Katze möchte nicht mehr ins Haus rein kommen seit neuem Hund

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Leonie55055

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Hallo,
Ich habe ein Problem.
Meine Katze ist mittlerweile 14 Jahre alt.
Ich habe sie als Baby von meinem Opa geschenkt bekommen da er eine ganze Katzenfamilie in seinem Garten gefunden hatte.
Damals war auch alles normal, er war erst drinnen immer und nachher ging er auch mal raus, machte seine Runden, kam aber immer wieder rein. Der Kater ist mit 2 kleinen Chihuahuas aufgewachsen. Einer ist 2017 verstorben. Seit 2019 haben wir einen neuen Hund, er geht einem so bis unter die Hüfte. Seit diesem Tag kommt der Kater nicht mehr ins Haus hinein. Der Welpe möchte immer mit ihm spielen aber der Katze ist es zuviel und kommt deshalb nicht mehr ins Haus. Wir haben schon alles versucht, ihn ins Haus getragen, ihm ein Leckerlie-Weg ins Haus gemacht aber er ist immer schnell wieder raus gelaufen. Also haben wir ihm in unserem Garten einen überdeckten Unterschlupf gemacht mit Decke wo wir ihm dann jeden Tag seitdem Essen bringen. Manchmal versuche ich es trotzdem noch, ihn reinzubringen aber ich merke dass er es einfach nicht möchte. Aber mittlerweile finde ich es einfach nur schade. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp.
Liebe grüße
 
A

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Hallo Leonie 🙋‍♀️

Ich fürchte du wirst deinen Kater nicht (mehr) dazu bewegen können seine Angst (?) vor dem neuen Hund zu verlieren wenn es 3 Jahre nicht funktioniert hat.
Vielleicht könnt ihr ihm ein richtiges gut isoliertes Häuschen draußen hinstellen damit er es im Winter warm hat.
Sonst hab ich leider keine Idee.
 
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da hilft nur, den Hund erziehen und Katze ein Zimmer hundefrei zu machen.
So mache ich es immer.
Meine Hunde (eine Jagdhündin, ein Schäferhund), hören, wenn ich sie auf ihren Platz schicke.
Und sie wissen, dass sie nicht ins Schlafzimmer dürfen, auch wenn die Tür immer offen ist.
Die Katzenklappe klappert sehr laut, so höre ich, wenn Katze rein kommt, kann also Hunde auf ihren Platz schicken.
Und meine Hunde wissen, dass Katzen nicht nachgerannt wird.
 
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Hallo Leonie 🙋‍♀️

Ich fürchte du wirst deinen Kater nicht (mehr) dazu bewegen können seine Angst (?) vor dem neuen Hund zu verlieren wenn es 3 Jahre nicht funktioniert hat.
Vielleicht könnt ihr ihm ein richtiges gut isoliertes Häuschen draußen hinstellen damit er es im Winter warm hat.
Sonst hab ich leider keine Idee.
Vielen Dank, sowas hat er. Werde aber noch etwas besseres besorgen :)
 
Ihr hätte von Anfang an verhindern müssen, das der Welpe mit der Katze "spielen" möchte !
Die Miez wurde schließlich nicht gefragt, ob sie ihr Zuhause künftig teilen will und dann habt ihr sie noch nichtmal "beschützt"...:cry:
Jetzt ist da nix mehr zu retten und ihr habt nur zwei Möglichkeiten:
Entweder der (armen) Miez draussen wenigstens ein warmes und trockenes Plätzchen, wo sie ihre Ruhe hat und auch fressen kann - ohne Belästigung durch den Hund - , oder ihr sucht ihr ein neues, hundefreies Zuhause.
 
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Eigentlich sehe ich nur eine Möglichkeit, nämlich den Hund gut zu erziehen. Das er dem Kater nicht hinterher läuft und somit etwas Freiraum geschaffen wird. Im Gegensatz zu den früheren Hunden, ist der neue Hund doch schon ziemlich groß und der Kater könnte ihn als Bedrohung empfinden.
 
Wenn ich hier eine neue Katze mit meinen Hunden zusammenführe (aktuell mache ich das wieder), dann bin ich dabei und die Hunde müssen sich erst ablegen. Zum einen, damit sie Ruhe ausstrahlen und zum anderen damit sie weniger bedrohlich wirken. Ein aufgedrehter, mit dem Schwanz wedelnder Hund hat nunmal eine ganz andere Wirkung auf Katzen, als einer, der entspannt an meiner Seite liegt.
Jeglicher ruhige Kontakt wird auf beiden! Seiten belohnt.
Auf gar keinen Fall würde ich zulassen, dass einer der Hunde (zu Beginn) versucht, mit der Katze zu spielen. Damit das klappt, müssen Hund und Katze sich vertrauen und das Vertrauen besitzen, dass vom jeweils anderen keine Gefahr droht.
Auch eine Katzenkralle im Hundegesicht ist nicht besonders angenehm.

Bei dir sind nunmehr 3 Jahre Zeit ins Land gezogen und das Misstrauen der Katze konnte sich lange Zeit verfestigen. Das ist wahnsinnig schade für die Katze, die ihren sicheren Hafen verloren hat und ihr Dasein nun vor dem Haus fristen muss. Ob das überhaupt nochmal zu retten ist, weiß ich nicht, wenn, dann nur durch viel Zeit, Geduld und Arbeit.
 
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Es ist auch ein Unterschied, ob eine Katze mit kleinen Chihuahuas oder einem hüfthohen Hund konfrontiert wird.
Hier hätte wie schon erwähnt von Anfang an eine konsequente Erziehung seitens des Hundes stattfinden müssen. Ob das jetzt noch klappt, ist fraglich.

Ich würde versuchen, den Hund mal in einen anderen Raum oder raus bringen, dafür sorgen, dass er ruhig ist. Dann die Katze mal reinbringen. Das so lange und immer wieder machen, bis sich die Katze entspannt, wenn sie im Haus ist. dann den nächsten Schritt gehen, indem der Hund ruhig im Zimmer liegt, während die Katze auch drinnen ist. Den Hund maßregeln, wenn er auch nur den Versuch unternimmt, zur Katze zu gehen.
Sofortige Belohnung, wenn beide ruhig bleiben.
Das dauert lange und erfordert Geduld.

Wenn alles nicht mehr fruchtet, dann sorgt dafür, dass die Katze einen warmen, winterfesten Platz bekommt. Ein isoliertes Winterhäuschen, wettergeschützt. Gibt es einen Keller oder eine Garage, in dem sich die Katze bei kaltem Wetter zurückziehen kann?

Übrigens, mein alter Hund, großer Schweizer, der hatte sein Leben lang auf seiner Nase einen tiefen Kratzer, den ihm eine Katze zugefügt hat. So lustig sind die Krallen einer Katze für einen Hund auf seiner empfindlichen Nase auch nicht. 🤷🏻‍♀️
 
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Ja, ein winterfestes Häusschen hat sie, werde es dann so versuchen. Danke
 
  • #10
Erziehung geht auch mit "älteren" Hunden.
Sonst könnte ja kein erwachsener Hund aus dem TS mehr an "auch Katzen-Halter" wie uns vermittelt werden.
Es wird halt nur im Allgemeinen vorher ein Katzen-Test gemacht.
Wobei auch der nur bedingt aussagekräftig ist.
Erziehung ist das A&O an der Sache.
Zabaione kam fünfjährig ohne Katzenerfahrung zu uns, Test - auch hier bei uns - mit Bravour bestanden und ab dem Zeitpunkt des Einzugs gab's halt klare Regeln, die auch durchgesetzt wurden.
Ergebnis, das Zabi heute in jeden Katzenhaushalt mitgenommen werden kann, denn er kennt die Spielregeln und hält sich dran.
Und selbst draussen kann ich ihn offline einbremsen, wenn ein uns unbekanntes Miez vor uns auftaucht.
 
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  • #11
Erziehung geht auch mit "älteren" Hunden.
Sonst könnte ja kein erwachsener Hund aus dem TS mehr an "auch Katzen-Halter" wie uns vermittelt werden.
Es wird halt nur im Allgemeinen vorher ein Katzen-Test gemacht.
Wobei auch der nur bedingt aussagekräftig ist.
Erziehung ist das A&O an der Sache.
Zabaione kam fünfjährig ohne Katzenerfahrung zu uns, Test - auch hier bei uns - mit Bravour bestanden und ab dem Zeitpunkt des Einzugs gab's halt klare Regeln, die auch durchgesetzt wurden.
Ergebnis, das Zabi heute in jeden Katzenhaushalt mitgenommen werden kann, denn er kennt die Spielregeln und hält sich dran.
Und selbst draussen kann ich ihn offline einbremsen, wenn ein uns unbekanntes Miez vor uns auftaucht.
so brav sind meine Hunde nicht.
Fremdkatzen werden gejagt, ganz klar, wenn ich sie nicht abrufe.
(was ich immer mache, natürlich die Hunde,lach))
Und Fremdhaushalte, da muss ich beide klar unter Befehl nehmen, sonst jagt Lucie Fremdkatzen und Schutzhund stellt Menschen.

Alles nicht einfach, aber Hunde sind trainierbar.
Ich habe nie Welpen zu mir genommen, immer erwachsene Hunde aus dem TS.
Und immer welche , die manche als "Verkorkst" bezeichnen würden.

Auch Katzen können lerne, nur muss ebend alles stimmen.
Meine Katzen haben Katzenbäume in dem Wohnzimmer, da können sie sich die Hunde von oben ansehen.
Sie haben ein Zimmer für sich ,ohne Hunde, sie haben einen Weg rein/raus, wo Hunde sie nicht stören. (sobald die Katzenklappe klappert gehen Hunde aus dem Weg, auch Nachts).

Drei Jahre , mir tut die Katze leid.
 
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  • #12
Ich plädiere auch für ein Zimmer, in das der Hund erstmal nicht darf. Wenn irgend möglich, dann vorübergehend so, dass die Katze „ihr“ Zimmer von draußen erreichen kann, ohne vorher erst an dem Hund vorbei zu müssen (z.B. Eingang über das Fenster?). Dort würde ich ihn mit super leckerem Futter immer wieder reinlocken, notfalls reinholen und die Zimmertür erstmal zulassen. Dadurch kann er Vertrauen gewinnen, dass er dort vor dem Hund „sicher“ ist. Perspektivisch könntest du die Tür öffnen und durch ein Kindergitter mit Katzenklappe ersetzen zur weiteren Gewöhnung.

Unser Hund ist hüfthoch und hat schon als Welpe fast so viel gewogen wie die drei Katzendamen zusammen 😅 Als „wilder“ Welpe war er ihnen auch erst zu stürmisch und musste lernen, sich da zu zügeln. Er darf ihnen v.a. nicht - niemals! - hinterherrennen.

Sie putzen sich mittlerweile gegenseitig, schlafen zusammen auf der Hundedecke. Einen Raum, in den nur die Katzen dürfen, haben wir trotzdem immernoch. Sollte es doch einmal zu Unstimmigkeiten kommen, soll keine - möglicherweise verängstigte - Katze auf einem Schrank o.Ä. „ausharren“ müssen, sondern kann dann in diesen Raum.
 
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  • #13
Eigentlich sehe ich nur eine Möglichkeit, nämlich den Hund gut zu erziehen. Das er dem Kater nicht hinterher läuft und somit etwas Freiraum geschaffen wird. Im Gegensatz zu den früheren Hunden, ist der neue Hund doch schon ziemlich groß und der Kater könnte ihn als Bedrohung empfinden.
Ich sehe hier noch eine andere Möglichkeit: den Hund abgeben.
Es kann doch nicht sein, dass Mensch es nicht hinkriegt, den Hund vernünftig zu erziehen und der arme Kater, der zuerst da war, nun sein Leben draußen fristen muss.
 
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  • #14
Hallo @Leonie55055

Das da einiges schief gelaufen ist kann man ja nicht abstreiten und das sich das Verhalten der Tiere schon verfestigt hatte nach so langer Zeit ist auch klar

Wie reagiert der große Hund jetzt auf den Kater und wie reagiert der Kater

Du hast ja schon einige Tipps bekommen wie ein Zimmer nur für den Kater am besten ein Zimmer wo er von draußen alleine rein und raus kann wie er möchte

Dann würde ich den Hund ein Brustgeschirr anlegen und eine Hausleine dran dann kannst schnell einwirken und du hast den Hund unter Kontrolle

Schreib doch mal etwas mehr wie es bei dir zuhause abläuft
 
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  • #15
Es kann doch nicht sein, dass Mensch es nicht hinkriegt, den Hund vernünftig zu erziehen und der arme Kater, der zuerst da war, nun sein Leben draußen fristen muss.
Ja, 14 Jahre alt...ein Senior. Darf jetzt draußen wohnen...(n)
Im umgekehrten Fall hätte es den Daumen auch gegeben. Das Tier, welches länger da ist, hat die älteren Rechte.
Realistisch betrachtet geht der Kater in die letzte Runde. Da hätte Mensch mit dem Hundewunsch auch noch warten können, auch, wenn es jetzt schon 2-3 Jahre so läuft.
Bei sowas kriege ich immer Hals.
 
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  • #16
Darum hab ich meine Baghira.. Hund durfte ins Haus.. aber die böse Katze macht ja alles kaputt und darf nicht mehr rein.. 🤷‍♀️
 
  • #17
Naja, mit etwas Engagement kann man es ja noch hinbekomme denke ich. Der Kater ist ja grundsätzlich mit Hundeverhalten schon bekannt. Und der Hund kann ja auch nichts dafür letztlich. So wie es jetzt ist, ist es natürlich sehr blöd für den Kater 😔
Bestünde denn die Bereitschaft, einen gewissen Aufwand zu betreiben, damit sich der Kater wieder zuhause wohlfühlen darf? Weil das wäre wohl schon Voraussetzung… Ich meine, was wenn das arme Katerchen mit weiter fortgeschrittenem Alter Wehwehchen bekommt bzw gerade im Winter lieber mehr drin im Warmen ist. Er ist ja nicht schon immer Streuner, sondern war doch früher auch gerne Zuhause, oder?
 
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  • #18
Realistisch betrachtet geht der Kater in die letzte Runde. Da hätte Mensch mit dem Hundewunsch auch noch warten können, auch, wenn es jetzt schon 2-3 Jahre so läuft.
Haben wir so gemacht, unser alter Kater kannte allerdings Hunde nicht (jedenfalls soweit wir wissen, haben ihn mit geschätzt 3-4 Jahren bekommen) und hatte schon diverse Zipperlein. Wie ich es machen würde, wenn der Kater nur älter und gesund sowie grundsätzlich hundeerfahren ist, käme auf den Einzelfall an (also den Einzelkater genau genommen 😁).

Aber stimmt, wer zuerst da war hat auch bei uns immer das Vorrecht, im Härtefall zu bleiben.
 
  • #19
Naja, mit etwas Engagement kann man es ja noch hinbekomme denke ich.

Das denke ich auch, es bedeutet schlicht und ergreifend Arbeit/Einsatz seitens des Halters...im Sinne der Tiere.
Abgefahren ist der Zug nicht, aber von allein wird sich der Zustand nicht ändern
 
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