Guten Tipp gesucht, wie ich einen Spot-On am sinnvollsten verabreichen kann.

N

ninii-80

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  • #21
Ich denke es ist generell ein schwieriges Thema. Ich gebe in den Sommermonaten alle 4 Wochen Comfortis und auch der Hund bekommt einen Spot on.
Sicherlich ist das Chemie aber so wie bei dir Mika würde ich da mit seiner Allergie kein Risiko eingehen, lieber alle 4 Wochen Chemie als eine entzündete Lippe.
Was man gibt bleibt einem selbst überlassen, ich finde Programm auch gut möchte aber nicht das hier auch wenn sie kastriert sind Flöhe hüpfen, deshalb gibt es hier Comfortis.
Ein schönes Wochenende.
 
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Mika2017

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  • #22
Richtig ninii-80,

mit der allergischen Reaktion an der Oberlippe ist nämlich schon lange nicht mehr zu spaßen – ich denke da nämlich schon weiter als nur bis heute Abend!
Wenn der Kater mal Zahnprobleme bekommt und im Alter dann vielleicht keine Zähne mehr hat, dann hat Mika ein wirkliches Problem beim Fressen, denn schon jetzt sehe ich ganz klar beim Fressen, dass er alles mit den Zähnen aufnimmt, wo hingegen andere Katzen das mit den Lippen fassen. Aber seine Oberlippen haben sich derart reduziert, so dass er mit den Oberlippen gar nichts mehr fassen kann und somit fasst er die Brocken alle mit den Vorderzähnen.
DAS kann auch der Grund sein, weshalb er mir gesundes Futter wie Tunra, Leonardo, Mac’s & Co nicht viel von frisst – ich habe ja wirklich mittlerweile ALLE ausgetestet – denn all diese gesünderen Futtersorten liegen in deren Konsistenz zwischen Pate und festerem / trockenerem „Matsch“, aber irgendwie „matschig“ sind sie alle. Und ich muss es ja etwas klein drücken, denn ohne Oberlippe bekommt er mir die am Stück nicht klein gemacht.
Hingegen das schlechtere Futter wie Sheba, Whiskas & Co, da sind in den Softpäckchen ja Brocken drinnen, zumindest in jenen die Mika bevorzugt – diese Brocken bekommt er wohl mit den Zähnen besser zu fassen und da hängt dann später auch kein „Matsch“ an der offenen und entzündlichen Oberlippe fest. Denn bisher schüttelt er sich nach dem Fressen immer heftig, damit der „Matsch“ von der Oberlippe weg fliegt :D – was er mir bei Sheba und Whiskas eben nicht macht.
Auch Katzenmilch oder Wasser trinken ist echt schwierig geworden für ihn – die Hälfte spritzt IMMER vorne weg auf den Boden, da eben die Oberlippe FEHLT, kann er mit der Zunge nur noch die Hälfte der Flüssigkeit zu fassen bekommen. Manchmal, wenn ich mir bei Katzenmilch den Boden danach anschaue, dann kann ich nur HOFFEN, dass er überhaupt noch wenigstens die Hälfte an Flüssigkeit auch hinein bekommt, denn da schaut es aus, als würde alles weg spritzen, statt in die Katze hinein gelangen.
DAS IST GAR NICHT MEHR LUSTIG – hier geht es um FRESSEN und TRINKEN KÖNNEN.
Und nun mit dem neuen Gesetz der Bundesregierung, bei dem Hunde und Katzen tatsächlich mit zu den Nutztieren hinzu genommen wurden – nur kleine Nager wurden nicht mit einbezogen – nun bekomme ich für den Kater KEINE Antibiotika mehr gespritzt. Ich war ja dann nach dem Urlaub auch noch bei unserem eigentlichen Tierarzt und auch der hat dieses mal tatsächlich auch kein AB injiziert, sondern ist ausgewichen auf Mika sein Befall mit Herbstmilbenlarven und gab „DAGEGEN“ eine Injektion gegen den Juckreiz, dabei erklärte er mir noch 5 Minuten vorher, dass auch sein Kater voll mit den Herbmilbenlarven ist und es dagegen NICHTS gibt das diesen Befall verhindert.
Mein Kater hatte zu dem Zeitpunkt schon 10 Tage lang eine fette, sehr entzündete Lippe, die sehr wahrscheinlich auch schon leicht geeitert hatte, nur eben er das weg leckt – und DENNOCH gab es von unserem eigentlichen Tierarzt kein AB, sondern etwas gegen den Juckreiz den die Herbsmilbenlarven verursachen.
FAZIT: Meine Logik sagt mir somit, dass selbst unser eigentlicher Tierarzt dieses neue Gesetz sehr ernst zu nehmen scheint, a b e r mir das nicht sagen wollte, denn er wusste ja genau, dass ich 7 Tage zuvor bei seiner Vertretung nur Tabletten bekam, die ich NICHT in den Kater hinein bekam und ich NUR DESHALB, also wegen einer AB-Injektion nun noch einmal zu ihm kam, denn die Entzündung war ja immer noch schlimm.
Aber eines weiß ich,
ich habe unseren Tierarzt KLAR und unmissverständlich gefragt, ob auch er in Zukunft bei entzündeter Lippe k e i n AB mehr injiziert, wegen dem Gesetz – er wich mir aus und antwortete, dass er doch nun etwas gespritzt habe gegen den Juckreiz / gegen die Allergie und das würde auch der Lippe helfen.
Es hat der Lippe aber nicht wirklich geholfen, die ist heute noch offen… Wenn ich das nächste mal wegen der Lippe hin gehe und er spritzt NICHT, dann flippe ich deshalb aus, weil er dann nämlich schon das letzte Mal eine KULTUR hätte anlegen können, denn nur wenn eine Kultur angelegt wurde und somit bestimmt werden konnte, welche Bakterien und somit welches AB, DANN darf man auch den Katzen und Hunden, sprich den Nutztieren ein AB injizieren. Ich hätte nämlich sofort eine Kultur anlegen gelassen, damit Mika in Zukunft auch sofort, das sogar richtige AB bekommen kann. Aber davon sagte der TA nichts und ich las es erst drei Tage später, mit dem „Kultur anlegen“…

Ich muss jetzt aufhören über die Lippe nach zu denken, denn das schafft mich wirklich, weil eben eine Oberlippe für eine Katze sehr wichtig ist – wer das Problem nicht hat und niemals bei zusehen kann wie problematisch das mit fehlender Oberlippe alles ist, gerade das Fressen und Trinken, der hat keine Vorstellung… Im Winter ist das sicher auch ein Problem, wehe da ist ein fauler Zahn oder entzündetes Zahnfleisch, da weht ja jede Kälte in seinen Mund rein, weil die Oberlippe zum Verschließen des Mundes nicht mehr vorhanden ist.

DANKE ninii-80 für dein Verständnis !!!
Anscheinend muss ich erst ins Detail gehen, damit die Tragweite einer fehlenden Oberlippe überhaupt und zumindest einwenig bewusster wird.

Schönes Wochenende! :)
und liebe Grüße…
 
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Mika2017

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  • #23
PS: Und wenn ich noch weiter der beängstigten Ansicht bin, dass beim Trinken von Wasser oder Sonstigem, so gut wie nichts mehr IM Kater ankommt, weil so gut wie alles hinter der Schüssel auf dem Boden landet, dann werde ich ernsthaft darüber nachdenken, den Kater einschläfern zu lassen, denn mit Nierenversagen und so einem Scheiß wird sich der Kater NICHT herumschlagen müssen, nur weil ein GESETZ nun dafür gesorgt hat und weiter dafür sorgt, dass die Entzündung bestehen bleibt und somit täglich mehr Oberlippe verschwindet.
Und dann soll mir wehe kein Tierarzt kommn und mir meine Bitte zur einschläferung ablehnen / verweigern, denn wegn einem GESETZ verlirt mein Kater weiter und weiter immer mehr Oberlippe und laut GESETZ ist der Kater ein Gegenstand, den somit ich und auf meinen Willen hin, dann ordnungsgemäß "entsorgen" können kann.
JA, das klingt alles sehr heftig - ist es im Grunde auch. ABER mein Kater wird sich nicht herum quälen müssen mit Nierenversagen und Infussionen, etc. - denn SCHMERZEN hat der arme Kater schon die ganze Zeit mit seiner Lippe, schon das stößt bei mir enorm an Grenzen die ich gar nicht mehr bereit bin überschreiten zu wollen!
DAS wäre ja der HAMMER, wenn alle Menschen bei uns in der Familie unmissverständliche Patientenverfügungen erstellten und nur damit sich haben Qualen ersparen können, wenn ich nun eine KATZE habe, der ich beim Leiden und sich Quälen zusehen MUSS - oh nein, bei mir wird niemals einer leiden müssen, erstrecht nicht das liebste auf der Welt - für mich!

Wer mich hier noch von letzem Jahr kennt und da mitlas, der hat die Fotos von der Oberlippe letztes Jahr gesehen - die ist nun noch schlimmer zurück gegangen. Also ich bin schon sehr verzweifelt, auch wenn man mir das bisher nicht anmerkte.
 
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  • #24
Moin,
nachdem ich diesen Thread gelesen habe, gehe ich davon aus, daß ich in einer Gegend mit relativ niedriger Floh-, aber hoher Zeckenpopulation wohne.

Meine Katze hatte sowohl eine Futtermittel- , als auch eine Flohbißallergie.
Bei Befall hatte Mau Mi extremen, entzündeten Schorf auf dem hinteren Rücken und blankgeleckte Stellen.
Unsere TÄ arbeitet unter Anderem auch mit homöopathischen Mitteln und nach der Untersuchung der Katze wurde die Allergie mit Kräutermedikamenten in den Griff bekommen.
Das schreibe ich hier, um mal einen anderen Ansatz für die entzündete Lippe in den Raum zu stellen.

Wir haben 3 große Hunde und momentan leider nur einen Kater, das Thema Flöhe und Zecken ist also immer Akut.
Als Vorsorge hat sich ein Öl von Reico als recht ordentlich erwiesenhttps://www.reico-vital.com/de/tier/katzen/pflegeprodukte/2008-floh-und-zeckenabwehr
Bei Befall bleibt aber das Spot On die Waffe der Wahl, allerdings höchsten 2 Mal im Sommer, reicht bei uns.
Außerdem wird dann im Haus alles gewaschen und mit einem Spray, Name gerade entfallen, eingesprüht.

Außerdem sagt man doch auch, ein gesundes Tier hat immer einen Floh.
 
Jorun

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  • #25
Hunde und Katzen Nutztiere ... ja sicher, alles klar. :omg:

Ein TA, der gegen eine (eitrige) Infektion kein AB verabreicht macht sich schlicht und ergreifend strafbar!

Jeder gute TA wird einem Tier mit einer sogar noch eiternden Infektion AB geben punktum.
Einer der das nicht tut, hat meine Katzen das erste und letzte Mal als Patient gesehen.
 
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Nachtigall

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  • #26
Capstar entspricht einer einzigen Tablette die oral geschluckt wird und TÖTET dann alle Flöhe auf der Katze ab. Auf der Katze befinden sich aber nur ca. 20 % denn die übrigen 80 % befinden sich in der Umgebung.

Das ist richtig, dass 80 % der Flohpopulation nicht auf der Katze lebt und genau hier musst du ansetzen. Darüber schreibst du leider nichts. Geschieht hier was?

Eine Katze ist flohfrei zu bekommen, aber es muss dazu konsequent die Umgebung mitbehandelt werden. Bedeutet, dass du alle Textilien und Katzenkörbe entweder bei 90 °C waschen solltest oder bei -10°C mehrere Tage tiefgefrieren musst. Absaugen reicht nicht! Kratzbäume, Fußmatten, Teppiche oder anderweitige sperrige Katzeninstallationen solltest du erstmal in den Keller verbannen und dann im Winter bei Minusgraden auf den Balkon stellen.
Flohlarven sind monatelang überlebensfähig und schlüpfen bei Erschütterung, Wärme etc.
Hast du Teppichboden? Eine Couch mit nicht waschbarem Bezug? Polstermöbel? Über alle nicht wischbaren Oberflächen solltest du dir Gedanken machen.
 
Mika2017

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  • #27
Lieber Der Den Katzen Dient,

giftfreie Produkte nehme ich IMMER s e h r gerne an und nicht nur zur Kenntnis – ich besorge sie mir auch und probiere sie aus.
Habe mir erst Anfang der Woche auf einen Rat hin, eine Flasche „Rechtsregulat Bio“ im Reformhaus gekauft – leider ist der Geschmack und auch der Geruch derart arg wie pures Essig, so dass ich das weder in den Kater und auch nicht an den Kater bekomme.

Klar, bekomme ich fast alles ein-, zwei Mal a n den Kater, aber danach ist dann auch Schluss und er riecht es und ist verschwunden.
Was ich also brauche ist etwas, dass sich der Kater auch dauerhaft gefallen lässt, bzw. wo r mir nicht schon weg springt bevor ich bei ihm bin :D

Ich werde das Öl kaufen und ausprobieren.

Ich habe zwar erst vor zwei Tagen eine neue Packung Advantage geliefert bekommen, mit 4 Anwendungen drin, ABER ich kann mir absolut NICHT mehr vorstellen, dass ich ihm davon dieses Jahr noch einmal eine verabreiche. Denn die letzte Verabreichung ist mir derart misslungen – deshalb ja auch hier die Nachfrage – so dass er mit der Hinterpfote tatsächlich zum Kratzen bis in den Nacken / zwischen die Schulterblätter kam und das gleich nach der Verabreichung. Ich befürchte er hat tatsächlich auf der Pfote das Zeug dann gehabt und abgeleckt – ihm ging es bis noch gestern Morgen echt nicht gut. Heute Morgen erst habe ich Durchatmen können, denn der Spuk scheint vorbei – a b e r ich habe nun wieder die große Angst vor Spot-Ons wie ich diese eigentlich schon immer hatte. Aber ich weiß eben auch, dass solche Gau’s / Katastrophen nur dann entstehen, wenn der Besitzer, in diesem Fall i c h, zu blöde ist den Spot-On ordentlich zu setzen und auch drum herum alle Maßnahmen einzuhalten, bzw. auch den Charakter der Katze hierbei mit einzubeziehen. Denn mein Mika hat einfach nicht den passenden Charakter oder die passenden Eigenschaften für Spot.On – er hat einen Sauberkeitswahn, sprich putzt und wäscht sich so ordentlich, viel und lange, so dass schon Dosi sich dreckig vorkommen muss, und zudem ist er außerordentlich gelenkig, denn er kommt mit der Hinterpfote sehr wohl zum Kratzen zwischen die Schulterblätter und in den Nacken. Ich möchte dem Klugsche…-Kollegen ;-) hier – der wie ich auch ein Klugschei… ist :D – eigentlich nicht in die Karten jetzt spielen und ihm Recht geben, a b e r ich muss glaube ich einsehen, dass mein Mika keine Katze ist, der man einen Spot-On verabreichen sollte, denn sobald er es merkt und weiß da ist was im Nacken, dann kommt er da hin und das hätte ihn jetzt das Leben kosten können :-( und i c h wäre Schuld daran gewesen.

Wo genau befinden sich denn die „Ohrzapfen“?
(steht unter „Anwendung“ bei empfohlenen Produkt)

Ich werde es besorgen und ausprobieren – ich hoffe diese Öle riechen nicht genauso arg, wie sie sich namentlich geruchsfreudig lesen :) oder aber, der Geruch ist so konzipiert, dass Katze nicht flüchtet…

Herzlichen Dank für diesen Tipp !

Schönen Sonntag noch,
dir und deinen Hunden und deinem Kater!
 
Jorun

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  • #28
Das ist richtig, dass 80 % der Flohpopulation nicht auf der Katze lebt und genau hier musst du ansetzen. Darüber schreibst du leider nichts. Geschieht hier was?

Eine Katze ist flohfrei zu bekommen, aber es muss dazu konsequent die Umgebung mitbehandelt werden. Bedeutet, dass du alle Textilien und Katzenkörbe entweder bei 90 °C waschen solltest oder bei -10°C mehrere Tage tiefgefrieren musst. Absaugen reicht nicht! Kratzbäume, Fußmatten, Teppiche oder anderweitige sperrige Katzeninstallationen solltest du erstmal in den Keller verbannen und dann im Winter bei Minusgraden auf den Balkon stellen.
Flohlarven sind monatelang überlebensfähig und schlüpfen bei Erschütterung, Wärme etc.
Hast du Teppichboden? Eine Couch mit nicht waschbarem Bezug? Polstermöbel? Über alle nicht wischbaren Oberflächen solltest du dir Gedanken machen.

Stimmt so nicht Nachtigall. Es gibt Mittel, die töten Flohlarven zuverlässig ab. Eins davon ist .... hundsgewöhnliches Salz!
Das 2. ist Bio Insect Shocker. Auch rein biologisch auf Kokosölbasis. Auch das tötet die Larven.
 
Mika2017

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  • #29
Sag’ mal Quiky,

willst du mich ärgern oder bist du so dümmlich ignorant?
Hast du kein Google oder nur zu faul mal selbst nach zu lesen?
Was soll das jetzt hier – GLAUBST du mir etwa NICHT, dass es seit diesem Jahr ein Gesetz gibt, das eigentlich hätte für Nutztiere gelten sollen, jedoch die Bundesregierung Hunde und Katze mit in den Schlammassel mit rein nahm?
Nur Kleintiere und Nager sind noch mal gut bei weggekommen.
Tierärzte müssen nun jährlich offen legen wie viel Antibiotika sie verabreichten. Sie müssen nachweisen, dass vor der Vergabe von bestimmten Antibiotika (größtenteils sind Injektionen damit gemeint) so genannte Antibiogramme angefertigt wurden, u. s. w.

Ich war bei den zwei BESTEN und beliebtesten Tierärzten hier in Mannheim!
Leider darf man glaube ich laut Forenregel keine Namen schreiben, denn deren Bewertungen sprechen in Mannheim für sich, und beide Tierärzte bei denen ich letzten Monat war, haben zusammen 85 % aller Tierbesitzer hier in Mannheim, in deren Praxis sitzen. Es sind die BESTEN zwei Tierärzte die Mannheim zu bieten hat, oder zumindest die beliebtesten zwei, die sogar untereinander konkurrieren. Sprich, es hätte mir der EINE somit gegeben, was mir der andere NICHT gab, denn sich gegenseitig Patienten abwerben ist bei den zwei beliebtesten Tierärzte ein beliebtes Mittel um Platz 1 zu ergattern… Und selbst bei diesen beiden, haben BEIDE kein AB gespritzt – DAS soll und muss wirklich was heißen, sprich dieses neue Gesetz muss verdammt ernst zu nehmen sein.

Hier, streng dein anscheinend zu bequemes Köpfchen mal selbst an – zwei Links zum Lesen und es gibt noch SOOO VIELE Artikel von Tierärzten dazu mehr. Viele Praxen schreiben es sogar auf deren Hauptseite zur Info…
.
PDF-Datei – Bundesgesetzblatt
https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/star...*[@attr_id='bgbl118s0213.pdf']__1538900404274
.
Pflicht zur Anfertigung von Antibiogrammen vor dem Einsatz bestimmter Antibiotika:
http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20387
.
Zitat aus obigem Artikel – hier begründet ein Tierarzt anhand eines Beispiels, warum das neue Gesetz zur PFLICHT eines Antibiogrammes vor dem Einsatz von Antibiotika auch für den Tierbesitzer positiv sein kann – Zitat:
.
„Ich muss gerade an die vielen Katzen mit hochgradigen Blasenentzündungen denken, die kaum noch therapierbar sind, weil alles was der Antibiotikamarkt hergibt an diesen armen Tieren ausprobiert wurde - gerne auch noch bei offenem Katheter. Obwohl die Ursache häufig eine sterile Zystitis ist, bei der eine Antibiotikagabe weder indiziert noch sinnvoll ist, wird von einigen Tierärzten gerne ein wirkungsloses Antibiotikum nach dem anderen ausprobiert. Spätestens nachdem unter Antibiotikagabe der erste Katheter geschoben wurde, ist es vorbei mit der Sterilität und die Harnblase mutiert zur Brutstätte für multiresistente Keime. Welch drastische Leiden hätten durch sterile Blasenpunktionen, Antibiogramme und fachlich korrektes Kathetermanagement schon verhindert werden können?“
.
 
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  • #30
Stimmt so nicht Nachtigall. Es gibt Mittel, die töten Flohlarven zuverlässig ab. Eins davon ist .... hundsgewöhnliches Salz!
Das 2. ist Bio Insect Shocker. Auch rein biologisch auf Kokosölbasis. Auch das tötet die Larven.

Tut mir leid, aber ich finde diese Methoden nicht sehr nutzerfreundlich. Danach sind die Polstermöbel eingeölt oder eingesalzen. Bei festen Bezügen kann man das Salz vielleicht noch gut absaugen und ausklopfen aber bei hochflorigen Teppichen ist Einsalzen oder Ölen nicht praktikabel.

Gibt es Pappmöbel, die der kater nutzt? auch da können Larven in die Ritzen fallen.

Hat der Kater noch weitere Liegestellen draußen? Von der alten Besitzerin gibt es hoffentlich nichts mehr, oder?
 
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  • #31
Nachtigall,

immer ruhig und entspannt durch die Hose atmen :D
Ich bemerke einen "Flohbefall" schon an Tag Nr. 1 oder zumindest an Tag Nr. 2 oder Nr. 3 - da gibt es also nur zwei, drei Flöhe und ein paar Eierchen - noch lange keine Flohlarven.
Und, wenn ich von "Flohbefall" rede, dann meine ich ein, zwei gesichtete Flöhe, denn schon ein einziger ist für einen Flohbißallergiker nicht ohne.

Und keine Sorge,
ich weiß genau was zu tun ist, um die Umgebung auch flohfrei zu halten.
Du hast noch keine Herbstmilbenlarven-Kollonie im Haus gehabt, danach bittest du sozusagen die Flöhe freiwillig ins Haus, dein Gast zu sein :D - nur nie mehr Herbstmilbenlarven! :grr:
 
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  • #32
Nachtigall,

was meinst du mit:

„Von der alten Besitzerin gibt es hoffentlich nichts mehr“?

Meinst du Katzenspielzeug, -möbel oder Sonstiges?
Nein, die hatte so etwas nie, außer das was ich ihr mitbrachte und kaufte, aber davon habe ich nichts zurück genommen als sie verstarb – ich hatte schon selbst alles hier, also meinen eigenen Katzenkram ;-) denn dr Kater war ja auch früher immer dann bei mir, wenn der Tierarzt Ausgangverbot angeordnet hat, da der Ehemann der Vorbesitzerin einen miauenden und nervenden Kater nicht duldete und somit sie den Kater immer raus lassen musste…

Klar hat der Kater draußen Liegeplätze – in FREMDEN Gärten :D also da wo ich nicht hin gelange. Ich kann froh sein, dass die ihn alle in ihren Gärten dulden! Immerhin lebte der Kater zwei Jahre Tag und Nacht draußen, ohne einen Besitzer – da hat er ganz sicher in den Gärten den notwendigen Schutz benötig vor all dem Tagesgeschehen auf den Straßen!

Wie gesagt,
ein, zwei Flöhe auf der Katze sind noch keine Katastrophe für die Wohnung – nur eben für den Kater mit Flohbissallergie nicht so toll.
Und der Kater fängt draußen Mäuse – da wird jedes Mal mindestens ein Floh überspringen… und unsere 4 Igel um das Haus herum haben sicher auch mehr als genug Flöhe zu bieten. Soll ich auch die Schlafplätze der Igel einsprühen? Die Gärten der Nachbarn? :D
Also würde ich auf diesen Zug nun aufspringen, gäbe es für mich nur zwei Möglichkeiten:

1. Dem Kater den Freigang komplett verbieten
2. Den Kater abschaffen, in der Hoffnung ein anderer Besitzer hat zuhause wirklich eine komplette Einrichtung die man alles mit 90 Grad waschen oder in die Gefriertruhe legen kann :D

Wie gesagt,
du hattest noch keine Herbstmilbenlarven in der Wohnung – danach weiß man Flöhe echt zu schätzen :D
Ich habe schon vor 4 Wochen alles weggeworfen oder in der Waschmaschine geschrottet was nicht mit 90 Grad zu waschen war und auch alles Katzenspielzeug weg geworfen, denn ich hatte einen wahren Herbsmilbenlarven-Befall hier zuhause, die komplett m i c h zerbissen haben… Aber alles behoben, seit nun ca. 2 Wochen kein Biss mehr – die Wohnung ist steril und sauber, deshalb kann auch nirgendwo mehr ein Floh-Eier-Lager sein.
Das waren zwei, drei Flöhe die ich letzte Woche sah, davon waren zwei oder gar alle drei eh wahrscheinlich vom Advantage auf der Katze schon halb tot / verendet.

Mir geht es hier hauptsächlich um einen vorkehrenden Schutz vor Flöhen, bzw. war und ist mein hiesiges Problem KEIN FLOHBEFALL, sondern WIE man einen Spot-On am besten auf der Katze platziert, am besten ohne, dass diese das bemerkt, u. s. w.
Aber das hat sich nun mittlerweile auch erledigt, denn meine letzte Spot-On-Verabreichnung ging wohl derart in die Hose, so dass ich nun echt wieder richtig Angst vor habe.

Und noch etwas – im Falle, wenn ich mal wirklich einen schlimmen Flohbefall in der Wohnung haben sollte – nur WENN…):

Mir wäre doch eine Couchgarnitur und/oder Teppiche voll mit Salz wesentlich lieber als irgend so ein giftiges Sprühzeugs!
Salz kann man super weg saugen – und was man nicht mehr mit dem Staubsauger bekommt, das tut dort wo es sich „versteckt hat“ k e i n e m weh und darf gerne bleiben…
Ich habe sogar Herbsmilbenlarven die mir gut 100 Bisse in 3 Wochen verpassten, o h n e jegliches Sprühzeugs oder Pulverchen komplett weg bekommen – dabei hatte ich mir für teures Geld „Flee“ und „Bolfo“ bestellt und gekauft, doch es nirgendwo verwendet, weil ich eben wirklich normal gegen jedes Giftzeug bin und mir die Gesundheit meines Katers sehr wichtig ist. Es war ja ich, die von Kopf bis Fuß verbissen war – der Kater hatte so oder so sein eigenes Päckchen mit den Herbstmilbenlarven zu tragen, das hätte er auch gehabt, wenn i c h mir die Viecher nicht ins Haus getragen hätte. Alle Tiere die draußen über die Wiese laufen, also auch unsere Hunde hier, haben mit den Herbstmilbenlarven ihr Päckchen zu tragen – nur i c h war so dämlich und habe mir irgendwo ein Kolonie an mir mit in die Wohnung getragen… Aber alles überstanden, seit zwei Wochen ist Ruhe und die komplette Wohnung wurde dafür auf den Kopf gestellt – um dem Kater und mir eben Gift im Haus zu ersparen!

Hätte drei Flaschen „Flee“ und eine Flasche „Bolfo“ abzugeben :D ;-)

Ne, das lasse ich im Schrank, denn ich kenne mich – wenn es NICHT da ist, kaufe ich es zur Sicherheit wieder neu. So lange es hier steht, muss ich kein Geld mehr für ausgeben, um es dann doch nicht zu verwenden. Hauptsache ich hätte es da – das reicht mir schon :D
 
Hazelcats

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  • #33
Ist jetzt schon einige Beiträge her, aber nochmal zur Zahnputzsache:
das mache ich nicht mit allen meinen Katzen, aber zwei hatten trotz Zahnsanierung weiter Zahnfleischentzündung, das ließ sich am besten mit Zähneputzen mittels Ultraschall-Zahnbürste in Schach halten (Emmi-Pet, die ist geräuschlos und vibriert nicht spürbar, braucht aber ihre Spezialzahnpasta). Geputzt wurde alle zwei bis drei Tage.
Dann sind wir zu zahntechnisch spezialisierteren TAs, beide Kater büßten sehr viele Zähne ein, Leo auch alte Zahnwurzelreste und seit Abheilung nach OP ist auch die Zahnfleischentzündung quasi weg. Beide bekommen alle paar Wochen die Canini und Incivi geputzt, weil um ein Canini das Zahnfleisch ganz leicht gereizt ausschaut, das wars.

Wenn du Tabletten in die Katz bekommen möchtest, frag doch nächstes Mal, ob die Tabletten gemörsert und in Wasser gelöst verabreicht werden dürfen, das geht nicht mit jedem Mittel, aber wenn, dann kannst du die Tablette kleinmörsern und in einer Spritze mit Wasser auflösen oder verschütteln und dann so seitlich ins Maul eingeben.
Geht nicht immer freiwillig, aber ist womöglich einfacher als im Stück einzugeben. Möglicherweise mußt du da auch nicht die Kiefer aufdrücken, sondern kannst es "so" mit Hochziehen der seitlichen Lefze ins Maul einbringen.

Spot-On müßte nach deiner Schilderung des Katers aber ganz gut gehen wenn du dir den Kater fest zwischen die Beine klemmst, quasi fast draufsetzen, unterm eigenen Hintern die Beine dicht machen, damit nach hinten Sackgasse ist, Kater vorn kräftig mit einer Hand nach unten drücken, mit dieser Hand im Nacken Fell scheiteln, bleibt die andere Hand zum Auftropfen.
Oder eben andere Mittel wählen, womit die Verabreichung eine andere ist.

Wenn die Entzündung der Oberlippe eine allergische Reaktion ist, hat dein TA ein AB wohl nicht als hilfreich erachtet. Vielleicht wurde es in deinen Ausführungen nicht so deutlich, aber ist es ganz sicher, daß es keine Entzündung anderer Ursache, Herpes oder anderes ist?
Steht die Diagnose dafür fest?
Sonst blieben andere Ansätze zur Behandlung.

AB darf weiterhin vergeben werden, es kommt nur eben auch auf die Widmung an, wofür zugelassen, aber auch wenn das gewählte AB nicht für Katzen zugelassen ist, kann es verschrieben werden, man muß dann zusätzlich für ein Biogramm zahlen, was der TA anfertigen läßt.
Siehe hier http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20330
Ich hatte keinerlei Probleme in den letzten Monaten notwendige ABs für meine Katzen (wegen Zahnbehandlung und wegen Sekundärinfektionen bei Herpes) zu bekommen. Oder meintest du da ein anderes Problem?

Liebe Grüße
Karen
 
Jorun

Jorun

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  • #34
Das Gesetz wegen der Amtibiose hat Nullkommagarnix mit irgendwelchen Nutztieren zu tun, obwohl es die Massentierhalter am härtesten trifft - gut so.

Es geht lediglich darum, den unreflektierten massiven und unnötigen Einsatz von AB einzudämmen zum Wohle aller. Multiresistente Keime haben sich nämlich nicht aus der hohlen Hand raus entwickelt.

Was 'gewisse' AB angeht, das sind sogenannte ReserveAB und die sollten nur bei angezeigter Indikation eingesetzt werden, weil die paar, die es noch gibt die LETZTEN sind, die gegen die Multiresistenten überhaupt noch wirken.

Und nochmal JEDER TA, der ein AB pflichtiges Krankheitsbild damit nicht behandelt macht sich STRAFBAR! Ja er WIRD ein Antibiogramm anfertigen wenn möglich und hernach auf das dort angezeigte bessere AB umsteigen. Aber gar nicht behandeln ... no way.

Und bloss weil bei Euch die TA scheinbar zu bequem, ignorant oder Schlimmeres sind und darob Tiere nicht adäquat behandeln, musst Du das nicht auf andere Städte transferieren. Es gibt in DE tatsächlich noch vernünftige und gute TA. Bei Euch anscheinend nicht!
 
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Mika2017

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  • #35
Ich weiß, dass es um "den unreflektierten massiven und unnötigen Einsatz von AB" in diesem neuen Gesetz geht.
Ich persönlich finde das auch gut und richtig - a b e r ich persönlich bräuchte dafür jedoch auch kein solches Gesetz, da ich selbst seit über 25 Jahren unter "Hidradenitis Suppurativa" leide und mir ein jeder Hautarzt immer nur AB und Schmerzmittel verschrieb, zwischen all den Operationen, so dass ich seit nun schon 10 Jahren jegliches AB plus Schmerzmittel verweigerte, ebenso auch nichts mehr operieren lasse - das behandle ich alleine zuhause... das schont meine Leber und bewahrt mich vor Krankenhauskeimen ebenso wie vor Resistenzen. Was ich meine ist, dass der Mensch da selbst drauf kommen kann, auch ohne Gesetz. Denn bei mir ging es um die Gesundheit meiner Leber, letztlich. In den Krankenhäusern jedoch geht es um die Eindämmung deren eigener Unsauberkeit und Nachlässigkeiten, dafür powern die endlos AB in die Patienten hinein. Und in der Massentierhaltung geht es um Umsatz und Gewinn, auch hier wurde endlos ins Fleisch gepowert, weil die Haltungszustände katastrophal sind...!

Ich habe nicht gesagt oder geschrieben,
dass es in anderen Städten auch so ist - ich weiß nur, dass ich bei den angeblich besten zwei TA hier in der Stadt (Mannheim) gewesen bin und keiner der beiden spritzte ein AB. Obwohl das nun jahrelang, sprich 4 Jahre lang, zuvor immer gemacht wurde bei so einer ntzündung an der Lippe. Noch letztes Jahr musste ich alle 2 Tage, insgesamt 3 - 4 Mal zum Spritzen von AB mit dem Kater kommen, für die gleiche Entzündung an der Lippe. Und ich war auch immer dort, bis zur letzten Spritze. DAS kostete auch 160 Euro, diese 4 Termine zum Spritzen. Deshalb verstehe ich nicht, weshalb nicht zumindest so ein Antibiogramm gleich angefertigt wurde.
Was ich noch weniger verstehe ist, dass auch das AB in Tablettenform welches Mika mit bekam, doch ebenso Resistenzen entwickelt, wenn ich nur zwei von sechs notwendigen Anwendungen in ihn hinein bekam.

Aber ich will darüber jetzt nichts mehr schreiben - das macht mich krank...

Und was die genaue Diagnose betrifft:
Vor vier Jahren als diese Lippe bei der Vorbesitzerin schon komplett vereitert gewesen war, da sagte mir der Tierarzt - DER Tierarzt, zu dm die Vorbesitzerin gehen wollte; einer der beiden besten "angeblich" in Mannheim - dass der Kater sowieso unter einer Flohbissallergie leidt und es daher kommen kann - MEHR wurde dazu nie mehr gesagt wann immer die Entzündung wiederkehrt. Aber ich finde die Tierarztbesuche sowieso immer Alptraum, genauso wie bei Fachärzten für Menschen - so schnell kann ich gar nicht reden, wie jede Behandlung von statten geht. Letztens bei der Spritze gegen den JUCKREIZ bezüglich der Herbsmilben, da konnte ich noch nicht einmal den Satz / die Frage ganz ausprechen, WAS genau er da jetzt spritzt, denn schon war die Spritze aufgezogen und zum Stechen angesetzt.
Das geht mir alles viel zu schnell und ich kann in solchen Momnten gar keinen klaren Gedanken mehr fassen, wenn die schon eine Spritze gegen den Juckreiz bezüglich Herbsmilben anlegen, dabei kam ich gar nicht wegen Herbstmilben, sondern wegen einer starken Entzündung der Oberlippe.

Sorry,
das Thema "Wie setzt man einen Spot-On richtig und am geschicktesten" kann ich noch verarbeiten und ertragen, aber das Thema Ärzte, besonders nun im jüngsten Fall mit den zwei Tierärzten, das sitzt noch zu tief... da kann ich noch gar nicht objektiv drüber nachdenken - nicht solange der Kater seine Entzündung immer noch nicht los wurde und ich jeden Tag Gott Danken muss, dass es noch nicht nach starkem Eiter riecht, bzw. der Kater sich noch das Fell putzt. Das hatte er nämlich vor 4 Jahren schon eingestellt, so weh tat ihm damals die eitrige Lippe.

DIAGNOSEN sind wichtig - die richtigen, noch wichtiger!
Aber die heutige Vorgehensweise hierbei ist schon auch korrupt - meine "Hidradenitis suppurativa" wurde über 20 Jahren NICHT diagnostiziert, denn hätte ich damals vor 25 Jahren sofort die richtige Diagnose bekommen, dann wäre ich schon 25 Jahre in Rente - mit hoher Rente, denn damals verdiente ich schon 5 Jahre lang über 3000 DM Brutto. Die Krankheit hat mich arbeitsunfähig werden lassen, weil Unternehmen NICHT mehr flexibel sind, nur die AN sollen flexibel sein! Erst seit nun 2 Jahren bekam ich endlich die Diagnose, doch nun koste ich ja auch nichts mehr... Genug jetzt. Was man mit mir macht, das kann ich selbst austragen. Ein TIER leiden zu lassen, dass könnte mich bis zum Amoklauf bewegen, deshalb lasse ich das jetzt besser erst einmal sacken...

Nachtrag: Das "e" auf meiner Tastatur gibt den Geist auf - oftmals fehlen eben hier und da ein "e", ich finde nicht immer alle Fehler gleich...
 
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Neris

Neris

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Zum Spot On kann ich leider nichts beitragen: hab es ausprobiert (Frontline) gegen Zeckenbefall nach Gebrauchsanleitung und das hatte beim Kater dann zu einer roten, leicht blutigen Stelle mit kreisrundem Haarausfall drumrum geführt und er hat mit allen Verrenkungen versucht sich dort zu kratzen: wurde später schorfig und es sah wirklich schlimm aus und die Stelle war mind. 6 Monate danach noch völlig kahl

war entweder eine Allergie oder eine sonstige Unverträglichkeit

gelesen habe ich später, dass man ein Spot On besser zwischen die Schulterblätter gibt als direkt in den Nacken, da dort das Gift zu nah an der Wirbelsäule wirkt: ob das nun Quatsch ist, weiß ich nicht


da ich zum Glück bislang keine Flöhe hatte, aber am Kater durchaus Zeckenbefall und er mich auch die Zecken nicht wegmachen lässt, hab ich es als Prophylaxe mit Cocos-Öl probiert: auch in den Nacken und an die Schwanzwurzel: dort wo er nicht gut kratzen oder weglecken kann:
aber das ging auch nur 2x mal, dann hat er sich verdünnisiert, sobald er es gerochen hat, egal ob sein Lieblingsfutter oder Leckerlies angeboten wurden

ein weiterer Kandidat war dann ägyptisches Kreuzkümmelöl, aber keinesfalls zur Einnahme, sondern auch nur an Stellen ins Fell an die er nicht drankommt: es soll gegen Zecken und auch Flöhe prophylaktisch wirken

aber auch das riecht, und so ging das dann auch nur paar Mal: es kamen aber keine neue Zecken..evtl. war es Zufall, denn im Sommer waren dann keine Zecken mehr da, aber jetzt hat er wieder 2
das Kreuzkümmelöl steht hier, mal sehen ob ich es wieder versuche mit dem Nacken...
achja am besten geht es, wenn er in sich versunken eine Maus frisst, nichts anderes kann das anscheinend toppen :verstummt:

zur Flohbekämpfung weiß ich nur, das man zusätzlich ein Flohhalsband in den Staubsaugerbeutel geben soll, damit sich da nichts "hält"

aber Zecken sind wirklich ein Problem bei einem Langhaarkater, der sich zwar Kraulen lässt, aber keine Felldurchsuchung über sich ergehen lassen mag

also ich kann leider (oder evtl. sogar besser) kein Spot On verwenden
der Tierarzt wusste als Lösung nur Tabletten (die auch für Hunde wären :eek:), die könne er mitgeben..ich hab aber komplett vergessen, was es für Tabletten waren...und letztlich finde ich Zecken war nicht schön, aber sie sollen angeblich ja den Katzen in den seltensten Fällen wirklich schaden..naja, aber dort wo Zecken saßen, waren später auch kahle Stellen im "Kragen"..so ganz ohne Beeinträchtigung war das dann wohl doch nicht

noch ein edit:

als natürliche Teil-Prophylaxe soll auch Bierhefe wirken
leider hatte ich nach anfänglichem Glück: 1-2 halbe Tabletten unter das TroFu gemischt wurde mitgefressen, auch extra als "Leckerli" gegeben wurde es verschlungen
das ist aber mittlerweile nicht mehr
ich hab auch so das Gefühl, dass anfänglich quasi alles gefressen wurde: es kann ja wieder eine Hungerzeit kommen
nachdem diese Angst besiegt war, wird schon sehr genau aussortiert, was man frisst und was nicht
 
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Mika2017

Mika2017

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Zum Spot On kann ich leider nichts beitragen: hab es ausprobiert (Frontline) gegen Zeckenbefall nach Gebrauchsanleitung und das hatte beim Kater dann zu einer roten, leicht blutigen Stelle mit kreisrundem Haarausfall drumrum geführt und er hat mit allen Verrenkungen versucht sich dort zu kratzen: wurde später schorfig und es sah wirklich schlimm aus und die Stelle war mind. 6 Monate danach noch völlig kahl

war entweder eine Allergie oder eine sonstige Unverträglichkeit

gelesen habe ich später, dass man ein Spot On besser zwischen die Schulterblätter gibt als direkt in den Nacken, da dort das Gift zu nah an der Wirbelsäule wirkt: ob das nun Quatsch ist, weiß ich nicht


da ich zum Glück bislang keine Flöhe hatte, aber am Kater durchaus Zeckenbefall und er mich auch die Zecken nicht wegmachen lässt, hab ich es als Prophylaxe mit Cocos-Öl probiert: auch in den Nacken und an die Schwanzwurzel: dort wo er nicht gut kratzen kann:
aber das ging auch nur 2x mal, dann hat er sich verdünnisiert, sobald er es gerochen hat, egal ob sein Lieblingsfutter oder Leckerlies angeboten wurden

ein weiterer Kandidat war dann ägyptisches Kreuzkümmelöl, aber keinesfalls zur Einnahme, sondern auch nur an Stellen ins Fell an die er nicht drankommt: es soll gegen Zecken und auch Flöhe prophylaktisch wirken

aber auch das riecht, und so ging das dann auch nur paar Mal: es kamen aber keine neue Zecken..evtl. war es Zufall, denn im Sommer waren dann keine Zecken mehr da, aber jetzt hat er wieder 2
das Kreuzkümmelöl steht hier, mal sehen ob ich es wieder versuche mit dem Nacken...
achja am besten geht es, wenn er in sich versunken eine Maus frisst, nichts anderes kann das anscheinend toppen :verstummt:

zur Flohbekämpfung weiß ich nur, das man zusätzlich ein Flohhalsband in den Staubsaugerbeutel geben soll, damit sich da nichts "hält"

aber Zecken sind wirklich ein Problem bei einem Langhaarkater, der sich zwar Kraulen lässt, aber keine Felldurchsuchung über sich ergehen lassen mag

also ich kann leider (oder evtl. sogar besser) kein Spot On verwenden


Ich kann und ich werde auch keinen Spot-On mehr verwenden - hast sicher nicht alles gelesen, was verständlich ist! - denn mein letzter Spot-On Anfang Oktober ging dermaßen schief und Mika ging es hundeelend zwei Tage, ich dachte er schafft mir das nicht. Ja, so schlimm war das. Ich habe den Spot-On zwar genau 1 cm höher als zwischen die Schulterblätter gesetzt, doch Mika hat es bemerkt / mitbkommen und mir dann sofort bewiesen, dass er tatsächlich mit der Hinterpfote genau DORT am Nacken und zwischen den Schulterblätter sich sehr wohl, sogar locker kratzen kann. Das ganze Zeug hing dann wohl an seiner Hinterpfote, ich sah das erst 5 Minuten später, da hat er wohl schon einige Male gekratzt, denn am Nacken und Oberrücken war alles verklebt...
NIE MEHR, und ich kann nur hoffen diese Vergiftung hat keine Schäden verursacht.
Denn vor ca. drei Tagen, da verlief er sich in den Hausgang nebenan und war dort anscheinend Stunden eingeschlossen - er hat sich noch nie in einen anderen Hausgang verirrt! Noch nie! Zum Glück ging ich ihn noch mal abends suchen und da kam gerade eine Frau von nebenan heim und rief mich dann, weil min Kater bei denen im Hausgang war.
Nie mehr Spot-On,
ich bin unter Schock geläutert - ich habe zwei Tage den Atem angehalten und gebetet...

... das was du erlebt hast war ja schon genug, um die Finger weg zu lassen, aber wenn die Katze es auch noch von der Hinterpfote ableckt und schluckt...

...da muss ich echt eine Alternative finden, denn Mika ist Allergiker, besonders allergisch was Flohspeichel betrifft. Deshalb kann ich nicht erst aktiv werden, wenn ich einen Flohbefall bemerke - ich brauche für ihn etwas das die Flöhe abhält.
Kokosöl und X andere Sachen schon alles versucht - bei mir ist er auch beim Kokosöl dann schon geflüchtet als er es nur roch, und da war ich noch 10 Meter entfernt in der Küche und rieb es mir gerade erst in die Hände, um dann zum Angriff über zu gehen - doch als ich kam war Kater schon unter dem Bett, sein Geruchssinn ist also noch top - einst gewesen.
 
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