Erfahrungsbericht zum Thema Plattenepithelkarzinom

Barbara1983

Barbara1983

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Hallo zusammen, vielen Dank für die große Anteilnahme und die vielen Daumen, die gedrückt sind. Das kann sicher nicht schaden. Tut mir Leid, dass ich so lange gebraucht habe, zu antworten. Tatsächlich habe ich mich getraut, Micky ein paar Tage in der Obhut meiner Eltern zu lassen und ihm eine kleine Tablettenpause zu gönnen und mir selbst auch eine kleine Auszeit.
Es geht ihm immer noch gut.
Ich muss mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, wie lange die letzte OP schon zurückliegt und noch immer keine neue Wucherung zu sehen ist: gestern waren es 3 Monate!
Noch immer will ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass der Krebs gar nicht wiederkommt. Aber diese Hoffnung ist wirklich schwer.

Wie geht es den anderen? Kirlina, wie geht es Julius? PonyPrincess, wie geht es Britje?

VLG von Barbara & Micky
 
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Barbara1983

Barbara1983

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Kirlina

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Hallo,

Tut mir leid, dass ich erst jetzt schreibe. Ich freu mich total, dass es Micky weiterhin gut geht! Was für ein niedlicher kleiner Schatz.

Ich kann dich mit der Sorge aber total gut verstehen. Hoffentlich bleibt Micky verschont aber eine Garantie gibt es auf nichts.

Leider ging es Julius vor einem Monat plötzlich nicht mehr gut - der Tumor wuchs fröhlich weiter und fing wieder an zu bluten. Das schien ihn nicht so arg zu stören, aber er wurde sehr schwach und musste sich alle paar Schritte ausruhen. Dann erbrach er sich viel und pinkelte zum ersten Mal wahrscheinlich direkt an seinem Schlafplatz. Komplett aufs Katzenklo schaffte er es in der letzten Woche oft auch nicht mehr. Wir waren dann beim Tierarzt - er legte mir nahe, darüber nachzudenken, den Kater eher früher als später einzuschläfern. Es war die Leber & vermutlich davon ausgehende nicht-regenerative Anämie die ihm so zu schaffen machte. Ich nahm ihn dann erstmal wieder nach Hause mit, er hatte sich bisher immer wieder erholt. Diesmal musste ich aber leider sehen, dass er schwach blieb und immer appetitloser wurde. Ich war/bin immer noch am Boden zerstört. Julius wurde am 8. September auf meinem Arm eingeschläfert, er fehlt mir so sehr. Er wurde 16 Jahre und 4 Monate alt. Manchmal frage ich mich, ob es nicht doch ein bisschen zu früh war, aber er war so schwach zum Schluss und es gab auch keine Behandlungsmethoden mehr, die wir noch bei ihm hätten probieren können. Wenigstens war er bis auf seine letzte Lebenswoche aber noch total guter Dinge! Trotzdem tut mir alles so leid für meinen lieben Kater und er fehlt mir fürchterlich.
 
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Kirlina

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Das war mein Julius, das Foto habe ich kurz nach seiner Diagnose Ende Juli gemacht.
 
Barbara1983

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  • #25
Hallo,

Tut mir leid, dass ich erst jetzt schreibe. Ich freu mich total, dass es Micky weiterhin gut geht! Was für ein niedlicher kleiner Schatz.

Ich kann dich mit der Sorge aber total gut verstehen. Hoffentlich bleibt Micky verschont aber eine Garantie gibt es auf nichts.

Leider ging es Julius vor einem Monat plötzlich nicht mehr gut - der Tumor wuchs fröhlich weiter und fing wieder an zu bluten. Das schien ihn nicht so arg zu stören, aber er wurde sehr schwach und musste sich alle paar Schritte ausruhen. Dann erbrach er sich viel und pinkelte zum ersten Mal wahrscheinlich direkt an seinem Schlafplatz. Komplett aufs Katzenklo schaffte er es in der letzten Woche oft auch nicht mehr. Wir waren dann beim Tierarzt - er legte mir nahe, darüber nachzudenken, den Kater eher früher als später einzuschläfern. Es war die Leber & vermutlich davon ausgehende nicht-regenerative Anämie die ihm so zu schaffen machte. Ich nahm ihn dann erstmal wieder nach Hause mit, er hatte sich bisher immer wieder erholt. Diesmal musste ich aber leider sehen, dass er schwach blieb und immer appetitloser wurde. Ich war/bin immer noch am Boden zerstört. Julius wurde am 8. September auf meinem Arm eingeschläfert, er fehlt mir so sehr. Er wurde 16 Jahre und 4 Monate alt. Manchmal frage ich mich, ob es nicht doch ein bisschen zu früh war, aber er war so schwach zum Schluss und es gab auch keine Behandlungsmethoden mehr, die wir noch bei ihm hätten probieren können. Wenigstens war er bis auf seine letzte Lebenswoche aber noch total guter Dinge! Trotzdem tut mir alles so leid für meinen lieben Kater und er fehlt mir fürchterlich.
Hallo Kirlina,

oh das tut mir so Leid! Ich mag mir gar nicht ausmalen, was er für eine Leere hinterlassen hat. Aber ich hab mir das leider schon gedacht, nachdem ich so lange nichts gehört hatte.
Ich glaube einfach, dass es bei den allermeisten Katzen viel zu lange dauert, bis das Problem ordentlich diagnostiziert wird, und dann ist der Krebs meistens schon viel zu weit fortgeschritten.
Mach dir keine Vorwürfe, Katzen sind Meister der Verstellung. Du hast alles getan, was du konntest, um ihm seine restliche Zeit so angenehm wie möglich zu machen.
Das wichtigste ist, dass du für ihn da warst! Er war wirklich ein hübscher, kleiner, roter Fussel!
Hast du über Ersatz nachgedacht? Manchen Menschen hilft das ja.

VLG Barbara & Micky
 

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