Wie mit Trauer von Tiger umgehen?

Inki

Inki

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Liebe Foris,

viele von Euch haben Schnürrlis traurige Geschichte in den letzten Wochen verfolgt.

Ich möchte mich bei allen bedanken die ihm die Daumen und Pfoten gedrückt haben und die uns in dieser Zeit so liebt geholfen haben.

Nachdem er nun am Aschermittwoch über die Regenbogenbrücke gegangen ist, ist bei uns nichts mehr wie vorher. Er fehlt.
Dennoch wir bemühen uns unserer Tiger einen gewöhnlichen Alttag zu geben. Wir beschmusen und bespaßen sie , aber sie hat sich verändert.
NAch Schnürrlis Beerdigung am Donnerstag sind wir mit ihr zur Sicherheit zum TA. Das fand sie gar nicht gut. Sie hat ohne Punkt und Komma gemaut und am ganzen Körper gezittert. Trotzdem sie war beim Blutabnehmen ganz brav. Klar dass sie am Donnerstag entsprechend platt war. Am Freitag mussten wir wieder hin, denn die Blutwerte sind nicht ganz ok. Es zeigt sich eine leichte Schwäche des Immunsystems, die evt. von dem Streß der letzten Wochen kommen kann. SIe hat eine Aufbauspritze bekommen uns soll nun 14 TAge Vitamine nehmen. Diese mag sie nun gar nicht und frisst lieber nur Trockenfutter. Dazu muß man aber wissen, dass unsere Tiger auch gerne mal bei den Nachbarn frisst oder sich eine Maus fängt. Ihr Futterkonsum ist schlecht zu kontrollieren. Am Freitag war sie dann auch wieder platt. So ein TA-Besuch nimmt sie immer total mit.

Völlig unabhängig davon ist sie nun nicht mehr so quirrlig wie sonst. Sie ist recht häuslich und verschmust, aber auch unruhig. Sie schaut ständig überall herum als würde sie Schnürrli suchen. JA, sie liegt sogar im BAd an der Stelle an dem sein KAtzenklo stand. Ich denke sie trauert. Schnürrli und Tiger waren nicht dicke Freunde, aber sie haben sich respektiert und Schnürrli hat sie "rausgehauen" wenn sie draussen Ärger mit anderen KAtzen hatte. Sie haben nicht zusammen gekuschelt und immer darauf aufgepasst mind. 50 cm auseindander zu liegen. Aber sie haben sich respektiert. Tiger ist 4 und Schnürrli war 14 Jahre.. da liegt eine lange Zeit dazwischen.

Als Schnürrli die 3 Tage stationär behandelt wurde, war sie noch recht normal. Sie schaute zwar immer wieder im HAus heraum, aber sie war quirrlig wie sonst auch. Jetzt werde ich das Gefühl nicht los, dass sie mit uns trauert. Wir versuchen ihr ein möglichst normalen Alltag zu geben und sie zu umsorgen und zu beschmusen. Sie geniest die zus. Streicheleinheiten und trettelt nachts von einer Bettdecke zur nächsten..aber sie ist so anders.
Zum einen habe ich natürlich Angst, dass sie auch was ausbrütet. (Sie hat heute 2 x geniest....was sie bei so einem feuchten Wetter aber immer mal gemacht hat) Zum anderen habe ich Angst , dass sie aus ihrer Trauer , dass Schnürrli nicht mehr da ist nicht herauskommt. Habt Ihr Erfahrungen mit trauerden KAtzen. Wie verhalten die sich, bzw. was kann ich für sie tun.

Ich selbst weine noch oft um Schnürrli. Er fehlt mir so schrecklich. Sicher merkt sie das auch.

Was kann ich tun?

LG

Inki
 
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Ela

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Kann Dich sehr gut verstehen. Einerseits trauert man selbst um das geliebte Tier und dann ist da noch der Katzenpartner, der leidet und trauert :(

Als Maly gestorben ist, ist Freddy 2 Wochen lang suchend durch die Wohnung. Obwohl Spikey noch da war. Er hat ständig miaut, richtig "geschrieen", man musste alle Türen öffnen damit er gucken kann, ob sie nicht doch irgendwo ist. Er hat wenig gefressen und sich verzogen.

Er bekam BB gegen die Trauer und wir haben beschlossen, so schnell wie möglich wieder eine 3. Katze zu holen. Und das haben wir auch 8 Wochen später getan.....
 
Inki

Inki

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Liebe Ela,

wir haben auch schon überlegt, ob es Sinn machen würde eine 2. Katze anzuschaffen. Aber zum einen sind wir noch lange nicht soweit und zum anderen ist Tiger nicht besonders gastfreundlich. Sie fängt mit jeder KAtze im Umkreis Stunk an ich befürchte, dass eine neue Katze im Haus mehr Probleme macht, als Probleme löst. Tiger hat als sie damals bei uns einzog schnell gelernt , dass Schnürrli der Boss ist. Er hat sie nicht angegriffen, aber er hat klar gemacht, dass es nach seinen Richtlinien geht. MAnchmal hat sie Scheinangriffe gestartet und manchmal dafür auch was mit der Pfote auf den Hintern bekommen, aber sonst lief immer als gut zwischen den beiden. Der Altersunterschied hat die Fronten von vornherein klar gemacht. Sie war 1/2 Jahr alt und Schnürrli schon 10 als sie bei uns einzog. Anfänglich war sie auch anderen KAtzen gegenüber aufgeschlossen. Sie trippelte freundlich durch die Gärten und wurde das ein oder andere mal böse vertrimmt. Dann gab es da noch einen Bauernhofkater, der sie in jungen JAhren 2x erbärmlich gejagt hat.(zwischenzeitlich wurd er überfahren :( ) Alles rufen und schreien von mir hatte nichts genützt sie rannte so schnell sie konnte davon und er hinter ihr her. Ich habe sie stundenlang gesucht und sie kam Gott sei dank immer (völlig erledigt) wieder. Solche Erlebnisse haben sie geprägt. Wenn sie heute eine Katze in den Gärten trifft, dann gibt es von ihr Ärger. Sie ist so abgebrüht, dass sie sogar bei den NAchbarn durch die KAtzenklappe in den Keller stolziert, die 3 KAtzen auf die Schränke jagt und sich dort den BAuch vollschlägt. (peinlich) Aber sie hat auch gelernt. Wenn der Ärger ihr über den Kopf wächst, weil sie z.B. einen Hund trifft, läuft sie mit wehenden Fahnen nach HAuse durch die KAtzenklappe..macht dahinter kehrt und fängt an zu knurren.
Ich glaube nicht , dass wir es schaffen würden eine 2. KAtze in´s Haus zu bringen.

LG

Inki
 
Barbarossa

Barbarossa

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Liebe Inki,

bestimmt trauert Tiger sehr um Schnürrli. Selbst wenn sie keine dicken Freunde waren, Kumpel sind sie gewesen und Tiger kennt ihr Zuhause nur mit Schnürrli. Er war ja für sie schon immer da.

Ich würde dir auch raten, vllt. Bachblüten für Tiger zusammenstellen zu lassen. Gerade bei solchen seelischen Tiefs hört man ja immer, dass sie sehr gut helfen. Sonst kannst du nur auf die Zeit hoffen, die soll ja alle Wunden heilen. Und ihr helft ihr ja auch sehr, indem ihr sie noch mehr verwöhnt und beschmust.

Ich hoffe, Tiger futtert ihre Vitamine doch noch und ist ansonsten gesund. Streichel die Kleine auch mal von mir.
 
Petra

Petra

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Hallo Inki,
Tommy und Benny lebten auch eher nebeneinander oder aneinander vorbei, aber sie waren nicht allein. Nachdem wir Tommy gehen lassen mussten, trauerte Benny zwar nicht direkt, aber sein Tagesablauf bestand außer Spielen mit uns nur darin, dass er überall nach Tommy Ausschau hielt. Wenn wir nach Hause kamen, begrüßte er uns und schaute dann an uns vorbei, ob wir Tommy mitgebracht hätten. Mir tat das - zu meiner Trauer - dermaßen weh, dass wir nach 4 Tagen Lucy ins Haus holten. Die kleine Zicke lenkte Benny dermaßen ab, dass es eine Freude war. Selbst wenn er uns fragend anschaute mit einem Blick wie "Boah, ist die blöd" (weil sie ab und zu grundlos schrie, wenn er in ihre Nähe kam), merkte man ihm an, wie zufrieden und ausgelastet er war.

Ich muss gestehen, mir war es zusätzlich wichtig, wieder einer Katze eine Heimat zu geben, weil ich dann in Tommys Tod wenigstens einen Sinn sehen konnte. Aber wir haben diesen Schritt nie bereut, obwohl es natürlich auch ein Risiko war. Früher war Tommy der sture Boss und Benny der verspielte, unterlegene Kater. Doch obwohl Lucy zickig und mit kleinem Dickkopf einzog, ist er seitdem der gutmütige, coole "große Bruder".

Nur ihr selbst könnt abschätzen, ob es klappen könnte, aber bedenkt bitte, dass es ein Unterschied ist, ob Katzen sich draußen begegnen oder zu einer Familie gehören wie Geschwister.;)

Alles Gute für Tiger und liebe Knuddler
 
aLuckyGuy

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Peine
Hallo,
also diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, wenn es überhaupt eine Antwort geben kann. Als unser Kater Alex nach 13 Jahren über die Regenbogenbrücke ging, dann war das wirklich sehr schlimm für mich. Und als keine 14 Tage darauf unser Salem bei uns einzog, kam mir das anfangs wie Verrat vor. Heute bin ich mir sicher das es der richtige Weg war und das Alex bestimmt nichts dagegen gehabt hätte.
Katzen zusammen zu bringen ist bestimmt nie ganz einfach und es kann vorher wohl niemand sagen ob es gut geht. Aber ich glaube dennoch das es einen Versuch wert wäre.
 
Inki

Inki

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Ach meine arme Tiger ist heute abend ganz schlecht drauf. Sie läuft mit hängedem Schwanz druch die Gegend. Das macht sie nie. Sie schnurrt nicht mal beim beschmusen. Der kleinen geht´s wirklich nicht gut. Alles Beschmusen hilft nichts. Ich denke sie hat jetzt erst richtig gemerkt das Schnürrli nicht wiederkommen wird. Es mag wie Betrug aussehen, aber wir haben eben erst mal sein Kaklo wieder ins Bad gestellt. Sie geht immer in den GArten und brauch es nicht, ich weiß auch nicht ob es richtig ist, aber sie schaut immer wieder ins Bad. Da hat er so gern auf den warmen Fliesen gelegen. Sie könnte das Klo ja auch benutzen. Hoffentlich geht es meiner kleinen Maus morgen besser. Wir bemühen uns wirklich unsere Trauer zu verbergen, aber es reicht scheinbar nicht. Ihr großer Boss und Beschützer wird leider nicht wiederkommen.

LG

Inki
 
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winni

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Liebe Inki,

Tiger trauert um Schnürrli - auch wenn sie nicht die dicksten Freunde waren.

Als ich meinen Willi einschläfern lassen mußte, war Winni auch von jetzt auf gleich alleine. Sie hat alle Schlafplätze von Willi besucht, dass Haus systematisch nach ihm abgesucht. Eine ihrer Eigenarten war es, sich oben an der Treppe zu platzieren und ihm eine zu "watschen", wenn er die Treppe hochkam - doch er konnte ja nicht mehr kommen.

Ihr Verhalten uns gegenüber änderte sich komplett - sie schmuste nicht mehr mit uns, fraß nicht mehr richtig und jammerte regelrecht. Das konnten wir nicht lange ertragen und mit anschauen, sodass 10 Tage nach dem Tod von Willi, Wicki bei uns einzog. Natürlich gab es erstmal Gefauche und Drohgebährden von ihrer Seite aus, aber nach 3 Tagen war das Eis gebrochen und Winni änderte sich wieder schlagartig. Sie fraß wieder richtig, schmuste und war bis auf ein wenig genervt, da Wicki sehr wild ist, wieder die Alte.

Nachdem Winni ja nun schon in ihrem 6. Lebensjahr ist und gerne ihre Musestunden genießt, haben wir uns dann Törtchen geholt. Jetzt ist der Kater ausgelastet, verliebt trifft es wohl eher und Winni kann mitmachen, wann sie will. Alles in allem ein tolles Dreier-Team.

Ich mußte damals ganz schwer mit mir kämpfen und Wicki war erstmal die Katz für die Katz - doch er hat sich still und leise in mein Herz geschlichen und ich möche ihn nicht mehr missen.

Alles Liebe und Gute für Dich Inki
Michaela
 
Inki

Inki

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Ach Michaela,

in´s Törtchen muß man sich ja auch verlieben, besonders als Kater......

LG

Inki
 
H

Hexe173

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  • #10
Liebe Inki ,

als Leon im letzten Jahr starb , da drehte hier Shadowfax vor Kummer fast durch.

Er weinte fast 24 h am Tag , pinkelte die Whg voll und frass nicht mehr usw usw ... (wusste nicht das ein Tier so trauern kann :oops: )

Selbst seine anderen Katzenfreunde waren Ihm kein Trost , denn Leon war "sein Baby" - er hatte Ihn ja Draussen gefunden und Ihn "aufgezogen".

Auch Shakiro war so verunsichert das er "mitpinkelte" & jammerte , während Prisca wie "erstarrt" wirkte und das ganze Rudel aus den Fugen war. :(

Ich weinte dann viele Tränen mit zb Shadowfax im Arm und wir nahmen alle BB.

Erst Aslans Einzug half uns mit der Trauer besser klar zu kommen. Er brachte uns den Sonnenschein wieder zurück ins Leben und das Rudel geriet wieder zurück in seine Bahn. ;)

Bis Heute vermissen wir Leon schmerzlich - aber das Leben geht weiter und bleibt nicht stehen und Deshalb ist es "erträglich" geworden.
:(
 
NellasMiriel

NellasMiriel

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  • #11
..zwei Sachen fallen mir dazu ein Inki....
es gibt von Petvital BB -Globolis gegen Trauer! (falls Du Dir keine individuelle Mischung zusammenstellenlassen möchtest)

und dann könnte es sein?, wenn ihr beispielsweise speziell in ihrem Fall ein Kitten nehmt, dass dann ihr Beschützerinneninstinkt geweckt werden könnte?


ich wünsche Euch auf alle Fälle, dass Ihr für Euch eine gute Lösung, trotz der Trauer um Schnürrlie findet...

Alles Liebe
Heidi
 
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Inki

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  • #12
Liebe Foris,

meine arme Tiger hat schon was durchzustehen. Heute nachts war sie ganz merkwürdig drauf. Wir dachten schon sie hätte etwas merkwürdiges draussen gefressen. Sie war ganz aufgeplustert. der Schwanz hing runter und peitschte am Ende, sie schnurrte trotz Megabeschmusen nicht, atmete schnell und wollte ihre Ruhe. Wir waren sehr beunruhigt und schon drauf und dran sie zum TA zu schleppen. Dann gingen die Feuersirenen. Wir sind raus um zu schauen ob was im Umkreis los ist (war Gott sei Dank nicht) und stellten dabei fest, dass ein Kater gegen die Katzenklappe gepinkelt hat. Wahrscheinlich hatte sie bei ihrem Abendausflug draussen Megastreß. Sie hat sich dann zurückgezogen und wir haben sie in Ruhe gelassen. Gegen 3 ist sie dann laut schnurrend ins Bett gehüpft und hat dort weitergeschlafen. Heute ist sie wieder recht normal. Ja sie trauert um Schnürrli, aber dieser Extremzustand gestern abend hatte andere Ursachen. Ihre Vitamine will sie weiterhin nicht und hat heute erstmal ihr Revier abgesteckt. Ja ich muß gestehen, meine Katze markiert im Garten. Sie hat einen richtigen Umlauf gemacht und überall markiert. Sie muß jetzt ihr Revier (welches vorher auch Schnürrlis war) nun ganz alleine verteiligen. Das wird hart.

LG

Inki
 
B

bertha

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  • #13
Hallo Inki, da bin ich ja froh, dass Du eine Sorge weniger hast. Die Blutwerte kommen bestimmt in Ordnung, wenn sie das durchgefochten hat. Alles Gute für Dich und für Tiger, alles Liebe, Bertha
 
W

Walldorf

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  • #14
Hallo Inki,

einen Freund zu verlieren ist für Menschen und Artgenossen die Hölle.

Es wäre jedoch falsch schon sofort wieder eine neue Katze anzuschaffen. Es gibt Katzen die trauern um ihre verlorenen Artgenossen sogar 1 Jahr und das MUSS respektiert werden. Eine Zusammenführung ist nie leicht, aber das einer Katze anzutun während sie trauert ist nicht so toll.

Ich bin am überlegen ob es dazu schöne Artikel gibt :confused: – hm, in der Katze Extra war mal ein schöner Bericht. Also die Katzenpsycho die den damals geschrieben hat, und nicht nur die, raten ja sogar dazu die Katzen sich vom toten Artgenossen verabschieden zu lassen, denn das würde zumindest schon mal das dauernde Suchen leichter machen.

Meine eigene Weisheit habe ich von der Zusammenarbeit mit einer mir sehr lieben und sehr erfahren Katzenpsycho, die sich lange mit dem Thema beschäftigt hat. Also, egal wie lange die Trauerphase der Katze ist, die muss respektiert werden.

Eine Unterstützung durch BB wäre super, aber (sorry Heidi!) keine Fertigmischung sondern eine für die Katze passende Mischung.
 
Vivie

Vivie

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  • #15
Hallo,

ich denke, dass die wichtigste Frage ist, ober Tiger trauert weil Schnürrli tot ist oder weil sie nun alleine ist, und davon hängt ab, was richtig ist.
Ich kann aus Erfahrung nur sagen, dass wir 2 trauernde Katzen hatten, denen ein neuer Spielgefährte mehr als gut getan hat.

Vivie
 
NellasMiriel

NellasMiriel

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  • #16
Eine Unterstützung durch BB wäre super, aber (sorry Heidi!) keine Fertigmischung sondern eine für die Katze passende Mischung.
klar sind Fertigmischungen nie der Oberhit! da geb ich der Mignon schon recht.....ich hab aber auch bereits positive Ergebnisse dadurch mitbekommen....
Und manchmal geht es nicht anders......
Der Porsche unter den Möglichkeiten ist natürlich die individuelle Mischung, keine Frage.
lg Heidi
 
Inki

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  • #17
Liebe Foris,

Tiger geht es etwas besser. Ich habe ihr BB anmischen lassen für Kraft und Trauer. Wenn sie draussen Ärger hat helfen die Krafttropfen. Die Trauertropfen haben auch Wirkung gezeigt. Sie muß lernen , dass Schnürrli nicht mehr als letzte Instanz den Ärger draussen beseitigt. Es war immer ganz unheimlich, wenn sie aufgeplustert reingeschossen kam und geknurrt hat , ist er von seinem Ruheplätzchen, hat sie kurz angmauzt und ist raus als wollte er sagen." Ich regel dass, bleib hier drin..." Die kleine hat oft Ärger draussen, obwohl sie nun wirklich nicht ängstlich ist, aber auf dem LAnd gibt es nun mal viele Katzen. Heute nacht ist sie wieder rumgestreunert und um 3 Uhr völlig aufgekratzt reingekommen. Laut schnurrend und mauzend hat sie uns geweckt, Streicheleinheiten eingefordert und ist wieder raus. TAgsüber schläft sie viel. Ihre Vitamintabletten vom TA nimmt sie jetzt mittels frisch gebratener Rindsgulaschstücke. Die findet sie äusserst lecker und da stören auch nicht die 8 Tablettenstücke die ich darin verstecke. Wahrscheinlich frisst sie bald nicht anders mehr. Ich hoffe , dass sie mit der Zeit mit der Sitation klar kommt. Eine 2. KAtze ins HAus zu holen.....das kann ich derzeit nicht. Abgesehen davon, dass sie eben auch sehr ungastfreundlich ist. Wir müssen selbst mit Schnürrlis Tod klar kommen. Für uns ist das sehr schwer. Wir haben alte Fotos rausgekramt und schwelgen in alten Geschichten mit Schnürrli um uns an die schönen Zeiten zu erinnern. Er fehlt uns unglaublich.......

LG

Inki
 
Petra

Petra

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  • #18
Hallo Inki,

lasst euch Zeit, setzt euch nicht unter Druck. Wenn es sein soll, wird eine neue Fellnase irgendwann den Weg zu euch finden. Genauso gut kann es sein, dass ihr und Tiger ohne Zuwachs klarkommt. Da gibt es keine Vorschriften oder Richtlinien. Das bringt allein die Zeit.

Ich kann gut nachempfinden, wie sehr euch Schnürrli fehlt (aber wie schlimm wäre es, wenn wir unsere Katzen ganz schnell vergessen würden). Fühl dich ganz fest umarmt. Lieben Gruß
 
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