Katze zieht sich zurück nach Zahn OP

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Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Adlerin

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Hallo Ihr Lieben,

meine Molly (14 Jahre alt) wurde am 6. August wegen Forl operiert. Ihr wurden schon mal vor 12 Jahren fast alle Zähne entfernt und nun also nur noch die zwei oberen Fangzähne, die noch drin waren. Am 8. August waren wir zur Nachkontrolle, alles soweit in Ordnung. Ich habe ihr bis zum 13. August Metacam gegeben. Sie frisst sehr gut, viel besser als vorher.

Was mir Sorgen macht, sie zieht sich komplett zurück. Sie kommt so gut wie gar nicht mehr zum Kuscheln, ist sehr ruhig und schläft viel. Sie sieht auch im Gesicht irgendwie müde aus. Die wenigen Male, die sie auf mich drauf krabbelt, wirkt sie irgendwie kraftlos und wackelig. Ich mache mir total Sorgen und frage mich, ob das normal ist 1,5 Wochen nach der OP. Und ob ich vielleicht das Metacam zu früh abgesetzt habe, ob sie vielleicht noch Schmerzen hat. Beim Putzen zieht sie immer die Oberlippe so komisch hoch, also da wo die Fangzähne waren. Vielleicht hat sie Schmerzen? So schade, dass ich sie nicht fragen kann. 🙁

Wegen Metacam werde ich morgen mal die Ärztin anrufen und fragen, ob ich das jetzt nochmals paar Tage vielleicht geben soll. Ich wollte mal Eure Sicht dazu hören oder ob Ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen habt. Danke schon mal. 🥰
 
A

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Ich würde es einfach probieren, gib ihr das Metacam und schau, wie sie drauf reagiert.

Ich hab auch immer Schmerzmittel da und wenn ich denke, Baghira braucht es, dann bekommt sie es. In deren Alter sollen sie schmerzfrei sein.
 
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Wurde nach der Op noch einmal dental geröntgt, ob alles raus ist, keine Wurzelreste verblieben sind?
Wenn sie knapp zwei Wochen nach Op so schlapp ist, würde ich wohl ein Blutbild machen lassen, besonders die Nierenwerte würden mich interessieren. Gab es vorher ein Blutbild?
 
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Wie ist es heute?
 
Laß nochmal nachkucken, bei unserem Kater hatte sich eine Stelle entzündet gehabt.
 
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Ich würde es auch noch mal checken lassen. Es gibt Katzen, die sich mit der veränderten Situation im Maul und/oder den Fäden sehr schwer tun und eine Weile unter den Nachwirkungen der Veränderung leiden, ohne dass irgendwas entzündet ist. Aber davon kann man so nicht einfach ausgehen...
 
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Vielen lieben Dank für Eure Antworten.

Ja, es wurde ein großes Blutbild vorher gemacht.

Das Ding ist halt, dass wir eigentlich wegen ihrem Auge, häufiger Kotzerei und Gewichtsabnahme beim TA waren. Dort wurden die entzündeten Zähne bemerkt. Dann hat man sie ausführlich untersucht und so extrem viel Blut genommen, dass mir Angst und Bange wurde. Sie war eh schlecht beieinander und wog nur noch 3 kg. Ich dachte, die lassen kein Blut mehr drin.

Dann als die Ergebnisse da waren, wurde sie paar Tage später operiert und in dem Zuge auch Bauchultraschall gemacht, bei dem vergrößerte Lymphknoten auffielen. Als wir sie nach Hause geholt haben, mussten wir ihr an zwei Beinchen mehrfach umwickeltes Pflaster abfummeln, was extrem fest gepappt hat und sie richtig doof fand und geknurrt hat. Sie wollte dann nichts mehr mit uns zu tun haben. Auch das Bett, auf dem sie immer liegt und wir das Pflaster abgezogen haben, meidet sie nun. Sie ist immer so lieb und brav und wir quälen sie so. 🙁 Sie versteht das ja nicht.

Dann zwei Tage später haben wir sie wieder in den Kennel gesperrt und zum TA gebracht zur Nachuntersuchung.

Jetzt hatte sie mal ne Woche ihre Ruhe. Und jetzt müsste ich sie wieder zum TA schleppen. Ich möchte das überhaupt nicht gerne machen, ich weiß nicht, ob das jemand versteht. Andererseits bleibt mir vielleicht nichts anderes übrig. Einfach sagen, ach ich lass halt noch mal nachschauen, das ist eben nicht so leicht. Aber trotzdem ist es wahrscheinlich besser, sie schaut Molly nochmal an zur Sicherheit. Röntgen kann sie leider nicht, hat kein Gerät.

Ich hab die TA noch nicht erreicht, hab es den ganzen Vormittag versucht. Sie hat morgen auch nachmittags offen, da versuche ich es vormittags und fahre ansonsten nachmittags ohne Molly mal vorbei und rede mit ihr bzw. mache einen Termin aus.

Ich melde mich dann wieder, was rauskommt. Danke Euch 🤗
 
Noch kurz zu Metacam. Sie hatte es 7 Tage bekommen. 4 Tage Pause. Schadet es ihr, wenn ich das dann heute und morgen nochmals gebe?
 
Aber was wäre denn besser, der Katze keinen Tieraztstreß zumuten und dadurch gesundheitlich etwas zu übersehen, was nicht behandelt wird, oder dem Streß aussetzen und den Grund für ihr Unwohlsein finden und beheben?

Ich persönlich wähle immer Option 2.
 
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Das stimmt schon, ich werde auch nochmal nachschauen lassen. Ich mache es nur total ungern, weil es auch sein kann, dass sie einfach total erschöpft ist von dem ganzen Stress. Aber es hilft ja nichts…
 
Aber so lange? Ich weiß zwar, das manche Katzen ein paar Tage brauchen um die Narkose zu verarbeiten, aber wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist es jetzt 12 Tage her.
 
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Da es zwei Canini sind... zieh doch einfach mal die Lefzen vorsichtig nach oben und schau dir an, wie die Wunden aussehen und gehe auch mit der Nase so tief wie möglich an die Wunde und riech dran. Eiter wirst du auf jeden Fall riechen und wenn nach zwei Wochen die Wundheilung nicht gut ist, würdest du das eigentlich auch sehen.
 
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Noch kurz zu Metacam. Sie hatte es 7 Tage bekommen. 4 Tage Pause. Schadet es ihr, wenn ich das dann heute und morgen nochmals gebe?

Schaden nein. Nur ist die erste Dosis metacam laut Beipackzettel höher, ich weiß nicht ob man die nach so einer kurzen Pause auch echt erhöht geben sollte. Ich würde bei der normalen Tagesdosis bleiben und einfach wieder anfangen.
Solange nicht überdosiert ist das nicht schlimm.
 
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Da es zwei Canini sind... zieh doch einfach mal die Lefzen vorsichtig nach oben und schau dir an, wie die Wunden aussehen und gehe auch mit der Nase so tief wie möglich an die Wunde und riech dran. Eiter wirst du auf jeden Fall riechen und wenn nach zwei Wochen die Wundheilung nicht gut ist, würdest du das eigentlich auch sehen.
Danke dir, ich habe die Lefzen vorsichtig hoch gezogen. Die Wunde direkt konnte ich leider nicht direkt sehen, das Zahnfleisch sieht normal aus und sie riecht auch nicht. Das ist schon mal gut.


Schaden nein. Nur ist die erste Dosis metacam laut Beipackzettel höher, ich weiß nicht ob man die nach so einer kurzen Pause auch echt erhöht geben sollte. Ich würde bei der normalen Tagesdosis bleiben und einfach wieder anfangen.
Solange nicht überdosiert ist das nicht schlimm.
Danke, dann mache ich das so.

Ich melde mich wieder, wenn ich die Ärztin gesprochen hab.

Aber so lange? Ich weiß zwar, das manche Katzen ein paar Tage brauchen um die Narkose zu verarbeiten, aber wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist es jetzt 12 Tage her.
Ja, das beunruhigt mich auch, dass es so lange ist.

Sie ist halt total ruhig und müde. Erst dachte ich, es liegt vielleicht auch an der Hitze. Aber jetzt ist es kühler und immer noch so. Aber zumindest hat sie sich heute nicht mehr verkrochen, sondern liegt auf ihrem Kratzbaum und schnurrt, wenn wir sie streicheln.

Was mich auch sehr freut ist, dass sie sehr gut frisst. Es war vor der Operation sehr schwer, sie zum Fressen zu bekommen. Und jetzt mampft sie die ganze Zeit und auch die Sorte, an die sie gar nicht mehr ran wollte. Bisher kotzt sie auch nicht mehr so viel, seit der Operation nur 2x und vorher fast täglich. Aber da will ich mich nicht zu früh freuen, das wird die Zeit noch zeigen, ob es langfristig auch so bleibt.
 
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Schaden nein. Nur ist die erste Dosis metacam laut Beipackzettel höher, ich weiß nicht ob man die nach so einer kurzen Pause auch echt erhöht geben sollte. Ich würde bei der normalen Tagesdosis bleiben und einfach wieder anfangen.
Solange nicht überdosiert ist das nicht schlimm.
Ich hab zwar kein Metacam, sondern Loxicom. Man hat mir mal gesagt das ist das selbe.
Meine Baghira bekam das durchgehend täglich für 7 Monate. Ich hab langsam abgesetzt, erst jeden 2 Tag, dann nur noch bei Bedarf.

Also mach so wie @Liesah sagt, normale Tagesdosis weitergeben. Zu mir meinte die TÄ auch schon mal, so langsam müsste es reichen. Ich soll aufhören. Aber wenn ich seh, mein Mädl hat Schmerzen, überlege ich nicht mehr lange. 😊

Sie ist halt total ruhig und müde. Erst dachte ich, es liegt vielleicht auch an der Hitze. Aber jetzt ist es kühler und immer noch so. Aber zumindest hat sie sich heute nicht mehr verkrochen, sondern liegt auf ihrem Kratzbaum und schnurrt, wenn wir sie streicheln.
Naja, so ein Eingriff bei den älteren Damen dauert auch, bis das verkraftet ist. Lass sie einfach machen. Solange sie sich nicht verkriecht und frisst, hat sie ihr eigenes Tempo 😊
 
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Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass sie Schmerzen hat. Keine meiner sechs Katzen hat nach Zahn OPs gefressen, wenn sie Schmerzen hatten. Das ließ sich leicht nachvollziehen, weil sie erst gefressen haben ca eine Stunde nach Schmerzmittelgabe. Das war eindeutig.

So eine OP und eine Narkose muss erstmal überwunden und verarbeitet werden, das dauert einfach, je älter die Tiere sind umso länger. Und dann ist da auch das momentane Wetter, das ist entsetzlich für angeschlagene Tiere und auch da brauchen sie ein paar Tage, bis sie wieder in den normalen Bereich kommen.
 
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Meine Baghira bekam das durchgehend täglich für 7 Monate.
Ah ok, das ist gut zu wissen, danke dir. 🤗

Danke dir auch Tiha 🥰 ich hoffe es. Das stimmt, das Wetter nach so einem Eingriff ist bestimmt auch superanstrengend.
 

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