Einzelkatze oder Vergesellschaftung?

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Liluna

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7. März 2024
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Hallo zusammen,

ich konnte mich gerade nicht richtig für eine Kategorie des Forums entscheiden, aber "Vorbereitungen" klingt für mich am passendendsten, da ich mich gerade auf eine Katze und allem, was damit einhergeht, vorbereite.

Ich werde diesen Thread wahrscheinlich die nächsten Wochen/Monate führen, da zum jetzigen Zeitpunkt keine richtige Einschätzung möglich ist. Ich möchte trotzdem schon mal Ideen und Gedanken von euch sammeln, um im Sinne der Katze entscheiden zu können.

Folgende Situation: Eine ca. 11-jährige Katzendame, kastriert und geimpft, zieht demnächst bei mir ein.
- Genaues Alter unbekannt da ehemalige Straßenkatze aus dem Ausland
- Ehemalige Besitzerin ist weggezogen (Ausland) und hat Katze zurückgelassen, es können keine Fragen mehr an diese Person gestellt werden
- Katze wurde gesamtes Leben alleine gehalten
- Durfte in den Freigang, hat dies aber kaum genutzt und ist auch oft zu den Nachbarn gegangen (mit Erlaubnis)
- Wurde mir als ruhig beschrieben, schläft gerne viel, spielt auch mal, maunzt gerne um mit Menschen zu interagieren

Nun zu meiner Frage:
Woran erkenne ich, ob die Katze durch ihre lange Einzelhaltung überhaupt noch mit einer weiteren Katze vergesellschaftet werden kann?

Mein Plan wäre folgender:
Die Katze darf erstmal in Ruhe ankommen und wir lernen uns langsam kennen. Es ist bestimmt schwierig in dem Alter nochmal umziehen zu müssen. Ich beobachte die Katze einige Wochen und teile hier im Thread das Verhalten mit. Wenn es klappt, würde sie Wohnungskatze bleiben. Wenn Sie uuuunbedingt raus möchte, würde ich sie lassen (aber eher ungerne).
Anhand meiner Beobachtungen würde ich entscheiden, ob eine Vergesellschaftung in Frage kommt. Dafür hoffe ich stark auf euer Expertenwissen.
Verbesserungsvorschläge für diesen Plan?

Ich muss dazu sagen, ich bin ein totaler Anfänger, was Katzenhaltung angeht. Vor einer Vergesellschaftung habe ich ziemlichen Respekt, von dem was ich im Forum gelesen habe. Trotzdem versuche ich das Beste für diese Katze.

LG
 
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Hallo zusammen,

ich konnte mich gerade nicht richtig für eine Kategorie des Forums entscheiden, aber "Vorbereitungen" klingt für mich am passendendsten, da ich mich gerade auf eine Katze und allem, was damit einhergeht, vorbereite.

Ich werde diesen Thread wahrscheinlich die nächsten Wochen/Monate führen, da zum jetzigen Zeitpunkt keine richtige Einschätzung möglich ist. Ich möchte trotzdem schon mal Ideen und Gedanken von euch sammeln, um im Sinne der Katze entscheiden zu können.

Folgende Situation: Eine ca. 11-jährige Katzendame, kastriert und geimpft, zieht demnächst bei mir ein.
- Genaues Alter unbekannt da ehemalige Straßenkatze aus dem Ausland
- Ehemalige Besitzerin ist weggezogen (Ausland) und hat Katze zurückgelassen, es können keine Fragen mehr an diese Person gestellt werden
- Katze wurde gesamtes Leben alleine gehalten
- Durfte in den Freigang, hat dies aber kaum genutzt und ist auch oft zu den Nachbarn gegangen (mit Erlaubnis)
- Wurde mir als ruhig beschrieben, schläft gerne viel, spielt auch mal, maunzt gerne um mit Menschen zu interagieren

Nun zu meiner Frage:
Woran erkenne ich, ob die Katze durch ihre lange Einzelhaltung überhaupt noch mit einer weiteren Katze vergesellschaftet werden kann?

Mein Plan wäre folgender:
Die Katze darf erstmal in Ruhe ankommen und wir lernen uns langsam kennen. Es ist bestimmt schwierig in dem Alter nochmal umziehen zu müssen. Ich beobachte die Katze einige Wochen und teile hier im Thread das Verhalten mit. Wenn es klappt, würde sie Wohnungskatze bleiben. Wenn Sie uuuunbedingt raus möchte, würde ich sie lassen (aber eher ungerne).
Anhand meiner Beobachtungen würde ich entscheiden, ob eine Vergesellschaftung in Frage kommt. Dafür hoffe ich stark auf euer Expertenwissen.
Verbesserungsvorschläge für diesen Plan?

Ich muss dazu sagen, ich bin ein totaler Anfänger, was Katzenhaltung angeht. Vor einer Vergesellschaftung habe ich ziemlichen Respekt, von dem was ich im Forum gelesen habe. Trotzdem versuche ich das Beste für diese Katze.

LG
Hi,
Ist halt wirklich die Frage, wie viel Kontakt zu Artgenossen die Katze im Freigang hatte denke ich. Wenn sie in der Wohnung immer alleine war und draußen auch nicht wirklich Kontakt hatte oder wollte, dann wird sie sich an das Alleinsein vielleicht mittlerweile gewöhnt haben oder einen Artgenossen nicht akzeptieren. Wenn Katzen seit dem Kittenalter alleine sind und sonst auch keinen Kontakt zu anderen Katzen haben, können sie die Kommunikation etwas verlernen und das führt dann natürlich zu Problemen bei der Vergesellschaftung.
Kann aber trotzdem auch sein, dass sie sich über Gesellschaft freut. Wie lange bist du denn täglich zuhause bzw. wie lang ist die Katze dann ganz alleine?
Gibt es in deiner Nachbarschaft denn Katzen, die deine Katze mal durch den Zaun o.ä. kennenlernen könnte? Da würde man vielleicht merken, wie sie generell auf Artgenossen reagiert.

Bin leider auch kein Experte, habe aber selber Katzen und viele Bekannte/Verwanndte mit Katzen, kann aber nur aus eigener Erfahrung sprechen, also gerne verbessern wenn ich Quatsch erzähle :D
 
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Hallo @Liluna
Herzlich Willkommen !

Es ist schön das Du Dich vorab informieren möchtest und vor allem ist es toll, das du dich dafür entschieden hast, einer etwas älteren Katze ein schönes Zuhause zu geben ❤️

Ich bin eigentlich ein Befürworter eine Katze immer in artgenössiger Gesellschaft leben zu lassen.

Selbst wenn es nicht die besten Freunde werden, (wobei das wohl am schönsten ist), profitieren die Katzen in vielen Bereichen davon, in kätzischer Gesellschaft im selben Haushalt zu leben.

Es gibt jedoch Ausnahmen, wenn auch sehr selten.

Meist kommt es auf die Art der zusammen-Führung an und wie viel Zeit, Liebe und Geduld man da reinsteckt, ob es funktioniert.

Auch wenn es letztendlich die Katzen Entscheiden, kann der Mensch sehr viel dazu beitragen ob es gelingt.

Deine kleine war ca 11 Jahre alleine.
Ich denke auch, das muß du dann ganz von ihr abhängig machen.

Im Vorfeld, ohne das du sie persönlich kennengelernt hast, ist da schlecht was ein zu schätzen.

Ich finde Deinen Plan, sie erstmal in Ruhe ankommen zu lassen und kennen zu lernen gut.

Du könntest ja wenn Du ein wenig mehr weißt, Tierheime und Pflegestellen abklappern und mit ihnen zusammen die geeignete Freundin in Gesprächen heraus suchen, die ein ähnliches Alter und Charakter Züge hat, den das ist sehr wichtig.

Auch würde ich eher zu einer Katzendame raten, da kätzinnen doch anders gestrickt sind wie Kater und es soll ja ein entspanntes zusammen leben werden.

Ich setze mich mal hier dazu und bin sehr gespannt auf die kleine Maus und auf deine Berichte würde ich mich sehr freuen.
 
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Gibt es in deiner Nachbarschaft denn Katzen, die deine Katze mal durch den Zaun o.ä. kennenlernen könnte? Da würde man vielleicht merken, wie sie generell auf Artgenossen reagiert.
Davon würde ich es nicht abhängig machen sowas einzuschätzen.
Meine beiden sind Wurfschwestern und die ersten 3 Jahre bei mir in Wohnungshaltung gewesen und dicke Freundinnen. Nicht ein "Streit", dafür schmusen, putzen und vor allem zusammen spielen.
Seit einem Jahr dürfen sie jetzt raus. Draußen wird sich mit den Nachbarskatzen gekloppt bis man mit Blessuren heim kommt und die beiden Schwestern gehen sich außen durchweg aus dem Weg. Maika hatte in der Wohnung dann zuerst immer Angst und ging fauchend auf Abstand oder starrte ihre Schwester aggressiv an, wenn die nen Raum betreten wollte, in dem Maika bereits lag. Mit der Zeit hat sie dann immer schneller "erkannt?", dass es nur ihre Schwester ist und jetzt muss die Schwester nach jedem Freigang erst mal geputzt und damit markiert werden, dass sie dazu gehört.
Also da wird definitiv unterschieden, ob das eine fremde Katze ist oder nicht

Ich denke auch, dass es gut wäre sie erst mal ankommen zu lassen und kennen zu lernen und auch, dass sie sich gesundheitlich wohl fühlt abzuklären, weil das dann gute Voraussetzungen für eine eventuelle Zusammenführung schafft
 
Davon würde ich es nicht abhängig machen sowas einzuschätzen.
Meine beiden sind Wurfschwestern und die ersten 3 Jahre bei mir in Wohnungshaltung gewesen und dicke Freundinnen. Nicht ein "Streit", dafür schmusen, putzen und vor allem zusammen spielen.
Seit einem Jahr dürfen sie jetzt raus. Draußen wird sich mit den Nachbarskatzen gekloppt bis man mit Blessuren heim kommt und die beiden Schwestern gehen sich außen durchweg aus dem Weg. Maika hatte in der Wohnung dann zuerst immer Angst und ging fauchend auf Abstand oder starrte ihre Schwester aggressiv an, wenn die nen Raum betreten wollte, in dem Maika bereits lag. Mit der Zeit hat sie dann immer schneller "erkannt?", dass es nur ihre Schwester ist und jetzt muss die Schwester nach jedem Freigang erst mal geputzt und damit markiert werden, dass sie dazu gehört.
Also da wird definitiv unterschieden, ob das eine fremde Katze ist oder nicht

Ich denke auch, dass es gut wäre sie erst mal ankommen zu lassen und kennen zu lernen und auch, dass sie sich gesundheitlich wohl fühlt abzuklären, weil das dann gute Voraussetzungen für eine eventuelle Zusammenführung schafft
Da hast du auf jeden Fall recht.
ich dachte nur, wenn die Katze jetzt auf eine fremde Katze z.B. eher mit Neugier als mit Aggression reagieren würde, wäre das vielleicht ein Indiz dafür, dass sie gerne Kontakt zu anderen Katzen hätte.
Wenn die Katze da aggressiv, ängstlich oder anderes reagiert, heißt das andersrum aber natürlich nicht, dass die Katze keine Artgenossen akzeptieren würde.
 
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Ich lebe hier mit einer bunt gemischten Oldietruppe mit sechs Katzen, die alle nach dem Motto "besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen" eingezogen sind.
Die passen nicht wirklich zusammen.
Einig sind sie sich in einem: sie wollen nie, nie, nie, nie wieder ausziehen.
Das hilft. Und dass ich die Oberkatze bin.
Die Zusammenführung erfolgte immer über Gittertüre, teilweise kannten sie sich schon und liebten sich nicht.
Inzwischen kuscheln die meisten miteinander, nur Prinzessin Gretchen hat immer Widerworte.

Vom Verhalten vorher, besonders im Freigang, würde ich es also nicht abhängig machen.
 
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Da hast du auf jeden Fall recht.
ich dachte nur, wenn die Katze jetzt auf eine fremde Katze z.B. eher mit Neugier als mit Aggression reagieren würde, wäre das vielleicht ein Indiz dafür, dass sie gerne Kontakt zu anderen Katzen hätte.
Wenn die Katze da aggressiv, ängstlich oder anderes reagiert, heißt das andersrum aber natürlich nicht, dass die Katze keine Artgenossen akzeptieren würde.
Ja, so rum kann ich es nachvollziehen. Denke aber das ist eher die Ausnahme und soweit ich es verstanden habe, war die Planung hier, dass es am liebsten eine reine Wohnungskatze nun werden soll. Alleine für das Experiment, wie sie sich da draußen den anderen gegenüber verhält dann erst mal Freigang in der neuen Bleibe zu gewähren und dann nicht mehr, wäre ja auch nicht so leicht, denke ich.
Dann vll lieber eine Katze von einer Pflegestelle und es mit der Zusammenführung probieren unter der Prämisse, dass man die zweite dann ggf zurück bringen könnte. So schwer das auch wieder sein mag. Aber Garantien hat man ja selbst im besten Fall nie, dass es harmoniert
 
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Ja, so rum kann ich es nachvollziehen. Denke aber das ist eher die Ausnahme und soweit ich es verstanden habe, war die Planung hier, dass es am liebsten eine reine Wohnungskatze nun werden soll. Alleine für das Experiment, wie sie sich da draußen den anderen gegenüber verhält dann erst mal Freigang in der neuen Bleibe zu gewähren und dann nicht mehr, wäre ja auch nicht so leicht, denke ich.
Dann vll lieber eine Katze von einer Pflegestelle und es mit der Zusammenführung probieren unter der Prämisse, dass man die zweite dann ggf zurück bringen könnte. So schwer das auch wieder sein mag. Aber Garantien hat man ja selbst im besten Fall nie, dass es harmoniert
Ja, da hast du wohl Recht :)
 
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Meine Überlegung, damals bei einem viel jüngeren Kater, wo ich mir sorgen machte ob er für immer alleine bleiben muss war halt auch folgende:

Man stelle sich vor, er kann mit der Gesellschaft nix anfangen, dann hätte ich im besten Fall zwei Katzen, die sich dulden, aber nix miteiannder anfangen können.

Schön und gut.. der eine wäre das vielleicht gewohnt, weil ers nicht anders kennt (der vorhandene) aber der zweite Part, wird der eventuell wo rausgerissen, war hochsozial und muss nun damit klar kommen, keinen Spielpartner zu haben? Dieser Gedanke hat mich innerlich fast zerissen.

Es kam dann doch anders als ich dachte, aber da mein Kater damals jünger war und nur wenige Monte alleine war spar ich mir weitere ausführungen, passen nicht zum Thema.

Ich würde demnach die Katze auch erstmal ankommen lassen, schauen wie sie sich so verhält, regt sie sich schnell auf bei veränderungen, wie klappt die eingewöhnung.. falls freigang: kommt sie öfter mit verletzungen heim oder lebt sie eher ein ruhiges Katzenleben usw?

und dann eben auch eine gemütliche Katze, vielleicht das ein oder andere Jahr älter, dazu holen. Vielleicht auch eine Katze, die eher für sich ist, das Kuscheln und spielen nicht wie die Luft zum atmen braucht, denn dann ist es ja egal, wenn man zwei Katzen hat, die zusammen alleine sind.
 
  • #10
Diese Multizitate finde ich am Handy schwer zu erstellen, deswegen lasse ich sie weg.

@Flughörnchen
Die Katze wäre unter der Woche schon mehrere Stunden alleine. Deswegen hätte ich auch lieber direkt zwei Katzen genommen.
Testen, wie sie generell auf Artgenossen reagiert würde vermutlich schon gehen, da ich auf dem Balkon manchmal Besuch von Katzen habe. Aber ich wüsste nicht genau, ob ich sie wirklich zusammen lassen sollte. Die Wohnung wird dann ja das Revier meiner Katze. Oder reicht durch die Scheibe schauen auch schon um sich ein erstes Bild zu machen?

@Bon ClyMo
Danke fürs Willkommen heißen!
Du bestätigst mich in meinem geplanten Vorgehen, das ist schon mal hilfreich. Ich hätte ja auch gerne Gesellschaft für die Katze. Nur ob ich ihr (und mir) einen Gefallen damit tue...?
Und es wäre tatsächlich Katze statt Kater geplant, wenn ich mal auf die Suche gehe. Vom Alter natürlich eher älter und vom Charakter kann ich noch nicht einschätzen, was passend wäre.

@NinaNirgendwo
Ich sehe es auch so, dass ich die Katze nicht zum "testen" raus lassen sollte.
Wenn es tatsächlich Pflegestellen gibt, die eine Katze hätten, die super passen würde UND sie sie problemlos nach Wochen zurücknehmen würden, falls es scheitert, wäre das natürlich super. Allerdings hätte ich da auch ein schlechtes Gewissen der Katze von der PS gegenüber...wird aus ihrem Umfeld gerissen, hat wochenlang Stress und kommt dann wieder zurück.

@Max Hase
Wenn dein Gretchen so viele Widerworte gegen die anderen Katzen hat, woran erkennst du dann, dass sie in dieser Konstellation trotzdem glücklich ist? Wenn meine Katze alleine zufriedener ist als zu zweit (weil sie eben leider lange alleine gehalten wurde), dann würde ich wahrscheinlich den für sie zufriedeneren Weg wählen und sie alleine lassen.

@Nika_
Deine Überlegungen kann ich sehr gut nachvollziehen! Ich hätte auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich eine zweite Katze hole, die bei uns aber unglücklich ist, weil sie mehr braucht als die erste Katze geben will. Zurückgeben der Katze wäre auch schade. Irgendwie ist hier einfach keine Lösung ideal. Ob ich eine Vergesellschaftung probiere muss ich gut vorher überlegen, weil im schlechten Fall eine zweite Katze als "Versuchskaninchen" herhalten muss.
 
  • #11
@Liluna
Ja also die Sache mit den Nachbarskatzen... Das war jetzt nur so ne Idee von mir. Ist aber, auch nach den anderen Antworten hier, vielleicht nicht wirklich aussagekräftig.
Da fällt mir übrigens noch der Fall meiner Schwester ein:
Sie hatte 2 Katzendamen, irgendwann ist eine verstorben, die andere war da auch schon 13 oder 14 Jahre alt. Damit die Katze nicht alleine ist, hat sie dann 2 kitten adoptiert. Nach einer geduldigem Eingewöhnungsphase hat auch alles wunderbar harmonisch funktioniert. Die ältere Katze war nicht alleine, konnte mit den kleinen schmusen, musste aber nicht immer bespaßen, da die beiden sich ja noch gegenseitig zum spielen hatten.
Keine Ahnung, ob das für dich ne Alternative ist, aber dann ist die dazugekomme Katze zumindest nicht einsam, sondern hat noch ein Geschwisterchrn oder einen anderen Artgenossen, den es schon kennt.
Mir persönlich wären 3 Katzen glaube ich zu viel, aber ich wollte das mal in den Raum werfen :)
 
  • #12
Allerdings hätte ich da auch ein schlechtes Gewissen der Katze von der PS gegenüber...wird aus ihrem Umfeld gerissen, hat wochenlang Stress und kommt dann wieder zurück
Klar wäre es blöd und mir würde das auch nicht leicht fallen, die Katze dann wieder zurück zu geben. Ich finde es schön, dass du dir das vorher sehr genau überlegst!
Andererseits würde ich da nicht zu hart mit mir ins Gericht gehen und die zweite Katze bei dem Versuch als "Versuchskaninchen" bezeichnen.
Man muss es mal so sehen, dass da eine ältere Katzendame irgendwo auf ein schönes Zuhause mit einer Freundin wartet und bei dir hätte sie ja die Chance dazu. Und egal wo sie hin kommt, wäre es immer im besten Fall erst mal "nur" die Chance dazu. Denn egal wo sie anderswo landen könnte, würde es ja vll auch mit der Vergesellschaftung nicht klappen. Garantien hat man doch nie. Aber eine Chance ist besser als keine, finde ich.
 
  • #13
Ich bin mittlerweile so weit zu sagen, dass man jede Katze vergesellschaften kann, so dass sie was davon hat. Auch sehr alte Tiere.

Allerdings funktioniert nicht jedes Tier mit jedem Tier und es gibt Fälle wo die Vergesellschaftung sehr lange und anstrengend ist. Da gebe ich dann auch selber zu, ab einem gewissen Level würden das meine Nerven nicht aushalten und ich würde es vermutlich nicht tun.

Klar, meistens ist sozialer und jünger einfacher, aber auch das ist nicht immer so. Es gibt sogar den Fall wo jemand zwei jahrelange Einzelkater zusammen geworfen hat und die Kater von Tag 1 an beste Freunde waren.

Testen, wie sie generell auf Artgenossen reagiert würde vermutlich schon gehen, da ich auf dem Balkon manchmal Besuch von Katzen habe.
Das funktioniert nicht.
Meine Freigänger - alle diese angeblich so sozialen Scheuchen - haben unsere Nachbarskatzen in Feindkatze #1 bis #8 durchnummeriert. Mit entsprechender Reaktion bei Zusammentreffen (Die sie aber versuchen zu vermeiden. Immerhin ). Die "größte" Revierverteidigerin bisher war Ebony, die von allen am meisten an ihren Mitkatzen gehangen ist.

Anhand der Reaktion auf fremde Katzen hätte ich bei denen nie auf das Verhalten untereinander wenn sie sich an einander gewöhnt haben schließen können.
 
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  • #14
@Liluna
Ja also die Sache mit den Nachbarskatzen... Das war jetzt nur so ne Idee von mir. Ist aber, auch nach den anderen Antworten hier, vielleicht nicht wirklich aussagekräftig.
Da fällt mir übrigens noch der Fall meiner Schwester ein:
Sie hatte 2 Katzendamen, irgendwann ist eine verstorben, die andere war da auch schon 13 oder 14 Jahre alt. Damit die Katze nicht alleine ist, hat sie dann 2 kitten adoptiert. Nach einer geduldigem Eingewöhnungsphase hat auch alles wunderbar harmonisch funktioniert. Die ältere Katze war nicht alleine, konnte mit den kleinen schmusen, musste aber nicht immer bespaßen, da die beiden sich ja noch gegenseitig zum spielen hatten.
Keine Ahnung, ob das für dich ne Alternative ist, aber dann ist die dazugekomme Katze zumindest nicht einsam, sondern hat noch ein Geschwisterchrn oder einen anderen Artgenossen, den es schon kennt.
Mir persönlich wären 3 Katzen glaube ich zu viel, aber ich wollte das mal in den Raum werfen :)

Das mit den Nachbarskatzen finde ich persönlich keine gute Idee.
Katzen sind sehr Revier bezogene Wesen.
Daher dulden sie eher selten "fremde" Außenstehende.
Nachbarskatzen wird meistens außenstehend bleiben.
Anders ist es bei Mitbewohnern.
Selbst wenn sie keine besten Freunde werden, ist es für sie interessant was die andere so macht und sie sind einfach nicht alleine.

Auch das mit den Kitten finde ich nicht so toll.
Es sollte ja eine Freundin für eine 11jährige werden und sie sollen die Möglichkeit haben altersgerechte Dinge zum wohlfühlen tun zu können.
Das können zwei kitten in meinen Augen nicht immer.
Die haben sich beide und die ältere steht oftmals außen vor und ist doch irgendwie alleine.
Das wäre total traurig.
 
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  • #15
Das funktioniert nicht.
Meine Freigänger - alle diese angeblich so sozialen Scheuchen - haben unsere Nachbarskatzen in Feindkatze #1 bis #8 durchnummeriert. Mit entsprechender Reaktion bei Zusammentreffen (Die sie aber versuchen zu vermeiden. Immerhin ). Die "größte" Revierverteidigerin bisher war Ebony, die von allen am meisten an ihren Mitkatzen gehangen ist.

Anhand der Reaktion auf fremde Katzen hätte ich bei denen nie auf das Verhalten untereinander wenn sie sich an einander gewöhnt haben schließen können.
Stimme ich zu.
Gutes Beispiel
 
  • #16
Das mit den Nachbarskatzen finde ich persönlich keine gute Idee.
Katzen sind sehr Revier bezogene Wesen.
Daher dulden sie eher selten "fremde" Außenstehende.
Nachbarskatzen wird meistens außenstehend bleiben.
Anders ist es bei Mitbewohnern.
Selbst wenn sie keine besten Freunde werden, ist es für sie interessant was die andere so macht und sie sind einfach nicht alleine.

Auch das mit den Kitten finde ich nicht so toll.
Es sollte ja eine Freundin für eine 11jährige werden und sie sollen die Möglichkeit haben altersgerechte Dinge zum wohlfühlen tun zu können.
Das können zwei kitten in meinen Augen nicht immer.
Die haben sich beide und die ältere steht oftmals außen vor und ist doch irgendwie alleine.
Das wäre total traurij

Das mit den Nachbarskatzen finde ich persönlich keine gute Idee.
Katzen sind sehr Revier bezogene Wesen.
Daher dulden sie eher selten "fremde" Außenstehende.
Nachbarskatzen wird meistens außenstehend bleiben.
Anders ist es bei Mitbewohnern.
Selbst wenn sie keine besten Freunde werden, ist es für sie interessant was die andere so macht und sie sind einfach nicht alleine.

Auch das mit den Kitten finde ich nicht so toll.
Es sollte ja eine Freundin für eine 11jährige werden und sie sollen die Möglichkeit haben altersgerechte Dinge zum wohlfühlen tun zu können.
Das können zwei kitten in meinen Augen nicht immer.
Die haben sich beide und die ältere steht oftmals außen vor und ist doch irgendwie alleine.
Das wäre total traurig.
Der Sache mit den Nachbarskatzen stimme ich zu. War nur so eine Idee, aber ihr habt Recht mit dem was ihr sagt.

Ich persönlich würde jetzt auch nicht unbedingt kitten zu einer älteren Katze setzen. In dem Fall hat das zwar geklappt, in vielen Fällen ist das aber wohl eher stressig für die ältere, wenn die kleinen dann sehr aktiv sind.
Wenn, dann würde ich eher 2 zumindest erwachsene Katzen nehmen, die vom Charakter und Temperament gut zur ersten Katze passen. Wollte eigentlich nur sagen, dass zwei neue Katzen auch eine Option sein können, falls die ältere vielleicht weniger Kontakt möchte und so dann trotzdem nicht alleine wäre.
Wollte da nur mal meine persönliche Erfahrung teilen :).
 
  • #17
Für Gretchen gibt es kaum eine Alternative. Ex-Stallmiez, kaputter Rücken und deutliche Ataxie heißen Schmerzen bei kaltem Wetter und nicht mehr gut flüchten können, geschweige denn sich gegen andere wehren. Und am Stall waren auch andere Katzen, die sie nicht mochte.
Treppen steigen kann sie nicht mehr, braucht also "behindertengerechtes Ambiente" und mindestens einen gesicherten Balkon.
Dazu 13 Jahre und braucht Medikamente.
Das dann noch für eine Einzelprinzessin zu finden ist schwierig.
Hier arrangiert sie sich. Weil hier ist es warm, und sie ist sicher. Und auf dem Sofa sind die anderen dann gar nicht so schlimm.
 
  • #18
- Durfte in den Freigang, hat dies aber kaum genutzt und ist auch oft zu den Nachbarn gegangen (mit Erlaubnis)

Das Problem ist, viele Freigänger bestehen auf die MÖGLICHKEIT raus zu können und machen Stress, wenn es diese nicht gibt.
Wie oft sie das dann nutzen, ist wieder eine andere Sache. Aber ich würde mal probieren wie sie reagiert.
Weißt du ob sie bei den Nachbarn eher nach Gesellschaft oder nach Futter gesucht hat? Füttern lassen sich viele Katzen, ohne das man da große Gefühle reininterpretieren sollte.

Wenn Sie uuuunbedingt raus möchte, würde ich sie lassen (aber eher ungerne).

Hättest du vielleicht die Möglichkeit einen Garten (oder Balkon/Terrasse) zu sichern?
Für mich und meine ehemaligen Straßenkatzen der beste Kompromiss zu Freigang. Der Außenbereich muss nicht riesig sind um zu reichen, nur interessant genung. :)

Hier eine Anleitung:
gesicherter Garten/Balkon

Wenn meine Katze alleine zufriedener ist als zu zweit (weil sie eben leider lange alleine gehalten wurde), dann würde ich wahrscheinlich den für sie zufriedeneren Weg wählen und sie alleine lassen.

Ich hab hier auch eine Gruppe, die nicht 100% zusammen passt und mit dem Lebensumständen entstanden ist.
Sie spielen selten, liegen aber zusammen und interagieren bzw. sind oft im selben Raum zu finden. Manchmal wird auch gestritten.
Meine TA meinte ma: ,,Besser eine Katze ärgert sich mal über die andere, da hat das Hirn auch was zu tun, als ihr Gehirn wird garnicht beschäftigt und sie verkümmert geistig..."
Gab mir zu denken. Ich wäre auch lieber mit einer fremden Person auf einer einsamen Insel, auch wenn wir jetzt keine BFFs werden, als komplett isoliert.
 
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  • #19
Meine TA meinte ma: ,,Besser eine Katze ärgert sich mal über die andere, da hat das Hirn auch was zu tun, als ihr Gehirn wird garnicht beschäftigt und sie verkümmert geistig..."
Ich bin der selben Meinung.
Gesa und Irmi haben ja auch nicht gut zusammen gepasst. Aber die wichtigste Tätigkeit im Leben meiner Katzen ist zu beobachten was die anderen Katzen machen.
Dafür reicht es locker wenn man sich respektiert.
 
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  • #20
Ich gehe jetzt nicht auf jeden einzeln ein, sondern versuche die Themen zu beantworten, die hier aufgekommen sind (ich hoffe, ich vergesse nichts).

Insgesamt drei Katzen schließe ich aus, egal ob Kitten oder ältere Katzen. Wenn, dann kommt nur eine weitere dazu.

Die Idee mit den Nachbarskatzen fällt dann weg bzw. dem Treffen wird keine allzu große Bedeutung beigemessen.

Mir ist bewusst, dass die Katze als bisherige Freigängerin dies weiter einfordern könnte. Deswegen verwerfe ich das Thema nicht komplett, auch wenn ich eigentlich dagegen bin.
Was die Katze bei den Nachbarn gemacht hat, weiß ich leider nicht.

Der Balkon könnte gesichert werden. Es ist auch einiges los und zu sehen. Das wäre natürlich super, wenn ihr das reicht.

Insgesamt ist hier im Forum schon die Meinung, dass zwei Katzen ein Muss sind. Das kam auch bei euren Antworten wieder hervor. Ich finde es trotzdem schwierig, wenn die Katzen zwar miteinander leben, aber nur parallel existieren und eigentlich nichts voneinander haben bzw. im schlechten Fall sogar gestresst voneinander sind.

Aber da mache ich mir vorher schon zu viele Gedanken. Erstmal soll die Katze ankommen, danach kann sich weiter der Kopf zerbrochen werden. Ich nehme eure Ansichten aber gerne als Denkanstöße (y)
 
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