Tierheim Sinn oder Unsinn ?

Jorun

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  • #81
Nicht ganz richtig Myma, ohne Geld kannst Du den Tieren nicht mal nen Napf Trockenfutter bieten.
Ergo brauchst Du Geld um die Tiere zu versorgen. Wenn Du beim Aiderbichl anrufst und Fördermitglied wirst, passiert aber durchaus was. Die sind auch auf jede helfende Hand angewiesen und wenn diese Hilfe nur aus dem Förderbeitrag besteht. Damit aber kann man schon wieder 1 kleines Tier mehr versorgen.

Biveli, das mit den Ehrenamtlichen lasse ich nicht gelten, das ist in anderen Ländern haargenauso. Trotzdem schafft man es Vielerorts sowas auf die Füsse zu stellen und schreit nicht bei jedem quersteckenden F... nach dem Staat.
Also frage ich ganz provokativ, was macht man dort richtig und hier falsch?

Viele unserer Orgas sind bereits e.V. da noch nen Förderkreis aufzusetzen ist nicht schwer oder unmöglich.
Bei jeder Adoption den Adoptanten einzuladen Mitglied im Förderkreis zu werden auch nicht. Mann muss vorher halt das Angebot erarbeiten was ein Fördermitglied dann bekommt und dieses möglichst attraktiv gestalten.

Und ja der Anfang ist schwer und steinig, aber wenn man NICHTS TUT ändert sich auch nichts. Jammern kann jeder, nur wenns an konkrete Taten geht, sind auf einmal alle verschwunden. :rolleyes:
 
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biveli john

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  • #82
Ja aber kritisieren kann auch jeder und damit ist den Tieren auch nicht geholfen. Ich möchte auch einmal die Arbeit unserer Tierschützer gewürdigt wissen, egal wo sie sich einsetzen. Ohne die wäre es um unsere Tiere schlecht bestellt. Während andere ihren Vergnügungen nachgehen opfern sie für das Wohl der Tiere ihre Freizeit.
Da dürfen die auch einmal jammern. Konstruktive Kritik ist gut, aber kann ich alles so umsetzen? Besser wäre: schauen was vor Ort alles machbar ist und was kann ich selbst zur Verbesserung beitragen? Alles andere läuft ins Leere und ist nur gutgemeint, aber scheitert dann an der Umsetzung.
 
Jorun

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  • #83
Biveli ich bin sehr lange richtig aktiv im TS gewesen.
Ich kenne die Zustände also einigermaßen und weiss also was ich kritisiere.
Es scheitert oft genug weder am Geld noch an der Menge oder der Qualität des Personals sondern am schieren Willen der Leitung.
 
biveli john

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  • #84
Das glaube ich dir, da es überall schwarze Schafe gibt und manche sind beratungsresistent oder wissen alles besser. Liegt auch in der Natur des Menschen. Auch wenn wir hier meistens was Gutes von uns geben, hat es auch manchmal mit Wichtigtuerei und Besserwisserei zu tun. Merkt man selber oft gar nicht. Hier wird oft nicht bedacht, dass sich manche Leute diese wirklich fundierten und gutgemeinten Ratschläge oft nicht leisten können. Mach da ein Blutbild, dort ein noch größeres, diese Therapie oder eine andere, Röntgen
CT und MR, fahr dorthin, fahr dahin, geh in die Klinik und oft mit Katzen die schon stressbedingt nicht mehr gesund werden können und das kaum mehr aushalten.
Es gibt sicher genug Leute hier im Forum die das Beste für ihre Katze wollen und dann noch Schuldgefühle entwickeln und sich als Versager fühlen weil sie das alles finanziell nicht mehr stemmen. Die Aussage, ich würde alles für meine Katze tun kann wohl nur derjenige tätigen, der nicht jeden Cent umdrehen muß. Bitte nicht falsch verstehen und alle meinen es gut und wollen helfen, aber hier ist auch nicht alles machbar und ich glaube nicht dass diese Tierbesitzer ihre Tiere weniger lieben und ich glaube keiner gibt gerne zu dass er sich das alles nicht leisten kann.
 
nicker

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  • #85
Die Überlegung mit einem eigenen Förderverein e.V.; dieser ebenfalls gemeinnützig wie der eigentliche TSV.... warum denn eigentlich nicht?

Hier könnte man gut diejenigen versammeln, die normalerweise ohne Mitgliedschaft oder eben als einfache Mitglieder einen Teil der administrativen Arbeit hinter den Kulissen erledigen (oder für diese Arbeit schlicht fehlen).

Wer von uns Kinder hat, kennt sicherlich noch die diversen Fördervereine für die Grundschule, die weiterführende Schule, die kommunale Musikschule und was noch alles. Diese Fördervereine werden ja genau für den Zweck gegründet, den das Zielobjekt (= die Schule) nicht wirklich selbst erfüllen kann: um Spenden betteln, Lobbyarbeit machen, Sponsoren suchen, Sommerfeste organisieren, den lokalen Platzhirschen um den Bart gehen usw.

Klar, eine kleine TS-Orga wird erstmal schon genug damit zu tun haben, all die bürokratischen Vorgaben abzuhaken, die die normale Vereinsgründung beinhaltet, und sich dann sagen: allein fürs Spendensammeln noch einen gesonderten Verein gründen??? Spinnt ihr?

Aber das kann durchaus zielführend sein, denn organisatorisch sind dann beim Verein allein die Leute angesiedelt, die mit der Versorgung und Vermittlung der Tiere zu tun haben, und das Finanzielle, gemeinsam mit dem aufwändigen Betteln, der Verwaltung und allem, kann auf den Förderverein ausgelagert werden. Einschließlich der Bearbeitung der Homepage(s), z. B.:
Profile der zu vermittelnden Tiere,
finanzielle Statistiken (Jahresübersichten über die Einnahmen und Ausgaben etc.),
spezielle Projekte, z. B. Kastra-Aktionen usw.,
Sommerfest, Adventsfest, Tag der offenen Tür usw.,
Glücksfellchen-Geschichten,

Lokale Aktionen zur Vernetzung des TSV mit den umliegenden Ortschaften, z. B. Schülerpraktika, "Meeris go Kindergarten", verlässliche (alte?) Hunde machen einen Besuch in der Demenztagesstätte im Nachbardorf u. v. a.

So eine Aufteilung der Aufgaben auf zwei Vereine erfordert natürlich gerade in der Gründungsphase etwas mehr Aufwand als die Beschränkung auf einen einheitlichen Verein für alles. Aber man kann, denke ich, wenn man einen guten Steuerberater hat und einen Anwalt, der die betreffenden Satzungen usw. entsprechend sorgfältig formuliert, auf diese Weise eine Menge Organisation sparen im Ergebnis und auch durchaus etliche Interessierte und Freiwillige rekrutieren. Denn "Förderverein" ist eine Sache, wo man sich, denke ich, auch gern für ein einmaliges Projekt als Freiwilliger einbringen mag (Kuchenverkauf auf dem Sommerfest des TH), während der, der dauerhaft die Fotos für die Tiervermittlung machen möchte, nicht Sorge haben muss, als echtes TSV-Mitglied auch noch zum Putzen der Katzenklos eingeteilt zu werden. "Förderverein" ist insofern eine klare Abgrenzung zum Kernaufgabenbereich des TSV, und wer mit Herzblut mit dem Listenhund zur Hundeschule geht, muss sich keine Gedanken machen, dass man ihn wohlmöglich beim nächsten Termin fragt, ob er denn nicht mal eben, weil soviel liegen geblieben ist, die vermittelten Hunde auf der HP aktualisieren könnte.

Zudem wären insofern auch teilweise die Einnahmentöpfe der Vereine getrennt, und der Förderverein könnte mit lenken, wohin welche Gelder fließen.... beim einheitlichen Verein bleibt da ja leider immer wieder einiges intransparent und ist auch die Versuchung nicht gering, dass sich eben die Hauptamtlichen Ausgaben genehmigen, die auch einen privaten Aspekt haben könnten.
Und der Förderverein als solcher müsste keinen Wasserkopf haben, sondern alles, was die eigentlichen Tierschützer an Verwaltungskram von der Erledigung ihrer Kernaufgaben und der Pflege der Tiere abhält, könnte auf die Ehrenamtler im Förderverein abgelastet werden.

Wenn man das denn möchte. ;)
 
Jorun

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  • #86
So ist es Nicker.
Ich persönlich finde, so ein Modell kann dem TS nur helfen und könnte ein echter gangbarer Weg sein, den TS auf bessere Füsse zu stellen.

Es könnten sich so möglicherweise auch mehrere kleinere Orgas zusammenschliessen und einen Dachverband-Förderverein bilden zum Wohle Aller.
 
DeborahK

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  • #87
Das glaube ich dir, da es überall schwarze Schafe gibt und manche sind beratungsresistent oder wissen alles besser. Liegt auch in der Natur des Menschen. Auch wenn wir hier meistens was Gutes von uns geben, hat es auch manchmal mit Wichtigtuerei und Besserwisserei zu tun. Merkt man selber oft gar nicht
 
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  • #88
Neol

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  • #89
Ja aber kritisieren kann auch jeder und damit ist den Tieren auch nicht geholfen. Ich möchte auch einmal die Arbeit unserer Tierschützer gewürdigt wissen, egal wo sie sich einsetzen. Ohne die wäre es um unsere Tiere schlecht bestellt. Während andere ihren Vergnügungen nachgehen opfern sie für das Wohl der Tiere ihre Freizeit.
Da dürfen die auch einmal jammern. Konstruktive Kritik ist gut, aber kann ich alles so umsetzen? Besser wäre: schauen was vor Ort alles machbar ist und was kann ich selbst zur Verbesserung beitragen? Alles andere läuft ins Leere und ist nur gutgemeint, aber scheitert dann an der Umsetzung.

:pink-heart: Du bist einfach ne total coole Sau! Ne richtig kluge noch dazu! *knuddel* Darf ich das bitte in Großbuchstaben unterschreiben. :pink-heart:
 
Feli02

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  • #90
Ja aber kritisieren kann auch jeder und damit ist den Tieren auch nicht geholfen. Ich möchte auch einmal die Arbeit unserer Tierschützer gewürdigt wissen, egal wo sie sich einsetzen. Ohne die wäre es um unsere Tiere schlecht bestellt. Während andere ihren Vergnügungen nachgehen opfern sie für das Wohl der Tiere ihre Freizeit.
Da dürfen die auch einmal jammern. Konstruktive Kritik ist gut, aber kann ich alles so umsetzen? Besser wäre: schauen was vor Ort alles machbar ist und was kann ich selbst zur Verbesserung beitragen? Alles andere läuft ins Leere und ist nur gutgemeint, aber scheitert dann an der Umsetzung.
Da kann ich ja nur ein

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biveli john

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  • #91
Bitte nicht soviel Lob, ich bin das nicht gewohnt und wenn dann nur in der kleinstmöglichen Dosis sonst krieg ich einen Schock:D
 
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  • #92
Teils Dir ein :D
 
Rickie

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  • #93
Richtig netter Kommentar, biveli john.
Gefällt mir auch.:)
(Brauchst das ja erst morgen lesen;))
 
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