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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
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Alt 20.05.2014, 13:05
  #1
Chinacat
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Frage Ausschlag an den Ohren & Hals was könnte es sein

Hallo zusammen,

sorry erstmal für nochmal ein Thema bezüglich Ausschlag.
Aber wir haben jetzt seit wirklich langer Zeit damit zu kämpfen.

Flocke kam ziemlich "fertig" vom Tierheim, mit seehr vielen Baustellen: Ohrmilben, Katzenschnupfen inkl. Augenproblemen, Würmern etc.
Aber von Ausschlag keine Spur lediglich ein wenig schuppige Haut.
Wir haben daraufhin die Ohrmilben etc. alles behandelt. Nachdem die Ohrmilben wegwaren hat der "Spaß" mit dem Ausschlag angefangen.
Kleine hellrote Krusten und das Fell ging weg. Verdacht der Ärztin auf Pilz. Also Kultur angelegt, und eine Creme gegen den Pilz mitgegeben. Das Ergebnis der Kultur war aber negativ kein Pilz. Der Ausschlag war trotzdem verschwunden, die Haare haben angefangen nachzuwachsen.

Dann habe ich ihr einen Spot-on gegeben: Revolution; danach kam das schlagartig zurück auch auf der Stelle wo ich es aufgetragen habe, allerdings sind es jetzt kleine Hubbelchen, die aussehen wie Mückenstiche bei mir aussehen, das hat sich den Hals entlang ausgebreitet und es sind immer mehr Haare ausgefallen. Es hat auch angefangen zu jucken, zumindest hat sie begonnen sich zu kratzen. Ich also das der Tierärztin erzählt, dass ich der Meinung bin, dass es eine allergische Reaktion sein könnte. Sie meinte das kann nicht sein, von dem Präparat könnte es keine allergische Reaktion geben...

Das war vor 2 Monaten, die Tierärztin ist trotz negativer Probe der Meinung dass es ein Pilz sein muss und ich soll weiterhin die Pilzcreme auftragen, diese wirkt aber nicht.

Ihre Haut ist seither trotzdem unverändert: faltig mit vielen roten Hubbelchen, den Hals entlang.
Nachdem sie jetzt die Kastra überstanden hat und wir in einer Woche Fäden ziehen wollen, möchte ich den Ausschlag jetzt angehen.

Mir ist klar das Ferndiagnosen nicht funktionieren, aber was sind denn so die typischen Ursachen und wie könnte ich diese testen lassen, also nach welchen Tests muss ich explizit fragen?

Danke euch schonmal!

Geändert von Chinacat (20.05.2014 um 13:08 Uhr)
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Alt 20.05.2014, 17:53
  #2
Petra-01
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Natürlich kann das eine allergische Reaktion sein.

Was habt ihr denn gegen Flöhe gegeben? Frontline?
Und was gegen die Milben?

Was gibt es zu futtern?

Ich würde möglichst nichts mehr auf die Haut auftragen gegen Parasiten im Moment. Es gibt Alternativen.
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Alt 21.05.2014, 00:26
  #3
Chinacat
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Zitat:
Zitat von Petra-01 Beitrag anzeigen
Natürlich kann das eine allergische Reaktion sein.

Was habt ihr denn gegen Flöhe gegeben? Frontline?
Und was gegen die Milben?

Was gibt es zu futtern?

Ich würde möglichst nichts mehr auf die Haut auftragen gegen Parasiten im Moment. Es gibt Alternativen.
Wir haben Revolution gegeben. Und nach diesem besagten Spot-on hat das Übel ja auch angefangen...
Gegen die Milben gabs eine Ohrencreme: Oridermyl

Zu Futtern gibt es hier Catz finefood und Ziwipeak, leider die einzigen annehmbaren Katzenfuttersorten die ich hier ohne Probleme bekomme

Ich trage momentan auch nichts mehr auf. Welche Alternativen gibt es denn?
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Alt 26.06.2014, 07:17
  #4
Chinacat
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So ich muss das Thema jetzt nochmal hochschubbsen... Vielleicht findete sich ja doch noch jemand der mir ein paar Tipps geben kann, was es sein könnte bzw. was für weitere Untersuchungen angebracht wären:

Momentan ist an den Ohren und am Hals kein Fell mehr. Ab und zu zeigt sich ein rotes Pickelchen. Diese sind aber nicht gefüllt oder ähnliches.
Die Stelle die sie am Fuß hatte, Kreisrunder Ausfall ist weg.
Dafür hat sie jetzt im Gesicht eine Stelle dazubekommen.
Hier mal Bilder von den Ohren:



Und hier vom Gesicht, nicht sehr scharf, da sie sich gewehrt hat sich fotografieren zu lassen:



Die Tierärztin weiß leider nichts mehr und spezielle Tierärzte die auf Hautkrankheiten spezialisiert sind gibt es hier auch nicht.
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Alt 26.06.2014, 07:30
  #5
nandoleo
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Wir hatten bei Hündin Luka eine ähnliche Problematik.

Nachdem sämtliche Schulmedizin keine Besserung brachte, haben wir eine THP konsultiert und die konnte direkt helfen.
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Alt 26.06.2014, 07:34
  #6
Chinacat
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Danke dir, an soetwas habe ich noch nicht gedacht!
Können THP auch per Ferndiagnosen helfen?
Ich möchte die Kleine ungern nach Deutschland zur Untersuchung fliegen! Bzw. dafür die Genehmigung zu bekommen würde 6 Monate dauern!

Aber falls du mir einen Kontakt zu einer THP geben könntest, würde ich das gerne mal versuchen!
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Alt 26.06.2014, 07:42
  #7
nandoleo
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Schreib mal eine PN an superruebe hier im Forum. Sie kennt sich wirklich gut aus und hat uns auch schon oft geholfen.
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Alt 26.06.2014, 07:48
  #8
Chinacat
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Danke für deine Hilfe! Das werde ich gleich mal machen!
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Alt 26.06.2014, 17:35
  #9
Petra-01
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Oh sorry, deine Antwort ist mir entgangen.
Und daß du in Shanghai lebst auch.

Also das Futter ist ok.
Es kann einen Zusammenhang mit den Mitteln gegen Flöhe und Milben geben.
Wann hast du das denn aufgetragen?

Vielleicht kannst du dir Programm und Capstar gegen Flöhe besorgen.
Und hat sie denn noch Milben in den Ohren oder sind die komplett weg?

Hast du einen Tierarzt in der Nähe?
Petra-01 ist offline  
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Alt 27.06.2014, 02:13
  #10
Chinacat
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Zitat:
Zitat von Petra-01 Beitrag anzeigen
Es kann einen Zusammenhang mit den Mitteln gegen Flöhe und Milben geben.
Wann hast du das denn aufgetragen?

Vielleicht kannst du dir Programm und Capstar gegen Flöhe besorgen.
Und hat sie denn noch Milben in den Ohren oder sind die komplett weg?

Hast du einen Tierarzt in der Nähe?
Das Mittel habe ich aufgetragen am 31. März, nachdem wir die Milbenbehandlung mit Ohrencreme, die Bindehautentzündung, Fieber etc. erfolgreich abgeschlossen hatten.
Die Milben sind komplett weg.

Ja ich habe einen Tierarzt, eine Australierin, die aber nun leider auch nicht mehr weiterweiß weil sie sich sicher war das es ein Pilz sein muss. Daher wenn du einen Tipp hast, WAS ich untersuchen lassen sollte, kann ich das machen lassen, soweit das hier geht. Problem ist eben das die Tierärztin sagt sie hat keinen blassen Schimmer mehr, ich soll hoffen dass es irgendwann weggeht!
Programm und Capstar kommt auf meine Einkaufsliste was ich aus Deutschland so mitbringe.
Wie oft muss ich eigentlich bei reinen Wohnungskatzen eine Flohbehandlung machen? Reicht da theoretisch einmal im Jahr?

Geändert von Chinacat (27.06.2014 um 02:16 Uhr)
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Alt 28.06.2014, 12:45
  #11
Petra-01
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Also wenn sie nur in der Wohnung sind brauchst du wahrscheinlich nie gegen Flöhe behandeln außer sie kriegen doch welche.
Ich habe Indi seit 2 oder 3 Jahren nix mehr geben müßen. Damals hatte ein Kater im Haus in der Nachbarwohnung Flöhe und die blöde Besitzerin lies ihn immer im Hausflur laufen. Dann saß er auf unserer Matte vor der Tür und so kamen wohl Flöhe rein.

Also wie gesagt, man muß nichts machen, wenn du aber sicher sein willst würde ich das Programm mal für ein halbes Jahr geben, jeweils einmal im Monat.

Wichtig wäre keine chemischen Substanzen mehr von außen auf die Katze zu bringen und nur Naßfutter zu füttern.
Wenn es nicht juckt und nicht an den Stellen gekratzt wird, wenn die Haut nicht rot ist und heiß würde ich mal eine Zeit abwarten und nix machen.

Wenn es aber juckt oder rot und heiß ist weißt das ja auf ein Entzündungsgeschehen hin, daß sollte man weiter schauen was es auslösen kann.
Petra-01 ist offline  
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Alt 02.07.2014, 06:28
  #12
Chinacat
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Sie bekommt sowieso nur Nassfutter!

Das mit dem Flohprogramm behalte ich im Hinterkopf. Wenn die Hautgeschichte ausgestanden ist, dann werde ich das mal in Angriff nehmen!
Danke dir auf jeden Fall Petra-01!

Problem ist, es juckt sie wohl ziemlich und sie kratzt leider auch.

Ich war am Samstag bei der TA und die hat überhaupt keinen blassen Schimmer. Sie überlegte ob es eine Futterallergie sein kann und hat mir den Tipp gegeben ich soll doch aufhören Nassfutter zu füttern sondern bitte auf TroFu umsteigen, das wäre besser für sie. Ansonsten könne sie mir keinen Rat mehr geben was man untersuchen könnte

Nach dem Tierarztbesuch wurde es jetzt auch wieder viel viel schlimmer. Überalll rote Pickelchen und sie kratzt sich so sehr! Ich mach brav Propolispulver mit Wasser gemischt drauf, das heilt die Pickelchen recht schnell ab.

Ich werde jetzt dank einer Userin hier, jetzt mal einen Homöopatischen Weg einschlagen. in ca. 10 Tagen dürften die Zutaten dazu hier eintreffen und ich hoffe wirklich inständig dass es etwas bewirkt!

Falls jemand noch Tipps oder so hat, immer nur her damit! Ich bin für alles dankbar!
Chinacat ist offline  
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Alt 04.05.2019, 19:36
  #13
Barbara910
Neuling
 
Barbara910
 
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Hallo Chinacat,

Dein Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber das Foto mit den kahlen Stellen am Hals sieht genauso aus, wie bei meinem kranken Kater. Er ist seit 4 Monaten in Behandlung mit dieser Hauproblematik und einem deutlichen Gewichtsverlust. Es wurde auf eine Futtermittelallergie getippt. Ich war schon in Kliniken und habe alles durch. Mich würde interessieren, welche Diagnose bei Euch gestellt wurde. Ich danke schonmal im Voraus für die Antwort!

Liebe Grüße
Barbara
Barbara910 ist offline  
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Alt 04.05.2019, 19:44
  #14
Usambara
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Zitat:
Zitat von Barbara910 Beitrag anzeigen
Hallo Chinacat,

Dein Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber das Foto mit den kahlen Stellen am Hals sieht genauso aus, wie bei meinem kranken Kater. Er ist seit 4 Monaten in Behandlung mit dieser Hauproblematik und einem deutlichen Gewichtsverlust. Es wurde auf eine Futtermittelallergie getippt. Ich war schon in Kliniken und habe alles durch. Mich würde interessieren, welche Diagnose bei Euch gestellt wurde. Ich danke schonmal im Voraus für die Antwort!

Liebe Grüße
Barbara
Hallo Barbara,

herzlich willkommen im Forum.

ich antworte mal, da ich nicht weiß, ob hier nach 5 Jahren noch jemand anwesend ist.

gibt es denn bei euch eine Diagnose?
Was wurde alles untersucht bzw. getestet?
Usambara ist offline  
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Alt 05.05.2019, 12:40
  #15
Barbara910
Neuling
 
Barbara910
 
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Hallo Usambara,
zuerst mal danke für Deine Antwort! Das ist eine lange Geschichte! Mein Kater ist 4 Jahre alt und sehr lieb und verspielt gewesen, also unbeschwert und ein kräftiger Kerl von 6,2 kg...

Im letzten Jahr habe ich ca. 150 m von meinem alten Wohnort ein Haus gekauft und da fing alles an. Wir haben vorher in Alleinlage gewohnt und obwohl es nur 150 m weiter weg ist, weht hier ein anderer Wind. Es ist auch ruhige Lage, 800 m² Garten und am Waldrand, also idyllisch, aber trotzdem fahren hier mehr Autos und es gibt extrem viele Katzen und Marder.

Zwei Wochen nachdem ich ihn zum ersten Mal raus ließ, das war im April 2018, kam er nachhause und hatte eine nässende Wunde im Nacken. Für mich sah es aus wie ein Biss. Danach hatte er gerötete Augen und Schluckbeschwerden und er kämpfte gegen imaginäre Feinde mit ängstlichen Augen, als hätte er irgendetwas Schlimmes erlebt. Das ging vorbei und er war bis Dezember auch richtig gut drauf. Nur die roten Augen und die Schluckbeschwerden (wie sich später rausstellen soll, geschwollene Lymphknoten) blieben. Anfang Dezember hatte er dann Blähungen und dann begann das Erbrechen. 2-3 mal täglich und Durchfall. Ich dachte mir erst nichts dabei und wartete ab, aber wegen Dehydrationsgefahr bin ich dann zur Ärztin. Verdacht: leichte Gastritis, Gewicht: 5,7 kg. Es gab Gastrofutter. Es hat nichts gebracht. Er hatte Hunger, ist aber vom Napf immer zurückgewichen, als würde eine Gefahr vom Futter ausgehen. Je mehr ich ausprobierte und wechselte, desto schlechter wurde es. Anfang Januar kam er abends nachhause und hat sich wieder übergeben und dann ging es ihm richtig schlecht. 2 Tage Infusion, Gewicht 5,2 kg, Leukozyten leicht erhöht, Blutbild ansonsten ok. Lipasewert auch ok, leichtes Fieber, Ultraschall und Röntgen unauffällig, bis auf einen leicht verdickten Darm und Luft im Bauch.
Leichter Juckreiz und eine kleine offene Stelle am Ohr. Keine Pilze, Kot unauffällig. Dann gab es AB. Ich war voller Hoffnung, aber es hat nicht gegriffen. Ständige Übelkeit und Erbrechen. Als Anfang Januar für die Ultraschalluntersuchung der Bauch rasiert wurde, entdeckte die Ärztin ein Hämatom am Bauch. Mitte Januar nach zwei Wochen AB, begann die Haut regelrecht rot zu leuchten und das Fell wurde ganz dünn und filzig am Nacken. Er kratzte sich im Sekundentakt und die Fellfetzen flogen nur so durch die Gegend. Besuch bei einem anderen Arzt: Seine Meinung: 4,8 kg, Systemisches Geschehen Lymphknoten alle vergrößert und ab in die Klinik.

Am 24. Januar sind wir nach Gießen. Gewicht 4,5 kg, Blutbild ok bis auf erhöhte Leukozyten. Diagnose: Atopie-Syndrom und chronische Enteropathie evtl. durch Futtermittelallergie. Sie gaben ihm Cortison mit und RC Anallergenic-Futter. Das Futter hat er gehasst und das Cortison hat nichts gebracht. Am 19.2. gings wieder in die Klinik: geschwächt, abgemagert, 3,9 kg. Er war 6 Tage stationär mit Infusionen, der ganze Hals und die Hinterläufe waren mittlerweile kahl. Neue Diagnose: Massiv erhöhte Entzündungswerte, alle Organe entzündet (wahrscheinlich) durch ein überschießendes Immunsystem. Chronische Pankreatitis, IBD und Prognose schlecht. Empfehlung zur Enfernung der Milz und Bauchhöhlenöffnung für Biopsien. Ich sollte ihm weiter das Diätfutter geben, aber das funktionierte natürlich nicht. Ich habe alles durch: Andere hypoallergene Futter, Barfen, Känguruh, Pferd usw.! Nichts greift. Am 22.3. wurde der arme Kerl dann mit nur noch 3,2 kg geöffnet. Die Leber- und Gallenbiopsien waren unauffällig, die Bauhspeicheldrüse wurde garnicht mehr erwähnt und der Darm soll hochgradig entzündet sein. In Gießen haben sie wohl mit mehreren Ärzten zusammengesessen und gesagt, dass sie so einen komplexen Fall noch nie hatten. Sie haben vor 4 Wochen Darmproben in ein Speziallabor in die USA geschickt. Ergebnis noch nicht da. Er wurde jetzt 6 Wochen mit AB behandelt, es greift nicht. Seit 2 Wochen bekommt er Cortison, es greift nicht. Er wiegt nur noch 2,7 kg und er schafft es nicht, wenn er nicht bald Hilfe bekommt. Man sieht richtig, dass er nur noch Haut und Knochen ist und das Fell ausfällt und er offensichtlich die Nährstoffe nicht verwerten kann. Aber er kämpft. Ich hatte ihn vor 2 Tagen unter Beobachtung draußen und er hat innerhalb von 2 Min. eine Maus gefangen und sie verspeist. An Einschläfern ist (noch) nicht zu denken. Die Klinik in Gießen sagt: Wenn AB und Cortison nicht anschlagen, dann ist er wohl ein "Therapieversager" und wir verlieren ihn. Ich war gestern nochmal bei meiner Haustierärztin. Sie ist auch schockiert von seinem Zustand, sieht aber seinen Lebenswillen und möchte ihn nicht erlösen. Ich habe sie auf das damals entdeckte Hämatom aufmerksam gemacht und gefragt, ob durch einen Unfall o.ä. irgendetwas verletzt wurde. Sie hat nochmal ein Ultraschall gemacht und sagt, dass er definitv eine chronische Veränderung am Pankreas hat. Sie hat Proben weggeschickt, um herauszufinden, ob es sich um eine Insuffizienz handelt. Die Klinik sagt, sein Hauptproblem ist der Darm. Naja, es funktioniert auf jeden Fall nichts mehr, aber ich gebe nicht auf, solange er kämpft. 5.500 € sind weg und es hat ihm nichts gebracht. Und aus einem aufgeweckten stolzen Kater ist ein Häufchen Elend geworden, das aber kämpft! Und das alles, seit ich in dem neuen Haus wohne. Hier ist irgendetwas passiert.....

So, das ist meine bzw. seine Geschichte! Er heisst übrigens Lingling! Es tut mir leid, dass ich so ausgeholt habe und ich hoffe, Deine Zeit nicht zu sehr zu beanspruchen, aber ich möchte alle Register ziehen und vielleicht gibt es ja irgendeine Idee....

Danke! Barbara
Barbara910 ist offline  
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