Allergiefreie Katze, es hat funktioniert!!!

Lebst Du als Allergiker auch glücklich mit einer Anti-Allergikerkatze zusammen?

  • JA, es hat funktioniert!

    Stimmen: 23 57,5%
  • NEIN, ich habe später doch auf sie reagiert.

    Stimmen: 0 0,0%
  • NEIN, ich habe bereits beim Züchter auf die Katze angeschlagen.

    Stimmen: 2 5,0%
  • Ich habe es noch nicht ausprobiert.

    Stimmen: 15 37,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    40

blauesswatchtele

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Hallo Ihr Lieben!

Wollte einfach mal meine Erfahrung berichten, die vielleicht auch anderen weiterhelfen kann! Wir haben nun zwei Fellnasen trotz hochgradiger Katzenallergie meines Freundes ohne Medikamente, ohne Therapie und ohne Desensibillisierung!

Im Einzelnen:
Wir sind schon sehr lange zusammen und ich habe immer sehr darunter gelitten, dass wir wegen seiner Allergie keine Katze halten konnten. Die Allergie war so schlimm, dass er sogar stark reagierte obwohl die Katze nicht einmal in der Raum war, es reichte, wenn die Katze nur in dem Haushalt lebte...
Nach einem Umzug in eine gemeinsame und größer Wohnung habe ich dann recherchiert und bin auf die Rassen Neva Masquarade und Sibirische Waldkatzen gestoßen, die für Allergiker geeignet sein können.
Nach einigen Rückschlägen (nicht jeder Züchter hilft!) haben wir eine Züchterin gefunden, bei der wir unverbindlich einmal durch einen Besuch testen durften. Ergebnis: Nach 2 Stunden mit 5 Kitten und 3 Katzen (Neva als auch Sibis) keine Reaktion! Weitere Besuche ergaben dasselbe!
Nun haben wir inzwischen zwei Fellnasen (Eine Neva seit Dez 11 und die 2. eine Sibi seit Mai 12) und es gibt keine Probleme!!!

Wollte nur Hilfestellung geben, weil ich selbst sehr unter der Situation gelitten habe, keine Katze halten zu können. Medikamente oder eine Therapie für meinen Freund konnte so glücklicherweise vermieden werden!!! Aber es kann natürlich bei jedem anders verlaufen. Trotzdem, wenn jemand noch Detailfragen hat, immer her damit ;o)

Liebe Grüße
Tina
 

catbuttler

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Ich kann da nur zustimmen! Unsere Beiden sind Sibirermischlinge. Einer unserer Freunde hat auch so eine starke Allergie. Bei ihm reicht es schon wenn der Katzenhalter einige Haare an der Kleidung hat, um Asthma auszulösen. Bei uns hat bisher noch niemand reagiert, selbst dieser Freund kann ohne Probleme Stunden bei uns verbringen. Es ist wohl nicht offiziell bewiesen, das die Sibirer "antiallergen" sind, aber irgendwas scheint ja dran zu sein.
 

Alf2211

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Mein Mann reagiert auch allergisch auf Katzen, nur auf unsere nicht. Ist halt auch ein Sibi.
Kann noch von unserem Nachbarn berichten, der seine Katze leider wegen starker Allergie abgeben musste.
Kolja hat mal eine Nacht unbemerkt unter seinem Bett verbracht, weil er sich durch die offene Terrassentür in sein Haus geschlichen hatte. Die Nacht verlief problemlos für unseren Nachbarn. Er hat schon damit gedroht Kolja zu klauen, damit er wieder eine Katze als sein eigen nennen darf.:grummel::omg:

Eine gute Bekannte allerdings, reagiert auch auf Kolja mit tränenden Augen und Schiefnase sobald er um ihre Beine streift.
Die sib. Katze scheint wohl nicht zu 100% "sicher" zu sein.
 
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catbuttler

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hmm! Wie gesagt, bewiesen ist nichts. Ich selbst bin auch, wenn nur leicht, allergisch und wir leben seid über 4 Jahren zusammen. :)Mir gehts immer noch gut.:) Sollte ich jemals reagieren, werd ich irgendetwas unternehmen, aber nie meine Katzis abgeben!
 

blauesswatchtele

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Eine gute Bekannte allerdings, reagiert auch auf Kolja mit tränenden Augen und Schiefnase sobald er um ihre Beine streift.
Die sib. Katze scheint wohl nicht zu 100% "sicher" zu sein.
Kann es vielleicht sein, dass Deine Bekannte eine "komplette Tierhaarallergie" hat?! Das ist dann such noch etwas anderes... ;)

Aber ihr habt schon recht, bewiesen ist nix :rolleyes:

LG
 

Oscar und Mia

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Ich habe eine starke Allergie auf Katzen - eigentlich!

Bei meiner ersten Katze, die noch zu Hause bei meinen Eltern wohnt, reagiere ich nach ein paar Minuten mit allen Symptomen. Da geht gar nichts ohne Medis.

Bei meinen drei Nasen ( zwei reinrassige Feld-Wald-Wiesen-Mixe und irgendwas Langhaariges) reagiere ich überhaupt nicht. Bei anderen Katzen allerhöchstens ein wenig.

Ich habe mit der Entscheidung, mir die Samtpfoten zu holen sehr lange gebraucht. Und es war die Richtige.
 

blauesswatchtele

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Ich weiß nicht. Sie hat noch ein Pferd, wie es sich da mit einer Reaktion verhält, weiß ich nicht.
Naja, auf jeden Fall ist es wirklich eine Risiko obs klappt oder nicht, egal wie! :rolleyes:

Hab aber auch schon gehört von der Bekannten gehört - allerdings bei Hunden + Meeris - dass sich sie sich alse Tierhaarallergikerin auf ihre Lieblinge selbst desensibillisiert hat... Nur dickes rumkuscheln ging da net...
 

blauesswatchtele

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Ich habe eine starke Allergie auf Katzen - eigentlich!

Bei meiner ersten Katze, die noch zu Hause bei meinen Eltern wohnt, reagiere ich nach ein paar Minuten mit allen Symptomen. Da geht gar nichts ohne Medis.

Bei meinen drei Nasen ( zwei reinrassige Feld-Wald-Wiesen-Mixe und irgendwas Langhaariges) reagiere ich überhaupt nicht. Bei anderen Katzen allerhöchstens ein wenig.

Ich habe mit der Entscheidung, mir die Samtpfoten zu holen sehr lange gebraucht. Und es war die Richtige.
Kann ich voll nachempfinden! Freu mich dass es bei Dir auch geklappt hat!!! :grin:
 

Schattenherz

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Ich bin auch Allergikerin und reagiere sehr verschieden, allerdings sind bei mir gerade die "Allergikerkatzen" vor allem Sibirische Waldkatzen und Devon Rex extrem schlimm, da geht bei mir nach kurzer Zeit gar nichts mehr.
 

blauesswatchtele

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Ich bin auch Allergikerin und reagiere sehr verschieden, allerdings sind bei mir gerade die "Allergikerkatzen" vor allem Sibirische Waldkatzen und Devon Rex extrem schlimm, da geht bei mir nach kurzer Zeit gar nichts mehr.
Hey Schattenherz, das ist ja interessant! Bist Du denn nur gegen den Katzenspeichel allergisch oder allgemein gegen Tierhaare?
Sorry, dass ich das so oft frage, aber interessiert mich halt sehr das Thema ;)
 

Schattenherz

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Ich hab die ganz normale, verbreitete Katzenallergie gegen den Speichel.

Rein auf die Haare reagiert soweit mir bekannt kaum jemand.

Bei einigen Katzenrassen wird behauptet, sie haben das allergieauslösende Eiweiß fel d 1 nicht oder nur in geringen Mengen, deshalb hab ich natürlich als erstes diese "getestet" und tja - Pustekuchen, die Reaktion war recht heftig.
 
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blauesswatchtele

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Ich hab die ganz normale, verbreitete Katzenallergie gegen den Speichel.

Rein auf die Haare reagiert soweit mir bekannt kaum jemand.

Bei einigen Katzenrassen wird behauptet, sie haben das allergieauslösende Eiweiß fel d 1 nicht oder nur in geringen Mengen, deshalb hab ich natürlich als erstes diese "getestet" und tja - Pustekuchen, die Reaktion war recht heftig.
Ja, Du hast völlig recht, Katzenallergiker reagieren auf den Speichel und nur auf diesen. "Die Haare" ist einfach ein umgangssprachlicher Fehler, wie man ihm überall im Alltag begegnet ;)

Hast Du denn mehrer Züchter besucht bzw. waren Deine Testkatzen "nicht gemixte" Katzen?! (Bitte keinen falschen Eindruck, ich liebe jede Katze und hätte auch eine aus dem Tierheim adoptiert, nur leider muss man bei der Allergie anders an die Sache ran gehen... :rolleyes:)
Ich hatte auserdem damals recherchiert, dass es auch bei Rexkatzen noch unterschiedliche Arten gibt... vielleicht hat es auch daran gelegen?! Einige Arten sind mehr, andere weniger geeignet...

Bei meiner Recherche sind mir damals noch als möglich geiignet für Allergiker begegnet: LaPerm und Bengalkatzen. (Die hatten wir aber auch nicht "ausprobiert")

Also wenn Dein Herz dran hängt, kannst Du die auch noch mal testen.... Ist halt nur sehr zeitintensiv und nervenaufreiben, Kontakte zu finden und dann zu testen... Oder hast Du vielleicht schon eine Katze gefunden, auf die Du nicht reagierst?

(Beim testen durfte mein Schatz immer mit so einem Neilon-Schmucksäckchen um den Hals mit Katzenhaaren drin herumlaufen. Das sah wirklich sch... aus :omg:)
 

Schattenherz

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Ich hatte damals richtige, eingetragene Züchter besucht und mir auch von einigen, die zu weit weg waren, Haare schicken lassen.

Auf 2 Ausstellungen war ich auch.

Es waren also definitiv keine Mixkatzen.


Bengal hab ich noch nicht versucht, aber die wären mir glaub ich auch zu wild.


Ich habe mittlerweile aber auch 2, seit fast 2 Jahren, allerdings reagier ich auch auf die, aber nicht soooooo arg heftig und dazu kommt noch, dass ich eh Medikamente gegen meine Allergien nehmen muss.
 

depth67

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allergenfreie Katzen

Hallo Ihr Lieben!

Wollte einfach mal meine Erfahrung berichten, die vielleicht auch anderen weiterhelfen kann! Wir haben nun zwei Fellnasen trotz hochgradiger Katzenallergie meines Freundes ohne Medikamente, ohne Therapie und ohne Desensibillisierung!

Im Einzelnen:
Wir sind schon sehr lange zusammen und ich habe immer sehr darunter gelitten, dass wir wegen seiner Allergie keine Katze halten konnten. Die Allergie war so schlimm, dass er sogar stark reagierte obwohl die Katze nicht einmal in der Raum war, es reichte, wenn die Katze nur in dem Haushalt lebte...
Nach einem Umzug in eine gemeinsame und größer Wohnung habe ich dann recherchiert und bin auf die Rassen Neva Masquarade und Sibirische Waldkatzen gestoßen, die für Allergiker geeignet sein können.
Nach einigen Rückschlägen (nicht jeder Züchter hilft!) haben wir eine Züchterin gefunden, bei der wir unverbindlich einmal durch einen Besuch testen durften. Ergebnis: Nach 2 Stunden mit 5 Kitten und 3 Katzen (Neva als auch Sibis) keine Reaktion! Weitere Besuche ergaben dasselbe!


Wollte nur Hilfestellung geben, weil ich selbst sehr unter der Situation gelitten habe, keine Katze halten zu können. Medikamente oder eine Therapie für meinen Freund konnte so glücklicherweise vermieden werden!!! Aber es kann natürlich bei jedem anders verlaufen. Trotzdem, wenn jemand noch Detailfragen hat, immer her damit ;o)

Liebe Grüße
Tina
Danke für die wertvollen Tipps. Kannst du mir verraten, wer der Züchter ist?
 

Kira1701

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Es gibt keine Anti-Allergiker-Katze. Jede Katze kann Allergien auslösen, nur manche weniger auch eine Nacktkatze kann Allergien auslösen. Jede Katze ist individuell und eine 100 % Sicherheit nicht zu reagieren gibt es einfach nicht. Entweder man hat Glück oder nicht. Es wird berichtet, dass ein kastriertes Weibchen noch weniger Allergien auslösen kann von den Sibies als ein Kater. also der allergieauslösende Speichelanteil wäre nicht so hoch.

Auch die ganzen Tests sind nie 100 %. Ich habe erst vor einer Woche mit einer Tierärztin darüber gesprochen. Man kann oft Allergien nicht über die Haut und über das Blut sehen aber sie ist einfach da, sowie bei mir. Manchmal dauert es, bis das Blut die Info bekommt. Manche haben eine Allergie (sehr hoch im Blut) und reagieren nicht, das gibt es auch. Solche Ergebnisse kommen oft per Zufall ans Licht,weil was anderes gesucht wurde.

Man kann es einfach probieren oder lassen. Ich habe auch stundenlang mit den Katzen gespielt - nichts. Erst nach Monaten fing es an.

Manche berichten davon, dass sie nach Jahren reagierten -alles ist möglich.

Ich wünschte, ich könnte jedem die Angst nehmen oder eine Lösung parat haben aber die gibt es nicht. Man kann nur hoffen, dass es funktioniert, einige Anwendungen ausprobieren, wie Bioresonanz, NAET, Laserakkupunktur usw. aber es gibt keine Garantie dafür.

Nicht wir, nicht der Arzt, nur der Körper gibt einem am Ende die Antwort.

Das klingt jetzt alles sehr bitter, ich weiß, aber ich möchte niemanden zu viel Hoffnung machen, denn man landet sehr hart auf dem Boden der Realität, wenn nichts hilft oder eine Allergie von heute auf morgen kommt.

Es hilft nur eines: "Positiv denken!"
Hier kann ich nur unterschreiben. Mußte die leidvolle Erfahrung erst wieder machen - und hätte mich dafür ohrfeigen können, wie man nur so dumm sein kann ...

Vor ca. 17 Jahren habe ich meinen Perserkater abgeben müssen, weil ich asthmatische Anfälle bekommen habe. Danach hatte sich für mich rein kopfmäßig das Thema "Katzen" erledigt. Dafür hab ich mir dann Yorkies ins Haus geholt :verschmitzt:.

Wir besitzen ein altes Haus und haben (bzw. hatten) immer wieder Probleme mit Mäusen. 2009 erzählte mir die Züchterin unserer Zwergkaninchen, das sie Selkirk Rex züchtet und die Allergiker halten können. Hab dann probiert, mich aber nicht getraut. In dem Winter hatten wir dann aber so schlimm Mäuse, das ich im Frühjahr dann doch eine Selkirk Rex geholt habe (unsere Kira). Im März haben wir festgestellt, das ich nochmal schwanger bin. Habe massiv Probleme mit Heuschnupfen und Neurodermitis bekommen (was hatte ich angst, es ist die Katze). Heuschnupfen verging nach ca. 3 Monaten, Neurodermitis ist heute auch wieder besser, aber noch nicht 100 % weg. Habs dann auf die Schwangerschaft geschoben. Habe mit meiner Kira auch keine Probleme (wobei ich mich heute manchmal frage, ob meine wieder aufgetauchte Neurodermitis eine Reaktion auf Kira ist - aber damit kann ich leben ...). Ich kann es nur nicht ertragen, wenn sie Fellwechsel hat - dann darf ich sie nicht zu sehr knuddeln.

Dieses Jahr bin ich dann übermütig geworden. Eine Katze ist ja nicht so gut, es sollen doch besser zwei sein. Kiras Züchterin züchtet die Rasse mittlerweile nicht mehr, sondern nur noch BKH und Birma. Hat mir das Angebot gemacht zu testen. Ich war mehrmals dort, alles prima - und ich der glücklichste Mensch ... Nach 2-3 Wochen habe ich keine Luft mehr bekommen. Es ging nur noch mit Asthma-Spray. Das Ende vom Lied, ich habe unsere Nala wieder hergegeben ...

Tja, und nun kämpfe ich mit dem Gewissen. Noch eine Rex (habe nun hier im Forum aber auch schon gelesen, das doch viele reagieren und frage mich, will ich DAS Risiko eingehen) oder Kira als Einzelkatze leben lassen? Bin grad ein bißchen ratlos/traurig - irgendwie habe ich das Gefühl, keine der beiden Entscheidungen ist wirklich richtig.
 
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Kira1701

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Wenn sie Mäuse fangen kann, dann darf sie auch raus oder? Dann braucht sie keinen zweit Katze, dann genießt sie ihr eigenes Revier.
Kompromiss: Du nimmst eine zweite, lässt aber beide weniger oder nur noch in einen Raum vom Haus, dafür baust du ihnen ein super Außengehege, wo sie nachts Unterschlupf finden und dösen können.
Nein, sie ist eine reine Wohnungskatze. Das ist ja das "Problem". Mäuse gefangen hat sie noch keine, nur in ihren Anfangszeiten bei uns mit zwei jungen Mäusen gespielt - und seitdem habe ich NIE wieder eine Maus in unserem Haus gesehen :grin:. Sie hat zu allen Bereichen unseres Hauses zugang. Und ein separater Raum ist auch schlecht, da außer Schlafzimmern und Bad alles türlos ist.

Ja, das mit dem kein Risiko mehr eingehen habe ich mir auch schon überlegt. Das ich froh sein kann, immerhin dachte ich 15 Jahre lang, ich kann NIE mehr Katzen halten. Und hab mir auch schon überlegt, vielleicht akzeptiert mein Körper halt einfach nur EINE Katze. Aber das schlechte Gewissen bleibt halt, ob ich ihr nicht was vorenthalte.

Hab jetzt halt in diesem Forum hier einen älteren Betrag von einer Rex-Züchterin gelesen, die meinte, sie gibt nicht mehr an Allergiker ab, weil ihr schon zuviele weinend wieder in der Tür standen, weil es eben nicht funktioniert hat. Und das macht mich sehr nachdenklich. Dachte echt, mit ner Rex bin ich auf der sicheren Seite ...
 

Schattenherz

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Hier kann ich nur unterschreiben. Mußte die leidvolle Erfahrung erst wieder machen - und hätte mich dafür ohrfeigen können, wie man nur so dumm sein kann ...

Vor ca. 17 Jahren habe ich meinen Perserkater abgeben müssen, weil ich asthmatische Anfälle bekommen habe. Danach hatte sich für mich rein kopfmäßig das Thema "Katzen" erledigt. Dafür hab ich mir dann Yorkies ins Haus geholt :verschmitzt:.

Wir besitzen ein altes Haus und haben (bzw. hatten) immer wieder Probleme mit Mäusen. 2009 erzählte mir die Züchterin unserer Zwergkaninchen, das sie Selkirk Rex züchtet und die Allergiker halten können. Hab dann probiert, mich aber nicht getraut. In dem Winter hatten wir dann aber so schlimm Mäuse, das ich im Frühjahr dann doch eine Selkirk Rex geholt habe (unsere Kira). Im März haben wir festgestellt, das ich nochmal schwanger bin. Habe massiv Probleme mit Heuschnupfen und Neurodermitis bekommen (was hatte ich angst, es ist die Katze). Heuschnupfen verging nach ca. 3 Monaten, Neurodermitis ist heute auch wieder besser, aber noch nicht 100 % weg. Habs dann auf die Schwangerschaft geschoben. Habe mit meiner Kira auch keine Probleme (wobei ich mich heute manchmal frage, ob meine wieder aufgetauchte Neurodermitis eine Reaktion auf Kira ist - aber damit kann ich leben ...). Ich kann es nur nicht ertragen, wenn sie Fellwechsel hat - dann darf ich sie nicht zu sehr knuddeln.

Dieses Jahr bin ich dann übermütig geworden. Eine Katze ist ja nicht so gut, es sollen doch besser zwei sein. Kiras Züchterin züchtet die Rasse mittlerweile nicht mehr, sondern nur noch BKH und Birma. Hat mir das Angebot gemacht zu testen. Ich war mehrmals dort, alles prima - und ich der glücklichste Mensch ... Nach 2-3 Wochen habe ich keine Luft mehr bekommen. Es ging nur noch mit Asthma-Spray. Das Ende vom Lied, ich habe unsere Nala wieder hergegeben ...

Tja, und nun kämpfe ich mit dem Gewissen. Noch eine Rex (habe nun hier im Forum aber auch schon gelesen, das doch viele reagieren und frage mich, will ich DAS Risiko eingehen) oder Kira als Einzelkatze leben lassen? Bin grad ein bißchen ratlos/traurig - irgendwie habe ich das Gefühl, keine der beiden Entscheidungen ist wirklich richtig.
Auch Selkirks sind nicht die ultimativen Allergikerkatzen, ich habe auch 2 und reagiere drauf und dazu auf beide unterschiedlich stark, also auch ganz klar scheinbar nicht rasseabhängig.

Ich würd auch sagen, wenn sie Freigänger ist, ist auch deine eine ok, als Wohnungskatze wäre es der Katze gegenüber total unfair, deshalb hab ich ja auch 2, meine können hier nicht raus, aber wenn deine raus darf, dann belass es bei der einen.
 

Kira1701

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Ich würd auch sagen, wenn sie Freigänger ist, ist auch deine eine ok, als Wohnungskatze wäre es der Katze gegenüber total unfair, deshalb hab ich ja auch 2, meine können hier nicht raus, aber wenn deine raus darf, dann belass es bei der einen.
Sie ist Wohnungskatze - daher meine Unschlüssigkeit. Wäre sie Freigängerin würde ich gar nicht überlegen. Aber ich muß gestehen, um sie rauszulassen, hab ich zuviel angst, zumal wir neben einer Jugendherberge wohnen und in Stoßzeiten nicht grad wenig Busverkehr ist (und sie müßte diese Straße überqueren, um in den Wald zu kommen).
 
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