Brauchen dringend einen Rat

  • Themenstarter kitty0809
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tiha

tiha

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  • #21
Das hört sich nach Dorf an,sehe ich das richtig?

Wie ist den euere Wohnlage?

Ich frage das weil es in Ländlichen Gegenden doch meistens eine"Übersichtliche Nachbarschaft"gibt,da würde ich dann einfach mal rumfragen ob jemand das Tier kennt.

Wenn nicht würde ich sie einfach reinlassen und schauen wie sie sich verhält und das auch über einen längeren Zeitraum.
Oftmals verhalten sich Katzen aggresiv weil sie in Not sind und drausen einfach auch um ihr überleben Kämpfen müßen.
Bekommen sie ein Zuhause und regelmäßig ihr Futter,gibt sich das.
Und dann auch bitte das Thema Kastra angehen, das trägt auch sehr zum Unfrieden bei.
 
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kitty0809

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  • #22
Ich werde heute noch einmal Rücksprache mit unserem Tierarzt halten.. weil ungewiss ist.. ob sie schon kastriert ist oder nicht..
 
Katie O'Hara

Katie O'Hara

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  • #23
Hallo Gabi,

solche Situationen kenne ich auch, lebe ebenfalls auf dem Land.
Katzen können sich in äußerlich "gutem Zustand" ziemlich lange durch die Gegend futtern/schlagen; sofern ihnen keine größeren Unglücke geschehen oder sie nicht schwer krank sind, kann es Monate dauern, bis man ihnen das ungewollte Streunerleben ansieht.
Bei den jetzigen Temperaturen geht es allerdings meist schneller....

Mich wundert, daß die Katze (ist sie wirklich definitiv weiblich?) solches eigentlich den streunenden Katern eher zugesprochenes Verhalten zeigt.

Du solltest Ihr als Ersthilfe regelmäßig Futter bereitstellen, z. B. einen erhöht und überdacht (z. B. auf einem ausrangierten Tisch, ev. mit Aufsprunghilfe) angebrachten Futternapf mit TroFu zur freien Verfügung. So kommen Igel und Ratten erstmal nicht bzw. nicht so leicht dran. Sowie z. B. morgens, bei Einbruch der Dämmerung und noch einmal vor dem Zubettgehen eine Schale voll NaFu hinstellen.

Ihr auf Kampf ausgelegtes Verhalten zeigt, daß sie offensichtlich auch woanders noch nach Futter sucht und in Revierstreitigkeiten geriet.
Außerdem besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft oder von Herbstkitten, die es zu versorgen gilt. Daher wäre ein sofortiges "Einknasten" oder Verbringung ins TH nicht das Optimale.

Nach den bisherigen Beschreibungen halte ich sie für ein Tier, welches dringend nach Hilfe sucht. Bitte gewähre ihr diese erstmal durch einen warmen, trockenen Unterschlupf und regelmäßige Mahlzeiten.
Danach sieht man weiter.

Zusätzlich bitte noch mal ein, zwei gute Fotos machen und in den Dorfläden aushängen. Könnte helfen, den richtigen Besitzer zu finden, sofern dieser sie noch bzw. wieder haben möchte.



Ich hatte hier mal den äußerst seltsamen Fall, einen verletzten Kater im Garten zu finden, welcher wegen eines Abszesses am Schwanz sofort tä behandelt/operiert werden mußte. Ohne diese Hilfe wäre er qualvoll verstorben.
Er war von Anfang an superzahm, schlief im Bett, fuhr Auto, vertrug sich mit meinen anderen Miezen. Erst durfte er nicht raus, dann wollte er nicht mehr: hatte sich für das neue Heim entschieden.

Niemand vermißte ihn trotz aller Meldungen usw. --- dreieinhalb Wochen lang!!!

Dann stand urplötzlich eine junge Frau mit Kinderwagen vor dem Gartentor: sie hätte gehört, ich würde viele Katzen haben und den Wildlebenden im Ort auch "helfen" - ob ihr Kater vielleicht darunter sei???

Sie wohnte nur 150 m entfernt, frisch zugezogen - leider keine Zeit, sich um die drei mitgebrachten Katzen (die sie viel zu früh als "neue" Freigänger uneingewöhnt und unkastriert einfach rausließ) zu kümmern wegen Umzug, Baby usw. ....

Meinen Gesichtsausdruck und meine ersten Worte werde ich hier nicht schildern ;)
 
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  • #24
Hallo Gabi,

solche Situationen kenne ich auch, lebe ebenfalls auf dem Land.
Katzen können sich in äußerlich "gutem Zustand" ziemlich lange durch die Gegend futtern/schlagen; sofern ihnen keine größeren Unglücke geschehen oder sie nicht schwer krank sind, kann es Monate dauern, bis man ihnen das ungewollte Streunerleben ansieht.
Bei den jetzigen Temperaturen geht es allerdings meist schneller....

Mich wundert, daß die Katze (ist sie wirklich definitiv weiblich?) solches eigentlich den streunenden Katern eher zugesprochenes Verhalten zeigt.

Du solltest Ihr als Ersthilfe regelmäßig Futter bereitstellen, z. B. einen erhöht und überdacht (z. B. auf einem ausrangierten Tisch, ev. mit Aufsprunghilfe) angebrachten Futternapf mit TroFu zur freien Verfügung. So kommen Igel und Ratten erstmal nicht bzw. nicht so leicht dran. Sowie z. B. morgens, bei Einbruch der Dämmerung und noch einmal vor dem Zubettgehen eine Schale voll NaFu hinstellen.

Ihr auf Kampf ausgelegtes Verhalten zeigt, daß sie offensichtlich auch woanders noch nach Futter sucht und in Revierstreitigkeiten geriet.
Außerdem besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft oder von Herbstkitten, die es zu versorgen gilt. Daher wäre ein sofortiges "Einknasten" oder Verbringung ins TH nicht das Optimale.

Nach den bisherigen Beschreibungen halte ich sie für ein Tier, welches dringend nach Hilfe sucht. Bitte gewähre ihr diese erstmal durch einen warmen, trockenen Unterschlupf und regelmäßige Mahlzeiten.
Danach sieht man weiter.

Zusätzlich bitte noch mal ein, zwei gute Fotos machen und in den Dorfläden aushängen. Könnte helfen, den richtigen Besitzer zu finden, sofern dieser sie noch bzw. wieder haben möchte.



Ich hatte hier mal den äußerst seltsamen Fall, einen verletzten Kater im Garten zu finden, welcher wegen eines Abszesses am Schwanz sofort tä behandelt/operiert werden mußte. Ohne diese Hilfe wäre er qualvoll verstorben.
Er war von Anfang an superzahm, schlief im Bett, fuhr Auto, vertrug sich mit meinen anderen Miezen. Erst durfte er nicht raus, dann wollte er nicht mehr: hatte sich für das neue Heim entschieden.

Niemand vermißte ihn trotz aller Meldungen usw. --- dreieinhalb Wochen lang!!!

Dann stand urplötzlich eine junge Frau mit Kinderwagen vor dem Gartentor: sie hätte gehört, ich würde viele Katzen haben und den Wildlebenden im Ort auch "helfen" - ob ihr Kater vielleicht darunter sei???

Sie wohnte nur 150 m entfernt, frisch zugezogen - leider keine Zeit, sich um die drei mitgebrachten Katzen (die sie viel zu früh als "neue" Freigänger uneingewöhnt und unkastriert einfach rausließ) zu kümmern wegen Umzug, Baby usw. ....

Meinen Gesichtsausdruck und meine ersten Worte werde ich hier nicht schildern ;)

Hallo Katie,
Sie ist definitiv eine Katze.
Es hat sich auch ein wenig beruhigt. Sie greift die anderen nicht mehr an. Zwar wird hier noch gefaucht, aber meine Katzen legen sich in die Nähe und beobachten sie. Zur Nacht hat sie einen Schlafplatz im Keller und morgens wenn meine Katzen versorgt sind, darf sie hoch kommen und wenn wir zur arbeit fahren lassen wir sie raus. Sobald wir wieder auf den Hof fahren ist sie auch wieder da. Dann geht sie von 18 - 22 Uhr noch mal auf Wanderschaft. Wir versuchen es mit ihr und sie darf weiterhin raus, wann immer sie will.. sollte sich der Besitzer finden, würde ich mich freuen.. aber meine Hoffnung ist nicht all zu doll.. die Flyer ( beim Tierarzt und im Konsum) haben die letzten 3 Wochen nichts gebracht. Und alle hier in der Nähe halten Augen und Ohren offen, ob vielleicht doch jemand seine Katze vermisst.. wie gesagt, wir sind ein kleines Dorf und hier spricht jeder mit jedem.. Über unserem Grundstück laufen einige Katzen, aber die ziehen alle weiter.. deswegen will ich draußen auch kein Futter hinstellen.
Der Tierarzt meint, wir sollten eine eventuelle Rolligkeit abwarten, dann wissen wir das sie noch nicht kastriert ist und dann wird dieses geschehen.. aber sie auf Verdacht ob oder nicht will er sie nicht in Narkose setzen.
Wir schauen wo die gemeinsame Reise hinführt.. ich bin schon mal froh, dass es ein wenig ruhiger unter den Katzen geworden ist.. evtl hat das clickern was gebracht ..
 
Katie O'Hara

Katie O'Hara

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  • #25
Eine wunderbare Entscheidung, mit der sicherlich alle gut leben können. Auch Deine erstmal verunsicherten Miezen, die ja nur ihr Revier verteidigen.

Du hast ein Katzenleben gerettet. DANKE dafür! :pink-heart:
 

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