Hilfe, Lena bricht hinten ein.

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
kalla

kalla

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  • #21
Hallo Laluna,

da kommt leider so einiges in Betracht. Zunächst sollte eine gründliche neurologische Untersuchung gemacht werden. Wurden die Stellreflexe überprüft? Ein erfahrener TA sollte ein neurologisches Problem erkennen, dann sollte ein CT, ggf. mit Kontrastmittel, oder MRT gemacht werden, um Veränderungen an der WS, z.B. Bandscheibenvorfall oder Rückenmarkschwellung, zu erkennen. Die Probleme können aber auch durch einen Prozess im Gehirn (Tumor) oder des Innenohres ausgelöst werden.

Selbst das Herz kann Auslöser sein. Bei Vorliegen eines Herzfehlers oder Klappendefektes können sich Blutgerinsel bilden, die eine arterielle Embolie auslösen können. Hierzu könnte man spezielle Fibrin-Spaltprodukte durch eine Blutuntersuchung bestimmen lassen und einen Herzultraschall machen.

Wenn das große Blutbild (Entzündungswerte) inkl. Differenzial-BB in Ordnung sind, sollte ein parasitäres, entzündliches Problem, auszuschließen sein.

Viele niedergelassenen TÄ sind damit überfordert, bzw. haben nicht die geeigneten Geräte. Du solltest nach einer guten Tierklinik suchen!

Alles Gute!
Marcus
 
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neko

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  • #22
Ich schliesse mich Kalla an,

such dir unbedingt einen guten Neurologen für deine Katze, der soll sie mal komplett durchchecken.
Je nachdem wo du wohnst kann das eine längere Fahrt bedeuten, aber nimm das in Kauf. Grade bei neurologischen Störungen ist ein Facharzt wichtig, damit die richtige Behandlung eingeleitet wird.

Alles Gute und Grüsse
neko
 
L

laluna28

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  • #23
Hallo,
ich wollte nur kurz mitteilen: heute hatten wir Termin fürs MRT. Vorab die äußere neurologische Untersuchung (Reflexe) war unauffällig. Herz OK, Augen OK. Eine leichte Vergrößerung der Milz wurde ertastet. Das MRT ergab eine Asymmetrie des Liquor im Hirn, und unter Kontrastmittel Auffälligkeiten im Kleinhirn und im Bereich in dem Stammhirn ins Rückenmark übergeht. Eine Punktion des Liquor wurde nicht gemacht, da fraglich, ob überhaupt Flüssigkeit entnommen werden kann bei einer so jungen Katze. Verdachtsdiagnose: Toxoplasmose. Nun bekommt Lena Clindamycin (75 mg pro Tag) Sollte sich die Diagnose bestätigen sollten wir bereits im Laufe des WE eine Verbesserung sehen können;). Ansonsten versuchen wir dann ein anderes AB aus. Natürlich fiel auch FIB als mögliche Ursache (10% der FIB Erkrankungen zeigen neurologische Symptome lt. dem Radiologen) Bitte Daumendrücken das nicht FIB. Hat jemand noch Erfahrungen mit Toxoplasmose oder ähnlichen bakteriellen Erkrankungen des Hirns?
 
Jaqueca

Jaqueca

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  • #24
Du kannst dich gerne per PN bei mir melden , wenn du Luft hast.

Ein wenig Erfahrung habe ich schon mit diesem Krankheitsbild.

LG Silke
 
kalla

kalla

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  • #25
Hallo Laluna,

sehr gut, dass eine Diagnose gestellt wurde.

Clindamycin ist das AB der 1. Wahl. Wie schwer ist die Kleine denn?
Die Mindestdosierung Clindamycin beträgt 11mg./kg KG (Boothe 1996), 25mg./kg KG (Plumb 1999) und 25-50 mg./kg KG (Greene 1992). Achte bitte darauf, dass nicht unterdosiert wird und das AB über 4 (!) Wochen gegeben wird! Die Tagesdosierung auf 2 Gaben verteilen.

Etwa 2 Wochen nach der AK-Bestimmung sollte ein erneuter AK-Titer bestimmt werden. Eine Vervielfachung beweist dann eine Erstinfektion mit T. gondii.

Die Chancen sind sehr gut, dass die neurologischen Symptome komplett verschwinden, nur bei einer Beteiligung des Auges könnten Schäden daran zurück bleiben.

Alles Gute für Euch!

Gruß
Marcus
 
L

laluna28

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  • #26
update:
Nachdem wir erst am WE dachten, Lena wäre munterer (suchte unsere Nähe, quält sich über improvisierte Treppen in unser Bett und schläft bei uns; beschnüffelt alles etc) und wenn sie in Bewegung ist, schien ihr Laufbild stabiler. Heute morgen nun leider ein Rückschritt: Wenn sie gelegen hatte, konnte sie die ersten Schritte kaum machen und zog ihr Hinterteil übers Parkett. Dann entdeckte ich eine kleine Urinpfütze und eben noch 2 kleinere. Auch ist Lena total schreckhaft und panisch wenn es etwas wilder zugeht (Kinder was vergessen, hektisches Suchen der Sportsachen etc.) Dann hastet sie, den Po hinter sich herziehend, die Treppe runter in den Keller. Morgen werde ich gleich mit der Ärztin in der Klinik telefonieren, da die AB offensichtlich nicht anschlägt. Es ist so traurig, wenn ich mit ihr spiele, kommt sie kaum an den Federwedel ran oder hinterher.
 
kalla

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  • #27
Hallo Laluna,

das tut mir sehr leid!

Wurde auch ein CT / MRT der Wirbelsäule gemacht (Bandscheibenvorfall etc.)?
Wie wurde das Herz untersucht? Eine HCM / DCM / Herzklappenfehler kann in Kombination von Röntgen des Brustraumes und Herzultraschall diagnostiziert werden. Die Symptome können durchaus im Rahmen einer arteriellen Embolie (Aortenthrombose) auftreten. Wurde das Becken mal geröntgt um ein knöchernes Problem z.B. der Hüften auszuschließen?

Alles Gute!
Marcus
 
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Ninhsch

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  • #28
Hi,

ich musste Ende des Jahres ähnliches durchmachen mit unserem Kater Linus.
Allerdings ging es bei uns innerhalb von 5 Tagen und wir konnten ihm leider nicht mehr helfen.
Trotzdem möchte ich dir kurz sagen, was uns damals gesagt wurde......

Linus hatte Probleme mit dem Springen und Schmerzen am Rücken und drei Tage später war er komplett gelähmt.

Bei Ihm wurde ein MRT vom Kopf und auch von der Wirbelsäule gemacht.
Er hatte ebenfalls Veränderungen im Gehirn, Gehirnwasser wurde entnommen und Bakterien wurden im Gehirnwasser festgestellt.
Außerdem hatte Linus Verwachsungen um die Wirbelsäule.
Wir haben keine eindeutige Diagnose mehr erhalten aber vermutlich waren die Bakterien im Gehirn bei Ihm entweder durch Toxoplasmose oder eine Meningitis verursacht.
Durch die Bakterien im Hirnwasser haben sich diese Verwachsungen um die Wirbelsäule gebildet, die das Rückenmark gepresst haben, dadurch war er auch gelähmt.

deshalb auch die frage, wurde der Rücken auch untersucht?

Da er leider erst so spät Symptome zeigte waren die Verwachsungen so schlimm, dass man nichts mehr machen konnte, bzw. wurde noch versucht mit Cortison und AB eine Besserung herbeizuführen. Allerdings ging das eher nach hinten los.

Wie gesagt, das war die Theorie, eine weiter Möglichkeit wäre eine trockene vorm von FIP aber die TA in der TK meinten Meningitis oder Toxoplasmose wäre wahrscheinlicher.

Sie sagten mir aber auch, wenn er früher Symptome gezeigt hätte, hätte man sowohl eine Meninigitis als auch eine Toxoplasmose mit dem richtigen AB gut behandeln können. dieses AB muss aber über einen Zeitraum von 4-6 Wochen gegeben werden. und die Verwachsungen hätten mit Cortison behandelt werden können.

Viell hat sich bei Ihr auch etwas an der Wirbelsäule gebildet? Vor allem wenn sie auch Berührungschmerzen hat.

ich drück der kleinen die Daumen.

lg
 
L

laluna28

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  • #29
Hallo, nachdem Lena inkontinent wurde, habe ich mit meiner TÄ (nicht die aus der Klinik) telefoniert. Da sich Lenas Zustand nicht gebessert und dann nach 5 tagen AB Gabe gegen Toxoplasmose eher eine Verschlechterung der Motorik und die Inkontinenz hinzugekommen sind, gehen wir eher nicht von Toxo aus. Evtl. eine Borreliose ??(die TÄ aus der Klinik hatte dooferweise vergessen noch einmal Blut abzunehmen um auf Toxo, FIP Suchprofil und auf meinen Wunsch Borreliose (TÄ: "gibts nicht bei Katzen") untersuchen zu lassen.
Also habe ich gestern mit meiner TÄ gesprochen und seit gestern Abend bekommt Lena "Kesium" (Amoxicillin). Heute Morgen dann der Urin nur noch tröpfchenweise aus dem Boden, dafür aber mit Blut!!! Wieder Anruf bei der TÄ: ohne Lenas Vorgeschichte: Blasenentzündung. Mit Lenas Vorgeschichte???? Obwohl lena keine Schmerzen zu haben scheint (Läuft mir hinterher, will spielen) habe ich wieder Metacam gegeben, falls es doch eine Blasenentzündung ist. Obwohl Kesium nicht AB erster Wahl bei Harnwegsinfektionen ist, bleiben wir erstmal dabei. Eben wackelte die tapfere Kleine wieder herum und hinterließ ihre Tropfen: teilweise klar, teilweise gaaanz leicht rosa. Hoffentlich liege ich mit meiner Vermutung der Borreliose richtig, sonst muss Lena nochmal sediert werden für eine Blutabnahme.
@kalla@ninhsch Röntgen von der Wirbelsäule und Becken, Vordre- und Hinterläufe: oB. die blöde Klinik hat natürlich nur MRT vom Kopf und HWS gemacht. Herz wurde nicht geschallt, arterielle Embolie wurde ausgeschlossen, da die wohl sehr schmerzhaft ist und Lena keine großen Schmerzen zu haben scheint.
apropos Klinik: auf meine Frage nach den Kosten: 650 für das MRT, eigentlich wollten die TÄ Lena übers WE in der Klinik behalten (pro tag 150) und obwohl eine Liquor Punktion (€300) aufgrund der geringen Größe der Katze wahrscheinlich nicht funktioniert, sollte das auf noch gemacht werden. Als ich ein wenig ratlos erschien, weil ich in Summe auf ca. 1.500 € gekommen bin, zog die TÄ nur die Augenbrauen hoch:"Tja, wenn ihnen ihr Tier das nicht wert ist..." - ich fühlte mich echt mies...
 
Königscobra

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  • #30
Borreliose gibt es nicht bei Katzen ? Aha. Viel Ahnung scheint die TÄ aber nicht zu haben.



Für dich zur Info: http://www.katzen-buch.de/katzenkrankheiten/lyme-borreliose.htm

Lass auf jeden Fall B. testen *nick*.
Und wenn da auch nichts bei rauskommt, kann man immer noch über die anderen Diagnoseverfahren nachdenken. Dies würde ich aber mit deiner TÄ besprechen und die Klinik wohl i. Zukunft meiden.
 
Ninhsch

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  • #31
Das mit den kosten kenn ich. Sind alles teure Untersuchungen. Wir waren knapp 2000€ los. Wenn's geholfen hätte, hätt ich gern das dreifache bezahlt,

Ich würde auf jeden fall so schnell wie mögl. alles per Blutbild abchecken, was man testen kann und was es noch sein könnte.
Aber wenn dabei nix rauskommt wäre ein mrt der Wirbelsäule wahrsch wirkl wichtig.

Ich bin sicher keine Fachfrau aber mir wurde es damals so erklärt, dass das gehirnwasser durchs Rückenmark fließt und wenn Bakterien im hirnwasser sind können sich Entzündung um die Wirbelsäule bilden.
Bei Linus war es ja so, dass die Entzündungen aufs Rückenmark gedrückt haben und er dadurch nicht mehr laufen konnte.

Gegen die Bakterien hat er ab bekommen und da die Entzündungen zu groß waren bzw zu nah am Rückenmark und nicht operiert werden konnten, hat er cortison bekommen in der Hoffnung, dass die Entzündungen zurückgehen.
Bei ihm war ein weiteres Problem, dass er leukose positiv war, wodurch es ihm durch das cortison noch schlechter ging.

Wie schon gesagt, die ta sagten es wäre auch fip in Frage gekommen aber Meningitis oder toxoplasmose wären wahrscheinlicher.

Wenn deine katze auch etwas an der wirbelsäule hätte, würde das ab alleine nicht wirken.

Daumen sind gedrückt!

Lg
 
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  • #32
Das tut mir so leid, dass bis jetzt keine Besserung eingetreten ist.

Ihr habt wirklich keine Kosten gescheut, um eine Diagnose zu bekommen. Da find ich die Aussgae der TK, ob euch die Katze das nicht wert ist, ziemlich frech.
Ist das die TK (Tierklinik Lademannbogen) gewesen?

Warum die TÄ nicht eine Gesamtaufnahme gemacht hat, sondern nur vom Kopf verstehe ich auch nicht, zumal sie ja in Narkose lag wg. MRT.

Ich drücke ganz fest die Daumen, für die tapfere Lena, dass endlich herausgefunden wird, was ihr fehlt!
 
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laluna28

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  • #33
ich weiß nicht mehr weiter. Vorhin bekam ich im Jab einen Anruf von meinem kleinen Sohn. nicht nur dass Lena ihre Blase nicht mehr kontrollieren kann und so vor sich hin tropft....jétzt kann sie auch den Kotabgang nicht kontrollieren. Ich also nach hause. Schlafzimmer, Diele total mit Kot verschmiert. Nachdem ich nun alles beseitigt habe, überkommt mich echt eine Verzweiflung. Was kann einen solchen progressiven Verlauf verursachen? Was fällt als nächstes aus?? Es scheint sich ja von hinten nach vorne auszubreiten. Die kleine Maus sitzt hier, guckt mich mit großen Augen an und stinkt so vor sich hin...und wenn sie aufsteht hinterläßt sie bestimmt wieder eine kleine Pfütze.
Gestern hatte ich für Lena Urlaub genommen und die ganze Zeit hinter ihr her gewischt um zu verhindern dass Carlos evtl. in ihren Urin tritt. Heute habe ich meinen Kleinen Sohn krankgemeldet, damit er auf Lena aufpasst. Aber dass ist doch kein Zustand. Wir sind in der Woche bis 15 Uhr nicht im Haus. Ich kann Lena doch nicht irgendwo einsperren, damit sie ihren Urin/Kot nicht im ganzen Haus verteilt. Und Carlos kann ich doch nicht aussperren... Was soll ich nur machen? ich muss nachher erstmal mit der TÄ telefonieren.
 
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Fjura

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  • #34
Wenn ich das so lese, dann kommen mir echt die Tränen. Du setzt dich total für deine Katze ein.

In der ganzen Geschichte erkenne ich irgendwo meinen Hund wieder.
Du hast geschrieben, dass die kleine eine vergrösserte Milz hat.

Mein Hund hatte einen Milztumor, der leider Bösartig war und gestreut hatte.
Kurz bevor die Milz geplatz ist, hatte meinen Hund auch keine Kontrollen mehr über Harn und Kot.

Wieweit wurde die Milz abgeklärt? Nur ertastet? Oder Ultraschall?
Du sagst sie verliert Blut, wie lange schon?

Ich bin keine Expertin, aber vielleicht geht was in diese Richtung.

Ich bete und hoffe für dein Kätzchen das es besser wird.
 
Ninhsch

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  • #35
Ganz ehrlich.....
Wenn es ihr immer schlechter geht, dann fahr doch bitte in eine tk.
Wenn die wo du warst nicht gut ist, nimm die Befunde mit und meiner Meinung nach muss ein mrt von Rücken gemacht werden.

So kann es weder für euch noch für Lena weitergehen.

Ich würde sie sofort einpacken und losfahren.
Eine katze ist nicht einfach so gelähmt und wenn es von immer schlimmer wird, dann ist es im Normalfall etwas das wächst.

Es kann ein Tumor sein aber durch die Bakterien im Hirn die sie ja offensichtlich hat kann es auch eine Entzündung sein aber das muss abgeklärt werden.
 
Königscobra

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  • #36
Was soll ich nur machen? ich muss nachher erstmal mit der TÄ telefonieren.
Fahr so schnell wie möglich in eine andere TK. Nimm alles an Befunden mit, was du hast und fahre.
Was anderes wirst du nicht machen können. Es sieht ja doch sehr schlecht aus, wenn keine Besserung eintritt.
 
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  • #37
Ganz ehrlich.....
Wenn es ihr immer schlechter geht, dann fahr doch bitte in eine tk.
Wenn die wo du warst nicht gut ist, nimm die Befunde mit und meiner Meinung nach muss ein mrt von Rücken gemacht werden.

.


Ein MRT wurde doch bereits gemacht:confused:

Hallo,
ich wollte nur kurz mitteilen: heute hatten wir Termin fürs MRT. Vorab die äußere neurologische Untersuchung (Reflexe) war unauffällig. Herz OK, Augen OK. Eine leichte Vergrößerung der Milz wurde ertastet. Das MRT ergab eine Asymmetrie des Liquor im Hirn, und unter Kontrastmittel Auffälligkeiten im Kleinhirn und im Bereich in dem Stammhirn ins Rückenmark übergeht. Eine Punktion des Liquor wurde nicht gemacht, da fraglich, ob überhaupt Flüssigkeit entnommen werden kann bei einer so jungen Katze.

Dem schliesse ich mich an

Ich würde sie sofort einpacken und losfahren.
Eine katze ist nicht einfach so gelähmt und wenn es von immer schlimmer wird, dann ist es im Normalfall etwas das wächst.

Es kann ein Tumor sein aber durch die Bakterien im Hirn die sie ja offensichtlich hat kann es auch eine Entzündung sein aber das muss abgeklärt werden.
 
Ninhsch

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  • #38
Ein MRT wurde doch bereits gemacht:confused:



Dem schliesse ich mich an

Aber es wurde nur eine Aufnahme vom Kopf gemacht ( außer ich hab da was komplett falsch verstanden)
Und die wichtige Aufnahme ist meiner Meinung nach vom Rücken

Hab nochmal gelesen, nein von der Wirbelsäule wurde keins gemacht. Ich versteh nicht wieso es nicht mitgemacht wurde bei den Symptomen.
Auf jeden fall muss das meiner Meinung nach gemacht werden.
 
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Fjura

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  • #39
laluna28 wie gehts deiner kleinen? Warst noch mal in der Klinik?
 
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laluna28

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  • #40
Hallo,
am vergangenen Samstag haben wir Lena gehen lassen...
wir hatten uns nach RSpr. mit unserer TÄ gegen ein weiteres MRT der Wirbelsäule entschieden, da ja das Röntgen der Wirbelsäule keine Verletzungen der Knochen zeigte (und wir da auch schon mit Kortison behandelt hatten), also wenn nur ein Nervenschaden, verursacht durch die Infektion im Gehirn und Halsmark angezeigt werden könnte. Da wir mit div AB versucht haben eine bakterielle Infektion zu behandeln, es aber eine fortschreitende Verschlechterung von Lenas Zustand gab, vermutete unsere TÄ doch eine Infektion mit dem CoronaVirus/ FIP in der trockenen Form. Auch die erhöhten Eiweisswerte im BB seien ein Indiz dafür. Nachdem die Hinterläufe nun vollständig gelähmt waren und Lena offensichtlich ihre Körpertemperatur nicht mehr eigenständig regeln konnte (sie hatte Untertemperatur – daher auch die Nähe zu Heizungen), haben wir uns schweren Herzens entschieden, unsere Kleine gehen zu lassen, bevor weitere Organe versagen und Lena evtl. Schmerzen hat und noch mehr leidet.
Es ist schon unglaublich, wie sehr sie in diesen 7 Wochen Teil der Familie geworden ist....uns fehlt unsere kleine Stalkerin!!
 
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