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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 18.03.2017, 10:47   #31
Stupsi08
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Der Kater steht eigentlich 24/7 unter Strom habe ich das Gefühl, sein Schwanz hält mit NIE still.

Das mit dem Festhalten verstehe ich auch nicht, hätte eigentlich immer gedacht, er rastet dann völlig aus, aber nein, dass tut er nicht.

Sein Fell zuckt eigentlich auch sehr oft, er wirkt auch immer unruhig und will irgendwas fangen oder so, ich kanns mir nicht erklären.
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Alt 18.03.2017, 11:03   #32
MollyGrue
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Also entweder ihm behagt dann wirklich mehr das beherztere Halten und Streicheln während ihn der Rest eher "kitzelt" ....
Da wär ich dann wieder vorsichtig, denn auch wenn er dann stillhält, mag er sich innerlich gewalttätig behandelt fühlen und merkt sich das dann leider.

Oder er steht wirklich buchstäblich unter Dauerstrom - Dauerangst vielleicht? Oder eben eine Verhaltensauffälligkeit, zu deren Ursache man wirklich mal einen TA oder Tierpsychologen befragen solle... ?
Es gibt seelisch angeknackste Katzen genau wie Menschen, leider....

Das könntet Ihr testen: Eine Weile GAR nimmer anfassen, nur Leckerchen geben, wenn er kommt (und welche nimmt), evt. reibt er das Köfpchen an Dir u.s.w. und will nicht mehr Berührung. Wenn sich da alle eine Zeit lang strikt dran halten, baut er evt. das Vertrauen auf, dass er nimmer mittendrin "gepackt" werden und seiner Freiheit beraubt werden könnte?

Wenn er vor Katzenspielzeug Angst hat: Was macht er mit Bällchen, raschelnden Geschenkbändchen etc. ? Zeigt er da Angst oder Interesse? Wenn Du schreibst, er will irgendwas fangen, ists evt. eine Art "Energiestau"? Könnte man mit Spielen ausleiten... nur müsste man dazu ein Spiel finden, auf das er einsteigt.
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Alt 18.03.2017, 11:10   #33
Stupsi08
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Das mit dem Dauerstrom ist wirklich komisch, ich werde da mal bisschen in Google suchen, ich finde das Verhalten merkürdig.

Wenn er bei uns im Haus ist, ist das freiwillig, dann liegt er auf dem Teppich, wedelt mit seinem Schwanz und gut ist, ich lass ihn in Ruhe. Ein Leckerli werf ich ihm zu, auf der Hand findet er das irgendwie nie. Manchmal werf ich die Leckerlis auch durch den Raum, da rennt er immer freudig hinterher. Er ist dann immer solange still, bis jemand anderes aus meiner Familie in mein Zimmer kommt und egal wie leise sie sich verhalten, zack weg ist er. Manchmal bekommt er bei uns Milch, dann trinkt er sie nur entspannt (also setzt sich wirklich) wenn ich im Raum bin, sonst ist er immer auf der Flucht. Er schnurrt übrigends auch immer bei mir, ohne das ich ihn anfasse.

Spielzeug macht ihm einfach exrtrem Angst, aber so winzigen Käfern jagt er gerne nach....hm.
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Alt 18.03.2017, 13:11   #34
MollyGrue
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Guck mal, Stupsi, immer wieder spannend, find ich, auch der Typ ist GUT und versteht Katzen:
https://youtu.be/Si-yk1KxYX0?t=4

Vielleicht hilfts Dir, vielleicht machts einfach nur Spaß zu gucken - und gut für Dein Englisch ist es auch

Oh, und das Leckerchen direkt vor seiner Nase kann er rein technisch nicht sehen

Geändert von MollyGrue (18.03.2017 um 13:25 Uhr)
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Alt 19.03.2017, 09:33   #35
Goldeneye
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Hab jetzt nicht alles gelesen, aber hast du schonmal versucht beim Spielen mit einem kleinen Softball zu werfen. Mit der Angel hat meine auch eher Angst weil sie die Angel mit der Person am anderen Ende verbindet. Sind die Bälle ein wenig schwerer mag sie es auch schon nicht mehr. Aber bei so einem leichten Softball ist sie hin und weg. Denke dein Kater hat sehr wenig Vertrauen, welches man vielleicht mit Spielen aufbauen könnte.

Viele Grüße!
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Alt 19.03.2017, 15:35   #36
zakkke
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zakkke
 
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Ich habe leider keine Tipps für dich aber einen Denkanstoß. Ich glaube dass du mehr Beziehung zu deinem Kater hast als du denkst und zumindest diese besser ist als zu deinen Eltern.
Als unser Flocky als Kitten zu uns kam, hatte am meisten unsere Tochter darunter zu leiden. In dieser wilden Rowdy Phase kratzte er sie oft und unvorhergesehen, bis sie mal klar die Grenzen zeigte. Es war so ähnlich wie schon mal beschrieben, am Nacken runtergedrückt aber ohne Gewalt doch schon langsam und bestimmt.
Heute haben die beiden unter einander einen Darfschein. Meine Tochter darf bei dem Kater mehr als wir und der Kater zeigt ihr mehr Nähe als uns. Es ist total süß.
Wie du beschreibst er lässt sich ja doch bischen von dir streicheln, er trinkt im Raum nur wenn du da bist... du gibst ihm mehr Sicherheit als du denkst.
Ich wünsche dir weiterhin deine Geduld, gib nicht auf. Die Tipps mit Tierpsychologen ect. finde ich sehr gut. Ist natürlich die Frage was deine Eltern bereit und in der Lage sind zu tun (auch finanziell). Ich hoffe jedenfalls dass sie sich überreden lassen.
Insgesamt auch von mir, aller Achtung dass du dir die Gedanken machst, und so vernünftig und geduldig bist.
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Alt 19.03.2017, 17:56   #37
Jessica.
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Zitat:
Zitat von Stupsi08 Beitrag anzeigen
Mein großes Problem ist, ich habe wirklich sehr großen Respeckt vor ihm, da er mich früher immer angesprungen hat (wir mussten ihn rauß lassen, im Haus ist er einfach nicht richtig aufgehoben) sich in meine vaden verbissen hat und nicht losgelassen hat, egal ob ich still hielt oder versuchte ihn wegzuschütteln. Was er auch oft macht ist um die Beine schnurren, 1-2 Mal und verbeißt sich dann darin.
Also wie erwähnt hat unsere Katze das meistens nachts aus dem Hinterhalt nicht in der gravierender Form wie dein Kater bei mir und unserer Tochter gemacht.Man ist da normal durch die Wohnung gelaufen und Mimi kommt von hinten beißt in die Wade darein.
Wade ist nach meinen Information hinten am Unterschenkel das Stück.
Ich kann da auch falsch liegen,aber ich kenne die Wade wie gesagt hinten am Unterschenkel.

http://www.koerpertherapie-zentrum.d...schmerzen.html

In diesen Moment ist man auf solch einen Angriff bestimmt nicht darauf vorbereitet,weil die Katze wie gesagt von hinten aus dem nichts da aufgetaucht ist und dort in die Wade hinein biss.Abschütteln hab ich damals auch in den Moment aus Reflex gemacht.

Da blieb einen nichts anderes übrig als vor lauter Schmerzen "aua"und "nein"etwas lauter von sich zu geben. Da hat sie losgelassen.
Tochter und ich wären bestimmt nicht auf die Idee gekommen die Katze weder langsam oder sanft da auch noch hinunterzudrücken.
(Geschweige den womöglich gelassen irgendwelche Handschuhe dabei anzuziehen und dann die Katze im Genick erwischen).
Da hätte ich Angst gehabt beim herunterbücken das die Katze mir auch noch ins Gesicht springt.
Man muss sich dazu etwas seitlich drehen und beugen um da an die Katze überhaupt ranzukommen.
Wenn jemand darin in den Moment so gelassen ist und Übung darin hat,weiß wie die Katze darauf reagiert,dann soll derjenige das so machen.Mir wäre das zu gefährlich.
Ob man dann so gelassen dabei ist oder wahrscheinlich doch ruckartig dann die Katze da runterdrückt,wäre dann auch noch so eine Sache.

Da kann es vielleicht sein,das die Katze noch "wilder"und" fester" zu beißt und man das Gebiss das im Fleisch des Menschen hängt,herunter zieht.

So das eventuell eine böse blutende Wunde die im Krankenhaus oder bei einem Arzt behandeln werden müsste.
Als sie uns auch von hinten spielerisch in die Wade öfters blutig gekratzt hatte,sagten wir auch immer ein schmerzhaftes" nein und aua."


Da ja wie berichtet der Kater der TE sich in die Wade des Menschen so richtig verbeißt und außerdem unberechenbar ist,weiß ich nicht ob es ratsam wäre den Kater da zusätzlich auch noch hinunter zu drücken.( Oder man hat zufällig Handschuhe dabei und erwischt die Katze in der Situation im Genick).
Außerdem passiert das blitzschnell-so das man kaum Zeit zum reagieren hat.


Zitat:
Zitat von Stupsi08 Beitrag anzeigen
Heute ist er leider wieder bisschen durchgedreht. Meine Oma war im Garten und hat durch am Beet irgendwas gemacht und in dem Moment kommt der Kater, springt ihr an die Hose und beißt sich in der Vade fest.
Zitat:
Zitat von Stupsi08 Beitrag anzeigen
setzt sich wirklich) wenn ich im Raum bin, sonst ist er immer auf der Flucht. Er schnurrt übrigends auch immer bei mir, ohne das ich ihn anfasse.
Schnurren zur Beruhigung oder auch bei Schmerzen,sowohl Wohlgefallen.
Solche "Überfälle" das sich dein Kater an dir festbeißt kommt zur Zeit nicht mehr bei dir vor?


Zitat:
Zitat von Stupsi08 Beitrag anzeigen
@MollyGrue jaa, er kommt manchmal zu mir, ist dann ruhig und lässt sich kurz streicheln. (aber nur am Kopf, sonst wird er komplett wuschig und fängt an auszuholen) Das macht es leider nicht einfach und er ist recht unberechenbar.
So lieb wie er einen Anschaut, kann er im nächsten Moment schonwieder ganz anders drauf sein.

@Jessica, dass mit dem Tierarzt bzw der Klinik werde ich mir mal zu Herzen nehmen und schauen, dass ich meine Eltern davon überzeuge.
(
Ja mach das mal und versuch deine Eltern zu überzeugen.

Da fällt mir noch ein,das unsere Katze da damals zwei Zähne gezogen bekommen hatte. Das kann durchaus möglich gewesen sein,das sie auch mit Zahnschmerzen gehabt hatte. So das möglicherweise die Wadenbisse doch mit Schmerzen unserer Katze mit zusammen hingen.

Das blutig kratzen war dann wohl eher spielerisch.

Das kam bestimmt von dem Felix und dem Trockenfutter.
__________________
"Katzen liegen nicht faul herum, sondern sie verschönern den Raum."

Es grüßen die 2 Benutzer Angelika (Mutter) und Jessica (14J.).

Geändert von Jessica. (20.03.2017 um 08:16 Uhr)
Jessica. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2017, 23:47   #38
zakkke
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Also von mir war das mit dem Runterdrücken nur als ein Beispiel gedacht zum Thema Kinder und Kitten. Es gab auch bei uns solche Attacken aber in leichter Form. Das Runterdrücken machte meine Tochter aber nicht beim Beissangriff sondern wenn eine Pfote zum Kratzen erschien Wenn sie lauter "au" rief, war das bei ihr eher ein Kreischen, dass die Kater zu mehr Action zu animieren schien.

In dem Fall der TE, in der akuten Situation geht das ja gar nicht - ist logisch.
Was ich damit meinte ist, dass Kitten sowieso bei Kindern mehr "spielen", sich mehr zutrauen, weniger Respekt haben. Bis das mal geklärt ist.

Das war wohl in dem Fall nie geklärt, aus verständlichen Gründen, wenn die Intensität so stark war, dass die TE großen Respekt (auch Angst) entwickelt hat.
Ich drück die Daumen, dass wirklich ein Fachmann/frau aufgesucht wird.
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Alt 04.12.2017, 20:44   #39
Stupsi08
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Lange hab ich mich nicht mehr gemeldet und hab wirklich ein schlechtes Gewissen, denn viele haben sich bemüht, mir zu helfen. Nun bin ich wieder hier.
In der Zeit seit dem ich hier im Forum schrieb, habe ich ih nicht einmal angefasst. Er kommt zu mir, läuft mir manchmal hinterher, schnurrt und dann reicht das. Das sind vielleicht fünf Minuten in der Woche. Seit gestern sitzt er nun abends am Fenster und schaut rein. Das hat er im Winter immer gemacht und wollte dann rein. Leider ergab sich die Situation bisher nicht, ihn reinzulassen, aber wir werden das mal bald wieder machen.
Beim Tierarzt waren wir in letzter Zeit auch nicht, bzw ziemlich lange nicht. Das mag schlimm klingen, aber nein, keine Sorge, er kriegt Wurmkuren und was gegen Flöhe und das regelmäßig. Das ist uns wichtig. Ihn zum Tierarzt zu schleppen wäre wieder ein Vertrauensbruch, da ihm das Unheimlich viel Stress und Angst bereitet. Das letzte Mal hat er mich ein paar Monate nicht mehr angeschaut. Wir lassen es einfach. Wenn wir merken, ihm geht es schlecht, dann fahren wir auf jeden Fall, aber er wirkt gesund, munter und fit.
Mit einem Katzentherapeuten wurde es leider nichts, ich konnte meine Eltern nicht überzeugen. Entweder es war viel zu überteuert, oder die Entfernung zu groß. Futter haben wir belassen, jedoch kriegt er ab und zu noch ein wenig rohes Fleisch dazu und seltener Trockenfutter.

Ich habe nun noch eine Frage... viele hatten ja geschrieben, dass er es nie von einer anderen Katze gelernt hat, wann "Schluss" ist. Denkt ihr, es würde ihm helfen, wenn er noch einen Sozialpartner bekommt? Oder als Einzelkatze glücklicher ist? Würde mich wieder über so liebe Antworten freuen.

LG
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Alt 04.12.2017, 20:50   #40
Stupsi08
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Stupsi08
 
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Zitat:
Zitat von zakkke Beitrag anzeigen
Das war wohl in dem Fall nie geklärt, aus verständlichen Gründen, wenn die Intensität so stark war, dass die TE großen Respekt (auch Angst) entwickelt hat.
Angst ist da ja noch wirklich nett gesagt, Panik trifft es eher. Er macht mir wirklich unheimlich Angst und ich denke er merkt das auch. Aber ich kann es nicht abstellen und wenn, dann bricht er "mein Vertrauen" in dem Moment und beißt oder kratzt. Letztens wollte unsere Nachbarin zu ihm, hat ihn ganz vorsichtig gestreichelt (er hat es eigentlich zugelassen) zack, er beißt kratzt und alles blutet.
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beißen, hilfe, kater, kratzen, scheu


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