Schlechte Erfahrung mit Tierzahnarzt

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
gummibärchen

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Ich bin völlig fertig und stinksauer!

Meine beiden Katzen mussten die Zähne gemacht bekommen, (Zahnstein und Verdacht auf FORL) der Kater hat einen erhöhten Kreatininwert und daher drängte die Zeit etwas.

Mein Haustierarzt riet von einer Zahnsnierung ab, er ist sonst sehr kompetent und ich bin schon über 10 Jahre bei ihm, aber diesmal deckte sich seine aussage nicht mit meinem persönlichen Empfinden, daher suchte ich nach einem Zahnspezialisten.

Nach vielen Überlegungen, die wir in unsere Entscheidung mit einfließen ließen, entschieden mein Mann und ich uns für einen Tierzahnarzt in Düsseldorf.

Alles klang super, der vorherige E-Mail Kontakt und die Telefonate waren super, die Homepage sah toll aus und das Leistungsangebot war auch überzeugend.
Also machten wir einen Termin für vergangenen Mittwoch (vorgestern), brachten die Katzen hin, besprachen alle Einzelheiten und sollten nach 2 Stunden wieder kommen.

Der Tierarzt versicherte mir, dass er insbesondere den nierenkranken Kater vor,während und nach der OP infundiert, SUC und Renes Viscum gibt und sehr genau darauf achtet, dass nichts passiert.
Auch sagte er, dass nur zur einleitung der Narkose und zum Intubieren eine kurzwirksame Injektionsnarkose gegeben wird und ansonsten mit Inhalationsnarkose gearbeitet wird.
Auf meine Bitte, die Katzen nur wach wieder mit nach Hause nehmen zu wollen, wurde auch eingegangen.

Nach 2 Stunden fuhren wir also wieder hin. -Mit dem Ergebnis, dass das Mädchen schon wach war, der Kater aber noch operiert wurde.
Wir haben also noch recht lange dort gewartet. Alles auch so weit kein Thema, denn wir hatten Zeit eingeplant.

Nach der OP dann die Nachbesprechung -FORL bestätigte sich nicht, ein Zahn musste bei dem Kater trotzdem raus, Zahnstein wurde bei beiden entfernt und der Kater wollte nach dem Injizieren des Narkosemittels nicht einschläfen, daher musste nochmal etwas anderes nachgegeben werden und so könnte er nicht im wachen Zustand mit nach Hause gegeben werden, da dieser Zustand noch bis abends anhalten könnte.

Wir haben noch etwas abgewartet, der Kater lag immer noch, reagierte aber irgendwann zumindest etwas, wenn man ihn am Öhrchen berührte.

Ich fragte noch x Mal, ob auch wirklich nichts passieren kann,wenn ich ihn jetzt in dem Zustand mit nach Hause nehmen, aber er sagte nein und so fuhren wir dann los.

Das war um 15 Uhr. Zu Hause habe ich ihn noch im Kennel gelassen, er wurde langsam wach, war noch sehr torkelig und konnte sich kaum auf den Beinchen halten. Um 18 Uhr wechselte ich die Einlagen in seiner Box, da sie vollgepieselt waren, setzte ihn im Badezimmer so lange auf den Boden (dort kann er nirgends drauf springen udn sich nicht verletzten, denn er war wirklich noch sehr wackelig.
Er kam wieder in seine Box und ich rief beim Tierarzt an, um zu erfragen, ob das normal war.

Der TA war nicht mehr da, hatte aber einer Helferin schon gesagt, wenn ich anrufe und mir Sorgen mache, sollte sie mir sagen, dass alles seine Richtigkeit hat und es noch bis in die tiefe Nacht dauern kann, bis sich alles normalisiert.

Weil er mir leid tat und aus der Box wollte, habe ich ihn dann im Schlafzimmer laufen lassen, da dort am wenigsten passieren kann und bin die Nacht wach geblieben. Von normalem laufen keine Spur, er kippte immer wieder weg, fiel um und miaute die ganze Nacht über heftigst. Er war wie auf Drogen.

In der kompletten Nacht hat er keinen Urin mehr abgesetzt.

Morgens bin ich direkt zu unserem Haustierarzt, mein Kater musste stationär aufgenommen werden, musste infundiert werden und der Tierarzt sagte sofort, das da ganz offensichtlich einige gravierende Fehler gemacht wurden und einiges sehr schief gelaufen ist.

Er forderte eine Rücküberweisung an, um zu erfahren, welche Narkosemittel eingesetzt wurden etc.

Was dabei raus kam, ist wirklich unter aller Sau.

Es wurde Propofol eingesetzt, angeblich schlief mein Kater davon nicht ein und somit gab der Tierarzt dann Ketamin. -Eine Kombination, die so in keinem Lehrbuch zu finden ist,da sie keinen Sinn macht, das Leben des Patienten gefährdet und die man bei einem Nierenpatienten auch nicht einsetzen sollte.

Mein Tierarzt checkte die Nierenwerte nochmal vor Ort, die waren so weit Gott sei Dank okay. Dennoch sagte mein Tierarzt, wenn wir ganz viel Pech haben, kann unter den Narkosemitteln ein Atemstillstand stattgefunden haben, der verschwiegen wurde und das Gehirn kann schlimmstenfalls einen bleibenden Schaden davon tragen.

Mit diesem Wissen musste ich mich nun die ganze Nacht herum tragen, konnte nicht schlafen und es war die Hölle!

Heute Morgen geht es meinem Kater Gott sei Dank besser, das Mädchen ist aber auch nicht ganz fit, da kann ich gleich auch erstmal noch hin fahren.

Es tut mir so leid für meine Katzen, ich mache mir total Vorwürfe. Was habe ich da nur getan und an was für einen inkompetenten TA bin ich da geraten?

Er taucht auch im Verzeichnis deutscher Tierzahnärzte auf, hatte gute Bewertungen und alles, aber die können ja auch selbst geschrieben sein!

Mit anderen Tierärzten hatte ich vor Jahren auch schonmal so ein Pech und daraus schließe ich jetzt, dass ich niemandem mehr das Leben meiner Katzen in die Hände lege, als meinem Haustierarzt und Behandlungen, die er nicht für notwendig erachtet, werden dann jetzt eben nicht mehr gemacht.

Was hab ich davon, wenn die Zähne hinterher in Ordnung sind, aber die Katze tot ist, oder nie wieder richtig laufen kann?!?

Meine Katzen sind für mich Familienmitglieder, fast wie ein Kind und ich habe keine Lust mehr, für Inkompetenz ihr Leben auf's Spiel zu setzen.

Namen habe ich hier offentlich mal absichtlich nicht genannt, denn ich glaube, das darf man nicht...

Ich bin jedenfalls maßlos enttäuscht und wirklich sauer!
 
A

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Ich kann deine Wut gut verstehen. Du hast dich um alles gekümmert und das Bestmögliche im Vorfeld getan. Mach dir keine Vorwürfe, die Hilflosigkeit und Ohnmacht, mit der du dem Geschehen ausgeliefert bist, ist schon schlimm genug. Dass von dort aus keine Rücksprache mit dir genommen wurde, finde ich unmöglich.

Ich hoffe sehr, dass der Kater das Ganze unbeschadet überstanden hat und wenigstens die Diagnose stimmt, dass kein FORL vorliegt.
 
Danke für deine verständnisvollen Worte.

Ich werde meinen Haustierarzt gleich bitten, die Röntgenbilder anzufordern und sie sich anzusehen, er ist zwar kein Zahnspezialist, aber vielleicht kann er ja etwas dazu sagen.

Wenn nicht -weiß jemand, ob es einen Tierzahnarzt gibt, der gegen Bezahlung auch "fremde" Röntgenbilder auswertet?

Ich habe meinen Tierarzt schon gefragt, ob man gegen sowas nicht rechtlich vorgehen kann, aber er sagte, da hat man fast keine Chance, zumal ich auch eine Narkose-Einverständnis-Erklärung unterschrieben habe.

Klar hab ich das, aber nur unter den Voraussetzungen, wie wir sie vorher besprochen hatten...

Ich informiere mich ja schon so gut es geht, aber es kann doch nicht sein, dass ich als Tierhalterin in der Pflicht bin, jetzt auch noch Veterinärmedizin zu studieren, damit ich dem Tierarzt sagen kann, die und die Narkose dürfen sie geben, die und die nicht?! Kann doch alles nicht sein...
 
Ich werde meinen Haustierarzt gleich bitten, die Röntgenbilder anzufordern und sie sich anzusehen, er ist zwar kein Zahnspezialist, aber vielleicht kann er ja etwas dazu sagen.
Besorg dir alle Befunde inkl. Röntgenbilder und behalte sie.

Ist er nun wieder zuhause und wie geht es ihm?

Das ist wirklich schlimm, kann aber leider immer passieren.
Da kann man nun nur hoffen, daß zumindest die Versorgung der Zahnprobleme fachmännisch gemacht wurde.

Ich würde das ganze jedenfalls dokumentieren, auch mit Befunden des Haustierarztes, was nachher noch alles gemacht wurde und eigenen Beobachtungen.
Ob du dann eine Beschwerde bei der Kammer machst oder nicht, kannst du ja immer noch überlegen.
 
Ist er verpflichtet, mir die Röntgenbilder raus zu geben bzw. auf CD zu brennen? (Er hat digitales Röntgen)

Er kann wenn wir Glück haben heute Nachmittag nach Hause. Habe ihn heute noch nicht selber gesehen, aber die Tierärztin sagte, er geht ihm etwas besser. Er frisst dort halt nicht, weil er einen Halskragen tragen muss. (er reißt sich sonst den Zugang von der Infusion raus)

Ich hoffe, es geht ihm wieder gut, wenn wir ihn abholen.

Habe gleich um 12 Uhr noch einen Termin mit meiner Katze, sie hat Probleme beim Urin absetzen nach der Narkose, dann kann ich meinen Kater besuchen. Nach Hause darf er wenn erst nach 17 Uhr.
 
Ja.
Er kann dir max. Aufwands- u. Materialkosten verrechnen.
Befunde gehören dir.
 
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Gut, dann werde ich das alles Anfordern.

Habe meinen Kater vorhin besucht, er läuft besser und sicherer, aber es war für mich auch schwer einzuschätzen, denn er ist in der Tierarztpraxis ja "fremd" und läuft daher nur geduckt.

Mein Mädchen habe ich auch untersuchen lassen, es geht ihr besser, Pupillenreflexe kommen wieder, Urin wurde untersucht, keine Entzündung etc.
Die Tierärztin sagte, es kann der Stress sein.

In 2 Wochen soll bei beiden Blut abgenommen werden, um erstmal zu sehen, ob die Organe keinen bleibenden Schaden genommen haben.

Danach sehen wir weiter.

Hoffentlich kommt alles wieder ganz in Ordnung, bitte drückt uns die Daumen.
 
Oh man das klingt ja fürchterlich :(
Das tut mir so leid für euch
Da macht man alles was nötig ist und fühlt sich gut aufgehoben und dann sowas.
Ich drücke euch die Daumen das es beiden Katzen schnell wieder gut geht und nichts bleibt!
 
Ach du guter Gott - der Graus eines jeden Tierbesitzers.

Du Arme, na hoffentlich werden beide wieder fit und normal ganz ohne Schäden!

Ich würde auch mal alles vom Hausarzt dokumntieren bzw attestieren lassen - anzeigen kann man ja immer noch. Auch mündliche Absprachen sind Verträge so weit ich weiss....

Hatte am Dienstag selber erst beim Kater ne Zahnsteinentfernung und war ziemlich beieinander weil er da recht tüddelig danach war und ich sowas noch nie mitgemacht hab....

Selbst jetzt ist er noch schlapp - wobei DAS eher das Wetter sein muss - glaub ich...

Ich drück allen die Daumen das wieder alles wird wie vorher und auch nix zurück bleibt...
 
  • #10
Ich will ja jetzt nicht den Eindruck erwecken, als wollte ich grundsätzlich alle Tierärzte verteidigen.

Aber:
Dein Kater hat vom Propofol nicht geschlafen. Was hätte der Tierarzt machen sollen? Ihn unverrichteter Dinge wieder heim schicken?

Ketamin wird über die Leber metabolisiert.
Bei Vetpharm findet sich folgender Hinweis:
Die Anwendung von Ketamin wird bei renaler Insuffizienz nicht empfohlen; dennoch konnte bei niereninsuffizienten Patienten keine verlängerte Ketaminwirkung festgestellt werden (Plumb 1999).

Bei Isofluran steht folgendes:
Nieren
Der renale Blutfluss und das Urinvolumen werden reduziert. Die renalen Blutwerte sind jedoch nicht oder nur geringfügig verändert (Steffey 1979).

Medetomidin:
Leber- , Nierenerkrankungen
Medetomidin ist kontraindiziert bei Leber- und Nierenproblemen (Paddleford 1999a; Erhardt 2004d; Erhardt 2004a).

Diazepam:
Nierenerkrankungen
Diazepam sollte nur mit Vorsicht bei Tieren mit Nierenerkrankungen verwendet werden (Seksel 2002).

Medetomidin und Diazepam kann man zum Intubieren auch nur in Kombi mit z.B. Ketamin verwenden. Alternativen sind mir ehrlich gesagt nicht bekannt, vielleicht kann Ouzo da noch was zu sagen. Sehr ruhige Tiere kann man mit Isofluran über eine Maske schlafen legen, da wirds aber mim Intubieren auch schon eng. Daß das bei einer Katze überhaupt klappt, kann ich mir nicht vorstellen. Ich habs selbst erst einmal bei einem Hund erlebt. Das Zeug beißt in der Nase!

Da ist sicherlich was schief gelaufen. Allein schon was die Kommunikation angeht. Vielleicht hätte der Tierarzt mal die Besitzerin anrufen sollen, um mit ihr abzuklären, was man nun macht.
 
  • #11
Dein Kater hat vom Propofol nicht geschlafen. Was hätte der Tierarzt machen sollen? Ihn unverrichteter Dinge wieder heim schicken?

Er hätte mich anrufen können? Er hatte meine Handynummer.

Zudem hätte er nachdosieren können, statt etwas anderes zu geben, wenn es nicht sofort anschlägt (Wovon meine Tierärzte aber im übrigen noch nie etwas gehört haben)

Hast du veterinärmedizin studiert? Infos von Seiten kopieren kann ich auch, grundlegend ist aber, dass nicht immer alles nach Lehrbuch verläuft.

Die Infos, die du angibst, sind z.T. von 1999 und 1979 das ist mindestens über 10 Jahre und länger her, diese Dinge können längst widerlegt sein und sind veraltet.

Fakt ist mein Kater hat heute, 3 Tage (!) nach der OP noch immer einen verzögerten Pupillarrefex, noch immer ein unsauberes Gangbild und ein atypisches Verhalten und das kommt bestimmt nich davon, weil dieser Tierarzt alles ach so richtig gemacht hat.

Ganz ehrlich? Ich muss mich in meiner jetzigen Situation nicht rechtfertigen, meine Nerven liegen blank, ich kann keine Nacht durchschlafen, weil er verstört und maunzend hier sitzt, gepäppelt werden muss und alles nicht so ist, wie vorher.
Ich habe noch nie -wirklich noch nie eine Katze nach Hause bekommen, die nach der OP nicht richtig laufen konnte, nicht selber essen konnte, verzögerte Refelxe hatte, oder sonst was!

Ich habe Angst meine Tiere zu verlieren, die ich liebe, weil ein Tierarzt Schei*e gemacht hat, kannst du im geringsten nachvollziehen, was das für ein Gefühl ist?
Ich habe ihm das Leben meiner Katzen anvertraut, die mir heilig sind und er lügt mich an!

So viel Inkompetenz ist mir noch nie unter die Augen gekommen.

Ich musste im Mai erst einen Kater wegen Krebs einschläfern lassen, wir haben über Wochen gekämpft, jetzt schon wieder das und ich muss mir echt noch Aussagen durchlesen von wegen was hätte der TA denn machen sollen?

Mir fallen zig Dinge ein, die er hätte anders machen können und meinem Haustierarzt auch!

Du warst nicht dabei, du siehst die Tiere nicht vor dir und anhand deines Kommentars denke ich auch nicht, dass du nachvollziehen kannst, wie man sich bei sowas fühlt sowas ist die Hölle für jeden,der seine Tiere wie Familienmitglieder liebt.
 
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  • #12
Er hätte mich anrufen können? Er hatte meine Handynummer.
Was hättest du dann gemacht?

Hast du veterinärmedizin studiert? Infos von Seiten kopieren kann ich auch, grundlegend ist aber, dass nicht immer alles nach Lehrbuch verläuft.
Autsch. :)
Da blaffst du aber jetzt die falsche an.

Ganz ehrlich? Ich muss mich in meiner jetzigen Situation nicht rechtfertigen, meine Nerven liegen blank, ich kann keine Nacht durchschlafen, weil er verstört und maunzend hier sitzt, gepäppelt werden muss und alles nicht so ist, wie vorher.
Das ist ja auch verständlich.
Aber hier will dir keiner was böses und keiner hat es verdient, wenn du ihn anfährst.
Nimm ein paar Tage Forumspause, konzentriert dich auf deinen Kater - du bist zu aufgewühlt um hier ruhig zu schreiben.

Ich habe Angst meine Tiere zu verlieren, die ich liebe, weil ein Tierarzt Schei*e gemacht hat, kannst du im geringsten nachvollziehen, was das für ein Gefühl ist?
Das können wir alle nachvollziehen, weil viele vn uns das auch schon erlebt haben.
Nun beruhig dich bitte.

Dem Kater geht es nun, wenn ich es richtig verstanden habe, etwas besser. Noch nicht gut, noch nicht normal, aber besser.
Und das ist die Hauptsache.
 
  • #13
Das schlimme bei vielen Ärzten ist leider das kaum noch Kommunikation stattfindet,dabei im Zeitalter vom Handy ist man doch fast immer erreichbar.
 
  • #14
Ich habe nichts von dem, was ich geschrieben habe böse gemeint, aber veterinärmedizin studiert hat hier (denke ich) keiner.
Mein Tierarzt hingegen schon und mit ihm habe ich heute Morgen nochmals telefoniert.

Er sagt es war wirklich kurz vor knapp und hätte ich ihn nachbehandeln lassen, hätten wir ihn definitiv verloren. Er hat auch ganz klar gesagt, der Tierarzt hat Fehler gemacht, sonst wäre das alles nicht passiert. Er zieht sich das nicht aus den Fingern und er ist auch keiner, der so schnell was schlechtes über einen Kollegen sagt.

Was hättest du dann gemacht?

Ich habe Vorkenntnisse über Narkosen etc. in der Humanmedizin, hätte er mich angerufen und gesagt, welches Mittel er genommen hat, dass es angeblich nicht wirkt und wie er weiter machen will, hätte ich die Chance gehabt, zu sagen, dass ich das nicht möchte, denn selbst mir ist bekannt, dass man Propofol nicht mit Ketamin kombinieren sollte.

Ich habe noch mehr über diesen "Zahnspezialisten" erfahren, leider erst im Nachhinein. Es sind Dinge, die mir im Vertrauen gesagt wurden und daher werde ich hier nichts mehr dazu schreiben.

Danke an alle, die Verständnis für meine Situation aufbringen konnten, ich werde mich hier in den nächsten Tagen nicht blicken lassen, denn für hätte, täte,wäre und wenn ist es jetzt ohnehin zu spät und ich bin momentan zu verletzlich und kraftlos für derartige Dinge. Ich wollte mir im Grunde nur von der Seele schreiben, was mich belastet und nicht ausdiskutieren, wer was für richtig und was für falsch erachtet.

Man kann jetzt nur noch das beste für die Katzen hoffen und froh sein, dass nichts noch schlimmeres passiert ist.


Macht's gut, bis auf bald!
 
  • #15
Er hätte mich anrufen können? Er hatte meine Handynummer.

Zudem hätte er nachdosieren können, statt etwas anderes zu geben, wenn es nicht sofort anschlägt (Wovon meine Tierärzte aber im übrigen noch nie etwas gehört haben)

Hast du veterinärmedizin studiert? Infos von Seiten kopieren kann ich auch, grundlegend ist aber, dass nicht immer alles nach Lehrbuch verläuft.

Daß er dich hätte anrufen sollen, hab ich schon geschrieben.
Ja, ich habe Veterinärmedizin studiert und meinen Doktor in der Anästhesiologie gemacht.
Wenn man Propofol überdosiert, kann das schief gehen. Siehe Michael Jackson ;).
Die Infos von der Seite sind noch immer aktuell.
 
  • #16
Von überdosieren hat auch niemand gesprochen.

Du hast mein Tier im Gegensatz zu meinem Tierarzt hier vor Ort nicht gesehen, er hat bestätigt, dass dieser Zustand ohne Frage durch die Fehler des Tierzahnarztes herbei geführt wurde.

Dies braucht also nicht mehr in Frage gestellt zu werden und es ist daher auch alles gesagt.
 
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  • #17
Wie geht es dem Katerchen denn inzwischen?
 
  • #18
Zudem hätte er nachdosieren können, statt etwas anderes zu geben, wenn es nicht sofort anschlägt

Damit kann man auch eine Überdosierung erreichen. Bei Katzen sollte man Propofol nicht ohne weiteres nachdosieren, da es akkumuliert.

Was mich viel mehr interessieren würde ist, ob er bei diesem Tierarzt schon eine Infusion bekommen hat.

Und: Wie gehts ihm inzwischen?

Edit: Vielleicht saß auch der Venenkatheter nicht richtig. Das würde zumindest erklären, warum das Propofol nicht gewirkt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #19
So wie es besprochen wurde, sollte er vor, während und nach der Narkose infundiert werden. Der TA hat auch gesagt, dass er sich an diese Absprache gehalten hat.

Was ich nicht verstehe, ist dass er mir gesagt hat, er hat beiden Katzen SUC und Renes Viscum gegeben. Also auch dem Mädchen. Sie hat aber nichts an den Nieren und das wusste er auch. Ich kann doch nicht einfach ein Medikament geben, wenn das Tier gar nicht krank ist. Meines Wissens nach wendet man Homöopathie nicht vorbeugend an.

Mein Süsser frisst selbstständig, Gangbild und Pupillarreflx sind auch heute noch nicht normal, allerdings minimal besser zu gestern. Er ist ziemlich verstört, macht viele Dinge nicht, die er normalerweise macht und sowohl er, als auch das Mädchen schlafen fast den ganzen Tag nur. Das zum Teil auch so fest, dass sie nicht mitbekommen,wenn man sie ruft. Das war gestern auch so.
 
  • #20
SUC und Renes schaden nicht.
Du darfst mich echt nicht falsch verstehen. Ich will überhaupt niemanden verteidigen. Will nur helfen vielleicht zu eruieren, warum das passiert ist. Hast du vielleicht schriftlich, welches Medikament er in welcher Dosierung bekommen hat? Nur Propofol und dann Ketamin ohne irgendwas anderes wäre nämlich in der Tat etwas eigenartig.
 

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