Warum sind so wenige Katzen versichert?

ensignx

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  • #181
Wenn ich sowas lese, dann bin ich für DICH froh, dass du dich nciht auf deine "Intuition" verlassen darfst, wenn es um die Frage geht, ob du krankenversichert bist!
UND ich lese einmal mehr ein flammendes Plädoyer für die Verpflichtung, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Ich kanns richtig vor mir sehen, wie du da sitzt und deine Intuition befragst: "Füge ich nun einem anderen Menschen Schaden zu und brauch deshalb die Versicherung? Wie viel Schaden muss ich dem zufügen, bis die Versicherung mehr zahlen muss, als ich einbezahlt hab?"

Ganz so einfach ist nu auch nicht. Deiner Argumentation nach wäre ja jede Versicherung ohne jeden Vorbehalt notwendig und sinnvoll. Das ist Unfug.

Bei einer Tierkrankenversicherung bspw. sollte man sehr wohl auf das Preis/Leistungsverhältnis achten.

Beispiel Agila. Wenn ich dort meine Katzen würde bzw. könnte (sind beide schon über 10) würde das je Tier (weil Freigänger) 31,40€ monatlich kosten. Also 376,80€ im Jahr. Erstattet werden aber maximal 300€ für Behandlungen. Das macht nunmal keinen Sinn.

Auch bei OP´s liegt die Obergrenze bei 1600€ jährlich, noch dazu mit 20% Selbsbehalt.

Da is nu wirklich besser, man spart selbst was an
 
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Balou62

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  • #182
Ganz so einfach ist nu auch nicht. Deiner Argumentation nach wäre ja jede Versicherung ohne jeden Vorbehalt notwendig und sinnvoll. Das ist Unfug.

Bei einer Tierkrankenversicherung bspw. sollte man sehr wohl auf das Preis/Leistungsverhältnis achten.

Beispiel Agila. Wenn ich dort meine Katzen würde bzw. könnte (sind beide schon über 10) würde das je Tier (weil Freigänger) 31,40€ monatlich kosten. Also 376,80€ im Jahr. Erstattet werden aber maximal 300€ für Behandlungen. Das macht nunmal keinen Sinn.

Auch bei OP´s liegt die Obergrenze bei 1600€ jährlich, noch dazu mit 20% Selbsbehalt.

Da is nu wirklich besser, man spart selbst was an



Du hast natürlich in DEINEM Fall vollkommen Recht!
In der Tierkrankenversicherung ist Abwägung erforderlich... deine Tiere sind halt deutlich älter, entsprechend wäre der beitrag sehr hoch oder die Ausschlüsse wären halt viele.

Der Beitrag, auf den ich antwortete, wertete "alle Versicherungen" als ne Sache, die sich LOHNEN muss, als etwas, das man von seiner Intuition, ob auch was rauskommt, abhängig machen muss. Und das ist speziell im Bereich der Haftpflicht sträflicher unverantwirtlicher Unfug... nicht umsonst darf niemand ein motorisiertes Fahrzeug auf der Strasse bewegen, bei dem nicht eine Haftpflichversicherung gültig abgeschlossen ist.
 
Maureen

Maureen

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  • #183
Beispiel Agila. Wenn ich dort meine Katzen würde bzw. könnte (sind beide schon über 10) würde das je Tier (weil Freigänger) 31,40€ monatlich kosten. Also 376,80€ im Jahr. Erstattet werden aber maximal 300€ für Behandlungen. Das macht nunmal keinen Sinn.

Auch bei OP´s liegt die Obergrenze bei 1600€ jährlich, noch dazu mit 20% Selbsbehalt.

In Deinem Fall lohnt das wirklich nicht. Darum macht es durchaus Sinn, wenn man die Versicherung früh abschließt, wenn die Katzen noch jung sind. Bei älteren Katzen würde ich ehrlich gesagt keine Versicherung mehr abschliessen, sondern selber ansparen und hoffen, dass so schnell nix daher kommt.

Ich zahle bei der Agila 35,80 EUR für 2 junge Wohnungskatzen und hoffe einfach mal, dass sich in den ersten Jahren der Leistungszuwachs soweit aufbaut, dass es im Alter dann im Ernstfall reicht. Bis dahin habe ich natürlich eine Menge Geld eingezahlt, die ich vielleicht auch besser hätte sparen können. Aber so ist das immer mit Versicherungen. Man weiß nicht, ob man sie irgendwann braucht, ist aber froh, wenn man sie im Falle eines Falles hat.

Ich habe die Versicherung hauptsächlich wegen der OP-Kosten abgeschlossen, da diese ja schnell recht teuer werden können. Eine reine OP-Versicherung wollte ich aber auch nicht. Das wäre mir zu einseitig gewesen. Für mich passt das so, denn wie ich mich kenne würde ich die Summe, die ich monatlich für die Vers. zahle, nicht ansparen, sondern verjubeln. :rolleyes:
 
Eleja

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  • #184
Wow das zahlen die jeden Monat? :eek:
Aber dann hattest du sie wahrscheinlich auch schon von klein an versichert als die Krankheiten noch nicht diagnostiziert waren oder?

Sagt mal, was haltet ihr eigentlich von der Uelzener?

Hätte ich vieleicht dazu schreiben sollen: Ja, alle wurden versichert als sie noch jung bzw. gesund waren.

Wir haben alles Tiere bei der Uelzener versichert. Probleme hatten wir bisher noch nie.
 
engelsstaub

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  • #185
Ich finde die Versicherung lohnt sich immer dann, wenn eine möglicheTA-Rechnung eine unmögliche Zahlung für den Halter darstellt. Für den einen sind bereits 300 Euro eine Menge Geld, der andere kann dagegen auch 2000 Euro verschmerzen ohne sich Sorgen zu machen.

Wer wenig Einkommen hat, keine Rücklagen oder andere Kreditmöglichkeiten (Familie, Hypothek, Bankkredit) der sollte eine Versicherung abschliessen, damit im Notfall das Geld schnell und zuverlässig da ist.

Genau das seh ich auch so. Ich hatte Glück, dass ich mir Geld leihen konnte, aber im Fall von Josies OP- und Tierklinikkosten wurde mir das Geld geliehen, weil mein Bruder wusste, dass er es dank der Versicherung (war immerhin vierstellig) ohne Miniraten zeitnah zurückbekommt. Die TK behandelte nicht auf Rechnung und ich musste sofort 500 Euro anzahlen, als ich Josie da ließ.


Ich weiß nun, dass die Versicherung zuverlässig bezahlt und ich meine Katzen behandeln lassen kann. Das ist ein sehr beruhigendes Gefühl.
Leider kann ich kein dickes Sparbuch mehr aufweisen. Das Geld für die Versicherung kann ich monatlich aufbringen.
 
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web189

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  • #186
Du hast natürlich in DEINEM Fall vollkommen Recht!
In der Tierkrankenversicherung ist Abwägung erforderlich... deine Tiere sind halt deutlich älter, entsprechend wäre der beitrag sehr hoch oder die Ausschlüsse wären halt viele.

Der Beitrag, auf den ich antwortete, wertete "alle Versicherungen" als ne Sache, die sich LOHNEN muss, als etwas, das man von seiner Intuition, ob auch was rauskommt, abhängig machen muss. Und das ist speziell im Bereich der Haftpflicht sträflicher unverantwirtlicher Unfug... nicht umsonst darf niemand ein motorisiertes Fahrzeug auf der Strasse bewegen, bei dem nicht eine Haftpflichversicherung gültig abgeschlossen ist.


Im Prinzip hat ensignx schon gesagt, was ich dir erwidern wollte. Ich kann deine Meinung natürlich bis zu einem gewissen Punkt hin verstehen - dennoch wirst du mir zustimmen, das absolut jeder (Millionäre ausgeschlossen) abschätzen muss, wie viel Absicherung er sich leisten kann. Ansonsten hätte ich schon längst jede Versicherung in meinem Portfolio, die irgendwo auf der Welt existiert.

Ich persönlich mache das für von der Risikowahrscheinlichkeit und der Höhe des zu erwartenden Schadens abhängig.
Eine Haftpflicht habe ich selbstverständlich, aber dort liegen die Parameter auch etwas anders als bei einer Krankenversicherung für Haustiere. Auch wenn ich aus deinem Text nicht 100%ig schlau werde, denke ich doch, dass ich dir ein Stück weit zustimme.

Aber du willst mir doch nicht ernsthaft vorwerfen, dass ich beim Abschluss einer Versicherung wirtschaftlich denke und meine finanziellen Interessen im Blick habe? Das Versicherungsunternehmen handelt mit Sicherheit genauso, die Branche ist schließlich nicht die Wohlfahrt.

Grüße,

Sebastian
 
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web189

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  • #187
Versicherungen sind nicht dazu da, um Geld zu sparen, sondern um sich abzusichern. Wenn Versicherungen das Unternehmen mehr kosten würden als sie einbringen, dann gäbe es keine.

Das ist so nicht ganz richtig. Versicherungen sind nach wie vor ein effektives Mittel zum Vermögensaufbau und werden auch so gehandhabt. Es ist nicht unüblich, dass Geld in Versicherungen angelegt wird, von denen sich ein finanzieller Vorteil erhofft wird.

Insbesondere wenn es um das Geld sparen für Kinder oder Rentner geht, wird häufig zu erweiterten Krankenversicherungen und Unfallversicherung geraten. Im Regelfall werfen diese mehr Rendite ab als die Anlage des Beitrages auf einem Sparbuch. Darüber hinaus lassen sich auch Klauseln vereinbaren, die eine Teilausschüttung bei Schadensfreiheit vorsehen.

Das passt jetzt nicht zum Thema, ist aber dennoch interessant denke ich. Ich wollte eigentlich nur deutlich machen, dass Versicherungen auch immer etwas mit finanziellen Interessen zu tun haben.
 
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Balou62

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  • #188
Das ist so nicht ganz richtig. Versicherungen sind nach wie vor ein effektives Mittel zum Vermögensaufbau und werden auch so gehandhabt. Es ist nicht unüblich, dass Geld in Versicherungen angelegt wird, von denen sich ein finanzieller Vorteil erhofft wird.

Insbesondere wenn es um das Geld sparen für Kinder oder Rentner geht, wird häufig zu erweiterten Krankenversicherungen und Unfallversicherung geraten. Im Regelfall werfen diese mehr Rendite ab als die Anlage des Beitrages auf einem Sparbuch. Darüber hinaus lassen sich auch Klauseln vereinbaren, die eine Teilausschüttung bei Schadensfreiheit vorsehen.

Das passt jetzt nicht zum Thema, ist aber dennoch interessant denke ich. Ich wollte eigentlich nur deutlich machen, dass Versicherungen auch immer etwas mit finanziellen Interessen zu tun haben.

Möchtest du noch ein bisschen mehr Werbung für die Branche machen?
"...mehr Rendite, als Sparbuch..."... dafür kommen die Leute auch auf viele Jahre hinaus nicht an ihr Geld... in den ersten Jahren gehen enorme "Verwaltungsgebühren" und Provisionsanteile ab etcetcetc.

SINNVOLL versichert heißt: Versicherungsrisiko abdecken, KEINE KombiVerträge mit "zusätzlichem Kapitalanteil", der stets über eine zweite Versicherung (Kapitalleben o.ä.) läuft. Geldanlage sinnvoll durch Tagesgeld und Anlagen vornehmen... und den Provisionsjägern nicht die Taschen voll machen.

Achso... ich hab Versicherungsfachmann gelernt und bin aus der Branche KOMPLETT ausgestiegen... ich kenne deine Berechnungsbeispiele... die Fallstricke kenne ICH auch!

Zwei Literaturhinweise für das Beispiel der "Unfallversicherung mit Beitragsückgewähr:
"Anstelle einer solchen Versicherung können Interessenten theoretisch eine normale Private Unfallversicherung abschließen und einen gewissen Betrag privat ansparen und anlegen. Im Laufe der Zeit sparen sich Versicherte dann selbst die Beitragsrückgewähr an. Und dies ist mit einem Fondssparplan deutlich besser zu erreichen, als mit einer kapitalbildenden Lebensversicherung bei der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr."

http://www.versicherungsmagazin.net...sicherung-mit-beitragsrückgewähr-zu-empfehlen

"Manche Versicherer locken ihre Kunden mit dem Angebot „Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung“ oder „mit Prämienrückgewähr“ (UBR oder UPR). Wenn kein Unfall passiert, erhält der Kunde angeblich seine Beiträge verzinst zurück.

Diese Angebote sind Mogelpackungen. In Wirklichkeit bekommt der Kunde natürlich keinen kostenlosen Unfallversicherungsschutz, sondern er schließt quasi zwei Verträge ab: einen, um das Risiko einer unfallbedingten Invalidität abzusichern, und einen über eine Kapitallebensversicherung. Das hat für den Kunden nur Nachteile: Entweder hat er bei gleichem Beitrag einen deutlich schlechteren Risikoschutz, oder er muss für den gleichen Risikoschutz einen etwa zwei- bis dreimal so hohen Beitrag bezahlen. Denn ein Großteil des eingezahlten Geldes fließt in den „Sparanteil“.

In den ersten zehn bis zwölf Vertragsjahren würde er mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger zurückbekommen, als er eingezahlt hat."

http://www.test.de/Unfallversicherung-Au-weia-1260901-2260901/
 
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web189

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  • #189
Möchtest du noch ein bisschen mehr Werbung für die Branche machen?
"...mehr Rendite, als Sparbuch..."... dafür kommen die Leute auch auf viele Jahre hinaus nicht an ihr Geld... in den ersten Jahren gehen enorme "Verwaltungsgebühren" und Provisionsanteile ab etcetcetc.

SINNVOLL versichert heißt: Versicherungsrisiko abdecken, KEINE KombiVerträge mit "zusätzlichem Kapitalanteil", der stets über eine zweite Versicherung (Kapitalleben o.ä.) läuft. Geldanlage sinnvoll durch Tagesgeld und Anlagen vornehmen... und den Provisionsjägern nicht die Taschen voll machen.

Achso... ich hab Versicherungsfachmann gelernt und bin aus der Branche KOMPLETT ausgestiegen... ich kenne deine Berechnungsbeispiele... die Fallstricke kenne ICH auch!

Zwei LIteraturhinweise für das beispiel der "Unfallversicherung mit Beitragsückgewähr:
"Anstelle einer solchen Versicherung können Interessenten theoretisch eine normale Private Unfallversicherung abschließen und einen gewissen Betrag privat ansparen und anlegen. Im Laufe der Zeit sparen sich Versicherte dann selbst die Beitragsrückgewähr an. Und dies ist mit einem Fondssparplan deutlich besser zu erreichen, als mit einer kapitalbildenden Lebensversicherung bei der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr."

http://www.versicherungsmagazin.net...sicherung-mit-beitragsrückgewähr-zu-empfehlen

"Manche Versicherer locken ihre Kunden mit dem Angebot „Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung“ oder „mit Prämienrückgewähr“ (UBR oder UPR). Wenn kein Unfall passiert, erhält der Kunde angeblich seine Beiträge verzinst zurück.

Diese Angebote sind Mogelpackungen. In Wirklichkeit bekommt der Kunde natürlich keinen kostenlosen Unfallversicherungsschutz, sondern er schließt quasi zwei Verträge ab: einen, um das Risiko einer unfallbedingten Invalidität abzusichern, und einen über eine Kapitallebensversicherung. Das hat für den Kunden nur Nachteile: Entweder hat er bei gleichem Beitrag einen deutlich schlechteren Risikoschutz, oder er muss für den gleichen Risikoschutz einen etwa zwei- bis dreimal so hohen Beitrag bezahlen. Denn ein Großteil des eingezahlten Geldes fließt in den „Sparanteil“.

In den ersten zehn bis zwölf Vertragsjahren würde er mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger zurückbekommen, als er eingezahlt hat."

http://www.test.de/Unfallversicherung-Au-weia-1260901-2260901/


Verzeihung, aber Werbung möchte ich hier gar keine machen! Ich habe nur auf einen Post reagiert, der sich zu vor auf mich bezogen hat.
Natürlich ist nicht alles sinnvoll und Chancen + Risiken müssen genau abgewogen werden, aber dennoch existiert diese Möglichkeit der Anlage.

Darum geht es mir aber gar nicht, sondern darum, dass jede Versicherung etwas mit persönlichen finanziellen Interessen zu tun hat. Vor jedem Abschluss wird Sinnhaftigkeit, Risikowahrscheinlichkeit und eventuelle Kosten abgewogen.
Das alles stellte im übrigen nur eine Reaktion auf deinen Post dar, der mich unterschwellig zum Spekulanten erklärte, weil ich beim Abschluss einer Versicherung wirtschaftlich denke.


Irgendwie entwickelt sich die Diskussion gerade in eine Richtung, die weder im Sinn des Threads ist, noch einen Mehrwert bietet. Können wir also bitte wieder zur Sinnhaftigkeit von Krankenversicherungen für Katzen zurückkehren?
 
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Peikko

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  • #190
Der Sinn liegt darin, daß man nicht auf Angespartes angewiesen ist, wenn Katze mal krank ist. Zumindest für mich. Ich persönlich kann mir auch die Tierarztkosten ohne Probleme leisten, trotzdem nutze ich mein angespartes im Zweifelsfall lieber für was anderes. Zum Beispiel für den nächsten Tauchurlaub. Wenn danach mein Konto leer ist, brauch ich mir trotzdem keine Sorgen um die medizinische Versorgung meiner Katzen zu machen.
Andere haben da sicher weniger hedonistische Gründe. Z.B., daß es bei z.B. 40 Euro/Monat eine ganze Weile dauert, bis genug zusammengekommen ist, um z.B. die OP für eine Knochenfraktur zu behandeln. In der Zeit darf das Tier dann bitteschön nicht krank werden. Ich hab vor gar nicht langer Zeit 200 Euro beim Tierarzt gelassen, weil mein Kater unerklärliches Fieber hatte. Das geht verdammt schnell. Mir hats finanziell nicht weh getan. Jemand anders könnte die 200 Euro sicher für was anderes gut gebrauchen.
 
Lucy12

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  • #191
Wir haben 2 junge Katzen, die sich ausschliesslich in der Wohnung aufhalten.
Im vorigen Jahr genau zur Urlaubszeit der Supergau. Luna büxte durch ein Dachfenster aus und stürzte vom Dach. Bruch in der Vorderpfote, OP und innerhalb eines Monates waren wir mit OP Kosten und den dazugehörigen Nachbehandlungen bei ca 1700 Euro.
Wir haben alles vom Ersparten gezahlt und dies für unsere Miez auch gern aber es tat schon weh.
Nun wollen wir sie Vollschutz versichern aber die Versicherung will erst prüfen ob sie das Beinchen mitversichern wegen evtl. Spätschäden. Sie hat ne Titanplatte drin.
Die Zwei sind nicht unsere ersten Katzen. Bisher hatten wir aber immer Glück. Unsere vorherige Miez ist alt geworden und hat den Tierarzt nur jährlich zum Checkup gesehen.
Mir tut es sehr leid, das ich mich erst danach richtig mit dem Thema beschäftige, so frei nach: aus Schaden wird man klug (blöder Spruch....)

Jeder muss für sich und seine Katzen selbst entscheiden, Versicherung oder Sparbuch, hauptsache die Katzen bekommen im Fall des Falles die medizinische Hilfe, die sie brauchen.
Wir haben nicht wenige Meinungen in unserem Bekanntenkreis zu hören bekommen, das es "billiger" gewesen wäre, sie einschläfern zu lassen.:reallysad:
Leider sind das auch die selben Menschen, die meinen eine Krankenversicherung für ein Tier ist rausgeschmissenes Geld.
 
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Balou62

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  • #192
Jeder muss für sich und seine Katzen selbst entscheiden, Versicherung oder Sparbuch, hauptsache die Katzen bekommen im Fall des Falles die medizinische Hilfe, die sie brauchen.
Wir haben nicht wenige Meinungen in unserem Bekanntenkreis zu hören bekommen, das es "billiger" gewesen wäre, sie einschläfern zu lassen.:reallysad:
Leider sind das auch die selben Menschen, die meinen eine Krankenversicherung für ein Tier ist rausgeschmissenes Geld.

Ich glaube, besser hätte man die "Meinung" vieler Menschen gar nicht auf den Punkt bringen können!

Genau das ist, was ich tatsächlich für viele Tiere fürchte, was -nach Erfahrung vieler Tierärzte- leider viel zu oft Realität ist!
 
Pulpe

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  • #193
Also, ich überlege momentan auch, habe 3 Katzen.
Das Ding ist nur, dass viele Versicherungen so undurchsichtig sind und im Endeffekt dann dieses und jenes doch nicht bezahlt wird und dann steht man da.
Ich denke, das hindert viele, also die nicht vorhandene Transparenz, was genau bezahlt wird, bis wann, was man zuzahlen muss usw.

So sehe ich das auch. Des weiteren bietet unser Tierarzt auch Ratenzahlung an, was natürlich gut ist, wenn mal eine größere Summe von Nöten ist.

Wir haben auch zwei Katzen und keine sieben, weil wir eben mit Kosten die ja mal entstehen könnten...rechnen. Man muss einfach seine Grenzen kennen (Bei aller Tierliebe;))
 
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  • #194
Wir Menschen machen uns schließlich auch keinen Kopf darüber, dass wir monatlich die KV bezahlen und nie zum Arzt gehen, oder?

DAS ist es doch!
Es geht hier nicht um einen möglicherweise entstehenden Vermögensschaden, es geht nicht um ein Glaskeramikfeld, nicht um ne nasse Wand, nicht um nen Einbruch, bei dem SACHEN gestohlen werden!
Es geht hier um LEIB UND LEBEN von Wesen, die sich einem anvertraut haben, deren Liebe, Gesellschaft, Nähe und Vertrauen man so gern genießt.
Für die Gesundheit dieser Wesen IMMER umfassend sorgen zu können und NIEMALS auch nur einen halben Gedanken an die "Bezahlbarkeit" der "Güter" Leben und Gesundheit denken zu müssen, das ist das PRO, das für eine Versicherung spricht.

Ja, es ist teuer!
Aber genau so: JA, es ist Sicherheit!
Sicherheit, die auch dann bleibt, wenn Änderungen in den persönlichen oder familiären Verhältnissen SONST für diese anvertrauten Wesen zur Unsicherheit führen würden!
 
Nervkeks

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  • #195
Meine ganz einfache Meinung:

Wer sich eventuelle Tierarztkosten nicht leisten kann (sei es bar, per Ratenzahlung oder per Versicherung) ist nicht geeignet Tiere zu halten.

Ob man dann ne Versicherung abschließt oder sagt ich hab genug Geld aufn Konto bleibt denke ich dann jedem selbst überlassen.
 
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  • #197
Meine ganz einfache Meinung:

Wer sich eventuelle Tierarztkosten nicht leisten kann (sei es bar, per Ratenzahlung oder per Versicherung) ist nicht geeignet Tiere zu halten.

Ob man dann ne Versicherung abschließt oder sagt ich hab genug Geld aufn Konto bleibt denke ich dann jedem selbst überlassen.

1. Du hast REcht!

2. Eine Katze kann durchaus 20 werden... in der zeit ist so manche(r) 2 mal geschieden und zum dritten Mal verheiratet... also sollte man -denke ich- auch mitberücksichtigen, dass sich lebensumstände ändern können.
Da seh ich nämlich die Gefahr beim Verfahren des "Geld-Weglegens".

Letztlich bleibts aber dabei: Es ist ne persönliche Entscheidung!
 
Cassa

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  • #198
Ich habe mich anfangs über Tierkrankenversicherungen informiert und irgendwie hat es mein Vertrauen nicht wirklich geweckt. Hatte mich allerdings nach dem Vollschutz erkundigt, ca. 40,- Eur für 2 Kater, macht 480 Eur im Jahr? Mal angenommen die Kater werden 20 Jahre alt, dann sind das knapp 10.000 EUR!:muhaha:

Insgesamt habe ich aber in 4 Jahren Katzenhaltung weniger TA-Kosten, als die Versicherung gekostet hätte (1920,-) und es war sogar eine 1000 EUR OP darunter :rolleyes: Die konnte ich aber in Raten bezahlen, das ging also (zähneknirschend)

Da bin ich mir auch nicht sicher, ob ich die 1000,- komplett von der Versicherung bekommen hätte. :confused:
 
Nervkeks

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  • #199
mal ne blöde Frage... überall steht bei Tierversicherungen, dass der Vertrag 10 Jahre läuft. Was ist nach den 10 Jahren?!? Dann ist die Katze doch zu alt für nen Neuvertrag? Oder kann man den dann einfach verlängern? Ich mein viele Kosten entstehen ja grade erst im Alter...
 
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Peikko

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  • #200
Der Vetrag verlängert sich dann jeweils um 1 Jahr, so viel ich weiß.
 

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