Die dämlichsten Sprüche der lieben Mitmenschen

  • Themenstarter littlesun
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  • #6.181
Ich bin in so Fällen dazu übergegangen entweder einfach still zu sein und eine körperliche Geste zu machen oder ehrlich zu sein, kein Tabu daraus zu machen und auch mal zu sagen "Ich weiß nicht, was ich sagen soll".

So mache ich es auch oft. Kommt immer auf den Moment an ...
 
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  • #6.182
  • #6.183
Die Leute wissen einfach nicht was sie sagen sollen und haben nicht gelernt das sie nicht zwingend was sagen müssen.
 
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  • #6.184
Die Leute wissen meistens nicht, was sie sagen oder schreiben sollen, sie sind sehr unbeholfen mit ihren Worten. Deine Wut verstehe ich total.

Fühle dich lieb virtuell gedrückt. Man hat nur einen Vater und wenn man zu dem eine gute Beziehung hatte, eng war, sich gekümmert hat, dann ist das eigentlich etwas sehr schönes, eine schöne Beziehung und plötzlich ist er weg. Und auch mit 94. ist es unerwartet und plötzlich, reisst ein Loch ins Herz. Mein Beileid.
Danke für Deine lieben Worte 🥰

Ich möchte betonen, dass ich keine "Wut" habe. Auf niemanden.

Zu sagen "Mein tief empfundenes Beileid, liebe XY - aber Ihr Vater war ja wirklich schon sehr alt" finde ich einfach nur unnötig. Und dämlich. Drum steht mein Beitrag hier und nicht in der Kotztüte 😊

Und jetzt suche ich die Blumen für die Urnenbeisetzung am Donnerstag aus. Da sind wir nur zu zweit; der Vater und ich 🌹❣️
 
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  • #6.185
Danke für Deine lieben Worte 🥰

Ich möchte betonen, dass ich keine "Wut" habe. Auf niemanden.

Zu sagen "Mein tief empfundenes Beileid, liebe XY - aber Ihr Vater war ja wirklich schon sehr alt" finde ich einfach nur unnötig. Und dämlich. Drum steht mein Beitrag hier und nicht in der Kotztüte 😊

Und jetzt suche ich die Blumen für die Urnenbeisetzung am Donnerstag aus. Da sind wir nur zu zweit; der Vater und ich 🌹❣️
Das hatte ich nicht so klar gelesen, das dein Vater verstorben ist.

Und ja, natürlich kann man vielleicht eher "Frieden machen", wen jemand ein langes, schönes Leben hatte, aber nimmt es den Schmerz?

Das wage ich zu bezweifeln.

Von daher...ich hoffe auf eine schöne, letzte "Reise" (Wegbegleitung deinerseits) und ein ebenso schönes Abschiednehmen.

🕯️
 
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  • #6.186
Danke für Deine lieben Worte 🥰

Ich möchte betonen, dass ich keine "Wut" habe. Auf niemanden.

Zu sagen "Mein tief empfundenes Beileid, liebe XY - aber Ihr Vater war ja wirklich schon sehr alt" finde ich einfach nur unnötig. Und dämlich. Drum steht mein Beitrag hier und nicht in der Kotztüte 😊

Und jetzt suche ich die Blumen für die Urnenbeisetzung am Donnerstag aus. Da sind wir nur zu zweit; der Vater und ich 🌹❣️

Viel Kraft dafür ...

Mir hat vor vielen vielen Jahren mal jemand gesagt: Und wenn Eltern 100 werden, ist es immer noch zu früh.
 
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  • #6.187
Und ja, natürlich kann man vielleicht eher "Frieden machen", wen jemand ein langes, schönes Leben hatte, aber nimmt es den Schmerz?

Nein, den Schmerz nimmt es sicher nicht.

Ich habe vor ein paar Jahren noch mal einen neuen anderen Zugang gefunden. Jemand, der seit Jahrzehnten in Holland lebt und hier von seiner Mutter Abschied nehmen musste, sagte zu mir: "In Holland nennt man es nicht Trauerfeier oder Beerdigung, sondern Dankgottesdienst für das Leben von ... " Auch das nimmt ganz sicher nicht den Schmerz, aber es kann den Blick verändern für den Weg der Trauer ...
 
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  • #6.188
Meine Schwägerin ist mit 32 Jahren gestorben und hat ihren Mann und eine damals 11jährige Tochter hinterlassen. Zuvor hatte sie 2 Jahre Gebärmutterkrebs.
Ich weiß noch, wie wütend mein Schwager wegen dieser Bemerkung, dass sie es jetzt ja überstanden hätte, war. Er hat dann immer gesagt, dass es gut gewesen wäre, wenn sie gar nicht erst krank geworden wäre :confused:
Evtl. kann man sich sowas denken (auch wenn ich auch das nicht so empathisch finde).
Bei uns gibt es den Spruch, wenn jemand im hohen Alter gestorben ist: "Da war die Hebamm nicht mehr dran schuld". Das sagt man aber in der Regel nur bei Menschen, die man eigentlich nicht kennt. Und natürlich nie zu den Angehörigen.
 
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  • #6.189
Nein, den Schmerz nimmt es sicher nicht.

Ich habe vor ein paar Jahren noch mal einen neuen anderen Zugang gefunden. Jemand, der seit Jahrzehnten in Holland lebt und hier von seiner Mutter Abschied nehmen musste, sagte zu mir: "In Holland nennt man es nicht Trauerfeier oder Beerdigung, sondern Dankgottesdienst für das Leben von ... " Auch das nimmt ganz sicher nicht den Schmerz, aber es kann den Blick verändern für den Weg der Trauer ...
Ja, das stimmt. Das ist eine schöner Blick auf den Tot.
Dankesgottesdienst...finde ich tatsächlich viel "ehrenswerter", liebevoller dem Verstorbenen gegenüber.
 
  • #6.190
Nein, den Schmerz nimmt es sicher nicht.

Ich habe vor ein paar Jahren noch mal einen neuen anderen Zugang gefunden. Jemand, der seit Jahrzehnten in Holland lebt und hier von seiner Mutter Abschied nehmen musste, sagte zu mir: "In Holland nennt man es nicht Trauerfeier oder Beerdigung, sondern Dankgottesdienst für das Leben von ... " Auch das nimmt ganz sicher nicht den Schmerz, aber es kann den Blick verändern für den Weg der Trauer ...
Ich hab auch keine Trauerfeier gemacht; der Vater wollte das nicht. Und schon gar keinen Trauerredner 🙄

Wir hatten und haben beide nicht sonderlich viel Freude, wenn andere das Wort ergreifen. Wir reden lieber selbst 😄

Ach Vati ❣️
 
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  • #6.191
Ja Väter sind speziell ich vermisse meinen auch immer noch jeden Tag und da werden es schon 17 Jahre.

Alles Liebe für Donnerstag
 
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  • #6.192
Es gibt auch Menschen, die ihre Väter nicht vermissen – im Gegenteil. Und das hat Gründe. Wer denkt an die? An diejenigen, die abseits stehen und bei Wörtern wie Vater, Mutter … den Schmerz einer Missbrauchs- oder Verratsgeschichte spüren? …
 
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  • #6.193
Trauer hat unendlich viele Gesichter und ist niemals gleich oder vergleichbar.

Mir fallen auch Sprüche zu dieser Sammlung ein:

Geliebtes Kaninchen gestorben:
“Ein neues Kaninchen ist doch gar nicht so teuer …?“

Anderer Fall mit verstorbenem Kaninchen:
„Man baut keine emotionale Beziehung zu Lebensmitteln auf“.
(Nicht ausgedacht … wirklich gesagt worden).

Als mein Bruder viel zu jung starb:
“Sie haben ja noch Dich als Stütze“ (meine Eltern).
Naja … ich bin kein Ersatz … und ähm … ich war auch betroffen?
 
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  • #6.194
Wir hatten und haben beide nicht sonderlich viel Freude, wenn andere das Wort ergreifen. Wir reden lieber selbst 😄

Möge auf eine neue Art euer WIR immer bleiben - und Zwiegespräche von Seele zu Seele.
Von Herzen alle guten Wünsche für Donnerstag!
 
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  • #6.195
Möge auf eine neue Art euer WIR immer bleiben - und Zwiegespräche von Seele zu Seele.
Von Herzen alle guten Wünsche für Donnerstag!
Da möchte ich gerne zustimmen und mich anschließen.

@Wüstenfuchs 2. 0 Ich bin mir, so wie du euer Verhältnis zueinander beschreibst sicher, dass dieses Zwiegespräch bleiben wird.
In zwei Monaten werden es 15 Jahre, dass mein Vater nicht mehr bei uns ist, aber ich habe noch immer das Gefühl "Antworten" zu bekommen. Gerade in letzter Zeit ist er mir wieder viel näher und gibt mir Mut.
Ich wünsche dir für Donnerstag einen für dich guten, friedvollen Abschied
 
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  • #6.196
Es gibt auch Menschen, die ihre Väter nicht vermissen – im Gegenteil. Und das hat Gründe. Wer denkt an die? An diejenigen, die abseits stehen und bei Wörtern wie Vater, Mutter … den Schmerz einer Missbrauchs- oder Verratsgeschichte spüren? …
Vielleicht möchtest Du für dieses Thema einen eigenen Faden erstellen und Dich mit Betroffenen darüber austauschen?

Hier geht es eigentlich um dämliche Sprüche. Aus meinem diesbezüglichen Beitrag hat sich nun jedoch eine Diskussion entwickelt, in deren Verlauf mir mehrmals - ich bedanke mich dafür sehr herzlich bei allen 🥰 - Anteilnahme zum Tod meines Vaters ausgesprochen wurde.

Sollte Dir die mir entgegengebrachte Empathie (es gab hier auch Beiträge, die ich lieber nicht gelesen hätte) aus irgendeinem - vielleicht persönlichem - Grunde sauer aufstoßen, tut mir das für Dich sehr leid.
 
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  • #6.197
Ich finde eure Gedanken und Einwände durchwegs interessant und berechtigt ... und sie stimmen mich auch nachdenklich. Mir fehlen schon auch oft die Worte, aber wenn ich sie ausspreche, dann sind sie auch ehrlich und mit Bedacht und keine in den Raum geworfenen Phrasen oder Floskeln.

Ich stehe dem Tod halt auch nicht sooo negativ gegenüber. Schlimm ist der Verlust vor allem für die Hinterbliebenen, die müssen ihr Leben irgendwie weiterleben. Aber egal woran man glaubt, der Verstorbene selbst bekommt von seinem Tod entweder nichts mehr mit - weil es danach halt nichts mehr gibt, was man bemitleiden oder bereuen/bedauern oder sonst was könnte - oder man ist tatsächlich an einem Ort, wo man mit seinem Leben friedlich abschließen kann.

Trauer ist so individuell. Da gibt es irgendwie kein Richtig oder Falsch.

Gestern hat mir ein Mensch, dessen Meinung mir einmal viel bedeutet hat, hingeworfen:" Wie alt ist er denn? Lohnt sich das überhaupt noch?"

Unnötige Aussage, wenn man bedenkt, wie unkompliziert Kalle geholfen werden konnte ❤️
 
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  • #6.199
Wieso unterstellst du, dass ich Betroffene sei?
Vielleicht war es ja nur eine Erweiterung des Blickfelds?

Ich weiß, dass es mehr Betroffene gibt, als man ahnt. Und dass sie sich eher selten äußern, weil "man über Tote nicht schlecht redet". Warum eigentlich nicht, wenn jemand ein Ekelpaket war, das den Seinen das Leben zur Hölle machte? Dass ein Mensch so ist / war, hat sicher auch seine Geschichte, entschuldigt aber nichts. Danke für deine Erweiterung des Blickfelds, leider geht es im Alltag manchmal unter, zumal wir ja aus unserer eigenen Erfahrung heraus leben.

Ich konnte mir als Kind auch nicht vorstellen, dass Kinder von den eigenen Eltern misshandelt werden.
 
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  • #6.200
Ich kann hier auch was beisteuern:
Kurz zur Vorgeschichte. Meine damals 17 Jahre alte Katze musste wegen einem Darmverschluss notoperiert werden. Ich war an dem Tag der OP mit den Nerven ziemlich am Ende, da nicht einmal feststand, ob Leila durch ihren schlechten Gesundheitszustand die OP überleben wird. Ich hab während der OP eine Bekannte angerufen und ihr die Situation geschildert. Darauf sagte sie: „Es wäre doch viel schlimmer, wenn du dir einen Fuß brechen würdest“…. :grummel:
Mein Schwager war gestern voll sauer weil meine Schwester mich zur Notklinik mit dem Kater fuhr, kostet ja Sprit und sie kann ihm dann nicht helfen.

Auch mein Schwager als der Hund von denen sehr krank wurde dass man aber mit Medikamenten für 100€ im Monat behandeln kann:" Sollen wir die nicht einfach einschläfern?" zwei Sätze später: "Unser Nachbar hat doch gerade Hundewelpen die können wir uns holen, aber du gehst mit dem raus."
Als ob man Tiere einfach so loswerden und austauschen können.. na ja manche Menschen können es ja scheinbar leider echt.

(oh und die haben definitiv genug Geld für 100€ Medikamente)

PS: Natürlich gibt meine Schwester dem Hund die Medis und ihm geht es zwar immer noch nicht super, aber besser.
 
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