Fritz hat Krebs im Unterkiefer

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Stefan81

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Hallo Forum,

habe heute die traurige Nachricht bekommen dass mein Fritz (fast 10 Jahre alt) Krebs im Unterkieferknochen hat.
Die Diagnose wurde nachdem er heute geröntgt wurde vom TA gestellt.
Ich will das noch gar nicht so richtig glauben, war mir sicher das ich noch viele Jahre mit ihm verbringen kann...

Er hat schon im Alter von ca. 1-2 Jahren den linken, unteren Fangzahn verloren.
Seitdem hat er alle paar Wochen für ein bis zwei Tage eine leichte Schwellung und offensichtlich Schmerzen in dem Bereich.
War damit über die Jahre immer wieder bei 2 verschiedenen Tierärzten, beide haben mich beruhigt und mir gesagt dass die Fehlstelle vom Zahn von alleine super verheilt ist.
Ich hab mich dann doch für weitere Untersuchungen entschieden als er Anfang der Woche wieder so eine Schmerzhafte Phase hatte...

Und dann diese traurige Diagnose.

Irgendwie hoffe ich immer noch dass es doch kein Krebs ist und ihm geholfen werden kann.
Wenn er den Zahn, wie die TA sagte, durch den Krebs verloren hat, dann hat er auf jeden Fall mindestens 6 Jahre damit überlebt.
Ich hoffe ich kann ihn noch ein paar Jahre bei mir haben.
Allerdings möchte ich auf keinen Fall das sich mein kleiner Freund quält. Wenn es schlimmer wird, dann werde ich ihn einschlafen lassen.


Hier das Röntgenbild.
1627061486196.png
 
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tiha

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Ich würde bei sowas zum einen immer eine Zweitmeinung einholen, zumal ich hier sehr skeptisch bin, wenn ich den Verlauf so lese. Da stellt sich für mich als erstes die Frage, ob diese Stelle jemals mit einem Dentalröntgengerät geröntgt wurde, denn solche Schmerzen kommen allermeistens von Resten der Zahnwurzel, die der TA nicht mit raus geholt hat und die vor sich hingammeln und eben Schmerzen verursachen.

Alles in allem würde ich wohl das Tier bei einem Zahn-Tierarzt mit einem digitalen Dentalröntgengerät (= intraoral) röntgen lassen, um da ein wenig mehr zu sehen. Allerdings kann ich Röntgenbilder nicht wirklich lesen, inwiefern hier direkt auf Krebs Rückschlüsse gezogen werden können, kann ich dir also leider nicht sagen. Aber ich drück euch ganz fest die Daumen!
 
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Stefan81

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Ich würde bei sowas zum einen immer eine Zweitmeinung einholen, zumal ich hier sehr skeptisch bin, wenn ich den Verlauf so lese. Da stellt sich für mich als erstes die Frage, ob diese Stelle jemals mit einem Dentalröntgengerät geröntgt wurde, denn solche Schmerzen kommen allermeistens von Resten der Zahnwurzel, die der TA nicht mit raus geholt hat und die vor sich hingammeln und eben Schmerzen verursachen.
Das werde ich nächste Woche machen.

Mir wurde, wie ich bereits geschrieben habe, immer mitgeteilt es sei super verheilt. Deswegen habe ich mich damit zufrieden gegeben.
Die Wurzel wurde nie entfernt.
Speziell geröntgt wurde die Stelle nie, bis auf das Röntgenbild von heute.
 
tiha

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Es gibt eine Katzenerkrankung, Forl, die hat unterschiedliche Formen. Eine davon ist, dass nur die Krone gekappt wird, die Wurzel aber drin bleibt. Aber das sollte man schon via Röntgen verifizieren. Forl Typ 2 katzen – FORL – Zahnarzt fuer Tiere

Du solltest wissen, dass intraoral nur geröntgt werden kann, wenn das Tier narkotisiert wird. Solche Geräte haben meist nur TÄe, die auf Zähne spezialisiert sind oder Tierkliniken. Wenn du da jemand geeignetes gefunden hast, würde im Vorfeld mit TA auf jeden Fall das schon vorhandene Röntgenbild besprechen, da es hier ja nicht nur um diffuse Beschwerden geht, sondern um Krebsverdacht.

www.tierzahnaerzte.de
 
tigerlili

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Ich bin Laie, was Röntgenbilder betrifft, aber für mich sieht das nicht gut aus. Meinen Herzenskater Tiger hab ich bei einer ähnlichen Diagnose verloren. Wir haben noch länger behandelt, aber irgendwann konnte er nicht mehr, Schmerzmittel halfen nicht. 😢 Ich will Dir den Mut nicht nehmen, und ne 2. Meinung ist bestimmt wichtig. 🍀🍀🍀 ganz viel Glück und 👍💪👍
 
biveli john

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Ich schließe mich meinen Vorgängern an.
Anhand eines Röntgenbildes ist es unheimlich schwer Krebs zu diagnostizieren.
Man kann nur eine Raumforderung erkennen aber weiß nicht was diese verursacht.
Dazu braucht es eine Biopsie und auch die ist nicht immer aussagekräftig.
Das kann alles mögliche sein von schweren Entzündungen mit den
einhergehenden Knochenumbauten, Fisteln und Zahnwurzeln usw.
Ich wünsche euch alles erdenklich Gute.
 
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Max Hase

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Die Frage ist, ob die Schwellungen in der Vergangenheit mit dem jetzigen Befund zusammen hängen. Kann sein, muss nicht sein.
Das können nicht entfernte Zahnwurzeln sein, muss aber nicht.
Und das Bild spricht leider sehr für Tumor und nicht für Entzündung.

Somit hast Du mehrere Möglichkeiten.
Du kannst versuchen, die Diagnose zu akzeptieren, und es ihm noch so schön wie möglich zu machen, Schmerzen zu behandeln und ihn gehen lassen, wenn er nicht mehr fressen kann oder eine andere Komplikation auftritt.
Oder Du nimmst das Röntgenbild und den Kater und holst Dir in einer Klinik noch eine zweite Meinung. Das heißt nicht, dass die anders ausfällt. Du musst entscheiden, ob das für Euch beide wichtig ist. Wahrscheinlich wird man eher ein CT als eine Biopsie vorschlagen, wenn noch weitere Untersuchungen erfolgen sollen.
 
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War das Dein normaler Haustierarzt oder warst Du in einer Tierklinik? Wenn es der normale Tierarzt war, würde ich ziemlich flott einen Termin in der Tierklinik abmachen und das dort nochmal anschauen lassen mit Dentalröntgen und Narkose. Das wird nicht ganz billig, aber wenn Du dafür eine korrekte, sichere Diagnose bekommst, ist es gut investiertes Geld.
 
minna e

minna e

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leider sieht das röntgenbild wirklich nicht sehr gut aus.... der knochen ist schon arg angegriffen. ob durch entzündung oder tumor kann man hier natürlich nicht erkennen.

manchmal, wenn es eben nicht ein tumor ist, besteht die möglichkeit einer behandlung mit knochenaufbau. aber bedauerlicherweise nur, wenn der knochen nicht zu arg betroffen ist.

bei meinem filou damals ging das nicht mehr, der knochen war zu angegriffen. das hab ich bei einem zweiten TA geklärt, der die schlechte prognose auch über ein röntgenbild diagnostiziert hat.
 

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