Immer hungriger Kater

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  • #41
Ich würde ihm bei einer Mahlzeit halt so viel geben, bis er satt ist, ohne abzuwiegen. Ihn also fressen lassen, bis er vom Napf weggeht.

Aber nicht ständig Futter rumstehen lassen.

Wenn er sich vier Mal täglich satt fressen kann, leidet er sicher keinen Hunger, er kann sich ja drauf verlassen, dass er immer wieder was bekommt.
In dem Fall würde ich zumindest bis sich die Sache eingespielt hat auch immer zu den gleichen Zeiten füttern, damit sich das ritualisiert und er etwas "greifbares" hat.

Wenn immer Futter zur Verfügung steht, begünstigt das Langeweilefressen.
Mal ganz davon abgesehen dass dann auch der "Highlightmoment" wegfällt, wenn es Futter gibt, und das finde ich für Wohnungskatzen dann schon irgendwie schade.
 
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Carina*

Carina*

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  • #42
Vielen vielen Dank für eure ganzen Ratschläge:pink-heart:

Puuuuh, also ich bin Katzenneuling aber ich gebe mein Bestes und versuche alles zu optimieren, bei den vielen "Forenprofis" und den unterschiedlichen Meinungen weiß man aber gar nicht, welche Lösung die richtige ist.

Da sich die Mehrheit der Ratschläge darauf bezog den Napf mal ordentlich voll zu machen, habe ich dies getan. Unser Kater hat einen nicht allzu großen Napf, sodass ca.300g hineinpassen.
Habe ihn nun ganz mit Mac's Nassfutter gefüllt. Der Kleine ist fast ausgeflippt vor Freude ABER stellt euch vor, er hat nur die Hälfte gefressen:wow::pink-heart:
Kann ich bereits die Hoffnung haben, dass er doch ein Sättigungsgefühl hat? Oder ist die Freude noch zu früh?

Als Trockenfleisch bekommt er Ente.
 
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katdina

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  • #43
Wenn immer Futter zur Verfügung steht, begünstigt das Langeweilefressen.
Mal ganz davon abgesehen dass dann auch der "Highlightmoment" wegfällt, wenn es Futter gibt, und das finde ich für Wohnungskatzen dann schon irgendwie schade.

Nur nochmal zur Erklärung...
Es gibt hier schon 3 feste Mahlzeiten (morgens, nachmittags, abens), aber eben immer so viel und genug dass sie satt werden und noch so viel übrig bleibt, dass sie sich die Reste noch selbst einteilen können, und neu gibt es meist erst wenn leergefuttert wurde.

Und gefreut wird sich hier trotzdem:D

Wie fahren damit sehr gut. Aber es gibt ja viele Möglichkeiten, jeder wird es so machen wie er es richtig findet. Aber Dauerhunger geht halt nicht, denke da sind sich die meisten hier einig.

Der Mensch isst ja in der Regel auch so lange bis er satt ist und nicht alle die sich sattessen haben Gewichtsprobleme.
 
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katdina

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  • #44
Vielen vielen Dank für eure ganzen Ratschläge:pink-heart:

Puuuuh, also ich bin Katzenneuling aber ich gebe mein Bestes und versuche alles zu optimieren, bei den vielen "Forenprofis" und den unterschiedlichen Meinungen weiß man aber gar nicht, welche Lösung die richtige ist.

Da sich die Mehrheit der Ratschläge darauf bezog den Napf mal ordentlich voll zu machen, habe ich dies getan. Unser Kater hat einen nicht allzu großen Napf, sodass ca.300g hineinpassen.
Habe ihn nun ganz mit Mac's Nassfutter gefüllt. Der Kleine ist fast ausgeflippt vor Freude ABER stellt euch vor, er hat nur die Hälfte gefressen:wow::pink-heart:
Kann ich bereits die Hoffnung haben, dass er doch ein Sättigungsgefühl hat? Oder ist die Freude noch zu früh?

Als Trockenfleisch bekommt er Ente.

Das ist doch schon ein gutes Zeichen. Ich würde es so weiter machen. Irgendwann pendelt sich das ein und du bekommst ein Gefühl dafür wieviel er braucht.

Wie gibst du das Trockenfleisch, im ganzen?

ich schneide es immer in Stücke in Trofugröße. Und es darf auch nicht zu hart sein, das mögen meine nicht.
 
Carina*

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  • #45
Also er bekommt das auch in kleine Stücke geschnitten. Ist dann fast noch etwas kleiner als TroFu. Er riecht einmal dran und wendet sich direkt wieder ab.

Habe es dann über das Nassfutter "gebröselt", da hat er es einfach mitgefressen. Aber eigentlich soll es ja eine Belohnung sein bzw.ein besonderes Leckerchen. Mmmmh. Vllt mag er auch keine Ente.
 
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Gwion

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  • #46
Das Problem "voller Napf" vs. "leerer Napf" entsteht doch nur durch den menschlichen Lebenswandel.
In einer idealeren Welt würde eine Katze viele kleinere Mahlzeiten bekommen, von denen sie so viel fressen kann, wie sie mag.
Wann immer sie mag oder jedenfalls häufig, sprich alle paar Stunden - ausgenommen die für jedes Tier individuellen Zeiten, wo es länger schläft oder spielen/schmusen will usw.

Da das für uns Menschen aber nicht möglich und/oder unbequem ist, haben wir 2-3 Mahlzeiten eingeführt und der Kompromiß ist, daß das Futter stehenbleibt und die Katze wann und soviel sie will, futtern kann.
Wer Zeit und Willen hat, kann Futter öfter anbieten und nach angemessener Zeit wieder wegnehmen.

Habe ihn nun ganz mit Mac's Nassfutter gefüllt. Der Kleine ist fast ausgeflippt vor Freude ABER stellt euch vor, er hat nur die Hälfte gefressen:wow::pink-heart:
Kann ich bereits die Hoffnung haben, dass er doch ein Sättigungsgefühl hat? Oder ist die Freude noch zu früh?
Schau dir einfach noch eine Weile an, wie es läuft.

Anfangs wirfst du vielleicht einiges an "zuviel" oder "schmeckt nicht" weg, aber mit der Zeit erkennst du ja auch von welchem Futter er mehr braucht und wo du weniger geben kannst.

Das hängt von der Qualität ab, aber auch einfach vom Geschmack. :)
 
doublecat

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  • #47
... Habe ihn nun ganz mit Mac's Nassfutter gefüllt. Der Kleine ist fast ausgeflippt vor Freude ABER stellt euch vor, er hat nur die Hälfte gefressen:wow::pink-heart:
Kann ich bereits die Hoffnung haben, dass er doch ein Sättigungsgefühl hat? Oder ist die Freude noch zu früh? ...

Das ist doch ein sehr guter Anfang! :)
Ganz eindeutig hat dein Kater ein Sättigungsgefühl, sonst hätte er ja nicht aufgehört, sondern direkt die kompletten 300 Gramm in sich reingeschaufelt.

Wenn er diese Erfahrung, also genug Futter, regelmäßig macht und endlich mal richtig satt wird, dann wird sich das sicher alles einpendeln und er wird zu einem normalen Fressverhalten finden.
 
doublecat

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  • #48
... Wenn immer Futter zur Verfügung steht, begünstigt das Langeweilefressen.
Mal ganz davon abgesehen dass dann auch der "Highlightmoment" wegfällt, wenn es Futter gibt, und das finde ich für Wohnungskatzen dann schon irgendwie schade.

Also hier wird nicht aus Langeweile gefressen. Und wenn ich 2x am Tag eine neue Dose aufmache, ich das hier jedesmal trotzdem ein absolutes Highlight! :D

Als meine beiden Miezen hier einzogen, war eine zu dünn und die andere etwas moppelig. Seit die beiden immer hochwertiges Nafu hier stehen haben und fressen können, so viel sie mögen, hat sich das Gewicht bei beiden Katzen super eingependelt und beide haben eine richtig gute Figur.
 
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Gwion

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  • #49
Also hier wird nicht aus Langeweile gefressen. Und wenn ich 2x am Tag eine neue Dose aufmache, ich das hier jedesmal trotzdem ein absolutes Highlight! :D
Dasselbe hier. Ich glaube nicht, daß "Langeweile essen" für alle Katzen gilt.
 
Uhrenteddy

Uhrenteddy

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  • #50
Mit Hilfe von hochwertigem Futter kann man die Gewichtsprobleme eh ganz gut in den Griff bekommen, genauso wie die Riesenfresserei, die danach dazu führt, dass alles wieder ausgekotzt wird.
 
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Catma

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  • #51
Da sich die Mehrheit der Ratschläge darauf bezog den Napf mal ordentlich voll zu machen, habe ich dies getan. Unser Kater hat einen nicht allzu großen Napf, sodass ca.300g hineinpassen.
Habe ihn nun ganz mit Mac's Nassfutter gefüllt. Der Kleine ist fast ausgeflippt vor Freude ABER stellt euch vor, er hat nur die Hälfte gefressen:wow::pink-heart:
Kann ich bereits die Hoffnung haben, dass er doch ein Sättigungsgefühl hat? Oder ist die Freude noch zu früh?
Du bist auf dem richtigen Weg :)
"normales Futterverhalten" ist bei Katzen, dass sie sich nicht überfressen.
Sie futtern so viel, bis sie satt sind und gut ist. Bei ausgewachsenen Katzen können 2 Mahlzeiten am Tag ok sein. Besser wären mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt.

Du kannst einer Katze mit "gestörtem Futterverhalten" nicht "normales Futterverhalten" beibringen, indem du "normal" fütterst, sie wird immer meinen, nicht genug zu bekommen. Du musst ihr erstmal vermitteln, dass sie jederzeit genug zu futtern bekommt.
"jederzeit" bedeutet aber nicht, dass "jederzeit" der Napf voll sein muss. Sondern es eben zu den Mahlzeiten immer genug gibt.

Also füttere den Kater wie gewohnt, aber füll den Napf erstmal zu jeder Zeit übermäßig voll. So voll, dass er diese Monsterportion unmöglich wuppen kann :) Dass etwas übrigbleiben muss. Nicht immer Nachschlag geben (sonst denkt er, es ist irgendwie nie genug, junkert auf mehr...). Sondern gleich 1 riesengroße Monsterportion ab in den Napf.

So hat er auch optisch den Eindruck "Wow! Futter im Überfluss! Alles meins!"

Er wird dann von selbst merken, dass er jedesmal irgendwann pappsatt ist und nach und nach wieder zu seinem "gesunden Sättigungsgefühl" finden.

Weil er sich aber erstmal an den Monsterportionen überfressen wird, ist es magenschonender, wenn du mehrmals am Tag fütterst.
Ich meine, 4x täglich geht immer.
Morgens gleich nach dem Aufstehen - wenn du aus dem Haus gehst - wenn du wiederkommst - zur Nacht.
Wenns jetzt in der Umgewöhnungszeit öfter geht umso besser.

Erst wenn du bemerkst, er hat ein paarmal hintereinander deutlich gemäßigter gefuttert, kannst du dich am "normalen Futterverhalten" orientieren und nach und nach da hinkommen.
Also lass ihn erstmal zu jeder Mahlzeit überüppig schaufeln.

Wenn du merkst, es bleibt immer öfter immer mehr übrig, reduzier die Menge aber nicht gleich. Lass diese Erfahrung "Futter im Überfluss" schön festigen, er wird von allein immer mehr übrig lassen.
Dann kannst du die Futtermenge nach und nach langsam seinem tatsächlichen Bedarf anpassen. Die Mahlzeiten auf 4 oder 3x täglich reduzieren, wie es eben bequem in euren Tagesablauf passt, und eben bei jeder Mahlzeit nur so viel in den Napf, dass immer ein kleiner Rest übrig bleibt.

Vergiss in der Zukunft alle Futtermengenangaben. Sie sollen nur eine ganz grobe Orientierung sein. In Wirklichkeit schwankt der Bedarf nicht nur von Katze zu Katze, sondern auch je nach Wetter, Jahreszeit (im Winter wird meist viel mehr verdrückt) aber auch je nach Tagesaktivität und -laune.
Du wirst mit der Zeit ein Gefühl dafür bekommen, wieviel in den Napf muss, damit immer ein kleiner Rest übrig bleibt.
Versuch Nachschlag eher zu vermeiden. Wenn du mal bemerkst, der Napf ist blankgeleckt, dann gibts evtl Nachschlag aber eben zur nächsten Mahlzeit gleich ein bisserl mehr rein :)

Also keine Sorge - er ist eine Katze - jede Katze hat ein natürliches Sättigungsgefühl - er hat es nur verloren und du hilfst ihm jetzt, das wieder zu erlangen.
Du merkst ja, er lässt von der Monsterportion etwas übrig :)
Also gib ihm ein paarmal diese Monsterportionen und wenn er gemäßigter futtert, passt du sie nach und nach an.

Vielleicht (?) gibt es Katzen, die niemals wieder zu ihrem natürlichen Fressverhalten finden, aber ich meine, das sind Ausnahmen, Katzen die jahrelang hungern mussten evtl.
Aber wie auch immer - deiner stoppt ja, also ist alles gut :).
Nur dass du aufpasst, nicht zu früh die Menge zu reduzieren. Lass ihn bestimmen, wann es so weit ist, du merkst es daran, dass er mehrmals hintereinander viel übriggelassen hat.
 
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