Maya geht es schlecht

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
tiha

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  • #21
Warum jetzt eingeschnappt, habe nur gesagt, was ich ausprobiert habe. :confused:

Nur Salz nehme ich nicht, weil sonst überall steht, dass Salz schlecht ist.


Nein, ich bin nicht eingeschnappt, aber mir ist es einfach zu anstrengend mit dir. Du hast von manchen Dingen eine Meinung, ohne überhaupt auch nur ansatzweise Kenntnisse zu haben (Opiate, Salz). Und diese Meinung haust du mit einem so inbrünstigem Selbstverständnis raus ... holla die Waldfee. Ich hab schlicht keine Lust, mit dir in eine Art "Wettkampf" zu gehen. Du meinst, das was du so denkst stimmt, ja gut, dann ist das (für dich) so und gut.

- Zum Opioid/Opiat hab ich bereits oben was geschrieben.
- Salz braucht der Organismus zum leben, jedem Katzenfutter ist Salz beigefügt.
- Wegen der Zähne ... mit 12,5 Jahren wird sie mit an 100 % grenzender Sicherheit dort Baustellen haben. Ob die mit der jetzigen Problematik zu tun haben, weiß ich nicht, könnte aber sein. Dann brauchst du jemanden mit einem guten Narkosemanagement, der kann das auch mit deinem Mäuschen schaffen, nur sollte man da sicher nicht mehr lange warten, weil sie ja immer weniger wird.
- Und noch ein Tipp: lass dir von Befunden und Blutergebnissen immer Kopien geben und schreib dir die Medikamente auf.

Alles Gute deiner Kleinen.
 
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Maya-is

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  • #22
Danke für deine Antwort, aber weißt du was: Lass es einfach gut sein.

Ich möchte nicht, dass mein Thread hier für sowas ausartet.

Aber wer dann hier noch so neunmalkluge Ratschläge gibt, wie "lass dir von Befunden und Blutergebnissen immer Kopien geben und schreib dir die Medikamente auf", na herzlichen Dank auch.
Wie sagt man bei uns so schön: Ich bin doch nicht auf der Brennsuppn daher geschwommen.. :grummel:

Und wenn du deiner Katze hochgradige Betäubungsmittel und auf eigene Faust Salz geben willst, bitte. ICH machs nicht!
 
Sunflowers und Lilli

Sunflowers und Lilli

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  • #23
Danke für deine Antwort, aber weißt du was: Lass es einfach gut sein.

Ich möchte nicht, dass mein Thread hier für sowas ausartet.

Aber wer dann hier noch so neunmalkluge Ratschläge gibt, wie "lass dir von Befunden und Blutergebnissen immer Kopien geben und schreib dir die Medikamente auf", na herzlichen Dank auch.
Wie sagt man bei uns so schön: Ich bin doch nicht auf der Brennsuppn daher geschwommen.. :grummel:

Und wenn du deiner Katze hochgradige Betäubungsmittel und auf eigene Faust Salz geben willst, bitte. ICH machs nicht!

Ich hoffe, dass man herausfinden wird, was der Maya fehlt.

Zum Thema Salz, bitte lies mal:
https://www.tierklinik.de/ratgeber/giftige-lebensmittel-fuer-hund-und-katze/salz

Kopien der Blutwerte und eine Medikamenten Liste in der Tat sehr sinnvoll.
 
nicker

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  • #24
Zum Thema Kopien von den Befunden mitgeben lassen, kann ich persönlich nur sagen, dass ich das bei meinen jetzigen Katzen im Grunde von Anfang an habe machen lassen (bzw. auch immer die Rechnung, damit man sieht, was gemacht wurde), und bei meinem Sternchen Nine war es auch echt gut, dass ich die ganzen Unterlagen hatte, weil wir immer zwischen Haustierarzt und Klinik wechselten und die Klinik zwar dort alle Befunde gespeichert hatte, aber eben die Sachen vom Haus-TA nicht hatte und anderenfalls manche Untersuchung doppelt gemacht hätte, die wir so schon weg hatten. Letztlich ein bisschen auch ein Kostenfaktor *hust*.
Und verschiedenes konnte ich, im Anschluss an die Klinikbehandlung, auch beim Haus-TA machen lassen, gerade wenn es um Kontrolluntersuchungen ging, wo ich bei der Klinik auf einen Termin u. U. hätte warten müssen.

Und letztlich auch in der Humanmedizin..... meine beiden Sandkastenfreundinnen sind beide Ärztinnen, und sie haben mir unabhängig voneinander gesagt, dass ich mir wegen meiner derzeitigen Krankheit am besten gleich einen Patientenordner (nicht nur Patientenmappe ^^) anlegen soll. So ist auch die Rückschau möglich, und wenn ich eine Zweitmeinung haben will, muss ich nicht bittebitte machen, dass die Klinik den Befund an die andere Klinik schickt, sondern ich habe die CD mit den Röntgenbildern (oder was auch immer für Bilder) und den Arztbrief und das Szintigramm und alles und kann es als Kopie in die Klinik für die Zweitmeinung direkt mitnehmen oder vorweg per Mail schicken. ;)



Bei dem Süppchen, das tiha empfiehlt, geht es natürlich nicht darum, dass du dein Katz mit Salz zuschütten sollst, sondern es soll (anders, als man es sonst machen würde) eine kleine Prise Salz mit an die Brühe. Und natürlich bleiben die Möhren nicht stückig, sondern werden püriert. Wie das Fleisch im Zweifel auch. :p

Aber, ich sage auch: mach du man.....


Btw., man kann Opiate auch so dosieren, dass sie keine Haluzinationen oder andere Sinnesreize auslösen, und sie sind bei Tieren im Regelfall auch nicht für den Dauereinsatz gedacht, so dass sie nicht abhängig machen und sich auch noch gut ausschleichen lassen. ;)

Ich nehme seit drei Jahren Hydromorphon und habe die Tagesdosis bisher erst einmal moderat erhöhen müssen. Also? ;)
 
Usambara

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  • #25
Na toll, bei dem Ton der TE bekommt man alles andere als Lust zu helfen...:stumm:
Komm mal runter Maya-is...kleiner Tipp, erst denken, dann schreiben.;)

Deiner Katze wünsche ich alles Gute!
 
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Maya-is

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  • #26
Ich bin total nett, wirklich :pink-heart:

und mit den Kopien der Befunde usw meinte ich: natürlich nehme ich die mir immer mit. Sowas sollte selbstverständlich sein, und habe diesen "Tipp" nur als Angriff gegen mich gesehn, weil sie mich ja wie den letzten Menschen hier hinstellt..
 
kisu

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  • #27
und mit den Kopien der Befunde usw meinte ich: natürlich nehme ich die mir immer mit. Sowas sollte selbstverständlich sein, und habe diesen "Tipp" nur als Angriff gegen mich gesehn, weil sie mich ja wie den letzten Menschen hier hinstellt..

So selbstverständlich ist das leider absolut nicht, daher hier großes Lob an dich. Bei vielen TÄ muss man regelrecht darum betteln, weil es scheinbar absolut unüblich ist, dass Tierhalter alle Befunde haben wollen. Daher kann man das auch nicht voraussetzen und gibt halt im Zweifel lieber den Tipp.

Das war sicher nur gut gemeint und kein Angriff gegen dich! Umso besser, wenn du es eh schon so handhabst :)

Gute Besserung für Maya!
 
Gnocchilli

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  • #28
Was genau ist an einem Opiat so schlimm?

Opiate führen bestimmt auch bei Katzen zu einer Sucht :confused: Deswegen hätte ich erstmal mit etwas "harmloseren" angefangen. Wenn das nicht hilft und die Schmerzen zu groß sind sollte man natürlich zum Opiat greifen.

Champi hat das ja bei der Kastration bekommen und sie meinte, damit ist er auch etwas ruhiger (also das es auch eine beruhigende Wirkung gleichzeitig haben soll). Das kann ich aber nicht bestätigen, er hat rumgejault auf der Heimfahrt :D


und mit den Kopien der Befunde usw meinte ich: natürlich nehme ich die mir immer mit. Sowas sollte selbstverständlich sein, und habe diesen "Tipp" nur als Angriff gegen mich gesehn, weil sie mich ja wie den letzten Menschen hier hinstellt..

Das ist tatsächlich nicht selbstverständlich. Ich habe mich da schon mit vielen TÄ und auch mit der Klinik rum geärgert, weil sie die Befunde nicht raus rücken wollten. Bei Champis letzten Befund vom Labor haben sie mich sogar gefragt, ob ich diesen per Mail haben möchte. Habe zwar mit ja bitte geantwortet aber den Befund bis heute nicht erhalten :massaker: Da ich ständig den TA gewechselt hatte, war schon gut, dass ich jedes mal meinen Ordner mit den bisherigen Befunden vorlegen konnte :omg:
 
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Maya-is

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  • #29
Champi hat das ja bei der Kastration bekommen und sie meinte, damit ist er auch etwas ruhiger (also das es auch eine beruhigende Wirkung gleichzeitig haben soll). Das kann ich aber nicht bestätigen, er hat rumgejault auf der Heimfahrt :D

:grin: fürs rumjaulen reicht es dann doch immer noch


ok, das wusste ich nicht, dass es bei manchen Ärzten so schwierig ist, die Befunde zu bekommen. Ich habe sie (natürlich nur auf Nachfrage) immer bekommen.

Auf den Pankreasstatus bin ich auch noch gekommen, weil im Ultraschallbefund bei allen Organen am Anfang " gut beurteilbar" stand, und beim Pankreas "soweit beurteilbar". Da habe ich gleich mal nachgefragt, weil sich das so anhört, als wäre er nicht so gut sichtbar gewesen. Und dann haben wir nochmal die Blutwerte abgefragt.
 
nicker

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  • #30
Leute, bleibt doch bitte mal auf dem Teppich!

Wenn Opiate als Schmerzmittel eingesetzt werden, wie es z. B. bei Tumorerkrankungen gängig ist, handelt es sich immer um vergleichsweise geringe Dosen. Ich rede jetzt nicht von austherapierten Fällen im Hospiz, wo die Metastasen nicht mehr kontrolliert werden können und die Patienten schlimmstenfalls im Dämmerschlaf liegen; das sind dann auch Höchstdosen.

Aber wenn man, wie bei mir, Opiate moderat einsetzt, oberhalb der Ebene der gängigen Schmerzmittel wie z. B. Novaminsulfon, ist da nix mit Sucht.
Meine Retardkapseln beispielsweise haben eine Wirkdauer von ca. 12 Stunden. Es kommt vor, dass ich früh ins Bett gehe und die Tablette für den Abend (8 mg) gegen 20 Uhr nehme. Wenn ich dann morgens im Bett mit den Miezen rumtobe und vielleicht auch noch eine Weile lese, bevor ich aufstehe, nehme ich die Morgendosis vielleicht erst um 10 Uhr mit dem Frühstück. Denn das Volk möchte natürlich auch zuerst versorgt werden, also bevor das Personal sich setzen und essen darf.
Nein, da hocke ich nicht mit einem Cold Turkey und zitternden Fingern, sondern da wird gemütlich gefrühstückt und dann an die Tabletten gedacht.
Ich habe sie auch schon mal abends vergessen und die nächste Dosis also erst nach 24 Stunden genommen, und auch da: nix Entzugserscheinungen!
Schmerzen: ja, das bleibt nicht aus; eigene Dummheit! Aber keine körperlichen oder seelischen Entzugserscheinungen. (Dazu ist die Dosis viel zu gering, soweit ich weiß.)
;)

Natürlich: Opiate sind schwere Medikamente mit fiesen Nebenwirkungen, und sie sind zu Recht Betäubungsmittel, die unter besonderer Kontrolle stehen. Und natürlich: sie können auch süchtig machen in entsprechender Dosis.

Aber so, wie sie in der Tiermedizin angewendet werden, als Schmerzmittel, entsprechen die Einzeldosen in etwa dem, was ich bekomme (man müsste es für Vergleichszwecke in mg je Kilo Körpergewicht umrechnen).

Bei chronischen Schmerzen ist sicherlich richtig: es dürfte schwer sein, von den Medikamenten wieder runterzukommen, solange sich der Schmerzlevel nicht selbst vermindert (was wiederum an der Krankheitsursache hängt; wenn z. B. ein Bandscheibenschaden operabel ist und die OP erfolgreich durchgeführt wird, mag es sein, dass es dann auch mit den Schmerzen vorbei ist und die Schmerzmittel-Opiate ausgeschlichen werden können).

Auch bei Opiaten gilt: Die Dosis macht das Gift. *hüstel*

Ich will das Risiko nicht kleinreden, aber wie gesagt: Opiate sind sehr wirksame Schmerzmittel und haben auch ihre Berechtigung in der Human- wie in der Tiermedizin. Man sollte sie daher nicht in Bausch und Bogen verteufeln, sondern so einsetzen, wie es sinnvoll und angebracht ist. Und es GIBT auch bei Katzen Fälle, wo ein Opiat sinnvoller ist als andere Typen von Schmerzmitteln. ;)
 
P

pfotenseele

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  • #31
thema opiate; mein atreyu bekommt opiat bei einem (sehr schmerzhaften) herpes-schub. es ist erstens das einzige was ihm wirklich die akuten schmerzen nimmt und zweitens das einzige, was er verträgt. unter metacam z.b. hat er immer noch stundenlang geheult und sowas ist unerträglich für beide.
zum thema noch, ein vitamin B12 mangel muss behandelt werden! ist der mangel schon stark, muss vitamin B zuerst gespritzt werden, nur oral kommt er aus dem mangel nicht mehr heraus. erst nach auffüllen des depots kann man zusätzlich noch oral Vitamin B zuführen.
und guck mal nach, ob paralell zum mangel die folsäure zu HOCH ist ;)
 
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