Hilfe und Rat gesucht...

doppelpack

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  • #21
Ich persönlich würde auch nur noch palliativ handeln und die Cortisonbehandlung auch erstmal fortführen.
Ich finde es allerdings sehr wichtig, dass ihr diese Diagnose habt, für das eigene Seelenheil. Jetzt kann man den Kater dann guten Gewissens gehenlassen, wenn er zu sehr abbaut, weil man weiß, dass es keine Aussicht mehr auf Heilung gibt.

Ich wünsche euch viel Kraft für die nächste Zeit!
 
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JennyD84

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  • #22
Jenni, Mit nem Lymphom kann man nicht mehr viel machen, sorry das so zu sagen. Habe selbst Anfang Juli mein Herzenskaterchen an diesen sch.... Krebs verloren.

Ein Lymphom spricht gut auf Cortison an. Also würde ich das weiter so machen.
Also alle Woche Cortisondepot mit Vitamin B, dazu Päppelfutter hochkalorisch und Immunsystem aufbauen.

Quack hatte so noch 1 Jahr mit guter Lebensqualität ehe er dann so abgebaut hat dass nix mehr ging. Der Krebs war quasi immun gegen das Cortison geworden und 'explodiert'.

Chemo lehne ich grundsätzlich ab - Ich treibe den Teufel nicht mit Beelzebub aus, sprich ich gehe nicht gegen den Krebs vor indem ich den Körper mit tödlichem Gift überschwemme. Das ist widersinnig.
Habt ihr Tipps bezüglich des Futters etc?
 
Ayleen

Ayleen

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  • #23
Ich weiss jetzt nur von einer Bekannten mit kranken Katzen, dass sie auf Ziegenkolostrum schwört, da es das Immunsystem aufbaut.

Meinem CNIchen habe ich Recovery von (ausnahmsweise) RC gegeben. Ein Päppelfutter. Und einfach alles was der Süsse fressen mochte.
 
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  • #24
Bei kranken Tieren schaue ich mich gerne in der Abteilung für säugende Katzen um. Es gibt ein Futter von select gold „babycat &mother“. Der Fettanteil ist relativ hoch und die Konsistenz recht weich.

Ansonsten kannst du auch Päppelpasten probieren, Nutrical und Calopet wären zwei Möglichkeiten.
Reconvales hat ja schon jemand genannt.
Rinderfettpulver nehmen auch viele Katzen gerne an.
 
Ronjakatze

Ronjakatze

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  • #25
Laß ihr das Cortison spritzen, so oft sie es braucht. Um Langzeitschäden braucht ihr euch ja nicht mehr sorgen...leider.
Und lasst sie fressen, was immer sie mag.
Jetzt noch mit Gewalt auf "gesundes Futter" umzustellen ist doch Quatsch.
So haben mein Hubs und ich noch schöne vier Monate gemeinsam verbringen dürfen.
Als "der" Zeitpunkt dann kam, war ich damit versöhnt und Hubs ist ganz entspannt in meinen Armen seine Reise über die RBB angetreten.
Alles Liebe und Gute für Euch !!
 
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JennyD84

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  • #26
Hallo ihr Lieben...

Ich wollte mich nochmal melden und bedanken.
Wir mussten Schnurri leider am 04.10 schweren Herzens gehen lassen...Sie hatte innerhalb weniger Tage massiv abgebaut. Wir hatten Donnerstags festgestellt, dass ihr beim laufen die Hinterbeine bisschen wegrutschen und sie beim Aufstehen bisschen schwankt. Gefressen hat sie nach wie vor, aber zu allem anderen fehlte ihr offensichtlich die Kraft. Da wir noch nie in der Situation waren, wann der Zeitpunkt gekommen ist...Sind wir Freitags zum TA und er meinte, es wäre nun soweit...Es würde ansonsten ziemlich unschön werden. Für uns und vorallem für Schnurri. Und dass wollten wir auf keinen Fall!!!! Schmerzen oder dass sie leidet, ist das letzte, was wir wollten... Danach ging rückblickend alles ziemlich schnell...
Es war das schlimmste, was ich je erleben musste. Und ich hab schon ziemlich viel erlebt und leider schon sehr viele geliebte Menschen verloren... Sie bekam eine Spritze und krabbelte direkt auf meine Brust in meine Arme.... Es dauerte nur einen Moment, bis sie "weg" war...Ich gab sie meinem Mann, dass er sie auch nochmal kurz halten und sich verabschieden konnte....Da erbrach sie sich und wir haben sie auf den Tisch gelegt...Der Arzt war wirklich toll, hat auch zuvor alles erklärt und gesagt, es ist normal, dass sie manchmal spucken müssen. Dann kam die finale Spritze...
Tut mir leid, wenn ich das so ausführlich erzähle, aber es war wirklich traumatisch für mich...Ich vermisse sie jeden einzelnen Tag und kann es immer noch nicht realisieren. Wir haben noch 2 Katzen, die mein Mann quasi mit in die Beziehung gebracht hat. 2 Geschwister, die nun schon 16 Jahre auf ihrem (zum Glück bisher gesunden) Buckel haben...Aber Schnurri war mein "Baby". Hatten sie von klein auf...Hatte die erste Woche damals im Wohnzimmer bei ihr geschlafen und sie war wirklich sehr anhänglich. Man konnte sie rufen wie einen Hund und sie hat auch immer Antwort gegeben, wenn man mit ihr gesprochen hat. Ihren Namen hat sie übrigens daher, dass sie wirklich immer geschnurrt hat,sobald man sie angefasst hat...Und auch, weil ich als Kind einen Stofftiger hatte (den gibt es sogar noch im Keller), der auch Schnurri hieß.
Ich war die ersten 2 Tage danach wirklich im Eimer. Mein Mann sagte, ich sähe aus als hätte ich eine Schlägerei gehabt...Die Augen total verquollen vom weinen. Kannte mich selbst so nicht, ich musste ständig von einer Sekunde auf die andere weinen... Zb am Abend im Bett, wo sie eigentlich zu uns kam und oft zu mir unter die Decke gekrabbelt ist... Es ist besser geworden, aber vorhin ging es wieder los, nachdem Anubis angerufen hatte, dass wir nun ihre Asche abholen könnten.
Sie wurde am Freitag Abend von denen abgeholt und hatte schon 2h nachdem wir Zuhause waren den Anruf, wie es weiter geht. Ich weiß nicht, ob es die überall gibt, aber ich kann Anubis nur empfehlen. Der Mitarbeiter war echt lieb und hat beim Anruf gefragt ob es jetzt okay ist oder er sich lieber wann anderst melden soll...Jedenfalls haben wir uns für eine Einzeleinäscherung entschieden. Eine Urne möchte ich nicht. Ich möchte sie nicht quasi täglich in der Wohnung irgendwo sehen und daran erinnert werden. Wenn es nach meinem Mann ginge, würden wir das nämlich so machen. Es klingt vielleicht doof, aber ich muss loslassen und komme mit dem Gedanken nicht klar, dass sie im Regal steht und ich damit ständig konfrontiert werde... Was wir mit der Asche machen bzw wo wir sie verstreuen können weiß ich noch nicht. Wir haben leider keinen eigenen Garten...
Das wird auf jeden Fall nochmal hart...

Ich danke euch für die vielen Tipps und Worte!
Und nochmal sorry, dass es so ausführlich geworden ist.

Liebe Grüße, Jenny
 
tiha

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  • #27
Es tut mir sehr leid, dass ihr Abschied nehmen musstet und ich wünsche euch viel Kraft für eure Trauer!

Macht langsam mit der Asche, ich kann euch aus Erfahrung sagen, dass die Zeit euch den Weg zeigen wird wie ihr damit umgehen und was ihr damit möchtet. Auch ich hatte so meine Pläne, wie ich es gerne machen möchte und so weiter... Aber das eine ist ja Kopf, und das andere der Bauch. Und dann ist es anders gekommen als ich dachte, aber diese länger gereifte Entscheidung fühlt es sich gut und richtig an und dafür habe ich die Zeit gebraucht. Nehmt euch eure Zeit, es wird euch helfen bei eurer Entscheidung!

Alles Liebe und Gute für euch!
 
kisu

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  • #28
Liebe Jenny,

es tut mir sehr leid :( Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Kraft, bald besser mit dem Verlust klarzukommen. Ihr habt das Beste für sie getan!
Ich drücke dich mal.
 
jasmine

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  • #30
Mein Beileid für deinen Verlust, ich weiss wie schwer das ist.

Du warst bis zur letzten Minute für Sie da und deine Maus konnte Ihr ganzes Leben erfahren, was es heisst geliebt zu werden.
 
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