Die dämlichsten Sprüche der lieben Mitmenschen

  • Themenstarter littlesun
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  • #6.201
Es gibt auch Menschen, die ihre Väter nicht vermissen – im Gegenteil. Und das hat Gründe. Wer denkt an die? An diejenigen, die abseits stehen und bei Wörtern wie Vater, Mutter … den Schmerz einer Missbrauchs- oder Verratsgeschichte spüren? …
Vielleicht möchtest Du für dieses Thema einen eigenen Faden erstellen und Dich mit Betroffenen darüber austauschen?

Hier geht es eigentlich um dämliche Sprüche. Aus meinem diesbezüglichen Beitrag hat sich nun jedoch eine Diskussion entwickelt, in deren Verlauf mir mehrmals - ich bedanke mich dafür sehr herzlich bei allen 🥰 - Anteilnahme zum Tod meines Vaters ausgesprochen wurde.

Sollte Dir die mir entgegengebrachte Empathie (es gab hier auch Beiträge, die ich lieber nicht gelesen hätte) aus irgendeinem - vielleicht persönlichem - Grunde sauer aufstoßen, tut mir das für Dich sehr leid.
 
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  • #6.202
Ich finde eure Gedanken und Einwände durchwegs interessant und berechtigt ... und sie stimmen mich auch nachdenklich. Mir fehlen schon auch oft die Worte, aber wenn ich sie ausspreche, dann sind sie auch ehrlich und mit Bedacht und keine in den Raum geworfenen Phrasen oder Floskeln.

Ich stehe dem Tod halt auch nicht sooo negativ gegenüber. Schlimm ist der Verlust vor allem für die Hinterbliebenen, die müssen ihr Leben irgendwie weiterleben. Aber egal woran man glaubt, der Verstorbene selbst bekommt von seinem Tod entweder nichts mehr mit - weil es danach halt nichts mehr gibt, was man bemitleiden oder bereuen/bedauern oder sonst was könnte - oder man ist tatsächlich an einem Ort, wo man mit seinem Leben friedlich abschließen kann.

Trauer ist so individuell. Da gibt es irgendwie kein Richtig oder Falsch.

Gestern hat mir ein Mensch, dessen Meinung mir einmal viel bedeutet hat, hingeworfen:" Wie alt ist er denn? Lohnt sich das überhaupt noch?"

Unnötige Aussage, wenn man bedenkt, wie unkompliziert Kalle geholfen werden konnte ❤️
 
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  • #6.203
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  • #6.204
Wieso unterstellst du, dass ich Betroffene sei?
Vielleicht war es ja nur eine Erweiterung des Blickfelds?

Ich weiß, dass es mehr Betroffene gibt, als man ahnt. Und dass sie sich eher selten äußern, weil "man über Tote nicht schlecht redet". Warum eigentlich nicht, wenn jemand ein Ekelpaket war, das den Seinen das Leben zur Hölle machte? Dass ein Mensch so ist / war, hat sicher auch seine Geschichte, entschuldigt aber nichts. Danke für deine Erweiterung des Blickfelds, leider geht es im Alltag manchmal unter, zumal wir ja aus unserer eigenen Erfahrung heraus leben.

Ich konnte mir als Kind auch nicht vorstellen, dass Kinder von den eigenen Eltern misshandelt werden.
 
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  • #6.205
Ich kann hier auch was beisteuern:
Kurz zur Vorgeschichte. Meine damals 17 Jahre alte Katze musste wegen einem Darmverschluss notoperiert werden. Ich war an dem Tag der OP mit den Nerven ziemlich am Ende, da nicht einmal feststand, ob Leila durch ihren schlechten Gesundheitszustand die OP überleben wird. Ich hab während der OP eine Bekannte angerufen und ihr die Situation geschildert. Darauf sagte sie: „Es wäre doch viel schlimmer, wenn du dir einen Fuß brechen würdest“…. :grummel:
Mein Schwager war gestern voll sauer weil meine Schwester mich zur Notklinik mit dem Kater fuhr, kostet ja Sprit und sie kann ihm dann nicht helfen.

Auch mein Schwager als der Hund von denen sehr krank wurde dass man aber mit Medikamenten für 100€ im Monat behandeln kann:" Sollen wir die nicht einfach einschläfern?" zwei Sätze später: "Unser Nachbar hat doch gerade Hundewelpen die können wir uns holen, aber du gehst mit dem raus."
Als ob man Tiere einfach so loswerden und austauschen können.. na ja manche Menschen können es ja scheinbar leider echt.

(oh und die haben definitiv genug Geld für 100€ Medikamente)

PS: Natürlich gibt meine Schwester dem Hund die Medis und ihm geht es zwar immer noch nicht super, aber besser.
 
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  • #6.206
In zwei Monaten werden es 15 Jahre, dass mein Vater nicht mehr bei uns ist, aber ich habe noch immer das Gefühl "Antworten" zu bekommen.
Bei mir werden es im Juli auch schon 22 Jahre und trotzdem "red" ich noch mit meiner Mum.
Oder aber auch, wenn ich mich was stellen muss.. sei es ein Gespräch oder eine schwierige Aufgabe.. oder halt etwas, vor dem ich mich drücken will.. dann stell ich mich vor ihr Foto und sag: Wäre schön, wenn du mir unter die Arme greifst und mir hilfst.

Meistens ist es dann halb so wild wie gedacht 😊
 
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  • #6.207
Bei mir werden es im Juli auch schon 22 Jahre und trotzdem "red" ich noch mit meiner Mum.
Oder aber auch, wenn ich mich was stellen muss.. sei es ein Gespräch oder eine schwierige Aufgabe.. oder halt etwas, vor dem ich mich drücken will.. dann stell ich mich vor ihr Foto und sag: Wäre schön, wenn du mir unter die Arme greifst und mir hilfst.

Meistens ist es dann halb so wild wie gedacht 😊

Jepp, so ist es, und ich liebe es :love:
 
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  • #6.208
Wieso unterstellst du, dass ich Betroffene sei?
Vielleicht war es ja nur eine Erweiterung des Blickfelds?
Dir wurde nicht "unterstellt", eine Betroffene zu sein, sondern nur vorgeschlagen bei Interesse ggf. ein seperates Thema zu eröffnen, um sich mit den Betroffenen von solchen Familienumständen auszutauschen.
Nicht, dass du betroffen bist und dazu einen Faden aufmachen kannst/sollst.
 
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  • #6.209
,,Wann lasst ihr die ARME Katze endlich ERLÖSEN?"

Im Bezug auf Candy, meine ü10 Seniorin.
Candy hat IBD, Hämorrhoiden, CNI und ein Herzproblem und nimmt 2x täglich ihre Medis.
Ja das klingt im erster Moment vielleicht schlimm.

IBD und Hämorrhoiden wurden beim Bauchultraschall entdeckt, behandelt und sind dank angepasster Ernährung kein Problem mehr.
CNI und Herz wurden bei VORSORGE UNTERSUCHUNGEN entdeckt und sind medikamentös gut eingestellt.

Sie hat zum Glück keinerlei Symptome, ist einfach nur ein verschmuste, ältere Katze, die gerne schläft und hin und wieder ihre 5 Minuten hat.

Wir müssen regelmäßig zum TA, Medis geben und Spezialfutter kaufen, ja!
Aber das ist doch kein Grund zu sagen DIE ARME KATZE.

Arm finde ich die war-noch-nie-beim-TA-Katzen, die sich oft jahrelang mit Problemen quälen, die gut behandelt werden könnten.
 
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  • #6.210
Neulich bei mir im Geschäft.. ich erzähl grad von Baghira.. 14, angefressener Kieferknochen, Arthrose, grauer Star..
Sagt eine Arbeitskollegin: Die hätt ich schon eingeschläfert 🤷‍♀️
 
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  • #6.211
Als ich mich von meinen ersten beiden Katzen trennen mußte, weil mein Mann eine Allergie entwickelt hatte, sagte ein damaliger Kollege: "Da würde ich mich eher vom Mann trennen".
Ich weiß, das es einige andere Leute gibt, die das auch so sagen würden, aber ich bin der Meinung, mit weiblichen Katzen kann ich nun mal keine Familie mit Nachwuchs gründen, jedenfalls nicht mit menschlichem Nachwuchs.
Und leichtgefallen ist es weder mir noch meinem Mann.
Mich hat die Bemerkung jedenfalls sehr verletzt.
 
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  • #6.212
Ich weiß, dass es mehr Betroffene gibt, als man ahnt. Und dass sie sich eher selten äußern, weil "man über Tote nicht schlecht redet". Warum eigentlich nicht, wenn jemand ein Ekelpaket war, das den Seinen das Leben zur Hölle machte? Dass ein Mensch so ist / war, hat sicher auch seine Geschichte, entschuldigt aber nichts. Danke für deine Erweiterung des Blickfelds, leider geht es im Alltag manchmal unter, zumal wir ja aus unserer eigenen Erfahrung heraus leben.

Ich konnte mir als Kind auch nicht vorstellen, dass Kinder von den eigenen Eltern misshandelt werden.

Ich glaube das ist hochkomplex und hat verschiedene Gründe.

Die Eltern meiner Mutter waren nicht gerade das, was ich als liebevoll bezeichnen würde, selbst wenn ich berücksichtige, dass die Zeiten damals noch andere waren, finde ich so einige Verhaltensweisen ihrer Eltern mehr als grenzwertig. Obwohl es sicherlich noch schlimmer geht und ging.

Meine Mutter erzählt mir ab und an davon, aber wenn ich dann sage, wie schlimm ich das finde (was sie mir durchaus auch selbst noch immer betroffen erzählt), dann sagt sie reflexartig, dass sie eine schöne Kindheit hatte.

Das läuft dann zB. so, dass sie mir erzählt, wie mein Opa sie als Kind geprügelt hat, damit sie die Kartoffeln schnell genug aufsammelt und wenn ich dann eben sage, wie fürchterlich ich das finde, dann sagt sie: Nein nein, ich hatte eine schöne Kindheit...

Sie kann da nur schwer Kritik üben und noch schwerer kann sie sie ertragen, wenn sie von außen kommt. Ich erkläre es mir darüber, dass sie bis heute nicht gut trennen kann zwischen dem Verhalten ihrer Eltern und dem, was das vermeintlich "über sie" aussagt und das sie diese Gewalt halt auch ein Stück weit internalisiert hat.

Sie macht das auch teils, wenn es um ihre eigenen Fehler geht. So hat sie zB. meinen ältesten Bruder mal mit einem Kochlöffel verhauen und ihn den dann auch noch bezahlen lassen, als der dabei kaputt ging. Niederträchtiger geht es in meinen Augen gar nicht, erst verkloppt sie ihn und dann muss er auch noch dafür bezahlen, dass sie dabei den Kochlöffel kaputtgehauen hat.

Klagen mein mittlerer Bruder und ich das an, dann sagt sie: "Es hat ihm schon nicht geschadet..." und währenddessen sitzt mein ältester Bruder dabei und schweigt betroffen.

Aber "man" sagt sowas ja auch nicht, immerhin sind die Eltern "heilig" und dürfen nicht kritisiert werden.

Das instrumentalisierte vierte Gebot und später Johanna Haarer haben ganze Arbeit geleistet würde ich mal sagen.

Diese "Schweigegebote" gehören für mich mit zu dem dämlichsten was ein Mensch von sich geben kann. Erfunden von Gewalttätern, aufrechterhalten von Gewalttätern für Gewalttäter.
 
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  • #6.213
Neulich bei mir im Geschäft.. ich erzähl grad von Baghira.. 14, angefressener Kieferknochen, Arthrose, grauer Star..
Sagt eine Arbeitskollegin: Die hätt ich schon eingeschläfert 🤷‍♀️

Für mich war mein Kater Loki, ausschlaggebend, mein Leben und die Meschen darin zu überdenken.

Loki kämpfe sehr lange, bis wir seine IBD im Griff hatten. Oft war meine Wohnung voll mit blutigem Durchfall oder Pipi durch die, vom mit Durchfall verschmiert sein, ausgelösten Blasenentzündungen.
Ich hab Loki und die Wohnung täglich geputzt..

Es waren erschreckend viele Leute die mir riehten Loki zu ,,erlösen". In meinen Augen eher zu ermorden und sich dann auch noch auf die Schulter zu klopfen, wärend sie mir Tierquälerei unterstellten.

Heute sehe ich, dass Loki noch da ist, als eine meiner größten Errungenschaften und viel mehr wert als meinen Job oder Titel.

Wem das nicht passt, dem steht es frei zu gehen. :)
 
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  • #6.214
Nachdem wir unseren jungen, kein Jahr alten Merlin von heute auf morgen durch einen Autounfall verloren haben und er eingeschläfert wurde, ging es mir richtig, richtig schlecht - teilweise hab ich jetzt noch solche Momente. Meine Mutter, als ich paar Tage später immer noch geweint und "gejammert" hab:
"Ja, das ist nunmal so. Aber Katzen kann man nicht einsperren, wenigstens hatte er ein glückliches Leben. Du tust aber gerade so, als sei ein Familienmitglied gestorben."
?!?
Merlin WAR ein FAMILIENMITGLIED!
 
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  • #6.215
Ich glaube das ist hochkomplex und hat verschiedene Gründe.

Die Eltern meiner Mutter waren nicht gerade das, was ich als liebevoll bezeichnen würde, selbst wenn ich berücksichtige, dass die Zeiten damals noch andere waren, finde ich so einige Verhaltensweisen ihrer Eltern mehr als grenzwertig. Obwohl es sicherlich noch schlimmer geht und ging.

Meine Mutter erzählt mir ab und an davon, aber wenn ich dann sage, wie schlimm ich das finde (was sie mir durchaus auch selbst noch immer betroffen erzählt), dann sagt sie reflexartig, dass sie eine schöne Kindheit hatte.

Das läuft dann zB. so, dass sie mir erzählt, wie mein Opa sie als Kind geprügelt hat, damit sie die Kartoffeln schnell genug aufsammelt und wenn ich dann eben sage, wie fürchterlich ich das finde, dann sagt sie: Nein nein, ich hatte eine schöne Kindheit...

Sie kann da nur schwer Kritik üben und noch schwerer kann sie sie ertragen, wenn sie von außen kommt. Ich erkläre es mir darüber, dass sie bis heute nicht gut trennen kann zwischen dem Verhalten ihrer Eltern und dem, was das vermeintlich "über sie" aussagt und das sie diese Gewalt halt auch ein Stück weit internalisiert hat.

Sie macht das auch teils, wenn es um ihre eigenen Fehler geht. So hat sie zB. meinen ältesten Bruder mal mit einem Kochlöffel verhauen und ihn den dann auch noch bezahlen lassen, als der dabei kaputt ging. Niederträchtiger geht es in meinen Augen gar nicht, erst verkloppt sie ihn und dann muss er auch noch dafür bezahlen, dass sie dabei den Kochlöffel kaputtgehauen hat.

Klagen mein mittlerer Bruder und ich das an, dann sagt sie: "Es hat ihm schon nicht geschadet..." und währenddessen sitzt mein ältester Bruder dabei und schweigt betroffen.

Aber "man" sagt sowas ja auch nicht, immerhin sind die Eltern "heilig" und dürfen nicht kritisiert werden.

Das instrumentalisierte vierte Gebot und später Johanna Haarer haben ganze Arbeit geleistet würde ich mal sagen.

Diese "Schweigegebote" gehören für mich mit zu dem dämlichsten was ein Mensch von sich geben kann. Erfunden von Gewalttätern, aufrechterhalten von Gewalttätern für Gewalttäter.

Beim Elterngebot geht es allerdings um die alt gewordenen Eltern.

Eltern sind nicht heilig, so wenig wie Großeltern, Geschwister, Kinder, Freunde usw. Wir sind alle Menschen. Aber das ist wirklich hochkomplex.
 
  • #6.216
Als ich mich von meinen ersten beiden Katzen trennen mußte, weil mein Mann eine Allergie entwickelt hatte, sagte ein damaliger Kollege: "Da würde ich mich eher vom Mann trennen".

Ich auch ;)

Mein Mann und ich sind trotz dieser Einstellung schon über 25 Jahre zusammen, haben eine Familie gegründet und ich würde sagen, wir führen trotzdem eine stabile, harmonische Beziehung.

Wenn er jetzt eine Allergie entwickelt, dann muss es doch hoffentlich irgendwas dazwischen geben, ohne dass ich mich FÜR oder GEGEN entscheiden müsste.

Unser Sohn war 9 Jahre alt, als er eine Allergie mit asthma bronchiale entwickelt hat. Die Katze*n hatten wir zu diesem Zeitpunkt bereits über 10 Jahre. 3 Ärzte und 4 verschiedene Meinungen später haben wir uns gegen eine Abgabe entschieden. Einfach war es nicht und die Allergie hat sich zum Glück dann auch wieder verwaschen. Bei Kindern ist da ja noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Die pumpt man nicht eben einmal mit Medikamente voll und ist zeitgleich auch noch in der Fürsorgepflicht. Der Mann schlägt sich schon irgendwie auch alleine durch :devilish:
 
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  • #6.217
Als ich mich von meinen ersten beiden Katzen trennen mußte, weil mein Mann eine Allergie entwickelt hatte, sagte ein damaliger Kollege: "Da würde ich mich eher vom Mann trennen".
Ich weiß, das es einige andere Leute gibt, die das auch so sagen würden, aber ich bin der Meinung, mit weiblichen Katzen kann ich nun mal keine Familie mit Nachwuchs gründen, jedenfalls nicht mit menschlichem Nachwuchs.
Und leichtgefallen ist es weder mir noch meinem Mann.
Mich hat die Bemerkung jedenfalls sehr verletzt.
Du hast dich von deinen Katzen getrennt und ihnen wahrscheinlich ein schönes, neues zuhause gesucht.

Als meine Schwiegermutter gestorben ist, sind wir nach der Beerdigung noch u.a. mit einer Cousine meines Mannes zusammen gesessen, mit der ich sonst glücklicherweise nichts zu tun habe. Die hat erzählt, dass sie von ihrem damaligen Freund und jetzigen Mann, verlangt hat, dass er seinen Hund einschläfern lässt, weil sie hochgradig allergisch auf Tierhaare reagiert.
Auf meine fassungslose Nachfrage, ob der - sehr gesunde - Hund wirklich deswegen eingeschläfert wurde, kam zurück, dass sie ja sonst gestorben wäre :massaker:

So kann es auch laufen...
 
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  • #6.218
Wie, bitte, findet man einen TA, der einen gesunden Hund einschläfert? :rolleyes::cry:
 
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  • #6.219
Beim Elterngebot geht es allerdings um die alt gewordenen Eltern.

Ja, deshalb schrieb ich "instrumentalisiert".

Es wurde von Menschen, denen das zu Nutze war, dahingehend ausgelegt, dass man gegen die Eltern nix sagen darf.
 
  • #6.220
Ich kann hier auch was beisteuern:
Kurz zur Vorgeschichte. Meine damals 17 Jahre alte Katze musste wegen einem Darmverschluss notoperiert werden. Ich war an dem Tag der OP mit den Nerven ziemlich am Ende, da nicht einmal feststand, ob Leila durch ihren schlechten Gesundheitszustand die OP überleben wird. Ich hab während der OP eine Bekannte angerufen und ihr die Situation geschildert. Darauf sagte sie: „Es wäre doch viel schlimmer, wenn du dir einen Fuß brechen würdest“…. :grummel:

Mein Ex (damals waren wir schon getrennt), ein paar Tage nach dem mein Sternenkater über die Regenbogenbrücke gegangen ist und ich furchtbar getrauert habe:
"Sag jetzt bloß nicht, dass es Dir wegen dieser Katze so schlecht geht. Das ist doch krank"


:mad::massaker::grummel:
Warum können manche Menschen nicht einfach die Fresse halten?
Aber es gibt auch Lichtblicke: ich war nach dem verheulten Wochenende als Mimi-Kitty überfahren worden ist, montags in der Firma und der Chef kam rum, sagte "Guten Morgen!" und wollte mir ein Gespräch aufzwingen. "M., heute bitte nicht. Mimi-Kitty ist am Freitag überfahren worden. Mir geht es nicht gut und ich muss mich sehr zusammenreißen."-" Oh, das tut mir leid. Du kannst auch gern nach Hause fahren, wenn es nicht mehr geht."- "Ich muss da leider allein durch. Wenn ich nach Hause fahre, ist sie leider immer noch tot. Hier bin ich wenigstens etwas abgelenkt. Aber danke."- "Da hast du recht. Gern geschehen, ich habe selbst zwei Katzen."
Es geht also auch in freundlich, sogar vom Chef ;)
Arm finde ich die war-noch-nie-beim-TA-Katzen, die sich oft jahrelang mit Problemen quälen, die gut behandelt werden könnten.
Nein, diese Tiere hatten angeblich nie was *Sarkasmus*:rolleyes:
Neulich bei mir im Geschäft.. ich erzähl grad von Baghira.. 14, angefressener Kieferknochen, Arthrose, grauer Star..
Sagt eine Arbeitskollegin: Die hätt ich schon eingeschläfert 🤷‍♀️
Das wäre etwas wie feuerfrei zur verbalen Battle:"Ach ja selbst, wirklich ein Familienmitglied?"- "Deine Meinung interessiert mich nicht, denn ich habe schon eine."
Das geht solange bis einer heult und das bin nicht ich:devilish:
 
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