Ängstliche Kätzin zieht zum ängstlichen Kater

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Kerstin-sagstetter@gmx.de

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Hallo,
ich habe folgendes Problem.
Vor einem Monat ist meine liebe Baghira leider verstorben.. Trotz des großen Verlustes haben wir entschieden für unseren 1jährigen Kater einen neuen Spielgefährten zu holen.
Vor 2 Tagen war es soweit. Wir haben unsere 8 Wochen alte Mila nach Hause geholt. Nach einem Tag Eingewöhnung und gelegentliches beschnuppern durch den Türspalt haben wir den ersten Versuch in einem Raum mit den zweien gemacht. Der erste Eindruck war recht gut. Unser Mogli näherte sich langsam unserer kleinen Mila. Mila fing sofort an zu fauchen und seitdem hat unser Großer panische Angst vor ihr. Und auch die Mila zittert und faucht bei jeder Begegnung. Bei jeder Zusammenführung das selbe Spiel. Mogli rennt schon allein wenn er ihren Geruch wahrnimmt davon. Das macht alles sehr schwierig da ich ihn nicht benachteiligen will, er sich aber in den meisten Räumen nicht mehr wohlfühlt.. Nun ist er den ganzen Tag draußen und kommt nur noch zum schlafen rein. Habt ihr irgendwelche Tipps wie ich die beiden in einen Raum bekomme.? Sie müssen sich ja nicht von jetzt auf gleich verstehen. Aber mein armer Mogli soll sich in seinem Zuhause wieder wohl fühlen.
 
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Margitsina

Margitsina

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Oje, da hast du aber wirklich alles falsch gemacht, was man nur irgendwie falsch machen kann.

Dein Kater benötigt einen gleich alten katerkumpl und kein viel zu junges nerviges kitten.

Wieso ist die kleine schon mit 8 Wochen bei euch? Minimum bei der Mutter sind 12 Wochen.

Die kleine hat keine passende spielfreundin, der Grosse ist genervt.

Gib das Kleinteil zurück und hole einen gleichalten Kater dazu. Dann lies dich in die langsame Zusammenführung ein.

Notfalls nimm bitte ein zweites kleines Mädel dazu.
 
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Kerstin-sagstetter@gmx.de

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die kleine Maus ist ohne Mutter aufgewachsen. Sie wurde mit der Flasche großgezogen. Wenn ich sie nicht aufgenommen hätte wär sie jetzt im Tierheim.. Und das hätte mir das Herz gebrochen...
Hab mich auxh von meinem Tierarzt beraten lassen. Dieser meinte das sie charakterlich sehr gut zusammen passen würde da sie kleine nicht so aufgedreht ist..
Hoffe nur das sie sich doch noch aneinander gewöhnen....
 
nicker

nicker

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Im TH hätte die Kleine aber zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit großer Wahrscheinlichkeit gleichaltrige Kittenkumpel, evtl. sogar noch mit einem Mütterchen dabei, mit denen sie das erforderliche Sozialverhalten lernen und wunderbar spielen könnte.
Das alles kannst du ihr nicht bieten, und dein Kater ist auch nicht geeignet, einem kleinen Mädchen Sozialverhalten und Regeln beizubringen.
Dass die Kleine Angst hat, ist ganz normal.... sie ist auf die Menschen geprägt, die sie mit der Flasche großgezogen haben, und hat von jetzt auf gleich alles verloren, was bisher ihre kleine Welt ausmachte.

Von daher würde es deinem kleinen Mädchen im TH zumindest gegenwärtig wahrscheinlich besser gehen als bei dir zuhause, zumindest was geeignete Katzengesellschaft angeht.

Wenn das TH für dich keine Option ist, vermittele die Süße bitte möglichst schnell auf eine passende Endstelle, wo es ein etwas älteres und gut sozialisiertes kleines Mädchen gibt, von dem die Kleine sich vieles Notwendige abgucken kann und mit dem sie auf Mädchenart spielen und auch kuscheln kann!

Für deinen Kater hol bitte als Gesellschaft einen vom Alter her und charakterlich passenden Kater, mit dem er dann auf Katerart spielen und raufen kann!

edit:
Du musst bitte auch daran denken, dass die Kleine deinem Kater rein gar nichts entgegen setzen kann, wenn er nach Art der Teeniekater (der er jetzt ja vom Alter her ist) raufen will! Da kann es schnell unbeabsichtigt zu ernsthaften Verletzungen zumindest des kleinen Mädchens kommen. Willst du das wirklich riskieren?
 
S

Starfairy

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Du lieber Himmel, das ist wieder mal ein typisches Beispiel dafür, das Tierärzte absolut gar nicht als Ratgeber für Vergesellschaftungen taugen.:eek:

Erstens mal kann man in dem Alter den Charakter von einer Katze absolut noch nicht abschätzen. Das kann sich noch ganz massiv ändern. Die ist doch noch gar nicht "Katze", die ist doch noch vollkommen "Baby"!
Dann - die kleine Katze ist nicht nur schlecht sozialisiert, sie ist _gar nicht_ sozialisiert. Kennt sie denn überhaupt eine andere Katze?

Das hier läuft jetzt jedenfalls an den Bedürfnissen beider Katzen ganz weit vorbei. Dein Kater braucht einen Kumpel in seinem Alter, evtl. auch eine Kätzin, wenn er sehr sanft ist. Aber doch kein Minikitten, die ihn nicht mal verstehen kann!
Die Kleine aber sollte unbedingt Kittengesellschaft haben, wo sie das Katzen ABC noch lernen kann. Auf Augenhöhe. Nicht mit einem Halbstarken.

Und ja, ich kenne das auch, das erwachsene Katzen vor so jungen Kitten fast panische Angst haben. Und erfahrungsgemäss kann ich dir sagen, das kann Wochen anhalten. Bei meinen Katzen jedenfalls ist es so, das die mit den Kleinen gar nichts zu tun haben möchten.

Ich weiß nicht, wie euer Tierheim ist. Aber es gibt durchaus auch gute Tierheime. Und wenn die Kleine dort Kittengesellschaft kennenlernen könnte und dann auch nur mit einem anderen Kitten vermittelt wird, ist das nicht die schlimmste Alternative.

Also sehr viel Hoffnung kann ich dir für diese Konstellation leider nicht machen.
 

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