Geschwollene Pfote :(

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Kelis

Kelis

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8. Oktober 2011
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Hallo,
mein kleiner Racker hat eine geschwollene Pfote, wie er das geschafft hat, ist mir ein Rätsel, da die komplette Wohnung so gut es geht katzensicher gestaltet wurde. Trotzdem hat er sich irgendwo gestochen. :(

Nun ja, der Tierarzt hat ihm daraufhin 2 Spritzen (bei der zweiten hat er dermaßen geschrien, dass mir die Tränen in den Augen standen) injiziert und Tabletten mitgegeben, die ich ihm dann eine Woche lange gegeben habe. Gebessert hat es sich nur geringfügig, allerdings ist eine Abschwellung leicht erkennbar.

Medis:
Injektion subcutan
Duphamox
Rimadyl Injektion & Kautabletten
Clavaseptin Tabletten

Anfang:


Heute:



Nachdem ich die besprochene Medikamententherapie nun abgeschlossen habe, rief ich meinen Tierarzt an, schilderte den Heilungsverlauf und fragte ihn, wie wir nun weiter vorgehen sollen.

Er sagte, er wird eine Narkose verabreichen und die Pfote aufschneiden, damit die Flüssigkeit herauskommt. Klingt für mich logisch und
macht in meinen Augen Sinn, also direkt für Freitag einen Termin gemacht.
Rein interessehalber rief ich bei einem anderen Tierarzt an und beschrieb ihm die Situation. Er meinte, dass man am besten erst einmal
weiter medikamentös behandeln solle, da eine Narkose nach Möglichkeit immer vermieden werden muss - kann ich nachvollziehen, gesund ist das bestimmt nicht (wobei es sicher auch nicht gesund ist, jeden Tag Tabletten zu futtern).

Allerdings dauert mir der gesamte Heilungsverlauf zu lange und je länger man im Internet liest, desto mehr Horrormeldungen bekommt man
zu Gesicht, wo in einigen Fällen sogar amputiert werden muß!? :eek:

Schmerzen scheint er augenscheinlich nicht zu haben, er tobt wie ein wahnsinniger, frisst normal und macht einen rundherum zufriedenen
Eindruck ... allerdings: Katzen können ja nun bekanntlich einiges aushalten, bevor sie sich "melden".

Was würdet ihr machen? Direkt aufschneiden lassen, oder weiter mit Medikamenten behandeln? Ich tendiere zu Variante 1, auch weil der Tierarzt in meinen Augen einen exellenten Eindruck macht.

Der Kleine tut mir wahnsinnig leid, erst haben wir ihn von einer angeblich "ach so fürsorglichen Profimama" mit Flöhen inklusive
bekommen, wogegen er natürlich sofort behandelt wurde. Nun die Geschichte mit der Pfote, dann, wenn er wieder fit ist, muss er noch geimpft werden und wenig später dürfte die Kastration anstehen. Nur Stress in den ersten Lebensmonaten für ihn ... :(

Liebe Grüße
 
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