Mittelohr-OP

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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susimore

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10. Oktober 2011
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Coco war 8 und hatte schon mal vor 2 Jahren eine schlimme Ohrenentzündung. Wir haben seitdem immer drauf geachtet, dass sie nicht in Nässe und Kälte draußen ist. Jetzt im Juli hat sie wieder sehr gerotzt und mit den Ohren geschüttelt. Es kam auch etwas Blut aus der Nase. Wir sind in eine Tierklinik bei München. Dort wurde MRT gemacht und uns mitgeteilt, dass man der Katze gut helfen könnte, wenn man die Mittelohren öffnet durch eine Bullaosteotomie. Sie wurde operiert. Das Ergebnis war erschreckend. Sie hatte sich auch nach 10 Tagen immer noch nicht erholt. Torkelte, hielt den Kopf schief. Noch nach 6 Wochen ging sie unsicher und die Kopfschiefhaltung blieb. Sie bekam 2 mal täglich Antibiotika, bekam Cortison, quälende Ohrenspülungen. Furchtbar.
Dann trat wieder Nasenbluten auf. Nichts wurde besser. Wir mussten nocheinmal MRT machen lassen und dann wurde die Diagnose "Tumor im Nasenraum" gegeben. Es wurde eine Biopsie gemacht: bösartig. Wir haben noch versucht mit der Uniklinik wegen einer Bestrahlung Kontakt aufzunehmen, aber ihr Zustand verschlechterte sich so rapide, dass wir sie Anfang Oktober einschläferten. Fazit: eine schreckliche Quälerei für Coco und ca. 3000 Euro Kosten für uns.
Ich muss mir das von der Seele schreiben. Danke für diese Möglichkeit.
 
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