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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 25.01.2016, 21:51
  #76
silvermoonshine
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Danke Euch für die Antworten!

Entzündung vom Aufkratzen hätte ich jetzt eher nicht gedacht, da sie ja den Trichter aufhat. Sie hatte gestern am späten Vormittag das eine Mal gekratzt, aber seitdem ist der Trichter ja wieder drauf und sie kann nicht kratzen. D.h. sie hat es ja wirklich nur "frisch" aufgekratzt und seitdem kommt sie nichtmehr ran.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen dass sich von der kurzen Kratzattacke direkt so eine Entzündung bildet? Wobei es natürlich nicht auszuschließen ist. Aber gleich großflächiger Haarausfall???

Darmpflege:
aktuell nicht da wir ja die Ausschlussdiät am Laufen hatten und ich da parallel garnix geben wollte.

Nach RS mit der Dermatologin (hatte ihr am WE eine Mail geschrieben und heute eine ausführliche Antwort bekommen) kann die AD mit dem Rentier nun aber abgehakt werden, knapp 8 Wochen sind lang genug.
Allerdings meinte sie, es wäre möglich (nicht superwahrscheinlich, dass das auf beide Katzen zutrifft, aber eben möglich), dass Rentier zu nahe am Rind ist und es daher deshalb nicht funktioniert hat, scheinbar gibt es da wohl auch sowas wie Kreuzallergien, also wenn z.B. Allergie gegen Huhn, dann kann es sein dass Strauss auch nicht geht (Tierarten willkürlich gewählt, keine Ahnung ob das in der Kombi stimmt, aber eben vom Grundsatz her).

Thema THP:
Ich bin da auch nicht so glücklich mit. Ich habe mich auch schon umgetan, es gibt hier in der Gegend noch einen Tierarzt, der auch ganzheitlich behandelt, d.h. laut Homepage auch Homöopathie, Bachblüten, Akupunktur und Bioresonanztherapie anbietet. Da ruf ich auf jeden Fall mal an, inwieweit der klassisch homöopathisch arbeitet.

Haaranalyse...
....keine Ahnung. Da bin ich zugegebenermaßen sehr skeptisch. Andererseits fällt das ja auch in die Rubrik "schadet erstmal der Katze nicht sondern ggf. nur meinem Geldbeutel", von daher hätten wir damit wohl auch nichts zu verlieren. Ausser Geld.

Bachblüten habe ich bei meinen früheren Katzen schon mit Erfolg eingesetzt, hatte das auch letztes Jahr ein paar Monate probiert, allerdings hatte ich die wieder abgesetzt nachdem das erfolglos blieb. Ggf. könnte man da aber vielleicht wirklich nochmal einen "Profi" zu rate ziehen.

Ansonsten will ich mir morgen tatsächlich erstmal Cortison geben lassen, damit die arme Katze mal zur Ruhe kommt. Es ist ja sogar schon die Dosis abgesprochen und in Sookie's Akte hinterlegt, d.h. ich muss eigentlich nur die Tabletten holen.
Trotzdem möchte ich, wenn, möglich, dass idealerweise die Dermatologin das ganze nochmal in Augenschein nimmt BEVOR irgendwelche Medis in die Katze kommen. Vielleicht will sie ja noch irgenwas testen was dem normalen TA nicht einfällt, was eben am besten geht wenn das grade akut ist. Keine Ahnung. Wenn ich beim Dermatologen nicht kurzfirstig hinfahren kann, hol ich das Prednisolon in meiner Tierklink.
Bzw. fahre mit Katze hin und lass mir dann das Prednisolon geben.

Thema Pilz werd ich dann auch nochmal konkret nachfragen.
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Alt 25.01.2016, 22:14
  #77
Trifetti
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Zitat:
Zitat von silvermoonshine Beitrag anzeigen
Danke Euch für die Antworten!

Entzündung vom Aufkratzen hätte ich jetzt eher nicht gedacht, da sie ja den Trichter aufhat. Sie hatte gestern am späten Vormittag das eine Mal gekratzt, aber seitdem ist der Trichter ja wieder drauf und sie kann nicht kratzen. D.h. sie hat es ja wirklich nur "frisch" aufgekratzt und seitdem kommt sie nichtmehr ran.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen dass sich von der kurzen Kratzattacke direkt so eine Entzündung bildet? Wobei es natürlich nicht auszuschließen ist. Aber gleich großflächiger Haarausfall???
Naja, bei dem angeschlagenen Immunsystem reicht eine schmutzige Kralle schon um heftige Entzündungen hervorzuholen. Überleg mal wie heftig sich Katzenkratzer auf menschlicher Haut entzünden können. War vielleicht minimal Kot oder angegammeltes Futter an der Kralle oder was auch immer ....

Zitat:
Zitat von silvermoonshine Beitrag anzeigen
Darmpflege:
aktuell nicht da wir ja die Ausschlussdiät am Laufen hatten und ich da parallel garnix geben wollte.
Nach RS mit der Dermatologin (hatte ihr am WE eine Mail geschrieben und heute eine ausführliche Antwort bekommen) kann die AD mit dem Rentier nun aber abgehakt werden, knapp 8 Wochen sind lang genug.
Allerdings meinte sie, es wäre möglich (nicht superwahrscheinlich, dass das auf beide Katzen zutrifft, aber eben möglich), dass Rentier zu nahe am Rind ist und es daher deshalb nicht funktioniert hat, scheinbar gibt es da wohl auch sowas wie Kreuzallergien, also wenn z.B. Allergie gegen Huhn, dann kann es sein dass Strauss auch nicht geht (Tierarten willkürlich gewählt, keine Ahnung ob das in der Kombi stimmt, aber eben vom Grundsatz her).
Kreuzallergien sind das nicht. (Wäre zB Hausstauballergie => Krustentiere, Hasel => Apfel) Häufig treten Unverträglichkeiten aller Kleingeflügel auf. Der Strauss ist ein ganz anderes Tier.
Das Rentier und Rind zu nah verwandt sind wäre mir neu?!?

Zitat:
Zitat von silvermoonshine Beitrag anzeigen
Thema THP:
Ich bin da auch nicht so glücklich mit. Ich habe mich auch schon umgetan, es gibt hier in der Gegend noch einen Tierarzt, der auch ganzheitlich behandelt, d.h. laut Homepage auch Homöopathie, Bachblüten, Akupunktur und Bioresonanztherapie anbietet. Da ruf ich auf jeden Fall mal an, inwieweit der klassisch homöopathisch arbeitet.
Ich kann Dir nur raten Dich an Fachleute zu wenden! Ein TA der all das anbietet hat in seinem Studium 1 Semester (?) über Haustiere gelernt und sich das was er Homöopathie, Bachblüten etc nennt in der Regel in netten kurzen Seminaren nebenbei angeeignet.
Ich rate Dir zu einem Katzenerfahrenen Tierarzt ODER einem gut ausgebildeten erfahrenen klassischen Homöopathen. ODER zB Ina hier aus dem Forum die anscheinend sehr gute Erfolge mit ihren Bachblüten Empfehlungen hat.

Ganzheitlich bedeutet nicht mit allen Mitteln der Welt
Ein Therapeut handelt nach einer Lehre die das Lebewesen als Ganzes betrachtet.

Zitat:
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Haaranalyse...
....keine Ahnung. Da bin ich zugegebenermaßen sehr skeptisch. Andererseits fällt das ja auch in die Rubrik "schadet erstmal der Katze nicht sondern ggf. nur meinem Geldbeutel", von daher hätten wir damit wohl auch nichts zu verlieren. Ausser Geld.
Eine Möglichkeit ... Frau Roth zB bietet auch vieles an, ist aber sehr bekannt für ihre alternativen Methoden, die Menschen fahren aus ganz Deutschland zu ihr.

Zitat:
Zitat von silvermoonshine Beitrag anzeigen
Bachblüten habe ich bei meinen früheren Katzen schon mit Erfolg eingesetzt, hatte das auch letztes Jahr ein paar Monate probiert, allerdings hatte ich die wieder abgesetzt nachdem das erfolglos blieb. Ggf. könnte man da aber vielleicht wirklich nochmal einen "Profi" zu rate ziehen.
In Absprache mit einem erfahrenen Therapeuten? Was hat der gesagt zu der ausbleibenden Wirkung? Vorsicht, dass die alternative Medizin entweder heilt oder keine Auswirkungen hat ist nicht richtig!

Zitat:
Zitat von silvermoonshine Beitrag anzeigen
Ansonsten will ich mir morgen tatsächlich erstmal Cortison geben lassen, damit die arme Katze mal zur Ruhe kommt. Es ist ja sogar schon die Dosis abgesprochen und in Sookie's Akte hinterlegt, d.h. ich muss eigentlich nur die Tabletten holen.
Trotzdem möchte ich, wenn, möglich, dass idealerweise die Dermatologin das ganze nochmal in Augenschein nimmt BEVOR irgendwelche Medis in die Katze kommen. Vielleicht will sie ja noch irgenwas testen was dem normalen TA nicht einfällt, was eben am besten geht wenn das grade akut ist. Keine Ahnung. Wenn ich beim Dermatologen nicht kurzfirstig hinfahren kann, hol ich das Prednisolon in meiner Tierklink.
Bzw. fahre mit Katze hin und lass mir dann das Prednisolon geben.

Thema Pilz werd ich dann auch nochmal konkret nachfragen.
Vielleicht kannst Du vor der ersten Kortisongabe noch mit irgendeinem Therapeuten sprechen. Sonst musst Du erst das Kortison ausschleichen, manche Therapeuten sind da sehr strikt und behandeln sonst nicht. Bei uns geht das aber bei Kortison in winziger Dosis.

Soweit ich weiß muß bei Pilzen jede einzelne Art getestet werden. Genau wie bei Schimmelallergie, denn es gibt etliche verschiedene und einige treten auch gerne parallel auf. Mit Hautpilzen kenne ich mich nicht aus.
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Alt 25.01.2016, 23:07
  #78
silvermoonshine
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Zitat:
Zitat von Trifetti Beitrag anzeigen
Naja, bei dem angeschlagenen Immunsystem reicht eine schmutzige Kralle schon um heftige Entzündungen hervorzuholen. Überleg mal wie heftig sich Katzenkratzer auf menschlicher Haut entzünden können. War vielleicht minimal Kot oder angegammeltes Futter an der Kralle oder was auch immer ....
Klar, möglich ist es.

Zitat:
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Kreuzallergien sind das nicht. (Wäre zB Hausstauballergie => Krustentiere, Hasel => Apfel) Häufig treten Unverträglichkeiten aller Kleingeflügel auf. Der Strauss ist ein ganz anderes Tier.
Das Rentier und Rind zu nah verwandt sind wäre mir neu?!?
Wie gesagt, Huhn und Strauss war ein Bullshit-Beispiel. Fazit ist, dass es wohl sein kann, wenn Katze Allergisch gegen Tier A, dann gf. auch gegen Tier B, auch wenn sie Tier B noch nie gefressen hat. Und scheinbar ist es auch möglich dass Tiere die z.B. auf Rind allergisch sind, auch auf das Fleisch anderer Paarhufer allergisch sind. So zumindest meine Info. Ich weiss es doch auch nicht...

Zitat:
Zitat von Trifetti Beitrag anzeigen
Ich kann Dir nur raten Dich an Fachleute zu wenden! Ein TA der all das anbietet hat in seinem Studium 1 Semester (?) über Haustiere gelernt und sich das was er Homöopathie, Bachblüten etc nennt in der Regel in netten kurzen Seminaren nebenbei angeeignet.
Ich rate Dir zu einem Katzenerfahrenen Tierarzt ODER einem gut ausgebildeten erfahrenen klassischen Homöopathen. ODER zB Ina hier aus dem Forum die anscheinend sehr gute Erfolge mit ihren Bachblüten Empfehlungen hat.
Also einen guten Tierarzt hab ich, der eben im Fall der Fälle auch an Spezialisten weiter verweist (Dermatologie).
Ich hab ja auch schon diverse Fachliteratur durch (ich hab selber den Horzinek zu Hause und ansonsten halt das Netz durchforstet), schulmedizinisch-diagnostisch und auch von der schulmedizinsichen Behandlungsstrategie ist - zumindest anhand der Infos die mir vorliegen - nichts falschgelaufen und lehrbuchmäßig alles abgehandelt was man so abhandelt. Doof halt dass bisher nix davon angeschlagen hat...
Schulmedizinisch verweist jegliche Fachliteratur als nächsten logischen Schritt auf einen ausführlichen Allergietest und dann eine Desensibilisierung. Alle in der gängigen Fachliteratur VORHER durchzuführenden Schritte wurden bei uns durchgeführt.

Der abstruse Fall, dass das ganze gleichzeitig bei ZWEI Tieren auftritt, kommt halt in der Fachliteratur in der Regel nicht vor...

Ausser die Katze von innen nach aussen zu drehen kann man schulmedizinisch so langsam wirklich nichtsmehr tun. Das ist ja das, was mich an der Sache am meisten Wahnsinnig macht... wir gehen strikt nach Lehrbuch vor und NICHTS DAVON HILFT!

Und im akuten Fall empfiehlt auch jede Fachliteratur in so einem Fall erstmal Cortison, das dann wieder ausgeschlichen werden soll. Also alles so wie es auch mit den Ärzten bisher besprochen war....

Bloss wie finde ich einen gut ausgebildeten erfahrenen klassischen Homöopathen? Meine bisherige THP ist z.B. Mitglied im Verband deutscher Tierheilpraktier, hat auch laut Webseite entsprechende Qualifikationen die auch per Google soweit nachvollziehbar sind, arbeitet streng klassisch homöopatisch, also keine Komplexmittel o.ä....das hörte sich für mich als Laien schon "vernünftig" an... wie soll man das denn sonst beurteilen?
Dass das ganze scheinbar doch nicht so der Brüller ist, bis man das merkt, das dauert ja... Vor allem weil es ja grade bei der Homöopathie eben NICHT wie beim Cortison ist, dass man eine Tablette gibt und die wirkt dann erstmal direkt - das zieht sich ja alles....


Zitat:
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Eine Möglichkeit ... Frau Roth zB bietet auch vieles an, ist aber sehr bekannt für ihre alternativen Methoden, die Menschen fahren aus ganz Deutschland zu ihr.
Denke ich nochmal gründlich drüber nach. Zwischen heute und morgen früh um 9 wohl allerdings eher erstmal nichtmehr...

Zitat:
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In Absprache mit einem erfahrenen Therapeuten? Was hat der gesagt zu der ausbleibenden Wirkung? Vorsicht, dass die alternative Medizin entweder heilt oder keine Auswirkungen hat ist nicht richtig!
Nein, in Eigenregie. Ich hatte das wie gesagt vor Jahren schon bei meinen früheren Katzen eingesetzt, damals hatte ich mich recht stark in die Thematik eingelesen. Und damals hatte ich eben auch Erfolg.

Zitat:
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Vielleicht kannst Du vor der ersten Kortisongabe noch mit irgendeinem Therapeuten sprechen. Sonst musst Du erst das Kortison ausschleichen, manche Therapeuten sind da sehr strikt und behandeln sonst nicht. Bei uns geht das aber bei Kortison in winziger Dosis.
Ja, das kenne ich. Hatte da mit meiner THP auch schon Diskussionen, weil Sookie ja wegen ihrer leichten CNI dauerhaft SUC bekommt - das ist halt ein Komplexmittel.
Ich glaub aber nicht dass ich akut mit dem Cortison warten kann bis ich einen neuen Therapeuten gefunden, einen Ersttermin gemacht und eine Behandlung begonnen habe. Die arme Katze leidet. Ich hab ja bisher versucht um das Cortison rumzukommen, aber so wie es heute ist, das geht einfach nicht. Maximal über Nacht bis morgen der TA aufmacht, aber nicht noch tagelang. Dann lieber erstmal eine Prednisolon-Kur und dann wieder ausschleichen. Ich bin echt ein Mensch der Cortison vermeidet solange es geht, aber ich sehe auch, wenn der Punkt erreicht ist, an dem es nichtmehr geht.

Zitat:
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Soweit ich weiß muß bei Pilzen jede einzelne Art getestet werden. Genau wie bei Schimmelallergie, denn es gibt etliche verschiedene und einige treten auch gerne parallel auf. Mit Hautpilzen kenne ich mich nicht aus.
Also was Blutallergietest angeht, hat keine von beiden Katzen im Screening auf Schimmel angesprochen.
Laut Dermatologin könnte es theoretisch zwar trotzdem sein, dass bei der kompletten Ausdifferenzierung dann ggf. doch noch reagiert wird. Die macht aber nur Sinn wenn man dann wirklich eine Desensibilisierung startet.
(Raumluftuntersuchung auf Schimmelsporen habe ich wie gesagt noch am Laufen, Ergebnis ist noch offen)

Was den Hautpilz angeht, hier hatte die Dermatologin Haarproben von diversen Stellen entnommen (bei beiden Katzen), und das ging ins Labor. Das Ergebnis kam dann auch verzögert, nicht sofort. Ich geh schon davon aus dass das Labor da auf alle relevanten Pilzarten testet.
Bei der Biopsie wurde es eben scheinbar auch nochmal mitgetestet. Aber ich werd morgen trotzdem nochmal nachfragen.

So Ihr Lieben, ich bin für heute dann auch erstmal durch. Ich hab noch nichts gegessen seit ich nach Hause gekommen bin, mein Schädel brummt... Ich betüttel jetzt noch ein bisschen meine Miezen und hoffe dann auf eine halbwegs ruhige Nacht und einen möglichst frühen Zeit-Slot bei der Dermatologin. Notfalls eben Haus-Tierklinik.

Ich checke das Forum noch via Tablet, sauge also gerne noch etwaige Tipps und Anregungen auf, aber bitte nehmt es mir nicht übel wenn ich heute nichtmehr antworte.

Werde auf jeden Fall morgen wieder berichten.
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Alt 26.01.2016, 20:07
  #79
silvermoonshine
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So, kurzes Update (mit Betonung auf „kurz“ – ich saß heute gut 3,5 Stunden im Auto, 2 Stunden im Wartezimmer vom TA, dann nochmal fast 1,5 Stunden Untersuchung / Besprechung... sowohl mir als auch den Katzen reicht es für heute....):

Ich konnte glücklicherweise spontan beim Dermatologen vorbeikommen (daher auch die Wartezeit, normalerweise gibt es da nur Terminsprechstunde).

Die kahle Stelle wurde eingehend untersucht, Haare mikroskopisch, Abstrich, oberflächliches Geschabsel...
Ergebnis: keine Bakterien, keine Hefen, keine dort befindlichen Milben. Ausser der Rötung und dem Haarausfall nichts feststellbar.

Thema Haarausfall: hier wurden wie gesagt auch die Haare mikroskopisch untersucht.
Die Beschaffenheit der Haare deutet laut Dermatologin auf ein „telogenes Effluvium“ hin (ja ich habe auch geschaut wie ein Auto), hier ist das ganz gut in Kürze erklärt:
http://www.theintelligence.de/index....ehandlung.html
Das spricht laut TA GEGEN z.B. einen Pilz, denn DA würden die Haare abbrechen und die Wurzel wäre noch aktiv im Körper, nicht am ausgefallenen Haar in der Ruhephase wie es eben bei Sookie der Fall ist. Bei Sookie sind die ausgehenden Haare eben nicht abgebrochen, sondern komplett mit Wurzel.

Es wurde trotzdem zur Sicherheit nochmal eine Pilzkultur angesetzt, auch wenn das nach 2 vorherigen negativen Ergebnissen und dem obigen sehr unwahrscheinlich wäre.

Zudem wurde nochmal Blut gezapt für einen KOMPLETTEN Allergietest (nur bei Sookie), denn Sookie kriegt ab heute Cortison. Sprich, es wurde vorher nochmal „sauberes“ Blut genommen, denn ab heute hätte man damit dann erstmal ein paar Wochen warten müssen.

Cortison gibt es wie gesagt ab heute, in Form von Prednisolon-Tabletten. 1 Woche täglich hochdosiert, 2. Woche dann etwas niedriger, 3. Woche noch niedriger nur jeden 2. Tag, 4. Woche nochmal niedriger nur jeden 2. Tag.
Wirken sollte es laut TA innerhalb von ca. 2 Tagen.

Ach ja, AD Rentier ist durch. Wir werden jetzt auf Pferd switchen, das aber etwas ausgewogener weil der Barf-Shop, wo ich das bestelle, neben dem Muskelfleisch auch Herz, Leber und Blut vom Pferd hat.

Ich denke das wär erstmal das wichtigste... falls mir nochwas relevantes einfällt, folgt das morgen. Momentan hoffe ich einfach, daß das Prednisolon schnell wirkt und der größte Juckreiz nachläßt. Dann können wir weitersehen.
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Alt 26.01.2016, 20:23
  #80
Kristanca
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Ganz doofe Frage, ich hab jetzt nicht alles gelesen

Das Kotprofil zeigte ja durchaus Auffälligkeiten.
Wurde das mit AB behandelt? Wurde danach nochmals eine Kotprobe gemacht, ob die Bakterien noch in solch massiver Zahl vorhanden sind?

Geändert von Kristanca (26.01.2016 um 21:04 Uhr)
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Alt 26.01.2016, 21:56
  #81
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hältst Du die THP darüber auch auf dem laufenden und hat sie dazu etwas zu sagen? Will sie nicht? Kann sie nicht? oder hat sie keinen weiteren Auftrag von Dir sich damit zu befassen

Denn ich bin immer noch der Meinung bei so diffusen Beschwerden und all den ausgeschlossenen Möglichkeiten sollte sich jemand erfahrenes ganzheitlich um die arme Katze kümmern. All der TA Stress ist ja auch nicht förderlich.

Und damit bin ich dann jetzt erstmal raus lese aber weiter mit.
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Alt 26.01.2016, 22:39
  #82
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Die Tierheilpraktikerin halte ich schon auf dem laufenden, was sie konkret dazu zu sagen hat, werde ich aber frühestens morgen erfahren, weil sie heute, als ich nach Hause kam, schon nicht mehr telefonisch erreichbar war.
Wobei ich es eigentlich schon weiß, was sie dazu sagen wird: das Cortison unterdrückt nur die Symptome, und eigentlich wissen wir durch Fellmineral-Analyse ja schon längst, wo der Juckreiz herkommt. Wenn ich doch nur endlich die Mineralstoffe zufüttern würde. Oder so ähnlich.
Was mir halt leider nicht hilft, wenn die Katze sich die Haut vom Gesicht kratzt. Daher eben momentan erst mal das Cortison.
Und spätestens seit dem Biopsie-Befund zweifle ich die Theorie, dass ein Mangel an allem Schuld ist, halt doch ziemlich stark an. Wurden ja auch hier im Forum schon Zweifel an dieser Annahme geäußert.

Ich bin aktuell auch schon am umschauen, ob ich hier eventuell jemand anderen finde (denn es ist ja nicht nur mein Bauchgefühl, es war ja auch die Resonanz hier aus dem Forum, dass das wohl nicht so das Gelbe vom Ei ist. Zumindest habe ich das so verstanden? Das alleine wäre für mich natürlich nicht das Kriterium, mich hier ggf. anderweitig um zu schauen, aber wie gesagt stimmt es hat auch einfach vom Bauchgefühl her nicht so richtig 100%.), aber so jemand fällt mir halt auch nicht über Nacht vor die Füße.

Daher ja auch meine schon vor ein paar Postings gestellte-durchaus ernst gemeint-Frage: wie erkenne ich als Laie jemand erfahrenen, und ob das, was der tut, sinnvoll ist, oder totaler Blödsinn? Finde ich im homöopathischen Bereich noch viel schwieriger als bei Tierärzten, denn in Fachliteratur kann ich mich im Zweifel reinlesen. Im homöopathischen bin ich da total am schwimmen.

Jetzt bei meiner ersten Tierheilpraktikerin habe ich hab mir halt gedacht ich lasse mich einfach mal drauf ein und schaue was passiert. Ein paar Monate später bin ich halt leider noch immer keinen Schritt weiter...
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Alt 26.01.2016, 22:48
  #83
Kristanca
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Sorry, magst du nochmal meine Frage nach dem Kotprofil beantworten?
Wurden die Bakterien mit Antibiotika behandelt und hast du danach erneut Kot untersuchen lassen?
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Alt 26.01.2016, 23:11
  #84
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Zitat:
Zitat von Kristanca Beitrag anzeigen
Sorry, magst du nochmal meine Frage nach dem Kotprofil beantworten?
Wurden die Bakterien mit Antibiotika behandelt und hast du danach erneut Kot untersuchen lassen?
Sorry, durchgerutscht. Also wir hatten eine Darmsanierung begonnen-das heißt, Sookie sollte ein Mittel zum ausleiten von Giftstoffen bekommen (Activomin hieß das), und eben was gutes für den Darm. Da hatte ich das in Intestinum Liquid von VetConcept.
Wenige Tage, nachdem wir das angefangen hatten, hat sie sich die Schläfe wieder schlimm blutig gekratzt. Also wurden-auch in Rücksprache mit meiner Tierheilpraktikerin-die Mittel wieder abgesetzt. Das war dann auch der Zeitpunkt wo ich das erste Mal zur Dermatologin gefahren bin, und eben die Ausschluss Diät angefangen habe. Und während der Diät sollte es natürlich gar nichts dazu geben.

Ich hatte damals auch bei meiner Tierärztin gefragt, die meinte, sie sieht erst mal keinen Handlungsbedarf, mit Antibiotikum ran zu gehen, solange keine Darmsymptomatik besteht. Und die besteht bei Sookie nicht, weder stinkt ihr Kot auffällig, noch ist er weich.

Prinzipiell habe ich das Thema noch auf dem Schirm, bevor ich dann aber mit irgendwelchen Mittelchen rangehe, müssen wir hier die aktuelle Situation erst mal wieder etwas besser in den Griff kriegen. Denn beim letzten Versuch wurde wie gesagt der Juckreiz schlimmer. Kann natürlich Zufall gewesen sein, man weiß es aber halt nicht.
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Alt 26.01.2016, 23:16
  #85
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da bin ich dann doch nochmal, weil ich deinen Überlegungen nicht ganz folgen kann und schon eine ganze Weile denke "Warum tut sie denn nichts?"
Ich weiß Du warst bei der Dermatologin.
Ist nicht böse gemeint, ich kenne Deine Situation, habe ja ähnliches durch, aber ich wusste ich muss für meine Katze Entscheidungen treffen und habe gehandelt.

Zitat:
Zitat von silvermoonshine Beitrag anzeigen
Die Tierheilpraktikerin halte ich schon auf dem laufenden, was sie konkret dazu zu sagen hat, werde ich aber frühestens morgen erfahren, weil sie heute, als ich nach Hause kam, schon nicht mehr telefonisch erreichbar war.
Hm aber das geht doch schon lange mit ihr und ausser der Futterempfehlung kam nichts?

Zitat:
Zitat von silvermoonshine Beitrag anzeigen
Wobei ich es eigentlich schon weiß, was sie dazu sagen wird: das Cortison unterdrückt nur die Symptome, und eigentlich wissen wir durch Fellmineral-Analyse ja schon längst, wo der Juckreiz herkommt. Wenn ich doch nur endlich die Mineralstoffe zufüttern würde. Oder so ähnlich.
nachdem die gleiche Allergie auf Futterfleisch bei beiden eher unwahrscheinlich ist und das unter der Rentier-AD nicht annähernd besser wurde, hättest Du schon längst zumindest mit den wichtigen Supplementen anfangen können. Wenigstens Salz und Turin kann man relativ früh wieder einschleichen. Auch darauf wäre eine parallel Allergie sehr schräg.

Zitat:
Zitat von silvermoonshine Beitrag anzeigen
Was mir halt leider nicht hilft, wenn die Katze sich die Haut vom Gesicht kratzt. Daher eben momentan erst mal das Cortison.
Und spätestens seit dem Biopsie-Befund zweifle ich die Theorie, dass ein Mangel an allem Schuld ist, halt doch ziemlich stark an. Wurden ja auch hier im Forum schon Zweifel an dieser Annahme geäußert.
Aber den Streß mit dem Trichter tust Du ihr seid Wochen an ...

Zitat:
Zitat von silvermoonshine Beitrag anzeigen
Ich bin aktuell auch schon am umschauen, ob ich hier eventuell jemand anderen finde (denn es ist ja nicht nur mein Bauchgefühl, es war ja auch die Resonanz hier aus dem Forum, dass das wohl nicht so das Gelbe vom Ei ist. Zumindest habe ich das so verstanden? Das alleine wäre für mich natürlich nicht das Kriterium, mich hier ggf. anderweitig um zu schauen, aber wie gesagt stimmt es hat auch einfach vom Bauchgefühl her nicht so richtig 100%.), aber so jemand fällt mir halt auch nicht über Nacht vor die Füße.
Da muss man einfach mit ein paar Homöopathen reden, andere Leute fragen, ...
Du bist Kunde, da darf man doch erstmal anfragen! Vor die Füße fällt mir auch nie etwas, ich weiß auch nicht warum . Und wenn dann ist es das Falsche

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Zitat von silvermoonshine Beitrag anzeigen
Daher ja auch meine schon vor ein paar Postings gestellte-durchaus ernst gemeint-Frage: wie erkenne ich als Laie jemand erfahrenen, und ob das, was der tut, sinnvoll ist, oder totaler Blödsinn? Finde ich im homöopathischen Bereich noch viel schwieriger als bei Tierärzten, denn in Fachliteratur kann ich mich im Zweifel reinlesen. Im homöopathischen bin ich da total am schwimmen.
Hatte ich hier nicht schon am Anfang so manches geschrieben dazu? Es gibt einige Homöopathie-Threads, da kann man mal in die Runde fragen, es gibt meine ich sogar einen Thread mit empfehlenswerten Homöopathen in der entsprechenden Abteilung.
Wer für Euch und Eure Situation der richtige Homöopath ist, kann für jemand anderes der falsche sein.

Zitat:
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Jetzt bei meiner ersten Tierheilpraktikerin habe ich hab mir halt gedacht ich lasse mich einfach mal drauf ein und schaue was passiert. Ein paar Monate später bin ich halt leider noch immer keinen Schritt weiter...
Also wenn ich über Monate keine Aussage bekomme, dann hätte ich mal nachgefragt ob sie nicht weiter weiß, warum keine Empfehlung gegeben wird. Futterempfehlung ist das eine, aber einen so angeschlagenen/gestressten Organismus mit immensem Juckreiz kann man sicherlich mit Hilfe eines Homöopathischen Mittels unterstützen.

Ich weiß Homöopathie braucht Zeit, sowohl bei der Repertorisierung, wie bei der Wirkung eines Mittels. Aber anfangen zu handeln muss man eben irgendwann.

Mir tun da ehrlich gesagt Deine Katzen etwas leid weil sie so lange ausharren müssen.
Trifetti ist offline  
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Alt 26.01.2016, 23:23
  #86
Kristanca
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Da hat deine Tierärztin Mist erzählt.

Unsere Mausi hatte laut Kotprofil nur leicht erhöhte hämolysierende E-Colis.

Sie hatte nur 1x Durchfall, sonst eher zu festen Kot. Also einmal Durchfall im ganzen letzten Jahr wohlbemerkt.

Symptome bei ihr:

Nickhautvorfall, Fell wurde dünner, extreme Schuppenbildung, Juckreiz, Rötungen im Rachenbereich.

Schau mal diesen Link zu den Syptomen, die nur alleine E-Colis auslösen können.

http://www.petsnature.de/info/produc...en-E-coli.html

Ganz ehrlich, bei dem Befund kein Antibiogramm zu machen und kein AB zu geben finde ich ziemlich arg...
Zumal die Symtome bei euch durchaus zutreffen, von den anderen Darmbakterien ganz zu schweigen.
Kristanca ist offline  
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Alt 26.01.2016, 23:27
  #87
Trifetti
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Tja mit undefinierten Ölen und Fetten wäre ich in so einer Situation sehr vorsichtig. Die Katze braucht eher keine pflanzlichen Öle ...
Ein Mittel, das sich auf das nötigste beschränkt wäre besser. Bei einer so dubiosen Geschichte immer alles einzeln geben und nicht mit irgendwelchen Mischungen die für verschiedenes gleich mit gut sind agieren.

Zitat:
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Da hatte ich das in Intestinum Liquid von VetConcept.
Wenige Tage, nachdem wir das angefangen hatten, hat sie sich die Schläfe wieder schlimm blutig gekratzt. Also wurden-auch in Rücksprache mit meiner Tierheilpraktikerin-die Mittel wieder abgesetzt. Das war dann auch der Zeitpunkt wo ich das erste Mal zur Dermatologin gefahren bin, und eben die Ausschluss Diät angefangen habe. Und während der Diät sollte es natürlich gar nichts dazu geben.

Ich hatte damals auch bei meiner Tierärztin gefragt, die meinte, sie sieht erst mal keinen Handlungsbedarf, mit Antibiotikum ran zu gehen, solange keine Darmsymptomatik besteht. Und die besteht bei Sookie nicht, weder stinkt ihr Kot auffällig, noch ist er weich.

Prinzipiell habe ich das Thema noch auf dem Schirm, bevor ich dann aber mit irgendwelchen Mittelchen rangehe, müssen wir hier die aktuelle Situation erst mal wieder etwas besser in den Griff kriegen. Denn beim letzten Versuch wurde wie gesagt der Juckreiz schlimmer. Kann natürlich Zufall gewesen sein, man weiß es aber halt nicht.
Aber ein Kotprofil wurde gemacht? Oder diagnostiziert der TA nach Optik des Kots?

Der Darm macht einen großen Teil des Immunsystems aus! Ist im Darm ein Ungleichgewicht, kann der Körper sich nicht gut gegen Angreifer wehren.
Allergien, Unverträglichkeiten und Krankheiten werden durch eine schlechte Darmflora begünstigt.
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Alt 27.01.2016, 00:06
  #88
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Also. Es wurde ein Kotprofil erstellt. Aus dem ging hervor, dass es bei Soookie insofern ein Ungleichgewicht gab, dass Enterokokken fehlen, häm. eColi leicht erhöht sind, und außerdem Streptokokken erhöht.
Dem entsprechend wurde das Intestinum gewählt, weil das Enterokokken enthält. Um eben zum einen die Enterokokken wieder zu erhöhen, zum anderen den bösen eColis gegenzusteuern. Von daher war das schon bewusst ausgewählt. Andere Darmmittel enthalten teilweise andere Bakterienstämme, ich muss aber ja den auswählen, der bei mir fehlt.

Ich hatte vor Jahren bei Willow nach der Giardien-Behandlung auch erhöhte häm. eColi, die haben wir damals auch mit Darmsanierung in den Griff bekommen - belegt durch mehrere Kotprofile. (Damals nach der Giardien-Zeit war ich etwas paranoid und habe das sie regelmäßig testen lassen. ). Damals hatten wir ebenfalls das Intestinum.
In anderen Mitteln ist halt Laktose oder sowas drin, das kann ja auch wieder Unverträglichkeiten auslösen. Reine Bakterienstämme ohne irgend einen Trägerstoff sind mir bis heute nicht untergekommen.

Zur Sicherheit hatte ich das Kotprofil (dass ich auf eigene Faust hatte erstellen lassen) auch noch meiner Tierärztin vorgelegt. Daraufhin sagte sie eben, sie würde bei diesem Kotprofil kein Antibiotikum geben. Zumindest eben nicht, solange keine Durchfallsymptomatik besteht.
Bei dem Punkt waren sich Tierarzt und Tierheilpraktiker auch sogar einig.

Weil dann eben kurz nach Beginn der Darmsanierung die Schläfenkratzerei wieder schlimmer wurde, und man nicht sicher war, ob es eventuell durch eines der Mittel ausgelöst wurde, wurden diese wieder abgesetzt. Was eventuell ein Fehler war, weil die vermehrte kratzerei eventuell gar nichts mit den Mitteln zu tun hatte. Das weiß halt keiner.
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Alt 27.01.2016, 00:15
  #89
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Bei Mausi gab es auch keine Darmproblematik im klassischen Sinne und trotzdem hatten die E-Colis ihr derart zugesetzt.

Wenn du meinst, die Mittelchen bisher haben geholfen, dann lass doch noch ein Kotprofil machen.

Wenn nicht, würde ich schleunigst ein Antibiogramm erstellen lassen.
Deinen Katzen geht es nun über lange Zeit echt mies, da würde ich nicht lange Fackeln.
Und auch ohne Durchfall können die Symptome deiner Katzen auf Darmbakterien hinweisen, werlche sie ja auch haben.
Da würd ich nicht lange fackeln, sorry.

Und nein, ich bin ganz bestimmt kein Freund von direkter AB-Gabe.

Unsere Mausi hatte fast 3 Monate Syptome, das war mit schon zu lang für Experimente.
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Alt 27.01.2016, 17:47
  #90
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Zitat:
Zitat von Trifetti Beitrag anzeigen
da bin ich dann doch nochmal, weil ich deinen Überlegungen nicht ganz folgen kann und schon eine ganze Weile denke "Warum tut sie denn nichts?" ... Mir tun da ehrlich gesagt Deine Katzen etwas leid weil sie so lange ausharren müssen.
Eigentlich wollte ich dazu ichts weiter sagen weil es nicht zur Lösung beiträgt, aber da ich mich seit gestern abend darüber ärgere, hier doch ein Kommentar meinerseits, dann kann ich das für mich abhaken und mich wieder aufs eigentliche fokussieren:

Ich bin seit Beginn kontinuierlich mit beiden Katzen in tierärztlicher Behandlung, zum einen in meiner Haustierklinik, zum anderen seit Ende November zusätzlich bei einer entsprechenden Fachärztin. Ich nenn sie immer "Dermatologin", genaugenommen ist es eine Fachtierärztin für Dermatologie, Allergologie und Ohrenerkrankungen.
Darüberhinaus war ich im Herbst auch noch bei einem unabhängigen dritten Tierarzt (einfach, um mal noch eine unabhängige Meinung einzuholen).
Alle Tierärzte stimmen überein, was Diagnostik/Behandlungsansätze angeht. Ich habe grundsätzlich die vom Tierarzt vorgeschlagenen Behandlungsstrategien kritisch überdacht, noch Dinge nachgefragt, selbst nach weiteren Behandlungsvarianten gefragt und dann in RS mit dem TA entsprechend umgesetzt.

Zusätlich wurde bereits im August eine homöopatische Behandlung bei einer THP, die klassisch homöopatisch arabeitet, eingeleitet. Hier wurde nach Anamnese ein entsprechendes Mittel von ihr ausgewählt und von mir nach Vorgabe verabreicht. Die Dosierung des Mittels wurde im Verlauf der Therapie immer mal angepasst. Als sich herauskristalisierte, dass es nicht die gewünschte Wirkung bringt, wurde es nach Rücksprache abgesetzt und parallel weitere diagnostische Maßnahmen eingeleitet, die helfen sollten, eine passendere Behandlungmethode zu finden.
Irgendwann kamen wir hier halt an den Punkt, wo sich schulmed. und homöop. Ansatz widersprachen, sprich, Schulmedizin sagt AD, THP sagt keinesfalls AD sondern lieber noch Zusätze druff - da musste ich dann eine Entscheidung treffen, ob ich nach links oder rechts gehe. Das habe ich getan.

Sowohl homöop. als auch schulmed. Behandlungsstrategien und auch diagnostische Maßnahmen waren leider großteils alles Dinge, die Zeit brauchen. Man sieht nicht 1 Tag nach Stronghold, ob es wirklich Milben waren und die nun weg sind, ofrt nach 1 Tag nach Comfortis, ob es wirklich Flöhe waren und die nun weg sind. Dasselbe beim homöop. Mittel, hier sagte mir die THP anfangs, dass man das auf jeden Fall einige Wochen machen muss bis man eine Wirkung sieht - was sich für mich schlüssig anhörte, dementsprechend habe ich das eben auch länger durchgezogen. Bis es eben dann abgesetzt wurde.

Pilzkulturen dauern, Kotanalysen dauern, Blutallergietests dauern, die Fellmineralanalyse hat ein paar Wochen gedauert etc. etc.

Es war zu keiner Zeit so, dass wir im "Leerlauf" waren und nichts gemacht haben, es lief immer entweder eine Behandlung oder eben eine entsprechende diagnostische Maßnahme, um den nächsten sinnvollen Behandlungsschritt zu bestimmen. Teilweise auch parallel.

Ich habe viele Tipps, die ich hier (und auch von anderer Stelle) gekriegt habe, umgesetzt. Ich habe zu KEINEM Vorschlag gesagt "nö das find ich doof das mach ich nicht Punkt!".
Du hattest z.b. den Schimmel ins Spiel gebracht, andere Leute fanden das extemst unwahrscheinlich, ich habe trotzdem eine Raumluftanalyse gestartet.... ich kann aber auch nicht beschleunigen dass das Labor dazu mindestens 2 Wochen braucht (das ist nur eines der Beispiele, ich hab ja noch viele andere Dinge gemacht, Waschmittel umgestellt etc., so Sachen).
Teilweise gab es von verschiedenen Leuten auch völlig gegensätzliche Tipps - das liegt denke ich in der Natur der Sache - in so einem Fall habe ich dann halt den Weg gewählt der für mich stimmig war. In einem anderen Forum z.b. kriegte ich schon relativ am Anfang den Tipp, es doch direkt mal mit einer hochdosierten kurzfristigen Prednisolon-Kur zu versuchen, denn im Fall von EG - worauf die Biopsie nun ja auch hindeutet, die ich damals allerdings noch nicht hatte - könnte das tatsächlich einen aktiven Schub stoppen und im besten Fall ist dann erstmal wieder eine ganze Weile ruhe. Wer weiß, vielleicht hätte das sogar geholfen.
Beim Thema Darm wird hier nun vehement geraten, unbedingt mit AB zu behandeln. THP UND TA sagen nein. Und ich wette, hätte es hier AB gegeben, es wäre mindestens einer aufgetaucht der gesagt hätte "bist Du wahnsinnig in der Situation auch noch ein AB in die Katze zu knallen, das bringt ja alles zum entgleisen!!!!"
Der eine sagt Darmsanierung, der andere sagt "hm, vorsichtig mit Mittelchen, man weiss nicht was passiert..." Ja was denn nun? Mehr als probieren, hoffen dass es hilft, und wieder absetzen wenn es nicht hilft, kann man doch nicht machen? Und genau so sind wir vorgegangen.

(Zu dem Thema noch nebenei: Willow kratzt sich ja auch, die hat allerdings laut Kotprofil KEINE bösen Baktierien, sondern eine absolute Bilderbuch-Darmflora. Von daher kann man es halt auch nicht wirklich auf Biegen und Brechen dadran festmachen. Es KANN eine Ursache sein. Eine von vielen.)

Diagnostisch / behandlungstechnisch waren wir nun halt spezifisch die vergangenen 8 Wochen in der AD. Und da mir auch auf mehrfache Nachfrage sowohl alle beteiligten Tierärzte als auch diverse andere Katzenhalter, mit denen ich Kontakt hatte, wieder und wieder gesagt haben, KEINE Zusätze ausser wenn überhaupt CalciumCarbonat und Salz (welches ich beides schon von Anfang an zugebe, habe ich aber auch im Verlauf dieses Threads schon gefülte drölfundachzigtausend Mal erwähnt), NEIN AUCH KEIN TAURIN während der AD, kein Wechsel, mindestens die 8 Wochen durchziehen weil es eben wirklich auch mal 8 Wochen dauern kann bis es besser wird... dann ziehe ich das halt auch so durch wenn ich mich einmal für den Weg entschieden habe.
Mitten in einer laufenden Behandlung dann plötzlich doch auf x, dann y und am Ende doch zu switchen kann ja auch nicht zielführend sein.
Seit der AD "ruht" die THP-Behandlung ein bisschen, weil sich das eben an der Stelle auseinanderentwickelt hatte. Der nächste Behandlungsschritt der THP wäre aufgrund der Fellanalyse die Mineralisierung, vorher würde sie auch kein anderes sonstiges Mittel verschreiben weil für sie eben diagnostisch der Mangel die Ursache ist.
Da die Mineralzufütterung aber der AD widerspricht... naja, sagte ich ja schon.
Trotzdem informiere ich die THP immer über den aktuellen Stand.

Im akuten Notfall - wie eben wenn plötzlich heftigst angefangen wird zu kratzen und auch garnichtmehr aufgehört wird (DAS hatten wir ja so bisher nicht, das fing ja konkret wirklich erst am Sonntag so langam an und steigerte sich dann am Montag), dann war, ist und wird auch zukünftig immer mein erster Weg zum Tierarzt sein. Denn in so einem Fall brauchts dann halt einfach eine Soforthilfe.
Dass es da homöop. scheinbar auch entsprechende Notfallmittel gibt die angeblich auch sehr schnell wirken, DAS habe ich erst im Laufe dieses Threads "gelernt", das war von meiner THP immer anders rübergekommen. Für die Zukunft weiss ich das.

Generell würde ich mit dem Wissen von heute rückblickend vielleicht direkt im letzten Juli schon diverse diagnostische Maßnahmen SOFORT starten, die es halt nun zeitverzögert übers letzte halbe Jahr gab. Aber wer denkt denn am ANFANG einer solchen Geschichte sofort daran, von Pilzkultur über Blutallergietest über Fellanalyse bin hin zur Suche nach Wohnraumgiften oder Schadstoffen im Leitungswasser... sofort ALLES zu untersuchen?
Es wurde damals eine Milbe gesichtet, von der Erstsymptomatik passte es auf Ohrmilben... also wurde damit angefangen.
Mit dem Wissen, dass zum jeweiligen Zeitpunkt während des Verlaufs vorhanden war, wurde jedenfalls immer nach bestem Wissen und Gewissen der damals sinnvoll erscheinende Schritt gegangen.

(Teil 2 folgt weil Text zu lang)
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