HILFE!! Meine Katze hat Krebs....

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Coco's_Welt

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Hallo ihr lieben, ich brauche dringend Hilfe. Meine Katze(2 Jahre alt) hat heute die Diagnose Krebs bekommen. Der TA meinte das es bei einem Lymphom wie sie es hat eigendlich nur 3 Behandlungsmöglichkeiten in Frage kommen. Chemo, OP oder nicht behandeln. Ich bin jetzt total überfordert und weiß überhaupt nicht was ich machen soll. Ich möchte meine Katze auf keinen Fall im Stich lassen, obwohl der TA gesagt hat das sie auch ohne Behandlung einfach weiter leben kann, wenn der Tumor nicht mehr wächst. Da der Tumor am Hals sitzt, sagte der TA außerdem das eine OP schwirig ist und die Chance das sie dabei stirb 50:50 ist. Chemo kommt für mich eigendlich nicht in Frage, weil ich meine Coco nicht quälen möchte.

Ich habe vorhin im Internet gesehgen das es neben Chemo noch eine Imun-Therapie gibt (Dendritische Zelltherapie). Hat irgendjemand von euch Erfahrungen damit, oder kann mir irgenwie helfen???

Todtraurige Grüße😪😪😪😭😭😭😭😭😭😭😭😭
Lena
 
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Poldi

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racoon20

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Das tut mir wirklich sehr leid!

Ich bin jetzt nicht so tief in der Materie - da gibt es (leider) bestimmt User, die dir dazu konkret etwas sagen können, aber Katzen vertragen eine Chemotherapie viel besser als wir Menschen! Das kann man jedenfalls nicht vergleichen.

Wie du dich auch entscheidest, ich wünsche euch alles Gute auf eurem Weg!
 
Poldi

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Das tut mir wirklich sehr leid!

Ich bin jetzt nicht so tief in der Materie - da gibt es (leider) bestimmt User, die dir dazu konkret etwas sagen können, aber Katzen vertragen eine Chemotherapie viel besser als wir Menschen! Das kann man jedenfalls nicht vergleichen.

Wie du dich auch entscheidest, ich wünsche euch alles Gute auf eurem Weg!
Das hat mir meine TÄ auch so erklärt. Bei einem Lymphom kann man eine Chemo aus Tabletten machen. Oder ein Mix aus Tabletten und Spritzen. Oder ambulante Infusionen in der Tierarztpraxis.
Lymphom bei der Katze
 
jasmine

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Das tut mir sehr leid. Mein Kater Gismo hatte Lymphdrüsenkrebs ( Darmkrebs) . Ich konnte Ihn damals operieren lassen und dann war ich der Tierklinik und habe mich Informieren lassen über die Methoden. Ich rate Dir Chemo nicht gleich auszuschließen, es gibt verschieden Arten von Chemos und die sind nicht so stark ausgerichtet wie bei Menschen.

Mein Gismo hatte leider ein sehr aggressive Krebsform gehabt, wo eine direkt Heilung nicht machbar war, sondern nur eine Verlängerung seines Lebens. Ich habe mich damals für eine Chemo für Gismo entschieden auch weil ich wusste das Gismo mit Transport und Tierarzt keine Probleme und kein Stress hatte und weil ich ja jederzeit aufhören konnten, wenn es nicht ging. Gismo hat die Chemo wunderbar überstanden und er hatte noch ca. zwei Jahre ein schönes Katzen Leben bevor ich Ihn gegen lassen musste
.

Also bitte sich genau über alle Behandlungsmethoden informieren und dann entscheiden welche Methode für deine Katze das beste ist.
Ich wünsche Euch viel Glück.
 
Sancojalou

Sancojalou

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Diese Diagnose tut mir sehr leid für deine Katze und dich.

Bitte mache dich schlau, Chemotherapie bei einer Katze ist etwas ganz anderes als bei uns Menschen (ich musste mich mal mit einer Krebstherapie bei einer meiner Katzen auseinandersetzen). Wie schon geschrieben wurde, es gibt unterschiedliche Formen der Chemotherapie und manchmal reicht die Gabe einer Tablette über einen gewissen Zeitraum.

Ich habe jetzt noch mal schnell geschaut, ob ich was darüber finde, vielleicht ist das Thema dann doch noch nicht abgehakt und ihr beratet euch noch einmal eingehend mit eurem TA oder Tierklink.

Onkologie bei Hund und Katze – Tierärztliche Klinik Oberhaching
 
tiha

tiha

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Wenn es um Chemotherapie geht muss aber auch ehrlich dazusagen, dass es nicht wie beim Menschen um Heilung geht, sondern um Verlängerung des Lebens. Deshalb wird auch niedriger dosiert und die Katzen vertragen es besser. Und es gibt auch Katzen, die mit den Mitteln trotzdem nicht zurecht kommen - war bei mir im Frühjahr so und hab ich auch schon bei anderen gelesen.

Die Dentrischen Zellen werden auch nicht zur Heilung beitragen, aber man kann auch hier uU das Leben verlängern. Aber es kostet mehrere Tausend Euros, auch das sollte man wissen. Und es ist m.E. für sensible Katzen nur bedingt geeignet, weil du ständig mit ihnen zum Tierarzt und Blut entnehmen bzw. Spritzen geben lassen musst.

Alles in allem würde ich dir raten, dir alle Befunde in Kopie geben zu lassen und dir eine Zweitmeinung einzuholen. 2 Jahre ist noch sehr jung und ich weiß nicht, weiß bei euch alles gemacht wurde (oder eben auch nicht). Insofern ist bei so einer Diagnose immer eine Zweitmeinung eine wichtige Option!

Ich wünsch euch ganz viel Glück!!! :)
 
C

Coco's_Welt

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Vielen Dank, ihr seid alle so lieb. Ich werde mir eure Ratschläge auf jeden Fall zu Herzen nehmen und noch eine zweite Meinung einholen. Danke für alles❤️:cry:

Liebe Grüße
 
L

Lucky Lina

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Auf jeden Fall Zweitmeinung einholen . Wir hatten nachher 4 Meinungen, wovon 3 sich deckten. Wir brauchten das für uns, um damit klar zu kommen.
Wir hatten in unserem Fall Lymphdrüsenkrebs im Endstadium, um eine Dendritische Zelltherapie bemüht. Es gab keine Zellen , daher entfiel die Therapie. Diese Therapie hat in abgewandelter Form einer Bekannten(Mensch) geholfen. Sie sagt, es muß diese abgewandelte Form sein.
Die Therapie würde ich vom Allgemeinzustand und der Reisewilligkeit abhängig machen.
Ich drücke fest die Daumen für die kleine Fellnase.
 
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ferufe

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  • #10
Hallo,
auch ich rate dir alle Unterlagen zusammenzusuchen und ggf. über deine TA-Praxis mit entsprechenden Zentren die Zweitmeinung einzuholen. Das geht ohne, dass du mit dem Tier vor Ort vorstellig werden muss. Hofheim oder auch die Klinik im Harz (Dendritische Zelen) machen diese Beratungen. Auch kannst du selbst unter Zusendung der Befunde dies in der Regel selbst machen. Dendritische Zellen sind nicht kostengünstig, aber du gehst in deine Praxis zum Blut abnehmen, von dort wird es besonders versendet, deine Praxis bekommt das "Medi" zum Spritzen. Vor ca. 4 Jahren kostete ein Spritze etwas über 600,- € (ist meine ich heute immer noch der Preis) vier Gaben waren notwendig in den beiden Fällen wovon ich weiss und bei beiden Tieren ist bis heute nichts wieder aufgetreten bei sehr guter Lebensqualität. Es kommt immer auf die Tumorform an, ob überhaupt damit zu behandeln möglich ist. Auch Behandlungen mit Leukeran kenne ich, da gab es unterschiedliche Ergebnisse.
Kläre es ab nach kräftigem Durchatmen. Nur solltest du mit einer Rücksprache, Meinungseinholung, nicht zu lange warten um die evtl. Chance zu wahren.
VG und meine Daumen habt ihr
 
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