Schmerzmanagement bei Spondylose

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Manuela48

Manuela48

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  • #361
Hier werden natürlich auch die Daumen gedrückt.

Vielleicht kannst du sicherheitshalber nochmal nachfragen, ob die Implantate gleich vorausschauend gesetzt werden, also in der OP gleich die Stellen mit, welche nachkommen.
Danke für die Daumen :)

Also es ist jetzt so vereinbart, dass Jule geröntgt wird am Rücken, Hüfte und Kniegelenke (schon in Narkose) und dann die Implante demgemäß gesetzt werden.

Die TÄin versicherte mir, dass es Jule defintiv besser gehen wird und auch dauerhaft. Ich bräuchte auch keine Angst haben, dass die Implantate verrutschen.

Aber ich spreche sie auf alle Fälle nochmal darauf an.
 
Gwenifere

Gwenifere

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  • #362
Hier auch Spondylose

Guten Morgen,

ich muss mich leider mit meiner Lexie in die Spondylosereihe gesellen :sad:

Bin am 30.04. aus dem Urlaub wieder gekommen und Lexie hat sich kaum noch bewegt und viel gelegen. dem Catsitter ist das leider nicht aufgefallen, aber sie kennt die Katzen natuerlich nicht so.

Naja, bin dann direkt zum TA, und das Roentgenbild zeigte Spondylose (eine Krankheit, die ich vorher uebrigens nicht kannte) an 2 Lendenwirbeln.
Lexie sollte 1 Woche Metacam bekommen und laut TA sollte es dann gut sein.

Nun ist es in der Tat so, dass sie wieder vergnuegt und munter rumspringt, spielt, Treppen hoch und runter flitzt, aber das Sitzen geht nur manchmal. Meistens laesst sie sich plumpsen.

Ich gebe noch Metacam (seit beinahe 2 Wochen), sie ist auch nicht mehr empfindlich am unteren Ruecken, habe mit Zeel gestartet und Hyalutin ist auf dem Weg.
Ich sehe, dass Waerme hilft und versuche ihr jeden Abend eine Waermflasche auf den Ruecken zu packen oder mit Rotlicht zu arbeiten.

Weiterhin bin ich auf der Suche nach einem Physiotherapeuten, was sich aber als nicht so einfach darstellt...
Bin fuer jede Empfehlung im Raum Duesseldorf/Krefeld/Duisburg dankbar!

Dann noch eine Frage bzgl der Laserdusche, ist das eine Leistung des Physios, der THP oder??? Gibt es auch Empfehlungen??

Vielen Dank im Voraus!
 
H

Huey

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  • #363
Hallo,

ich reaktiviere mal diesen thread und hoffe, dass sich ein paar Spondylose-Katzen Halter melden. Ich dachte eigentlich meine kleine Maus (Kater, bald 13 Jahre alt) springt aufgrund seines Alters nicht mehr gerne. Er war noch nie ein großer Springer, aber in letzter Zeit fing es an, dass er nicht mehr auf Plätze sprang, die er eigentlich immer gerne besucht (Fensterbretter) hat. Ich habe deshalb im Forum nach Aufstiegshilfen gesucht und den Tipp bekommen, dass ich ihn untersuchen lassen soll, weil das in seinem Alter nicht normal wäre. Das habe ich gemacht und nach dem Röntgen die Diagnose Spondylosen bekommen. Die 4 Wirbel vor dem Schwanz sind betroffen und bei zweien hat sich schon eine komplette Brücke gebildet. Er hat fürs erste Onsior bekommen. Das verträgt er gut und frisst es auch ohne Probleme. Bereits nach den ersten Tagen habe ich leichte Besserungen festgestellt. Er springt zwar noch immer nicht auf seine Fensterbretter (das soll er auch nicht - also braver Kater :)), aber bei den niederen Liegeplätzen wie Sofa, Bett...) sieht es wieder sportlicher aus. Da ist er in letzter Zeit auch eher "geklettert" als "gesprungen". Insgesamt macht er auf mich einen agileren Eindruck. Nach den 12 Tabletten Onsior von der Klinik bin ich zu meiner Tierärztin, mit der ich das weitere Vorgehen besprochen habe. Sie hat mir nochmal eine Packung Onsior verschrieben, weil sie eher darauf tippt, dass er Schmerzen hat. Spondylosen tun aber nicht ständig weh. Wenn die Wirbel versteift sind, dann ist er da zwar beieinträchtigt, aber die tun oft nicht mehr weh. Wenn er Schmerzen hat, dann bekommt er auf alle Fälle ein Schmerzmittel, aber ich will ihn natürlich nicht mit Schmerzmitteln belasten, wenn er sie eigentlich gerade nicht bräuchte. Wie macht Ihr das? Setzt ihr immer wieder mal ab und wartet dann, ob es wieder schlechter wird? Für mich ist es echt schwierig zu beurteilen, ob mein Kater Schmerzen hat, denn er zeigt mir das nicht. Ich hatte auch vor der Untersuchung nicht den Eindruck als hätte er Schmerzen. Erst jetzt im Vergleich (mit Schmerzmittelgabe) denke ich, dass er wahrscheinlich Schmerzen hatte. Danke, dass ihr den langen Text gelesen habt. Ich hoffe mal auf Erfahrungsberichte :).
 
Gwenifere

Gwenifere

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  • #364
Hallo,

meine Lexie hat Spondylose, mein Leo Arthrose und Spondylse bei 2 Wirbeln.
Lexie hat ueberhaupt keine Probleme, Leo ab und an aber eher mit der Arthrose.

Ich behandel beide - hauptsaechlich Leo - mit einer Rotlichtlampe und einem low level laser. Dies in Absprache mit einem Physiotherapeuten.

"Echte" Schmerzmittel gebe ich nicht. Wenn noetig und dann Leo mit der Arthrose Zeel.

Nachtrag: ich schaue sehr aufmerksam nach meinen Katzen ob ich Veraenderungen im Gangbild zB oder wie sie sich setzen sehe, wenn ich denke dass es noetig ist, gebe ich Onsior. Ich habe Onsior immer im Haus.
Aber GsD kommt das nur gaaanz selten vor.

ich hoffe ich konnte Dir damit weiter helfen, groetjes
 
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Pemico

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  • #365
Ich reihe mich auch mal ein. Nachdem mein Peppi heute morgen vor Schmerz gejault hat (es gibt eine Vorgeschichte hier im Forum, unklare Diagnose seit über einem Jahr wegen Lahmheit am rechten Hinterbein), war ich mit ihm beim TA unseres Vertrauens und wir hBen nochmal geröntgt. Nun gibt es eine Diagnose, die klar auf dem Bild zu sehen war: Spondylose mit Brückenbildung an den letzten beiden Lendenwirbeln.

Peppi bekommt schon seit einem Jahr immer wieder länger Metacam und wir hatten es damit auch weitgehend im Griff. Bei diesem Schub heute nicht. Er hat jetzt erstmal Cortison bekommen.

Darüber hinaus kriegt er Zeel und ein Canosan-ähnliches Präparat, das mein TA selbst herstellen lässt. Hyalutidin haben wir probiert, das hat aber nichts genutzt.
Peppi hat eine Magnetfeldmatte gekriegt, einen Unterschied sehe ich noch nicht, aber er liegt gNz gern drauf. Nachdem ich mich hier jetzt mal durchgewühlt habe, werde ich noch zusätzlich Vitamin B12 geben.

Und ich mache mich auf die Suche nach jemandem, der Goldakupunktur hier in der Nähe macht.

Aktuell kann ich tatsächlich nur konstatieren, dass Peppi schlimme Schmerzen hat, die ich nicht in den Griff gekriegt habe. Ich hoffe, das Cortison bringt erstmal Ruhe rein.

Gute Besserung an alle Leidensgenossen!!!

Nachtrag: ich habe immer wieder versucht, das Metacam abzusetzen, das endete jedes Mal mit einem Schub. Ich habe mich daher auch für die Auffassung Qualität statt Quantität entschieden. Allerdings sind seine Blutwerte auch immer noch top und wir haben krine anderen Baustellen.
 
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Huey

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  • #366
Danke für deinen Erfahrungsbericht. Das ist ja super, daß es deinen Beiden mit den alternativen Methoden so gut geht. Laserbehandlung kann ich mir gerade nicht vorstellen. Wärme mit Rotlichtlampe ist z.Z. nichts für uns, weil mein Kater gerade Wärme nicht gut findet. Er sucht z.Z. eher kühlere Orte auf. Wenn die Verknöcherung gerade voranschreitet, dann ist das ja manchmal von entzündlichen Prozessen begleitet. Bei Entzündungen ist Wärme eher kontraproduktiv. Da vertraue ich meinem Kater, dass er mir zeigt, was ihm gerade gut tut und da gehört Wärme z.Z. nicht dazu. Wenn es gerade entzündet war, dann hoffe ich, daß das durch die Onsior Tabletten (die sind ja entzündungshemmend) besser wird. Dann werde ich Rotlicht mal ausprobieren.
 
H

Huey

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  • #367
Der arme Peppi. Spondylose scheint ja bei den Katzen sehr unterschiedliche Auswirkungen zu haben. Die Spondylose ist laut Tierarzt bei meiner Maus relativ stark ausgeprägt (sieht man so stark sonst nur bei Hunden), aber Lahmheit oder sowas zeigt er trotzdem nicht. Und so schlimm wie bei Peppi sind seine Schmerzen auch nicht. Ich hoffe mal er würde mir das zeigen, wenn es ganz schlimm ist. Wahrscheinlich kommt es darauf an, ob der Verknöcherungsprozess gerade läuft oder ruht und ob die Nerven in Mitleidenschaft gezogen sind.
Die Einstellung teile ich aber voll und ganz (Qualität vor Quantität). Wenn es meiner Maus nicht gut geht, dann bekommt er Schmerzmittel. Ich werde aber trotzdem nach der neuen Packung Onsior mal versuchen ob es auch wieder ohne geht. Wenn es eine Entzündung war, dann sollte die ja nach fast 6 Wochen weg sein (hoffe ich).
Wie oft gebt ihr Zeel? 3xtäglich? Das wäre bei meinem Freigänger schwierig. Das Schmerzmittel am Morgen geht gut, weil er am Morgen ganz zuverlässig da ist. Sonst ist er wetterabhängig nicht regelmäßig Zuhause.
 
Gwenifere

Gwenifere

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  • #368
Hallo,

manchmal ist Kaelte besser. Bei meinen beiden ist es halt Waerme.

Ich kann nur empfehlen einen Physiotherapeuten einzubeziehen.
Gut, dafuer must Du erstmal einen finden, das ist nicht so einfach...:rolleyes:
aber ich wuerde es versuchen.

Ich bin nicht prinzipiell gegen Schmerzmittel, aber versuche auch immer unterstuetzende Massnahmen zu ergreifen..

alles Gute fuer alle Leidensgenossen
 
Gwenifere

Gwenifere

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  • #369
ah, Frage nach Zeel uebersehen...

im akuten Fall 3 x taeglich, aber da denke ich auch, alles hilft, und besser 1 mal als kein mal.

Der Laser ist uebrigens ein alternativer Schmerzkiller, der keine Waerme entwickelt. Der Laser hat einen lockernden Effekt auf das Gewebe.
Er zertruemmert NICHT die Verknoecherung oder so. Es gibt auch -bei uns zumindest- immer mehr TAs die Lasertherapie anbieten.
Ich denke naemlich, dass man auch diese Heilmethode individuell auf das jeweilige Tier abstimmern muss und wuerde nicht auf Gutglueck was probieren, sicher nicht solange noch entzuendliche Prozesse im Gange sind..

alles Gute
 
Lehmann

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  • #370
Ic kann dazu mal etwas aus meiner, menschlichen Erfahrung sagen. Ich habe Arthrose im re Knie.
Die hin und wieder auftretenden akuten Entzündungsschübe sollte ich nach Meinung meines Orthopäden Diclofenacsalben + Tabletten oder Ibuprofen behandeln , da sie doch sehr schmerzhaft sind. Ich hatte von Anfang an keine Lust, mich mit Diclofenac vollzubomben und habe mir Blutegel ( Tipp von einer Freundin ) ansetzen lassen.

Ich weiss ja nicht, ob dein Kater das mitmacht, aber einen Versuch wäre es allemal wert, ich bin immer nach 2-3 Tagen absolut schmerzfrei, und anhand der abnehmenden Schwellung kann ich sehen, wie die Entzündung zurückgeht. Bei mir hält es dann für ein halbes bis 1 Jahr bis zum nächsten Schub.

Hier im forum wurde schon mehrfach von Katzen berichtet, die mit unterschiedlichen entzündlichen Erkrankungen, bzw. chronischen Zuständen, mit Blutegeln erfolgreich behandelt wurden. Die Egel spritzen einen Cocktail von ca. 150 Substanzen ( man weiss es gar nicht genau ) an die schmerzende Stelle und es hilft.
 
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Huey

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  • #371
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das mein Kater nicht mitmachen würde. Ich müsste ihn fixieren und wie ich das machen sollte, ist mir rätselhaft. Er würde sich die Dinger sofort wegbeißen - aber vielleicht würden sie ihm schmecken :).
Ich versuche es auch mal mit Zeel. Erst mal parallel zum Onsior und dann werde ich das Schmerzmittel ausschleichen. Wenn es dann wieder schlechter wird, dann bekommt er halt wieder ein Schmerzmittel.
 
Lehmann

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  • #372
Du sollst den Egel ja nicht selbst ansetzen, ich würde zu einem erfahrenen Tierhömeopathen gehen. Wenn der Egel erstmal angesetzt ist merkt dein Kater nichts mehr davon. Man muss ihn dazu auch nicht fixieren. Wenn er gestreichelt und am Kopf abgelenkt wird und dabei sitzenbleibt, reicht das völlig.
 
Polayuki

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  • #373
Ic kann dazu mal etwas aus meiner, menschlichen Erfahrung sagen. Ich habe Arthrose im re Knie.
Die hin und wieder auftretenden akuten Entzündungsschübe sollte ich nach Meinung meines Orthopäden Diclofenacsalben + Tabletten oder Ibuprofen behandeln , da sie doch sehr schmerzhaft sind. Ich hatte von Anfang an keine Lust, mich mit Diclofenac vollzubomben und habe mir Blutegel ( Tipp von einer Freundin ) ansetzen lassen.

Ich weiss ja nicht, ob dein Kater das mitmacht, aber einen Versuch wäre es allemal wert, ich bin immer nach 2-3 Tagen absolut schmerzfrei, und anhand der abnehmenden Schwellung kann ich sehen, wie die Entzündung zurückgeht. Bei mir hält es dann für ein halbes bis 1 Jahr bis zum nächsten Schub.

Hier im forum wurde schon mehrfach von Katzen berichtet, die mit unterschiedlichen entzündlichen Erkrankungen, bzw. chronischen Zuständen, mit Blutegeln erfolgreich behandelt wurden. Die Egel spritzen einen Cocktail von ca. 150 Substanzen ( man weiss es gar nicht genau ) an die schmerzende Stelle und es hilft.
Davon hab ich hier im Forum auch gehört.
Wenn ich mich richtig erinnere, haben die Katzen von den Egeln gar nix mitbekommen, waren ganz entspannt.
lg
 
tiha

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  • #375
Vor ein paar Jahren war es so, dass Blutegel nach der Behandlung getötet werden mussten. Ggf. hat sich das ja geändert, aber wenn das immer noch so ist, dann sollte das schon in die Überlegung miteinfließen, die kleinen Egelchen haben auch nur dieses eine Leben ... ;)
 
Polayuki

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  • #376
Vor ein paar Jahren war es so, dass Blutegel nach der Behandlung getötet werden mussten. Ggf. hat sich das ja geändert, aber wenn das immer noch so ist, dann sollte das schon in die Überlegung miteinfließen, die kleinen Egelchen haben auch nur dieses eine Leben ... ;)
Das stimmt :(
Allerdings...wennn man dem Egel ein schönes zu Hause bei sich bietet...wo kein Kläger, da kein Richter.
Raussetzen geht natürlich nichtmehr.
 
H

Huey

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  • #377
Ich werde die Möglichkeit einer Blutegeltherapie mal abspeichern, aber jetzt versuche ich es mal nur mit Zeel. Bisher bekommt er ja noch Onsior und parallel dazu Zeel und wenn die Packung Onsior aufgebraucht ist werde ich es mal nur mit Zeel versuchen. Wenn eine Entzündung da war, dann sollte die ja nach der Therapie mit Onsior weg sein. Dann hoffe ich mal, dass seine Spondylose dann erstmal schmerzfrei ist. Über weitere Behandlungsmethoden kann ich mir immer noch Gedanken machen, wenn es ohne Onsior wieder schlechter wird.
Leider bekomme ich die Zeel nicht ganz so gut in den Kater. Die Onsior sind so klein, dass er die Tablette in einer Leckerliestange versteckt überhaupt nicht merkt. Die Zeel sind ja deutlich größer und scheinen nicht zu schmecken.
Ich habe die Tabletten jetzt erst einmal in eine Dose mit Dreamies gepackt, damit sie den Geruch annehmen und für ein Leckerlie gehalten werden. Mal schauen ob das funktioniert :).
 
tiha

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  • #378
Ich werde die Möglichkeit einer Blutegeltherapie mal abspeichern, aber jetzt versuche ich es mal nur mit Zeel. Bisher bekommt er ja noch Onsior und parallel dazu Zeel und wenn die Packung Onsior aufgebraucht ist werde ich es mal nur mit Zeel versuchen. Wenn eine Entzündung da war, dann sollte die ja nach der Therapie mit Onsior weg sein. Dann hoffe ich mal, dass seine Spondylose dann erstmal schmerzfrei ist. Über weitere Behandlungsmethoden kann ich mir immer noch Gedanken machen, wenn es ohne Onsior wieder schlechter wird.
Leider bekomme ich die Zeel nicht ganz so gut in den Kater. Die Onsior sind so klein, dass er die Tablette in einer Leckerliestange versteckt überhaupt nicht merkt. Die Zeel sind ja deutlich größer und scheinen nicht zu schmecken.
Ich habe die Tabletten jetzt erst einmal in eine Dose mit Dreamies gepackt, damit sie den Geruch annehmen und für ein Leckerlie gehalten werden. Mal schauen ob das funktioniert :).

Onsior und Zeel lässt sich nicht vergleichen, nicht mal ansatzweise. D.h. wenn das Tier Schmerzen hat, dann braucht es ein richtiges Schmerzmittel, weder Zeel, noch Traumeel ist das. Ich finde Lebensqualität geht vor -quantität, soll heißen, lieber Schmerzmittel und dadurch schmerzfrei, als ständig Schmerzen haben, dafür aber ein paar Monate mehr (und mit Schmerzen) leben (müssen).

Ich wünsch euch alles Gute!
 
H

Huey

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  • #379
Das ist mir klar, daß ich ein klassisches Schmerzmittel nicht mit einem homöopathischen Mittel zur Unterstützung vergleichen kann. Spondylose schmerzt aber anscheinend nicht mehr, wenn die Wirbelkörper schon. versteift sind. Es gibt einige Spondylosekatzen, die keine Dauertherapie mit Schmerzmitteln bekommen und das auch nicht brauchen. Ich kann ja nicht mit einer Dauerschmerzmittelgabe anfangen ohne mal ausprobiert zu haben wie es ihm ohne Schmerzmittel geht. Ich hoffe es war nur ein entzündlicher Schub und da sollte das Onsior geholfen haben. Wenn mein Kater Schmerzen hat bekommt er Schmerzmittel, aber nicht ohne geprüft zu haben ob er sie überhaupt braucht.
 
tiha

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  • #380
Das ist mir klar, daß ich ein klassisches Schmerzmittel nicht mit einem homöopathischen Mittel zur Unterstützung vergleichen kann. Spondylose schmerzt aber anscheinend nicht mehr, wenn die Wirbelkörper schon. versteift sind. Es gibt einige Spondylosekatzen, die keine Dauertherapie mit Schmerzmitteln bekommen und das auch nicht brauchen. Ich kann ja nicht mit einer Dauerschmerzmittelgabe anfangen ohne mal ausprobiert zu haben wie es ihm ohne Schmerzmittel geht. Ich hoffe es war nur ein entzündlicher Schub und da sollte das Onsior geholfen haben. Wenn mein Kater Schmerzen hat bekommt er Schmerzmittel, aber nicht ohne geprüft zu haben ob er sie Oberhaupt braucht.
Super (das ist leider nicht jedem klar).

Es klingt alles sehr durchdacht und vernünftig. Ich drücke die Daumen, dass es gut und möglichst schmerzfrei verläuft! :)
 
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