Nassfutter wie oft füttern, zu oft = nicht gut für ehemaligen Diabetiker?

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Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Leander_AT

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Hallo!

Frohe Weihnachten erstmal!

Fritzi hatte 2021 und 2022 jeweils für einige Monate (2 bzw. 3) Diabetes. Er ging jeweils in Remission. Damals hieß es vom Tierarzt, man soll 2x täglich füttern und Insulin spritzen. Aber zwischen den zwei Mahlzeiten nicht mehr füttern, damit der Blutzucker nicht dauernd durch die Nahrung hoch ist.

Seine Werte sind jetzt gut bis auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung und eine Schilddrüsenüberfunktion. Die Überfunktion ist eingestellt...die Entzündung scheint besser zu werden, aber ist wohl chronisch.

Bei der Entzündung soll man mehrmals am Tag kleine Portionen geben...in der Natur frisst eine Katze auch viele kleine...aber ist er da mehr gefährdet, wieder Diabetes zu bekommen, wenn ich ihm nicht 2x täglich Nassfutter gebe, sondern es in z.B. 4 Portionen aufteile?
 
A

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Ich rufe mal @Quartett, die sich sicher bestens auskennt.
 
Ich rufe mal @Quartett, die sich sicher bestens auskennt.

Wie nett, folgst du mir deshalb seit einigen Wochen?
Allerdings habe ich nie behauptet, mich bestens auszukennen, im Gegensatz zu manchen anderen.

@Leander_AT
Nach meinen Informationen ist es state of the art auch bei bestehendem Diabetes, dass für den Häppchenfresser Katze die Nahrung in zwei größeren Mahlzeiten (2x 30 % der Tagesration) in 12-stündigen Intervallen jeweils vor den Insulininjektionen angeboten werden sollte und die restlichen 40 % der Tagesration zwischen diesen Zeitpunkten verteilt in mehreren kleineren Portionen.
Mit Futterautomaten kann man das auch bei Berufstätigkeit ganz gut hinkriegen.
Meist liegt bei Katzen Typ2-Diabetes vor, also ist der größere Risikofaktor in der Regel Übergewicht und Bewegungsmangel.
Zugunsten der Bauchspeicheldrüse könntest du ja dieses Schema ausprobieren und schauen, ob es für euch passt.
Auch in Remission ist es besser und vermeidet Blutzuckerspitzen, wenn 4-5 Mahlzeiten gegeben werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frohe Weihnachten erstmal!

Fritzi hatte 2021 und 2022 jeweils für einige Monate (2 bzw. 3) Diabetes. Er ging jeweils in Remission. Damals hieß es vom Tierarzt, man soll 2x täglich füttern und Insulin spritzen. Aber zwischen den zwei Mahlzeiten nicht mehr füttern, damit der Blutzucker nicht dauernd durch die Nahrung hoch ist.

Seine Werte sind jetzt gut bis auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung und eine Schilddrüsenüberfunktion. Die Überfunktion ist eingestellt...die Entzündung scheint besser zu werden, aber ist wohl chronisch.

Bei der Entzündung soll man mehrmals am Tag kleine Portionen geben...in der Natur frisst eine Katze auch viele kleine...aber ist er da mehr gefährdet, wieder Diabetes zu bekommen, wenn ich ihm nicht 2x täglich Nassfutter gebe, sondern es in z.B. 4 Portionen aufteile?

Frohe Festtage wünsche ich Dir ebenfalls, danke.

Ich wurde hier schon einen zweiten TA fragen, wie er es sieht oder mit entsprechendem Links ausgerüstet zum Thema mit dem jetzigen TA diskutieren und Deine Bedenken äussern. Es gibt Dir dann auch Sicherheit, wenn Du die Fütterung anpassen musst.
 
Nach meinen Informationen ist es state of the art auch bei bestehendem Diabetes, dass für den Häppchenfresser Katze die Nahrung in zwei größeren Mahlzeiten (2x 30 % der Tagesration) in 12-stündigen Intervallen jeweils vor den Insulininjektionen angeboten werden sollte und die restlichen 40 % der Tagesration zwischen diesen Zeitpunkten verteilt in mehreren kleineren Portionen.
Mit Futterautomaten kann man das auch bei Berufstätigkeit ganz gut hinkriegen.
Meist liegt bei Katzen Typ2-Diabetes vor, also ist der größere Risikofaktor in der Regel Übergewicht und Bewegungsmangel.
Zugunsten der Bauchspeicheldrüse könntest du ja dieses Schema ausprobieren und schauen, ob es für euch passt.
Auch in Remission ist es besser und vermeidet Blutzuckerspitzen, wenn 4-5 Mahlzeiten gegeben werden.
Gibt es hierzu entsprechenden Links oder Schemen für Leander oder für nachfolgenden Betroffenen
 
Danke für die Antworten!
 
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Er ist dadurch sicher nicht mehr gefährdet, wieder Diabetes zu bekommen. Die zwei grossen Mahlzeiten bestimmt deshalb, damit du die Blutzuckerspitzen morgens und abends mit dem Insulin abdecken kannst. Da er kein Insulin mehr bekommt, ist das ja so nicht mehr notwendig. Also kannst du die Mahlzeiten ruhig wieder auf mehrere kleine aufteilen.
 

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