Mein Kater greift mich an, wenn ich mich nicht mit ihm beschäftige

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Hollyfinn

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Hallo an alle,

ich habe des Öfteren schon gegoogelt zu meiner Frage, konnte aber bisher nichts Passendes finden und hoffe nun, von euch Hilfe zu bekommen.

Mein 3-jähriger Kater greift mich ab und zu aus heiterem Himmel an. Dies geschieht nur in ganz bestimmten Situationen: beim Fernsehen, wenn ich auf mein Handy oder Laptop schaue, ein Buch lese oder telefoniere. Dies tut er nicht immer und auch nur, wenn ich dabei sitze. Abends greift er mich manchmal im Bett vom Boden aus an, wenn ich das Licht ausmache und schlafen möchte. Meinen Patrner greift er nicht an, Besucher auch nicht. Er tut das auch nicht jeden Tag und unabhängig davon, ob er z.B. den ganzen Tag im Garten war, geschlafen hat, mit ihm ausgiebig gespielt wurde etc.

Manchmal bringt es etwas, ihn vor die Tür zu setzen. Manchmal aber geht sobald ich die Tür öffne, das Ganze wieder von vorne los. Zumal er, wenn er ausgesperrt wird auch nonstop sich vor die Tür setzt, an der Türschwelle kratzt und sich lautstark beschwert. Ich verstehe nicht, was genau sein Grund ist. Ich habe das Gefühl, dass er das nur in Situationen tut, in denen ich mich mit etwas anderem beschäftige. Normalerweise ist er ein ganz toller Kater!!! Ich kann mir seine Aussetzer einfach nicht erklären! In die Hände klatschen, schimpfen und in raussetzen haben bisher nichts gebracht. Weiß jemand Rat?

Viele Grüße

Holly
 
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Lenny+Danny

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Völlig normal für einen dreijährigen Kater.
Er will spielen und braucht einen gleichalten Artgenossen.

Du hast doch bestimmt im Internet gelesen dass man Katzen nicht alleine hält. ;)
 
Mikesch1

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Wenn er allein bei Dir lebt, dann lautet mein Rat: Hole ihm einen Katerkumpel. Er ist nicht ausgelastet. Der Mensch kann niemals einen kätzischen Partner ersetzen.

Es ist dann eine Verhaltensauffälligkeit, die sich noch verschlimmern kann oder es können auch andere Verhaltensauffälligkeiten noch kommen.

Lies dies bitte einmal: http://www.katzen-fieber.de/einzelhaltung-katzen.php
 
Lenny+Danny

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fancypants

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Er ist ein junger Kater und möchte toben, jagen und raufen...
da er sonst niemanden hat versucht er mit dir zu raufen und was dabei rauskommt ist für euch beide fustrierend:
Er kann nicht so spielen wie er normalerweise würde und du hast einen unausgelasteten Kater der dir weh tut.

Zuverlässige Abhilfe wird da ein passend ausgesuchter gleichaltriger Kumpel schaffen.
Dann können die zwei raufend und jagend durch die Wohnung toben und du auch mal ein Buch lesen.
 
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Hollyfinn

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Er greift mich leider nicht zum Spiel an, sondern scheint sauer zu sein. Im Gegensatz zu den Spielphasen beißt er richtig doll und kratzt auch ganz ordentlich. Mit anderen Katzen kommt er nicht gut zurecht, er duldet niemanden neben sich. Aufgewachsen ist er mit Hunden. Selbst die dominiert er, bis sie sich ihm unterordnen.
 
Katertreff

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ich stelle mri die Frage, warum fragst du uns, wenn du die Antwort doch schon weißt. Viele von uns haben seit Jahren und Jahrzenten Katzen, die meißten mehr als zwei und deshalb wissen wir vieles was man wenn man Neuling ist nicht wissen kann. Auch wir hier alle lernen jeden Tag noch zu. Also als erstes abklären lassen ob er gesund ist, wenn das der Fall ist ein zweiten Kater der sich eben unterordnet , also sehr sozial ist sazu holen.
 
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Selber :p ;) :D

Er greift mich leider nicht zum Spiel an, sondern scheint sauer zu sein. Im Gegensatz zu den Spielphasen beißt er richtig doll und kratzt auch ganz ordentlich. Mit anderen Katzen kommt er nicht gut zurecht, er duldet niemanden neben sich. Aufgewachsen ist er mit Hunden. Selbst die dominiert er, bis sie sich ihm unterordnen.

Er ist 3 Jahre alt. Was heißt, mit anderen Katzen kommt er nicht zurecht? Hast Du schon einmal versucht, ihn zu vergesellschaften? Wenn ja, wie lange hast Du die Zusammenführung gemacht und wie?

Natürlich ist das Spiel. Hast Du schon mal gesehen, wie 2 Kater spielen? Die raufen und die prügeln sich, dass die Schwarte kracht. Aber die können es auch ab. Sie haben Fell, wir nicht. Und sie brauchen das auch, gerade in jungen Jahren.
 
Lenny+Danny

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wenn das der Fall ist ein zweiten Kater der sich eben unterordnet , also sehr sozial ist sazu holen.

:eek: bloß nicht, der zweite sollte zwar sozial sein aber auch selbstbewusst
und sich nicht unterbuttern lassen sonst kann es leicht passieren das
er gemobbt wird. ;) (nicht böse gemeint)
 
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Hollyfinn

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  • #10
Die TÄ hatte mir davon abgeraten, eine Zweitkatze anzuschaffen, weil die dann ,,sicher keine Sonne sehen würde." Das wäre auch zum Teil meine Angst: Dass mein Kater (wie so oft schon festgestellt) sich auf den Artgenossen nicht einlässt. Mit unserem Hund hat er sich gut verstanden. Seit dieser nicht mehr da ist, zeigt er dieses Verhalten. Ein Neuling bin ich zwar in diesem Forum, nicht aber als Katzenhalter: vor ihm hatte ich 20 Jahre lang zwei Katzen, eine davon hat 8 Jahre bei mir als Einzelkatze gelebt und hat sich nie so verhalten.
 
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  • #11
eine davon hat 8 Jahre bei mir als Einzelkatze gelebt und hat sich nie so verhalten.

Katzen sind Individuen. Sie sind nicht alle gleich. Es gibt viele, die resignieren einfach und der Mensch meint dann: Schau doch, wie glücklich sie ist. Sie ist lieb und schläft den ganzen Tag.

Hast Du den Artikel gelesen? Beantwortest Du mir bitte meine Fragen?

Und übrigens, Tierärzte verstehen (meistens) etwas von der medizinischen Seite. Aber bezgl. Haltung und Ernährung haben sie meistens keinen Schimmer.
 
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Mikesch1

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  • #12
Außerdem kommt es immer darauf an, wie und mit wem man den Kater vergesellschaften würde. So eine pauschale Aussage Deiner TA - Dummfug.
 
Arosa582

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  • #13
Die TÄ hatte mir davon abgeraten, eine Zweitkatze anzuschaffen, weil die dann ,,sicher keine Sonne sehen würde." Das wäre auch zum Teil meine Angst: Dass mein Kater (wie so oft schon festgestellt) sich auf den Artgenossen nicht einlässt. Mit unserem Hund hat er sich gut verstanden. Seit dieser nicht mehr da ist, zeigt er dieses Verhalten. Ein Neuling bin ich zwar in diesem Forum, nicht aber als Katzenhalter: vor ihm hatte ich 20 Jahre lang zwei Katzen, eine davon hat 8 Jahre bei mir als Einzelkatze gelebt und hat sich nie so verhalten.

Keine Zweitkatze, sondern einen Zweitkater, ;). Lies dich hier in den Bereich Zusammenführung ein, schätze deinen Kater charakterlich gut ein und geh auf die Suche nach einem passenden Gegenstück.

Das deine vorherige Katze nicht so war und sich ganz anders verhalten ist. liegt daran, dass Katzen eben nunmal Individuen sind. Die einen greifen spielerisch den Mensch an und die anderen fügen sich eben ihrem Schicksal und schlafen vielleicht die ganze Zeit.
 
Jaboticaba

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  • #14
Er greift mich leider nicht zum Spiel an, sondern scheint sauer zu sein. Im Gegensatz zu den Spielphasen beißt er richtig doll und kratzt auch ganz ordentlich. Mit anderen Katzen kommt er nicht gut zurecht, er duldet niemanden neben sich. Aufgewachsen ist er mit Hunden. Selbst die dominiert er, bis sie sich ihm unterordnen.

So spielen Kater miteinander. Das sieht für uns Menschen oft heftig aus, ist aber normal. Wir interpretieren dann hinein, dass das Tier niemanden neben sich duldet. Was aber nicht stimmt.

Und guck mal, so viel anders als wir Menschen sind Katzen auch wieder nicht. Selbst wenn ein Einzelkatzenhalter überzeugt werden kann, dass sein Tier einen Kumpel braucht, rennt er oft los und sucht sich ein Zweittier aus, das IHM, also dem Menschen, gefällt. "Ich wollte ja schon immer eine Katze mit dieser Farbe/diesen Augen/diese Rasse." etc. "ICH habe mich in diese Katze verliebt." Für das Ersttier sind die Auswahlkriterien des Menschen völlig egal. Da zählt nur, ob die Chemie stimmt. Und die kann auch mal nicht stimmen, genau wie bei uns. Und dann hocken zwei Tiere aufeinander, vielleicht ein Leben lang, die nicht zusammenpassen und können sich nicht aus dem Weg gehen. Ich habe Hochachtung vor Katzen, die es gelernt haben, sich unter solchen Umständen zu tolerieren.

Und selbst, wenn man das Zweittier sorgfältig nach dem Charakter ausgewählt hat, kann die Chemie dann nicht stimmen. In so Katzenköppe kann ja keiner reingucken. Es ist und bleibt ein Roulette.

Hinzu kommt, dass auch im Falle sorgfältigster Wahl das Zweittier erst mal ein Eindringling ist. Man kann zwei sich fremde Tiere nicht einfach aufeinander loslassen, das geht bei Kitten, aber je älter ein Tier ist und je länger es allein gelebt hat, um so behutsamer muss die Zusammenführung ablaufen. Sonst vermasselt man sich die beste Auswahl. Langsam, Schritt für Schritt, immer positiv verstärken. Die eigene Hibbeligkeit und Unsicherheit nicht auf die Tiere übertragen. Nicht gleich am Rad drehen, wenn gefaucht wird oder gar die Fetzen fliegen. Das sind alles so Dinge, wo Tierhalter die Flinte ins Korn werfen und zu der vermeintlichen Erkenntnis gelangen, das Tier sei unsozial.

Ein dreijähriger Kater ist noch lange nicht überzeugtes Einzeltier. Man braucht als Mensch mindestens 7 Jahre, bis man ein Miez derart verkorkst hat, dass es mit Artgenossen nix mehr anfangen kann.
 
Mikesch1

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  • #15
Venya

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  • #16
Er greift mich leider nicht zum Spiel an, sondern scheint sauer zu sein. Im Gegensatz zu den Spielphasen beißt er richtig doll und kratzt auch ganz ordentlich. Mit anderen Katzen kommt er nicht gut zurecht, er duldet niemanden neben sich. Aufgewachsen ist er mit Hunden. Selbst die dominiert er, bis sie sich ihm unterordnen.

Das ist mit Sicherheit spielen.
Ich habe haargenau den gleichen Post als meinen ersten Thread hier reingesetzt und es war bei uns genauso. Ich wurde "angegriffen", mit meinem Männe spielte sie.
Sie wuchs mit Hunden auf, war vom Tierheim als Einzelkatze angegeben, verträgt sich nicht mit anderen Katzen.

Pustekuchen. Ich hab hier zwei Katzen, die sich nicht innig lieben, aber zum spielen einander brauchen. Ausser zum kuscheln brauchen sie sich eigentlich andauernd.. denn wenn eine weg ist, jault die andere.
Mit 3 Jahren finde ich es absolut nicht zu spät, einen Partner dazu zu holen. Sollte eben gleiches Geschlecht und einen gefestigten Charakter haben. Sozial sein, aber eben auch zeigen können, wenn Schluss ist. Dann klappt das schon. Natürlich mit einer langsamen Zusammenführung.
 
Lenny+Danny

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  • #17
Sollte eben gleiches Geschlecht und einen gefestigten Charakter haben. Sozial sein, aber eben auch zeigen können, wenn Schluss ist. Dann klappt das schon. Natürlich mit einer langsamen Zusammenführung.

Das ist genau die richtige Beschreibung für deinen zukünftigen Kater ;)

Am besten suchst du auf Pflegestellen nach dem passenden Gegenstück.
Die können in der Regel ihre Katzen sehr genau beschreiben und
einschätzen.
 
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Hollyfinn

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  • #19
Das ist mit Sicherheit spielen.
Ich habe haargenau den gleichen Post als meinen ersten Thread hier reingesetzt und es war bei uns genauso. Ich wurde "angegriffen", mit meinem Männe spielte sie.
Sie wuchs mit Hunden auf, war vom Tierheim als Einzelkatze angegeben, verträgt sich nicht mit anderen Katzen.
Ja so war das bei mir auch. Gut zu wissen. Dann werde ich das in nächster Zeit mal in Angriff nehmen :)

Komisch finde ich aber tatsächlich, dass nur ich angegriffen werde. Aber das wird sich ja sicher dann ändern.
 
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  • #20
Ja so war das bei mir auch. Gut zu wissen. Dann werde ich das in nächster Zeit mal in Angriff nehmen :)

Komisch finde ich aber tatsächlich, dass nur ich angegriffen werde. Aber das wird sich ja sicher dann ändern.

Prima, aber wie gesagt lies dir bitte genau den Post von Mikesch mit der
langsamen Zusammenführung durch.
Auf keinen Fall die beiden Kater gleich aufeinander" schmeissen".
 
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