Chron. Pankreatitis, was kann ich noch tun?

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Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Hallo,

ich war ja letzten Sommer etwas aktiver im Forum, als ich gerade mit Samson die Pankreatitis-Diagnose hatte. Dank der vielen guten Tips und auch mit Hilfe des berühmten Dr. Till war Samson eine ganze Zeit stabil der specFPL fiel zumindest wieder in den Graubereich, der Kater war mehr oder weniger symptomfrei (wurde allerdings auch nur mit gekochter Hühnerbrust und Taurin gefüttert, da CNI+Pankreatitis+diverse Unverträglichkeiten das Füttern echt schwer machen).

Im Dezember war der specFPL dann auf 15.5. Wir haben erst mal so weitergemacht, wie bisher, weil des dem Kater weiterhin gut zu gehen schien. Jetzt im März hatten wir noch eine Kontrolle, specFPL auf 28.8. Daraufhin haben wir, da die TÄ als unterliegende Erkrankung IBD vermutet, Prednisolon und Metronidazol gegeben. Ich hatte schon vorgewarnt, dass das Cortison vermutlich keine gute Idee ist, weil der Kater vermuteter Herpesträger ist, aber nachdem die TÄ meinte, wir müssten es bei diesem Blutbild versuchen, habe ich mich überreden lassen. Nach vier Tagen mussten wir dann wieder anfangen, das Cortison auszuschleichen, weil Samson anfing zu niesen... von dem Katzenschnupfen-Schub, der folgte, hat er sich inzwischen wieder erholt und unser Plan ist im Moment, dass wir die Ergebnisse eines weiteren Bluttests abwarten, schauen, ob sich die Medikamente in irgendeiner HInsicht positiv ausgewirkt haben, und, falls ja, evtl. noch mal das Metronidazol ohne das Cortison probieren. (Metro hat er vorher 8 Tage bekommen).

Fällt Euch sonst noch etwas ein? Infusionen und Vitamin B12 sind klar, ich stelle gerade langsam auf BARF mit Supplementen um... Der Kater ist weiterhin asymptomatisch, aber ich habe natürlich Angst, dass er im Stillen leidet. Falls Ihr noch Anregungen habt, wäre ich Euch dankbar.
 
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Wurde schon mal ein großes Kotprofil gemacht?

Ich glaube ja mittlerweile, dass viele vermeintliche Pankreatitis-Erkrankungen eigentlich eine Darmgeschichte sind. Und was mir sehr zu denken gegeben hat ist die Tatsache, dass es immer noch TÄ gibt, die das Blut in die USA schicken, um fPli testen zu lassen - das lässt mich daran zweifeln,, ob der deutsche fPli wirklich so zuverlässig ist.

Meine TÄ vermutet einen Zusammenhang mit der Ernährung und da vor allem mit diversen Zusatzstoffen im Katzenfutter. Sie plädiert sehr für Barf oder selbst gekochtes Futter.

Allerdings würde ich da nur natürlich supplementieren und keine Fertigmischungen verwenden, da weiß man auch wieder nicht so genau, was da drin ist.

Fettarme Ernährung hat bei uns überhaupt nichts gebracht. In meiner Verzweiflung hatte ich sogar das Pankreas-Futter von RC ausprobiert, aber der Schuss ging nach hinten los, damit hatte Hexe die schlimmsten Breikotattacken überhaupt.

Ihren Breikot haben wir mit Sanofor und Huminsäuren gut in den Griff bekommen. Unsere THP hat auch dazu geraten, ihr täglich zwei Tropfen Lachsöl ins Futter zu geben, das entzündungshemmend wirkt.
 
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Danke, Silvia - nein, ein Kotprofil hatten wir noch nicht. Schaden kann das sicher nicht, wahrscheinlich am Besten auch vor dem Metronidazol, falls wir das noch mal probieren... Darm vermute ich ja auch, aber ich dachte eher in Richtung IBD, und das ist ja eher autoimmun... Aber wie gesagt, lieber einen Test zuviel, ich werde das mal ansprechen.

Und das mit dem Futter finde ich als Grund auch sehr plausibel. Durchfall hat Samson allerdings nicht mehr, seit ich für ihn koche - also seit letztem Juli. Jetzt stelle ich eben langsam auf barf um und arbeite mich in die Supplemente ein, bisher hatte ich nur mal zeitweise mit Felini Complete supplementiert, da wurden die Nierenwerte aber prompt schlechter... Insofern bekommt er jetzt eigentlich schon viel zu lange unsupplementiertes Fleisch, immerhin inzwischen mit dem richtigen Anteil Herz, Leber und Mägen, und als Nächstes kommt Kalziumkarbonat dazu.

Ist halt blöd, dass jetzt trotz des selbst gekochten Futters die Werte so viel schlechter geworden sind. Ich habe das Gefühl, die vielen Jahre mit Fertig- und leider, bevor ich es besser wusste, auch Trockenfutter haben den Darm einfach schon kaputt gemacht und inzwischen ist das ganze System in Mitleidenschaft gezogen und es lässt sich nur noch lindern, nicht mehr umkehren. Leider ist auch nicht nur der specFPL schlimmer, sondern auch die Leberwerte, mal sehen, wie die inzwischen sind, morgen oder übermorgen müssten die neuesten Ergebnisse da sein. Ich denke eigentlich an Triaditis. Ich sollte noch dazu sagen, dass ich ihn aber nicht mehr für eine eindeutige Diagnose, die ja bei IBD nur über Endoskopie und Biopsie möglich ist, in Narkose legen lassen möchte, denn die Narkose belastet die Nieren, und die Diagnose würde meines Wissens auch nichts ändern. IBD wird ja mit Cortison und/oder Metronidazol behandelt, Cortison kann er nicht kriegen, wegen des Herpes, Metro würden wir evtl. auch so noch mal probieren, wenn sich die letzte Gabe positiv ausgewirkt hat. Als er letzten Sommer geschallt worden ist, waren jedenfalls auch IBD-typische Veränderungen an der Darmschleimhaut zu sehen, laut Dr. Till. Er hat mir damals auch schon von der Biopsie abgeraten.

Die TÄ bei der ich momentan bin meint eigentlich, dass sie Samson, so lange er keine Symptome hat, gar nicht behandeln würde, oder eben noch mal das Metronidazol ausprobieren. Er hat keinen Durchfall, guten Appetit, ist etwas langsamer und müder als früher, aber versteckt sich nicht, wie er das letzten Sommer gemacht hat. Ab und zu erbricht er weißen Schaum (das letzte Mal vor ca. 4 Wochen oder noch länger, also nicht oft). Nur, dass er Schmerzen haben und verstecken könnte, macht mir Sorgen... Soll ich evtl. einfach mal Novalgin für drei Tage ausprobieren, und wenn sich sein Verhalten irgendwie positiv verändert, muss ich davon ausgehen, dass er Schmerzen hat? Dauerhaft kann man das allerdings ja auch schlecht geben, belastet ja wieder die Nieren...
 
Maiglöckchen

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Calciumcarbonat würde ich wegen der Nieren ganz zügig einschleichen. Da ist die Akzeptanz sehr gut und da halte ich es für eher unwahrscheinlich, dass es der Auslöser für was auch immer sein könnte. Oder man nimmt gemörserte Eierschale, das kommt aufs Gleiche hinaus.

Ich finde auch, das klingt sehr nach Triadis. Gehe aber mit Dir konform, dass man bei einem symptomlosen Verlauf nicht zu viel des Guten tun sollte.

In Sachen Schmerzmittel könntest Du auch das Buprenovet versuchen, dass ist eigentlich das Schmerzmittel der Wahl bei Pankreatitis und belastet meines Wissens die Nieren auch nicht so sehr.

Wenn, dann müsste der Süße eigentlich Schmerzen im Bauchraum haben. Hast Du denn das Gefühl, dass es ihm unangenehm ist, wenn Du das Bäuchlein kraulst?
 
Regine

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Muss mal fragen, in wiefern geht der Fpli hoch, wenn es eine Darmgeschichte ist?

Mir fehlt da der Zusammenhang...:confused::oops:
 
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Muss mal fragen, in wiefern geht der Fpli hoch, wenn es eine Darmgeschichte ist?

Mir fehlt da der Zusammenhang...:confused::oops:

Das hängt ja alles sehr eng zusammen, wie genau, kann ich Dir nicht sagen, das ist ja alles noch null erforscht. Aber die Kombi Pankreatitis/IBD hat man sehr oft.

Ich habe leider immer noch nicht herausfinden können, warum einige TÄ den fpli immer noch in den USA testen lassen. Das muss einen Grund haben, das tun die nicht aus Jux und Dollerei.

@Edit: Hier auch wieder ein Thread, wo Zweifel daran bestehen, dass es wirklich die Pankreas ist und mittlerweile vieles auf eine Darmerkrankung hindeutet: http://www.katzen-forum.net/verdauungserkrankungen/192834-wirklich-pankreatitis.html

@Georgia: Wegen der Leber könntest mit der TÄ mal darüber sprechen, ob in Eurem Fall etwas gegen Mariendistel spricht. Die ist ja mittlerweile durch mehrere Studien als sehr wirksames Lebertherapeutikum "bewiesen" worden.
 
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Calciumcarbonat würde ich wegen der Nieren ganz zügig einschleichen. Da ist die Akzeptanz sehr gut und da halte ich es für eher unwahrscheinlich, dass es der Auslöser für was auch immer sein könnte. Oder man nimmt gemörserte Eierschale, das kommt aufs Gleiche hinaus.

Ich finde auch, das klingt sehr nach Triadis. Gehe aber mit Dir konform, dass man bei einem symptomlosen Verlauf nicht zu viel des Guten tun sollte.

In Sachen Schmerzmittel könntest Du auch das Buprenovet versuchen, dass ist eigentlich das Schmerzmittel der Wahl bei Pankreatitis und belastet meines Wissens die Nieren auch nicht so sehr.

Wenn, dann müsste der Süße eigentlich Schmerzen im Bauchraum haben. Hast Du denn das Gefühl, dass es ihm unangenehm ist, wenn Du das Bäuchlein kraulst?

Danke, Calciumcarbonat werde ich einschleichen und Buprenovet morgen mit der TÄ besprechen.

Samson ist leider noch nie ein besonders großer Schmusekater gewesen und lässt sich auch nicht gern den Bauch kraulen, nur den Kopf. Deswegen ist das schwer festzustellen. Aber er ist schon sehr ruhig, auch wenn er sich nicht so häufig verkriecht, wie letzten Sommer, deswegen dachte ich, ich teste mal, ob er sich nur schont und mit Schmerzmittel etwas aktiver wird.
 
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Das wäre auf jeden Fall einen Versuch wert.

Vermutlich wird die TÄ aber behaupten, dass sie Dir kein Buprenovet mitgeben kann. Das stimmt allerdings nicht. Das Betäubungsmittelgesetz erlaubt es durchaus, Buprenovet für drei Tage mit nach Hause zu geben. Nämlich dann, wenn es das Schmerzmittel der Wahl ist und alle Universiäten und Labore empfehlen bei Pankreatitis opiathaltige Schmerzmittel.

Man kann es auch oral mit einer Spritze ins Mäulchen geben und muss es nicht sc verabreichen.
 
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@Georgia: Wegen der Leber könntest mit der TÄ mal darüber sprechen, ob in Eurem Fall etwas gegen Mariendistel spricht. Die ist ja mittlerweile durch mehrere Studien als sehr wirksames Lebertherapeutikum "bewiesen" worden.

Mariendistel werde ich auch mal ansprechen, danke.

Überhaupt würde ich jetzt, wenn das Blutbild morgen nicht zeigen sollte, dass das Experiment mit Cortison und Metronidazol sich wenigstens positiv auf die Werte ausgewirkt hat, als nächstes mal alternative Methoden angehen, die Schulmedizin hat ja sonst schlichtweg nicht viel... Nur einen guten THP oder homöopathisch arbeitenden TA zu finden, wird bestimmt nicht so leicht. Da Samson die Darmproblematik ja von klein auf hat, denke ich, dass man evtl. mit einem Konstitutionsmittel und Hochpotenzen rangehen sollte, falls die Darmproblematik wirklich die Wurzel des Ganzen ist, aber das sollte ja wenn überhaupt, nur jemand machen, der sich wirklich auskennt. Es gibt offensichtlich in Dortmund und in Neuss jeweils einen TA, der auch voll ausgebildeter Homöopath ist, Dr. Danilowski in DO und Dr. Schabel in Neuss. Kennt die zufällig eine von Euch bzw. hat schon mal gehört, ob die empfehlenswert sind? Von Website und Jameda her ist mir die Praxis von Dr. Schabel sympathischer, aber das ist ja nicht immer soooo aussagekräftig, und DO ist natürlich deutlich näher.
 
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  • #10
Das wäre auf jeden Fall einen Versuch wert.

Vermutlich wird die TÄ aber behaupten, dass sie Dir kein Buprenovet mitgeben kann. Das stimmt allerdings nicht. Das Betäubungsmittelgesetz erlaubt es durchaus, Buprenovet für drei Tage mit nach Hause zu geben. Nämlich dann, wenn es das Schmerzmittel der Wahl ist und alle Universiäten und Labore empfehlen bei Pankreatitis opiathaltige Schmerzmittel.

Man kann es auch oral mit einer Spritze ins Mäulchen geben und muss es nicht sc verabreichen.

Danke für die Info. Diese TÄ hat sich schon daran gewöhnt, dass ich mit eigenen Ideen komme, ich könnte mir vorstellen, dass sie beim Buprenovet auch offen ist ;)

Sie ist offensichtlich von ihren sonstigen Kunden gar nicht gewöhnt, dass jemand Abstriche und sonstige Diagnostik machen will, und überlegt dann immer erst mal kurz und sucht auf den Formularen ziemlich rum, was nun angekreuzt werden soll, aber inzwischen besprechen wir die Diagnostik und Behandlungen miteinander und kommen ganz gut klar. Und sie hat keine Probleme damit, noch mal was nachzuschlagen bzw. in der TK Ahlen nachzufragen, wenn sie sich bei irgendwas nicht sicher ist. Im Umgang mit den Tieren ist sie wirlich klasse, untersucht von der Klinik her seeeehr genau und sieht Sachen, die andere übersehen. Und sie geht gut mit den Katzen um und nimmt sich viel Zeit, ich bin bei ihr oft 40 Minuten drin, wenn halt grad viel zu klären ist. Man hat schon das Gefühl, dass sie ihren Job aus Liebe zu den Tieren macht und nicht um des Geldes willen, und das ist schon sehr viel wert. Insofern denke ich, dass sie da durchaus auch offen sein wird. Nur mit Pankreatitis oder zumindest der Kombination mit CNI hat sie glaube ich sonst nicht so viel Erfahrung, da bringe ich dann halt immer Vorschläge mit.
 
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  • #11
Nein, die sagen mir beide nichts. Man muss bei den homöopathischen TÄ immer etwas vorsichtig sein. Manche machen nur nebenbei ein wenig in Homöopathie, schreiben das auf ihre HP, weil es nach sanfter Medizin klingt, verstehen aber von Homöopathie ungefähr so viel wie ich vom Dressurreiten. Finger weg also von Tierärzten und THP, die ein buntes Sammelsurium von Komplexmitteln in die Katze donnern. Bei Tierärzten und THP, die nach gründlicher Anamnese mit Einzelmitteln arbeiten, sieht es schon anders aus.

Ich würde ein Vorabgespräch ohne Katze vereinbaren und checken, wie diese TÄ arbeiten.
 
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  • #12
Manche machen nur nebenbei ein wenig in Homöopathie, schreiben das auf ihre HP, weil es nach sanfter Medizin klingt, verstehen aber von Homöopathie ungefähr so viel wie ich vom Dressurreiten. Finger weg also von Tierärzten und THP, die ein buntes Sammelsurium von Komplexmitteln in die Katze donnern. Bei Tierärzten und THP, die nach gründlicher Anamnese mit Einzelmitteln arbeiten, sieht es schon anders aus.

Ich habe die Namen von dieser Liste: http://www.iavh.org/
Angeblich sind das dann auch voll ausgebildete Homöopathen.

Gut ist ja wahrscheinlich trotzdem nicht jeder, deswegen frage ich, aber es sollte zumindest ein Anfang sein.
 
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  • #13
Noch eine Frage, Silvia:

wie zuverlässig ist eigentlich der T4 zur Schilddrüsendiagnostik?

Samsons T4 war bisher eigentlich immer in der Norm, aber ich frage mich, weil er eigentlich sehr gut frisst (ca 200-220g Fleisch am Tag) und dabei nicht zulegt, er liegt bei 5,3 Kilo und hat damit im letzten Jahr eher so 3-400g abgenommen.

Kann natürlich auch an schlechter Nahrungsausnutzung liegen, oder daran, dass ich ja recht fettarm füttere, aber da irgendwie immer alles zusammen hängt mit diesen ganzen Drüsen, wollte ich noch mal fragen, ob wir evtl. ein ganz anderes Problem haben könnten...
 
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  • #14
Der ist relativ zuverlässig, aber wir hatten hier auch schon Fälle, wo der T4 in der Norm lag, aber trotzdem eine SDÜ vorlag. Ich würde daher immer T4 frei und T4 gesamt testen lassen, weil das aussagekräftiger ist. Die meisten Labore bestimmen nur den T4 gesamt, dabei ist t4 frei eigentlich besser, was die Diagnostik angeht.

Ein Kotprofil, dann auch auf Nahrungsauswertung, wäre bei Euch sicherlich sinnvoll.
 
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  • #15
Danke. Es war bisher immer nur ein T4-Wert, dann werde ich beim nächsten Mal darum bitten, dass der T4 frei auch mitbestimmt wird, nur so zur Sicherheit.
 
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  • #16
Ist Laboklin das Labor?

Wenn Du ein Kotprofil machen lässt, würde ich ein anderes Labor nehmen. Laboklin scheint da nicht so gründlich zu arbeiten. Wir hatten in der Kotprobe definitiv einen Wurm, den ich eingetütet hatte und ich bekam den Befund, dass keine Parasiten gefunden wurden:rolleyes:

Ähnliches habe ich hier auch schon von anderen Usern gehört.
 
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  • #17
Danke für den Tip. Wir machen mit Blut eigentlich immer Idexx, weil ja nur die den specFPL machen, so weit ich weiß.

Kot hab ich bei Parasitenverdacht immer selbst zur TiHo geschickt, ich weiß jetzt aber nicht, ob und wie ich da auch Nahrungsausnutzung und so weiter selbst in Auftrag geben kann. Werd mich mal schlau machen.
 
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  • #18
Kotausnutzung

Und auch hier nochmal, falls es im sich schnell bewegenden Sammelthread untergeht:

Ich hab gerade noch mal geschaut, was ich genau für eine Kotuntersuchung bei Idexx in Auftrag geben muss. Die haben da ein pdf mit 190 Seiten, wo alle Untersuchungen, die sei anbieten, und deren Bedeutung gelistet sind, also wofür man sie einsetzt und was die ERgebnisse unter Umständen weniger aussagekräftig macht:
http://www.idexx.de/pdf/de_de/smalla...-directory.pdf

Und da hab ich bei Kotausnutzung das gefunden:

Kotausnutzung ist abhängig von Art und Zusammensetzung der Nahrung. So können bei einer Verfütterung
von rohem Fleisch Fettsäurenadeln und Muskelfasern
nachweisbar sein.

Da ich ja gerade dabei bin, Samson hoffentlich auf Barf umzustellen, frage ich mich nun, ob das heißt, dass der Kotausnutzungstest bei gebarften Katzen eh nicht mehr aussagekräftig ist? Denn die Fettsäurenadeln sind ja wahrscheinlich das, was normalerweise eine Pankreasinsuffizienz anzeigen würde? Hat da jemand Erfahrung?
 
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  • #19
Frag da doch mal in der barf-Rubrik nach, ob Dir das dort jemand beantworten kann. Bei Dickie hatte ich mal ein Kotprofil gemacht, kurz nachdem ich ihn auf vollbarf umgestellt hatte. Da kam aber nichts Auffälliges dabei heraus.
 
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  • #20
Danke, das hab ich jetzt mal versucht...
 
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