Homöopathie - Wirkweise und Erfahrungsaustausch

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Hier soll es nicht um einen bestimmten Fall gehen, sondern allgemein über Erfahrungsaustausch, und vor allem Wissen über die Wirkweise Homöopathie für Katzen.

Ich kann von mir sagen, dass ich nur Basiswissen über Homöopathie habe - und null daran glaube 🙈 also ich finde die angebliche Wirkweise durch Potenzierung schlichtweg Nonsens, das ist für mich noch nichtmal in der Theorie nachvollziehbar.
Ich finde aber auch "Recht hat, was hilft" und habe von daher schon div homöopathische Mittelchen geschluckt. Hilfe = Null. Also lasse ich das lieber.

Ich bin dennoch kein Gegner der Homöopathie und möchte an dieser Stelle betonen, dass es hier nicht um "Pro und Contra Homöopathie" gehen soll, sondern um Erfahrungsaustausch unter Interessierten.

Meine Tierärztin ist generell alternativen Heilmethoden gegenüber sehr offen, was ich sehr gut finde, wir schauen immer, dass wir wenn möglich, erstmal sanfte Mittel bei den Katers versuchen. Eines Tages vor vielen Jahren, ich erinnere mich nicht mehr, was für ein Mittel, es war irgendetwas für Sternchenkater Carlos viele gesundheitliche Baustellen, schlug sie ein homöopathisches Mittel vor und ich dachte spontan "ne, geh mir wech mit dem Zeuch". Aber eben ich dachte mir, zugegeben nicht ganz ernsthaft "na wer weiß, vielleicht hilfts ja dem Kater"
Und es half erstaunlich schnell :)

Also gab es immer mal wieder homöopathische Mittelchen für die Kater. Mal gegen Schmerzen, mal gegen Übelkeit, tränendes Auge, Husten, Unterstützung der Verdauung etc (immer in Absprache mit der TÄ).
Jedesmal half es erstaunlich schnell.

Mir als Zweifer ist herzlich egal, warum es bei mir nicht hilft aber bei den Katern schon, Hauptsache es hilft ihnen, so denke ich. Aber ich würde schon gern mehr darüber wissen

Jetzt aktuell bekommt Kater Leo (17) neben anderen Medis wegen seiner Cni SUC. Damit haben ja viele Tierhalter tolle Erfahrungen gemacht. Da hab ich nun, nach ü 1 Monat Gabe den Eindruck, das hilft ihm null. Warum?

Nunja, also ich gebe es ihm erstmal weiter, vielleicht tut sich da ja etwa verzögert... aber solche und ähnliche Fragen hätte ich gern geklärt, falls das möglich ist, und allgemeine Infos über Homöopathie für Tiere fände ich interessant.
 
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Ich bin da einer ähnlichen Meinung wie Leona. Was hilft, ist recht - am Ende des Tages muss das Jeder selber wissen & wenn homöopathische Mittel die Nerven beruhigen und dabei eine beruhigende Wirkung auf die Tiere hat, ist es in gewisser Weise auch ein Anfang.
Bei mir im Umkreis nutzt Keiner Homöopathie, so blieb bisher immer nur das Internet, um zu recherchieren.
Selbst nehme ich keine homöopathischen Mittel, aber begleitend zur einer ärztlichen Therapie finde ich die Anwendung legitim. Rein auf den Menschen bezogen suchen wir Alle am Ende des Tages nach Etwas, das für uns wirkt, sei es durch die Psyche und/oder die Inhaltsstoffe und so sehe ich das auch bei Tieren.
Für mich selbst ist wichtig, dass ich erst alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft habe, bevor ich zu pflanzlichen oder homöopathischen Begleittherapien greife. Bei meinen Katzen besonders, weil diese - anders als ich - keine Wahl haben, ob sie zum Arzt müssen oder nicht.

Ich finde schon, dass transparent aufgeklärt werden sollte & dafür finde ich Nachfragen und Austausch mit Menschen, die Homöopathie nehmen und damit Erfahrungen gemacht haben sowie mit Schulmedizinern sehr wichtig.
Wenn z.B hier Jemand ein homöopathisches Mittel empfiehlt, schaue ich mir gerne die Inhaltsstoffe und Zusammensetzung hat. Oftmals sind diese ja auch aus pflanzlichen Extrakten gewonnen und als Jemand, der an Naturheilkunde interessiert ist und auch praktiziert, fallen da natürlich manchmal auch gewisse Gemeinsamkeiten auf. Aber ich würde pauschal nicht sagen, dass Homöopathie & Naturheilkunde das Gleiche sind, falls das Jemand denkt: Beide haben ihre eigenständigen angedachten Wirkungsweisen.

Dass bei Homöopathie auch u.A Pflanzen genutzt werden, die in geringen Mengen das Gegenteil der Wirkung von großen Mengen, finde ich auf der heilkundtechnischen Ebene sehr interessant.
Ich weiß, dass mir desöfteren gerne mal angehängt wird, dass ich Homöopathie direkt schlecht und wirkungslosfinde, aber ehrlich gesagt hindert so ein schwarz-weiß Denken nur am Dazulernen. Wenn man sich mit Leuten ganz normal austauschen kann, ohne dass bei Zweifel direkt Vorwürfe fallen, lernt man auch die etwas menschlichere Seite hinter den Anwendungsgründen.

Warum greift man darauf zurück, welche Erfahrungen hat man gemacht, etc. pp - als Jemand, der leider an Erkrankungen ohne Therapiemöglichkeiten leidet und diese selbst in Schach halten muss (von der Symptomatik her) ist mir jede Alternative, ein wenig zur Ruhe zu kommen & nicht mein Leben lang Medikamente nehmen zu müssen sehr recht.

Am Ende des Tages kann Jeder selber entscheiden, was er nehmen möchte und was nicht. Bei Tieren & Kindern bin ich weiterhin der Ansicht, dass weder Naturheilkunde noch Homöopathie einen Arztbesuch in vielen Fällen ersetzen kann. Aber als Nebentherapie oder nach Abschluss einer medizinisch notwendigen Therapie zum Aufbau durchaus in Betracht zu ziehen. :)
 
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Ich bin mit Homöopathie aufgewachsen und habe erst als Erwachsene begonnen mich damit konkret auseinanderzusetzen.
Und konnte für mich persönlich keine Wirkung feststellen.
Aus Erinnerungen hätte man mir als Kind und Teenager aber einiges an Schmerzen ersparen können mit Schmerzmitteln.

Ich habe mich persönlich dagegen entschieden Homöopathie zu nutzen - ob für mich, meine Kinder oder meine Tiere.

Aber meine Familie , einige Freunde und auch Bekannte nutzen Homöopathie dafür gerne.

Finde aber auch Erfahrungswerte bei Katzen sehr interessant - besonders was die SUC Therapie angeht :)
 
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Ich bin mit Homöopathie aufgewachsen und habe erst als Erwachsene begonnen mich damit konkret auseinanderzusetzen.
Und konnte für mich persönlich keine Wirkung feststellen.
Aus Erinnerungen hätte man mir als Kind und Teenager aber einiges an Schmerzen ersparen können mit Schmerzmitteln.
Achherrje : ( das tut mir leid. Ja als Kind (oder eben Tier) ist man leider darauf angewiesen, dass andere verantwortungsvoll handeln.

Meine TÄ macht das super finde ich, also sie behandelt vom Grundsatz her konventionell. Schmerzen sind nunmal Schmerzen und zB bei Entzündungen muss ja auch schnell gehandelt werden, damit sie sich nicht ausbreiten oder chronisch werden. Aber eben wir schauen, ob es Sinn macht, erstmal etwas leichtes zu testen oder besser auf schnelle konventionelle Hilfe zu bauen.

Zb bei Schmerzen... Sternchenkater Carlos hatte heftige Schmerzen, arthrosebedingt und es gab natürlich gleich eine Spritze und anschließend Tabletten. Im Laufe der Zeit stellte sich aber heraus, dass seine Beschwerden schubweise kamen, und als ich die Schmerzmittel irgendwann reduzuert und dann nur noch bei Bedarf gegeben hatte, versuchten wir diese durch homöopathische zu ersetzen. So hat er dauerhaft homöopathische Mittel gegen Schmerzen bekommen und tatsächlich hatte ich den Eindruck, die Schübe kamen seltener - bei akuten Schüben gab es aber wieder das bewährte Schmerzmittel.
Ich habe mich persönlich dagegen entschieden Homöopathie zu nutzen - ob für mich, meine Kinder oder meine Tiere.
Verständlich. Ich habe im Grunde Homöopathie immer nur gegeben, wenn es tatsächlich geholfen hat, zb bei tränendem Auge gab es ein herkömmliches Medi und die TÄ meinte, beim nächsten Mal gleich bei den ersten Anzeichen etwas homöopathisches geben, und mich natürlich melden, falls das nicht hilft. Hilft hier aber gut. Ich denke, so ist das vernünftig, man muss immer abwägen.
Finde aber auch Erfahrungswerte bei Katzen sehr interessant - besonders was die SUC Therapie angeht :)
Ausgerechnet bei dem so vielgelobten Suc gab es hier ja bisher null Besserung.
Wobei ich sagen muss, Leo hat trotz sehr schlechter Nierenwerte recht wenig Symptome, wirkt noch recht fit und bekommt div andere Mittel... Phosphatbinder fürs Futter, Medi für Niere/Herz/Kreislauf, Medi gegen Übelkeit, div Appetitanreger .. Ich hatte gehofft, mittels Suc das vielleicht bissl reduzieren zu können.
Aber wie gesagt ich warte erstmal noch ab, bzw werde das mit der TÄ besprechen, evtl hilft ein anderes Verabreichungsschema.
 
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Achherrje : ( das tut mir leid. Ja als Kind (oder eben Tier) ist man leider darauf angewiesen, dass andere verantwortungsvoll handeln.
Da geb ich dir auch recht :) Ich möchte die Option von Schmerzmitteln einfach haben aus o.g. Gründen. Und könnte meinen Kindern nicht dabei zusehen wie sie weinen vor Schmerzen.
Ich greife aber auch selbst bei Erkrankungen erstmal zu pflanzlichen Mitteln bei Beschwerden bevor ein starkes Medikament zum Einsatz kommt.
Meine TÄ macht das super finde ich, also sie behandelt vom Grundsatz her konventionell. Schmerzen sind nunmal Schmerzen und zB bei Entzündungen muss ja auch schnell gehandelt werden, damit sie sich nicht ausbreiten oder chronisch werden. Aber eben wir schauen, ob es Sinn macht, erstmal etwas leichtes zu testen oder besser auf schnelle konventionelle Hilfe zu bauen.
Die Herangehensweise klingt ja auch super angenehm wenn alle Möglichkeiten bestehen und man sich erstmal systematisch herantastet. ... da gibt es echt viele unterschiedliche TÄ.
 
Vor ca. 25 Jahren habe ich über eine Studie bei Pferden gelesen, betreffend das Komplexmittel Zeel der Fa. Heel. Es wurde darin nachgewiesen, dass bei Gelenkentzündungen Gelenkinjektionen mit Zeel genauso gut, aber nebenwirkungsfreier wirkten wie Kortison. Lediglich der Beginn der Wirkung setzte etwas langsamer ein. Wir selbst haben Traumeel und Zeel auch in Tablettenform bei unserem alten arthrosekranken Wallach regelmäßig kurmäßig angewendet. Mit Traumeel habe ich sowohl bei mir selbst wie auch bei unseren Katzen positive Erfahrungen gemacht. Bei unseren Freigängern kommt es schon mal vor, dass einer humpelnd nach Hause kommt, vorzugsweise direkt vor dem Wochenende. Die Akutbehandlung mit Traumeel hat da oft schon ausgereicht und unsere Tierärztin befürwortet in vielen Fällen auch ausdrücklich eine Unterstützung mit diesem Mittel.
 
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Mich interessiert das Thema auch sehr ... gehöre zu Fraktion pro Homöopathie ... allerdings gibt es etliche Krankheiten/Beschwerden, bei der Schulmedizin meine erste Wahl wäre.
 
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Also gab es immer mal wieder homöopathische Mittelchen für die Kater. Mal gegen Schmerzen, mal gegen Übelkeit, tränendes Auge, Husten, Unterstützung der Verdauung etc (immer in Absprache mit der TÄ).
Jedesmal half es erstaunlich schnell.
Die Frage ist doch, ob es wegen den Mittelchen besser geworden ist oder so auch besser geworden wäre?

Alles was Du genannt hast fällt in die Kategorie die grundsätzliche auch von selbst besser werden kann.
 
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Was sollen die Präparate von Heel andres sein als Homöopathie ???

Homöo gibt es auch als Ampullen oder als Tabletten und nicht nur als Globuli.

Hier mal ein Link zum S aus dem SUC von Heel ... man beachte den Hinweis "Homöopathisches Arzneimittel" und die Angabe der Inhaltsstoffe in den für Homöo üblichen Potenzen:
Solidago compositum ad us. vet. Ampullen 10 St - Shop Apotheke
Ich schrieb, dass Homöopathie in Form von Globuli keine Rolle spielen - aber sehr wohl Präparate von Heel.

Und die Präparate von Heel werfe ich persönlich nicht mit Globuli in einen Topf.
 
  • #10
Ich unterziehe mich gerade selber einer Behandlung mit "Alternativen Heilmethoden". Homöpathie, also Globuli, spielen da allerdings keine Rolle. Aber sehr wohl die Präparate von Heel.
Ich erhalte die Behandlung bei einer Dr. med, Neurologin, Fachärztin für Nervenheilkunde mit eigenem TCM Zentrum.
Ich bekomme z.B. Traumeel per Infusion. Bekommen meine beiden Kater auch in Tablettenform :) Wir haben jetzt nämlich alle 3 einen Nervenschaden...
Bei mir wird TCM-Akupunktur gemacht, Manitou hatte dafür Reizstrom 😄

Worüber ich mich ärgere: Eine Akupunktur Behandlung für die LWS würde von der GKV bezahlt, da wissenschaftliche Evidenz vorliegt. Das selbe für die HWS ist leider noch nicht wissenschaftlich anerkannt/bestätigt, so zahle ich knapp 1.000 Euro selber für die Behandlung :(
Hier nochmal mein Beitrag aus dem Offtopic-Thread dazu :)
 
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  • #11
Hallo Leona,
bei der Homöopathie ist zu unterscheiden zwischen klassischer Homöopathie und Komplexhomöopathie.
Die klassische Homöopathie arbeitet mit Einzelmitteln. Es wird für den jeweiligen Patienten das eine Mittel gesucht, das die größte Übereinstimmung zwischen Arzneimittelbild (Symptome beim Einsatz des Arzneimittels bei Gesunden) und den Symptomen des Patienten hat. Dazu ist eine ausführliche Befunderhebung und anschließende Auswertung der Symptome erforderlich. Die Therapie erfordert sehr viel Erfahrung des Therapeuten.
Bei der Komplexhomöopathie werden verschiedene Mittel kombiniert, die sich bei einem bestimmten Krankheitsbild bewährt haben, z.B. Blasenentzündungen. Dadurch können die Mittel auf das Krankheitsbild bezogen eingesetzt werden und erforden keine lange Befundaufnahme. Dazu gehören z.B. auch die Heel-Arzneimittel.
 
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  • #12
Ausgerechnet bei dem so vielgelobten Suc gab es hier ja bisher null Besserung.
Woran machst Du die fehlende Besserung fest? An den Blutwerten oder am Allgemeinbefinden.
Frau Dr. Heidi Kübler betont ausdrücklich, daß sich zuerst zwar das Allgemeinbefinden bessert, die Blutwerte aber noch nicht.
Du schreibst auch, daß er für seine Blutwerte einen sehr fitten Eindruck macht. Das ist doch schonmal gut.
Wie oft und wieviel gibst Du? Manchmal kann man die Wirkung auch verbessern, wenn man 2 x pro Woche je 1 Amp. Renes suis Injeel dazugibt. Oder das Renes/Viscum comp. PLV. Beide enthalten Niere in homöopathischer Verdünnung, das gibt oft auch noch einen Impuls. Manchmal braucht man auch etwas Geduld (siehe nächsten Erfahrungsbericht zu meinem Hund)
Es gibt aber leider auch Katzen, die auf keine Therapie mehr ansprechen. Bei meinem Kater konnten wir über 2 Jahre mit SUC und anderen Medikamenten die Niereninsuffizienz gut kontrollieren, im letzten Vierteljahr ist es entgleist und hat auf keine Therapie mehr reagiert. Seine Schwester hatte nie Probleme mit den Nieren, bei ihr sind 1/4 Jahr nach dem Tod ihres Bruders die Nierenwerte auch rasant und therapieresistent gestiegen.
Ob es bei Deinem Kater noch funktioniert, wirst Du nur ausprobieren können.
 
  • #13
Erfahrungsbericht bei meinem 2. Hund:
Ako, ein Schäfer-Sennenhund-Mix habe ich mit ca 10 Jahren übernommen, weil sein Herrchen gestorben ist. 1 1/2 Jahre später hatte er einen 3 cm großen, harten, nicht verschieblichen Knoten im Hinterschenkel. Da kurz zuvor auch ein Herzbeutelerguß im Ultraschall festgestellt wurde und es aufgrund der Lage fraglich war, ob der Knoten komplett entfernt werden kann, haben wir uns gegen eine OP entschieden. Stattdessen wurde Ako mit der Tumortherapie von Heel behandelt. 8 Wochen später hat sich der Knoten verdoppelt, ich dachte dann, daß wir ihn dann noch max. 1/4 Jahr haben werden. Trotzdem haben wir die Therapie weiter durchgezogen. Und das Wunder geschah, nach 3 Monaten hat sich der Knoten auf Erbsengröße verkleinert und ist auch bis zu seinem Tod 2 1/2 Jahre später (plötzliches Herzversagen) nicht wieder gewachsen. Parallel dazu ist auch der Herzbeutelerguß verschwunden.
Das hat mich davon überzeugt, daß man nicht nur einen Tumor entfernen kann, sondern immer auch das ganze Tier begleitend mitbehandeln sollte. Ich würde heute bei jeder Tumor-OP begleitend eine homöopathische Behandlung machen lassen.
 
  • #14
Mich interessiert das Thema auch sehr ... gehöre zu Fraktion pro Homöopathie ... allerdings gibt es etliche Krankheiten/Beschwerden, bei der Schulmedizin meine erste Wahl wäre.
Bei allem, was ich nicht eindeutig als vergleichsweise harmlos einordnen kann, würde ich mit unseren Katzen den Tierarzt aufsuchen. Da ich aber selber sehr positive Erfahrungen mit Traumeel habe, setze ich es auch bei den Katzen bei Verletzungen zumindest zur Unterstützung ein.
 
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  • #15
Meine Katzen sind in klassisch homöopathischer Behandlung und ich mache gute Erfahrungen damit. Teilweise werden die homöopathischen Mittel mit Heilpilzen kombiniert. Saba bekommt derzeit Pankreas suis von Heel. Gemäss der Auskunft einer TÄ, die bei Heel arbeitet können die Heel-Produkte gut mit klassischer Homöopathie kombiniert werden. Ich habe immer zwei TÄ - meine Homöopatin und eine/n Schulmediziner/in. Meine Homöopathin kann z.B. keine Blutbilder machen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Kombination von Schulmedizin und klassischer Homöopathie gemacht.

Ich selbst bin in anthroposophischer Behandlung. Da nehme ich allerdings nicht nur homöopathische Komplexmittel sondern auch Phytotherapeutika. Meine Blutwerte sind immer gut, ich bin ziemlich sicher, dass das auch mit den Anthroposophika zu tun hat. Wie ich nur schulmedizinisch behandelt wurde waren meine Leberwerte oft schlecht ( ich nehme seit vielen Jahren starke Medikamente).
 
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  • #16
Darf ich hier mal ne Frage stellen? 😅

Mein Katerle soll „pancreas comp. von phantaVet“ wegen etwas erhöhten Werten der Bauchspeichldrüse nehmen.
Jeden Tag eine glasampulle aufbrechen, und zeitnah in das Katerchen verfrachten.

Jetzt steht ihm Beipackzettel das ist homöopathisch und soweit ich das sehe hat es eigentlich keine nachweisbare Wirkung..?

Beschreibung

Ist es also eventuell gar nicht schlimm wenn ich das nicht in ihn rein kriege?
Ich möchte nicht uns beide traumatisieren bei dem Versuch im unwirksames Wasser einzuflößen.
Sorry, ich möchte niemanden mit meiner Ansicht beleidigen.
Ich denke schon Homöopathie hat seine daseinsberechtigung, für mich ist es aber nichts..
 
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  • #17
Hallo Liesah,
die Bestandteile in Pancreas comp. PLV sind homöopathisch verdünnt, aber in niedrigen Potenzen, so daß auch noch stoffliche Bestandteile enthalten sind.
Wenn Du es direkt nicht eingeben willst, kannst Du es auch in einem Schlecksnack etc. verabreichen. Das Mittel ist geschmacksneutral, dürfte also kein Problem sein.
 
  • #18
Hallo Liesah,
die Bestandteile in Pancreas comp. PLV sind homöopathisch verdünnt, aber in niedrigen Potenzen, so daß auch noch stoffliche Bestandteile enthalten sind.
Wenn Du es direkt nicht eingeben willst, kannst Du es auch in einem Schlecksnack etc. verabreichen. Das Mittel ist geschmacksneutral, dürfte also kein Problem sein.
Ach Mist, so etwas hatte ich befürchtet.
Mit Pipette (Spritze habe ich leider keine) ins Mäulchen oder freiwillig aus nem Napf sowie mit Hühnerbrühe oder Futter war bisher erfolglos 😔
Hätte auch nie gedacht wie viel 1ml plötzlich werden kann..
Aber danke dir, dann versuche ich es weiter
 
  • #19
Ausgerechnet bei dem so vielgelobten Suc gab es hier ja bisher null Besserung.
Wobei ich sagen muss, Leo hat trotz sehr schlechter Nierenwerte recht wenig Symptome, wirkt noch recht fit und bekommt div andere Mittel... Phosphatbinder fürs Futter, Medi für Niere/Herz/Kreislauf, Medi gegen Übelkeit, div Appetitanreger .. Ich hatte gehofft, mittels Suc das vielleicht bissl reduzieren zu können.
Aber wie gesagt ich warte erstmal noch ab, bzw werde das mit der TÄ besprechen, evtl hilft ein anderes Verabreichungsschema.
Oha .. das hatte ich ganz überlesen.
Sehr schade dass es bisher nichts gerbacht hat :/

Danke dir für deine Erfahrung was suc betrifft 😌
Ich bin zwar noch nicht an dem Punkt wo das zur Sprache kommt (falls überhaupt) aber es irritiert mich dass es als Infusion UND oral gegeben werden kann. Ist da nicht ein riesengroßer Unterschied?
 
  • #20
Aber es irritiert mich dass es als Infusion UND oral gegeben werden kann. Ist da nicht ein riesengroßer Unterschied?

Das steht bei mir in der Anleitung auch. Und meiner bisherigen Erfahrung nach wäre die Dosierung deutlich geringer bei intravenös. Aber ich verstehe auch nicht alles um Homöopathie und mir war zB neu dass es verschiedene Arten der Potenzen gibt..
 

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