
 
doppelpack

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Wichtig zu wissen ist es eher, ob die Katze Dauerausscheider ist oder nicht. Weil der Infektionsdruck bei Dauerausscheidern (insbes. für die anderen Katzen) höher ist und so eine Mutation wahrscheinlicher.
Ebenso gefährlich wäre es, zu dem vorhanden Kater einen Dauerausscheider hinzuzusetzen.
Gerade, wenn schon ein Tier im Haushalt an FIP verstorben ist, ist erstmal davon auszugehen, dass ein mutationsfreudigerer Stamm vorhanden ist.
Und oft ist es eben so, dass der Dauerausscheider überlebt, die anderen Tiere aber versterben.

Im Übrigen stehen diese angeblich 90-95% positiver Katzen zwar bei unseriösen Quellen wie Wikipedia& Co, schaut man sich diverse Studien an, so liegen die Zahlen aber deutlich darunter. Rassenkatzen sind - durch die Anzahl an Tieren in einem Haushalt, "ausleihen" zum Deckakt usw. - deutlich häufiger infiziert. Gesicherte Zahlen gibt es dazu insgesamt aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
rassekatze

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Hallo,
erstmal mein Beileid zu eurem Verlust.

Auch wir haben vor 1 Jahr unsere Susi durch FIP verloren.

Unsere beiden waren schon 3 Jahre.

Wir haben Leni testen lassen, vor allem den Kot ob sie den Virus ausscheidet. Sie hat zwar einen Titter, scheidet aber nicht aus. Nach dem das nicht der Fall war ist eine neue Schwester eingezogen. Die wurde auch getestet.

Ich finde es in dem Fall wichtig, da ja wieder ein Kitten Einzug halten wird.

Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

LG
 

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