Katzen Forum

Katzen Forum (https://www.katzen-forum.net/)
-   Katzenrassen (https://www.katzen-forum.net/katzenrassen/)
-   -   Um welche Rasse handelt es sich? :) (https://www.katzen-forum.net/katzenrassen/233996-um-welche-rasse-handelt-es-sich.html)

Nicht registriert 13.07.2019 21:44

@saurier

Zitat:

Zitat von saurier (Beitrag 6445147)
Da bin ich absolut bei dir - bitte IMMER nur beim Hobbyzüchter kaufen, keinerlei sinnfreies Vermehren oder gar gewerbliche Sachen unterstützen oder - wenn es kein reinrassiges Tier mit Stammbaum sein muss - bitte im TS schauen!

Aha...und woher kommen die Katzen, die über den Tierschutz vermittelt werden?
Dort sind u.a. auch Vermehrerkatzen, aus dem Rahmen geratene „Zuchten“ etc

Dein aufklärungsfeldzug in allen Ehren....auch Du wirst die Welt nicht ändern egal wie oft Du es hier und in anderen Foren wiederholst.

Zitat:

Und es gibt inzwischen so viele Rassen mit Point - wenn ihr eine Katze als Siam-Mix bezeichnet, erwarten dann die Adoptiveltern nicht, dass die Katzen schmusig, gesprächig und gesellig sind ("steckt ja 'Siamkatze' drin")?
Und hast Du mal überlegt, dass diese extreme Überzeugung in Dir verankert ist und nicht zwangsläufig von dem Durchschnitt der Menschen gedacht wird?
Du glaubst die Menschen denken so...wissen tust Du es aber nicht.

saurier 13.07.2019 22:34

Zitat:

Zitat von Moment-a (Beitrag 6445220)
[...]
Aha...und woher kommen die Katzen, die über den Tierschutz vermittelt werden?
Dort sind u.a. auch Vermehrerkatzen, aus dem Rahmen geratene „Zuchten“ etc [...]

Das ist mir auch bewusst, ABER der Vermehrer verdient dadurch nicht auch noch und wird gar in seinem Tun bestärkt, das sehe ich zumindest als großen Unterschied an.

Zitat:

Zitat von Moment-a (Beitrag 6445220)
[...] Und hast Du mal überlegt, dass diese extreme Überzeugung in Dir verankert ist und nicht zwangsläufig von dem Durchschnitt der Menschen gedacht wird?
Du glaubst die Menschen denken so...wissen tust Du es aber nicht.

Nun ja, da ich schon länger Siamesen habe und mich noch länger für sie interessiere und das durchaus bekannt war/ist (auch schon in der Zeit, in der ich noch im TS aktiver war), wurden und werden sehr viele Leute an mich verwiesen, so dass diese Aussage schon eine gewisse Grundlage hat. Zudem habe ich das nicht als Tatsache in den Raum gestellt, sondern als Frage, eben weil es bei mir SO oft vorkam.

Aber ich glaube, wir sind etwas sehr OT ;).

Katzenpfote77 13.07.2019 23:33

Also, soviel dazu. Habe 17 Jahre die BKHs gezüchtet und war selbstverständlich vereinsangehörig. Bis ich mich irgendwann entschieden habe, der Machthaberei der Zucht die Stirn zu bieten und zum Hobbyzüchter wurde.🙂natürlich war es vorher auch nichts anderes als ein Hobby! Meine ZuchtTiere durften sogar bis zum Schluß bei uns bleiben und nicht wie bei ordentlichen Züchten weitervermittelt werden, wenn man von denen keinen Nutzen mehr hat . Meine Tiere waren alle selbstverständlich genetisch und per Schall auf Erbkrankheiten untersucht und hatten selbstverständlich Papiere oder wie das manche der REINRASSIGKEIT gleichstellen. Und nur weil ich die letzten 5 Jahre für meine Tiere keine Papiere mehr beantragt habe und nicht mehr auf Ausstellungen gegangen bin, waren meine Tiere plötzlich nicht mehr reinrassig? BLÖDSINN
sie waren es selbstverständlich nach wie vor! Und sie wurden mit genauso viel Liebe und dem gleichen Aufwand und Fürsorge aufgezogen wie unter dem Zwingernamen!!
Ich habe gesehen dass sich manche Menschen einfach eine Rassekatzen wünschen und nicht unbedingt fast 1000 €für ein Liebhabertier ausgeben möchten und dann noch utopische Auflagen bekommen. Als wenn es bei den unzähligen Tieren den Züchter nach Jahren noch interessiert, was mit ihr mals vermittelten Katze ist und für jeden eine WhatsApp Gruppe erstellt wurde!? 😏
Außerdem hatte ich selber Zwinger kennengelernt, naja...das ist auch nicht das Thema. Es gibt durchaus viele tolle Hobbyzüchter, wo es nicht um Massenproduktion und kommerzielle Zwecke geht, sondern mit gewissen Hintergrundwissen tolle REINRASSIGE KATZENBABIES liebevoll, verantwortungsvoll aufziehen kann. Auch ohne der Stammbäume, die bei dem Liebhabertier ohne Nutzen in der Schublade landen!
Wie z. B. Die Ragdoll Mink, sepia werden nicht in jedem Verein in diesen Farben anerkannt. Sind sie dann nicht mehr reinrassig, nur weil der Ragdoll seinen Ursprung in den Colourpoint Farben hatte? Wenn ich sicher weiß dass meine Tiere REINRASSIG sind, dann sind sie es auch ohne Stammbäume!!!

Katzenpfote77 13.07.2019 23:42

Es gibt Hobbyzüchter und Hobbyzüchter. Seid beim Kauf einfach wachsam aber nicht pessimistisch! Stellt die richtigen Fragen. Es gibt durchaus tolle Hobbyzüchter REINRASSIGER Katzen! Übrigens... Eine Bekannte hatte ein gesundes Tier beim Züchter gekauft und ist innerhalb der ersten 2 Woche an FIP gestorben.

Irmi_ 14.07.2019 00:19

Zitat:

Zitat von Katzenpfote77 (Beitrag 6445281)
Übrigens... Eine Bekannte hatte ein gesundes Tier beim Züchter gekauft und ist innerhalb der ersten 2 Woche an FIP gestorben.

FIP kann leider jeden treffen. Wir haben hier im Forum sehr viel Sternchen wegen dieser Krankheit... Ebony, Ernie, Popi,... Tierschutzkatzen, Vermehrertiere, Katzen mit Papiere... FIP trifft jeden.:(

Darum halte ich genau diese Krankheit für ein ausgesprochen schlechtes Argument für Tiere der einen oder anderen Herkunft. Es trifft sie alle gleich.

Katzenpfote77 14.07.2019 00:23

Ja das weiß ich auch, das kann mal bei der großen Verbreitung des Corona Virus halt nie ganz ausschließen und sich dann zum FIP entwickeln kann. Ja das war ein doofes Argument...zum Thema "Reinrassigkeit " behalte ich meine Meinung und würde es wieder so machen!

Rickie 14.07.2019 06:07

Zitat:

Zitat von saurier (Beitrag 6445212)
Trotzdem öffnet das leider dem Vermehrertum Tür und Tor, denn wie soll man einem Neukatzenbesitzer, der sich mit der Thematik nicht auseinandersetzt oder -setzen will, klar machen, dass er im TS "Rassetiere" bekommt (nur weil sie so aussehen), beim Vermehrer aber nicht (obwohl sie genauso aussehen) und die eine Quelle 'gut', die andere weniger ist?

Nein, saurier, du hast den Sinn meiner Bemerkung so ganz und gar nicht verstanden. Ich habe keine Wertigkeit abgegeben, daß ein look-a-like aus dem TS gut sein soll und vom Vermehrer nicht. Leg meine Beiträge nicht nach deinem eigenen Gutdünken aus, bitte.

Capra 14.07.2019 10:20

Zitat:

Zitat von Irmi_ (Beitrag 6445181)
Das Problem ist, dass sich manche Katzen so ähnlich sehen - beispielsweise BKH, Scottish Straight und Kartäuser (ja, das sind 3 verschiedene Rassen!), dass man nur mit Papieren zweifensfrei feststellen kann, welcher Rasse ein Tier angehört. Ganz besonders dann, wenn man ein nicht 100% rassetypisches Tier hat.

Das unterstreicht mein Denken von Rasse und Zugehörigkeit.
Es ist nicht reinrassig, wenn es keine Papiere hat, aber es gehört einer Rasse an. Bei den oben genannten kann man sich dann eben die Wunschrasse aussuchen :D

Und es unterstreicht den Wahnsinn der Zucht. Ich könnte jetzt offtopic eine kleine Bibliothek vollschreiben. Für mich ist das Wort Zucht nur als Rückzucht akzeptabel. Alles andere, egal welche Argumente kommen, ist unnötig.

A (nett) 14.07.2019 11:00

Zitat:

Zitat von saurier (Beitrag 6432092)
Ohne Stammbaum keine Rasse,

Eine der vielen Unwahrheiten/Halbwahrheiten, die Du immer wieder verbreitest!

Rasse ist eine biologische oder auch biologistische Kategorie, die Individuen anhand ihrer Verwandtschaft zu Gruppen zusammenfasst.

Es mag ja sein, dass man heute nur noch in Zusammenhang mit Tierzucht von Rassen spricht, aber dann differenziere in deiner Argumentation auch entsprechend.


Capra, Du bist völlig korrekt unterwegs mit deinem Verständnis.

nicker 14.07.2019 11:17

Zitat:

Zitat von Katzenpfote77 (Beitrag 6445291)
Ja das weiß ich auch, das kann mal bei der großen Verbreitung des Corona Virus halt nie ganz ausschließen und sich dann zum FIP entwickeln kann. Ja das war ein doofes Argument...zum Thema "Reinrassigkeit " behalte ich meine Meinung und würde es wieder so machen!

Keine meiner insgesamt fünf (einschließlich der Sternchen) Stammbaumkatzen hatte jemals einen Coronatiter. Sie stammen alle aus seriösen Katzenzwingern mit einwandfreien Ahnentafeln.
Zwar stehen Catterys (ebenso wie auch andere Mehrkatzenhaushalte und wie Tierschutzeinrichtungen) unter einem höheren Infektionsdruck als Haushalte mit zwei bis drei Katzen in der Gruppe, aber das bedeutet nicht automatisch, dass alle Bestände durchseucht wären.

Und was du als - nach eigener Aussage - ehemaliger Vereinszüchterin nun machst, indem du stammbaumlos als Vermehrer Katzen produzierst, entzieht sich ganz und gar meinem Verständnis!
Dass bei Pointkatzen seitens des einen oder anderen internationalen Dachverbandes aus Übersee (soweit mir bekannt ist) die "neueren" Farben wie Rot oder Cinnamon nicht anerkannt werden, sollte für einen engagierten seriösen Züchter kein Grund sein, völlig ohne Verein zu züchten!

Der Vereinswechsel ist wohl weit weit überwiegend auch an einen Wechsel des Namens der Cattery geknüpft, aber wer Interesse an der Vereinszucht hat, wechselt dann halt in einen Zuchtverein, der z. B. unter dem Dach der FiFé (die m. W. keine Probleme mit diesen Pointfarben hat *hust*) organisiert ist. Deswegen muss man nicht völlig auf die Vereinszugehörigkeit verzichten und zum Vermehrer werden!

Daher finde ich solche Argumente, mit Verlaub, nicht stichhaltig und vermute, dass es um andere Gründe geht, die dich aus deinem Verein entfernt haben.

Eine einwandfreie und liebevolle Haltung der Zuchttiere in der Gruppe, in der auch der Decker mitläuft, eine gewissenhafte Versorgung mit hochwertigem Futter, ein Leben in der Familie des Züchters, eine perfekte gesundheitliche Rundumbetreuung ist für mich nur eine der zwingenden Voraussetzungen für eine seriöse Vereinszucht! Genauso gehört dazu ein sinnvolles und längerfristig angelegtes Zuchtziel, das vorrangig verfolgt wird und das insofern auch Wiederholungen bereits gehabter Verpaarungen ausschließt - außer aufgrund besonderer gesundheitlicher oder genetischer Notwendigkeiten, die anders nicht geklärt werden können. Wiederholungsverpaarungen, weil die Kitten so gut geraten und in Windeseile verkauft waren, fallen für mich unter den Begriff Vermehrerei.
Dasselbe gilt bei mir für Verpaarungen, die die Rasse nicht erhalten bzw. voran bringen bzw. hinsichtlich eines Zuchtziels nicht durchdacht sind.

Allem voran gilt für mich aber das Gebot, dass man keine Tiere züchten darf, die unter das Qualzuchtgutachten zum TSchG fallen. Egal, was die internationalen Rassebeschreibungen vorgeben!

In den Zuchtrichtlinien der seriösen Vereine ist dies durchweg verboten, soweit mir bekannt ist; hingegen ist ein Vermehrer nie an solche Richtlinien gebunden und kann daher noch so missgestaltete Kreaturen produzieren, solange ihm kein Amtsvet auf die Spur kommt!

Wenn du nun von dir behauptest, dass du entsprechend den höchsten Standards eines Vereinszüchters Kitten produzierst, die von reinrassigen Katzen abstammen: wie willst du mir das ohne Ahnentafel und Vereinszugehörigkeit nachweisen? Bekommt jedes deiner Kitten einen Gentest auf die behauptete Rassezugehörigkeit verpasst? Oder muss der Käufer dein Wort für bare Münze nehmen, dass die Lookalikes, die du verkaufst, auch wirklich zu 100% genetisch der behaupteten Rasse entsprechen?

A (nett) 14.07.2019 11:57

Zitat:

Zitat von nicker (Beitrag 6445356)
Keine meiner insgesamt fünf (einschließlich der Sternchen) Stammbaumkatzen hatte jemals einen Coronatiter. Sie stammen alle aus seriösen Katzenzwingern mit einwandfreien Ahnentafeln.
Zwar stehen Catterys (ebenso wie auch andere Mehrkatzenhaushalte und wie Tierschutzeinrichtungen) unter einem höheren Infektionsdruck als Haushalte mit zwei bis drei Katzen in der Gruppe, aber das bedeutet nicht automatisch, dass alle Bestände durchseucht wären.

Corona ist ein Virus wie Calici und es mag sein, dass keine deiner Stammbaum-Designerkatzen einen Corona-Titer hatte.
Aber was ist mit Calici?

Eine Argumentation auf Basis von Viren zu führen, noch dazu in einer argumtativen Einbahnstraße macht die Diskussion weder zielführend noch glaubwürdiger.

Katzenpfote77 14.07.2019 15:46

Zitat:

Zitat von nicker (Beitrag 6445356)
Keine meiner insgesamt fünf (einschließlich der Sternchen) Stammbaumkatzen hatte jemals einen Coronatiter. Sie stammen alle aus seriösen Katzenzwingern mit einwandfreien Ahnentafeln.
Zwar stehen Catterys (ebenso wie auch andere Mehrkatzenhaushalte und wie Tierschutzeinrichtungen) unter einem höheren Infektionsdruck als Haushalte mit zwei bis drei Katzen in der Gruppe, aber das bedeutet nicht automatisch, dass alle Bestände durchseucht wären.



Und was du als - nach eigener Aussage - ehemaliger Vereinszüchterin nun machst, indem du stammbaumlos als Vermehrer Katzen produzierst, entzieht sich ganz und gar meinem Verständnis!
Dass bei Pointkatzen seitens des einen oder anderen internationalen Dachverbandes aus Übersee (soweit mir bekannt ist) die "neueren" Farben wie Rot oder Cinnamon nicht anerkannt werden, sollte für einen engagierten seriösen Züchter kein Grund sein, völlig ohne Verein zu züchten!

Der Vereinswechsel ist wohl weit weit überwiegend auch an einen Wechsel des Namens der Cattery geknüpft, aber wer Interesse an der Vereinszucht hat, wechselt dann halt in einen Zuchtverein, der z. B. unter dem Dach der FiFé (die m. W. keine Probleme mit diesen Pointfarben hat *hust*) organisiert ist. Deswegen muss man nicht völlig auf die Vereinszugehörigkeit verzichten und zum Vermehrer werden!

Daher finde ich solche Argumente, mit Verlaub, nicht stichhaltig und vermute, dass es um andere Gründe geht, die dich aus deinem Verein entfernt haben.

Eine einwandfreie und liebevolle Haltung der Zuchttiere in der Gruppe, in der auch der Decker mitläuft, eine gewissenhafte Versorgung mit hochwertigem Futter, ein Leben in der Familie des Züchters, eine perfekte gesundheitliche Rundumbetreuung ist für mich nur eine der zwingenden Voraussetzungen für eine seriöse Vereinszucht! Genauso gehört dazu ein sinnvolles und längerfristig angelegtes Zuchtziel, das vorrangig verfolgt wird und das insofern auch Wiederholungen bereits gehabter Verpaarungen ausschließt - außer aufgrund besonderer gesundheitlicher oder genetischer Notwendigkeiten, die anders nicht geklärt werden können. Wiederholungsverpaarungen, weil die Kitten so gut geraten und in Windeseile verkauft waren, fallen für mich unter den Begriff Vermehrerei.
Dasselbe gilt bei mir für Verpaarungen, die die Rasse nicht erhalten bzw. voran bringen bzw. hinsichtlich eines Zuchtziels nicht durchdacht sind.

Allem voran gilt für mich aber das Gebot, dass man keine Tiere züchten darf, die unter das Qualzuchtgutachten zum TSchG fallen. Egal, was die internationalen Rassebeschreibungen vorgeben!

In den Zuchtrichtlinien der seriösen Vereine ist dies durchweg verboten, soweit mir bekannt ist; hingegen ist ein Vermehrer nie an solche Richtlinien gebunden und kann daher noch so missgestaltete Kreaturen produzieren, solange ihm kein Amtsvet auf die Spur kommt!

Wenn du nun von dir behauptest, dass du entsprechend den höchsten Standards eines Vereinszüchters Kitten produzierst, die von reinrassigen Katzen abstammen: wie willst du mir das ohne Ahnentafel und Vereinszugehörigkeit nachweisen? Bekommt jedes deiner Kitten einen Gentest auf die behauptete Rassezugehörigkeit verpasst? Oder muss der Käufer dein Wort für bare Münze nehmen, dass die Lookalikes, die du verkaufst, auch wirklich zu 100% genetisch der behaupteten Rasse entsprechen?

Ach ja, nun meine Gründe, warum ich mich vom Zwinger entfernt habe, geht keinen was an. Ich weiß was ich tue, und dass es meinen Tieren gut geht. Die Aufzucht ist keine Andere als unter dem Zwingernamen. Außerdem kann sich da keiner wirklich über meine Hobbyzucht eine Meinung erlauben. Ihr kennt mich nicht!!
Das Züchten, in dem man nach dem die Katze geworfen wird immer wieder weitervermittelt um bestimmte Zucht Ziele zu erreichen, sind die Züchter die für ihre Kitten Kuschelplatz auf Lebenszeit suchen. Widersprüchlicher geht es gar nicht. Das ist aber jedem seine Sache. Wenn ich nachweisen kann, dass die Eltern reinrassig sind, muss ich bei den Kitten nicht gleich ein Gentest oder Ähnliches veranlassen. Diese sind für mich definitiv REINRASSIG. Man kann sich hier um Kopf und Kragen reden. Dann macht mal, ich behalte da meine Meinung und geh meinen Weg.

nicker 14.07.2019 16:07

Ja, Fälle mit dem Weitergeben einer Zuchtkatze von Züchter zu Züchter habe ich auch beobachtet; mein Augenmerk gilt da den Orientalen.

Dieses Catteryhopping lehne ich ebenfalls absolut ab; für mich hat das nichts mit seriöser Zucht zu tun, zumal auf diesem Wege die Mindestfristen für die Zeit zwischen den einzelnen Würfen mühelos umgangen werden könnte. Das ist für mich Ausbeutung wie beim finsteren Vermehrer und absolut untragbar.
Dazu kommt, dass die betreffende Kätzin dann ohne weiteres - wie meine Bezaubernde Jeannie damals - bis ins mittlere Alter immer wieder werfen müsste, um ihr Brot zu verdienen.
Bei den Züchtern, bei denen ich meine Katzen gekauft habe, sind die Mädels spätestens nach dem zweiten, im Ausnahmefall dritten Wurf in Rente gegangen und kastriert und an Liebhaber verkauft worden. Meist im Alter von zwei bis drei Jahren. Die Kater ebenfalls, eher noch früher (Orientalen sind ja bekanntermaßen meist recht frühreif).

Ich persönlich erwarte von einem seriösen Vereinszüchter insofern sehr viel, setze aber meinerseits auch voraus, dass man sich als Katzenkäufer intensiv mit dem Thema seriöse Zucht auseinander setzt und den Markt beobachtet, unterschiedliche Catterys kennenlernt und die vorhandenen Informationen (Homepage, FB usw.) gründlich auswertet. Von sicherlich mehr als 20 Züchtern, über die ich mich im Lauf der Zeit näher informiert hatte, sind bei der Suche nach weiteren Familienmitgliedern meiner Orientalengruppe vielleicht eine Handvoll übriggeblieben, die ich dauerhaft als wirklich seriös einschätzen würde, so dass ich dort auch heute noch eine Katze würde kaufen mögen.

Meine Katzen stammen aus ganz Deutschland, ich bin dafür auch recht viel durch die Gegend gefahren und habe jeweils intensiv und zum Teil monatelang nach dem perfekt passenden neuen Familienmitglied gesucht. ;)

saurier 15.07.2019 11:48

Habe wenig Zeit und schlechtes WLAN, daher sorry für eventuell sehr kurz gehaltene Erklärungen/Fragen:

Zitat:

Zitat von A (nett) (Beitrag 6445346)
Eine der vielen Unwahrheiten/Halbwahrheiten, die Du immer wieder verbreitest!

Rasse ist eine biologische oder auch biologistische Kategorie, die Individuen anhand ihrer Verwandtschaft zu Gruppen zusammenfasst.

Es mag ja sein, dass man heute nur noch in Zusammenhang mit Tierzucht von Rassen spricht, aber dann differenziere in deiner Argumentation auch entsprechend. [...]

Korrekt, da habe ich mich nicht exakt genug ausgedrückt: Alle unsere Hauskatzen, egal, ob Mix oder nicht (Ausnahmen sind die Hybridrassen, die möchte ich da mal rausnehmen), gehören biologisch der Rasse Felis libyca forma catus oder auch Felis silvestris forma catus an. Was die allgemein als "Katzenrassen" bezeichneten Unterarten angeht, sind diese - soweit mir bekannt ist - keine biologische, sondern nur noch eine juristische Unterteilung, daher verifiziere ich meine Aussage: Ohne Stammbaum keine Katzenrasse. So zumindest mein derzeitiger Wissensstand, welchen ich meinen Verhaltensbiologie- und Katzenrechtbüchern entnehmen konnte. Wenn du noch andere Infos hast, gerne her damit, ich lerne gerne dazu.


Zitat:

Zitat von A (nett) (Beitrag 6445346)
[...] Capra, Du bist völlig korrekt unterwegs mit deinem Verständnis.

Daher muss ich hier aber auch widersprechen, die Katzen mögen reinrassige Felis libyca forma catus/Felis silvestris forma catus sein, was ja keiner bestreitet, nicht aber reinrassige BKH, denn das wiederum ist ein juristischer Begriff. Und dem können sie im Prüfungsfall nicht entsprechen, denn sie können ihre Rasse nicht nachweisen.

@Katzenpfote77: Rein aus Interesse: Wieso haben dich deine BKH so viel mehr in der Aufzucht gekostet, als du noch im Verein warst, so dass du sie teurer verkaufen musstest (oder ist dem gar nicht so, wenn nein, verstehe ich den Austritt noch weniger) und wer hat dir vorgeschrieben, sie so viel teurer abzugeben als ohne? Die 20 Euro für den Stammbaum und ein paar Monatsbeiträge an den Verein können die Aufzucht doch nicht dermaßen verteuert haben.
Wenn du also vorher schon so günstig warst, dass sich niemand über Preise "um die 1000 Euro" beschweren musste, welches Argument ist das dann, dafür aus dem Verein auszutreten? Oder habe ich das missverstanden? Edit: Ich hätte erst zu Ende lesen sollen. Für mich nicht nachvollziehbar, muss es aber auch nicht, es ist deine Entscheidung, ich würde bei dir ja sowieso nicht kaufen ;).

Und ja, ich kenne einige Züchter (unterschiedlicher Rassen), die mit - ich schätze mal mindesten 80% der Katzenhalter noch Kontakt haben (z.T. über den Tod der Katze(n) hinaus oder weil die Katzenhalter danach noch einmal Katzen dort gekauft haben), sei es über Messenegerdienste oder FB-Gruppen oder die einfach regelmäßigen Emailkontakt haben), wobei das ja auch nict jeder Liebhaber möchte. Ich finde das jetzt nicht sooo ungewöhnlich und ich würde auch nur bei solchen Leuten Katzen adoptieren, bei denen ich das Gefühl hätte, dass es ihnen um die Katzen geht. Aber da mag jeder andere Beweggründe haben. Für mich gibt es keinen Grund, außerhalb eines seriösen Vereines zu verpaaren und ich lehne das auch als überflüssiges Vermehrertum ab. Wenn mir egal ist, ob meine Tiere Papiere haben oder nicht, kann ich in den TS gehen, da gibt es genug Look-alikes. Die muss man nun wirklich nicht noch zusätzlich produzieren. Aber das ist meine Ansicht der Dinge.

Jorun 15.07.2019 13:21

Zitat:

Zitat von Katzenpfote77 (Beitrag 6445501)
Außerdem kann sich da keiner wirklich über meine Hobbyzucht eine Meinung erlauben. Ihr kennt mich nicht!!

Ganz ehrlich, als engagierter Tierschützer und Rassekatzenhalter finde ich Vermehrer die ihre Lastramimixe betrügerisch als Rassekatzen teuer zum Kauf feilbieten zum Kot.....

Der Den Katzen Dient 15.07.2019 18:06

Zitat:

Zitat von Quiky (Beitrag 6445814)
Ganz ehrlich, als engagierter Tierschützer und Rassekatzenhalter finde ich Vermehrer die ihre Lastramimixe betrügerisch als Rassekatzen teuer zum Kauf feilbieten zum Kot.....

Hallo,
genauso unappetitlich sind aber auch Rassekatzenkäufer, die unbedingt Rasse XY haben wollen, aber dann, bitte, nicht soviel Geld ausgeben möchten.:grummel:

Jorun 15.07.2019 23:09

Zitat:

Zitat von Der Den Katzen Dient (Beitrag 6445904)
Hallo,
genauso unappetitlich sind aber auch Rassekatzenkäufer, die unbedingt Rasse XY haben wollen, aber dann, bitte, nicht soviel Geld ausgeben möchten.:grummel:

Yupp und schon haben Vermehrer wie katzenpfote wieder Käufer.
Echt von mir aus könnte die alle der Blitz beim Sitzen auf dem Porzellanstuhl treffen. :zufrieden:

A (nett) 16.07.2019 06:32

Zitat:

Zitat von saurier (Beitrag 6445774)
Daher muss ich hier aber auch widersprechen, die Katzen mögen reinrassige Felis libyca forma catus/Felis silvestris forma catus sein, was ja keiner bestreitet, nicht aber reinrassige BKH, denn das wiederum ist ein juristischer Begriff. Und dem können sie im Prüfungsfall nicht entsprechen, denn sie können ihre Rasse nicht nachweisen.

Darf man hier in diesen Zusammenhang von Rassismus

"Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Individuen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine bestimmte Abstammung vermuten lassen – als sogenannte „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden"

sprechen?

saurier 16.07.2019 09:27

Zitat:

Zitat von A (nett) (Beitrag 6446074)
Darf man hier in diesen Zusammenhang von Rassismus

"Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Individuen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine bestimmte Abstammung vermuten lassen – als sogenannte „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden"

sprechen?

Keine Ahnung, ob man das darf (man darf ja idR recht viel und wo kein Kläger, da kein Richter) und inwieweit das eine juristische gültige Definition ist (gibt es eine Quelle?).
Ob man Katzenpfote77 und die Tierschützer, die so verfahren, als Rassisten bezeichnen darf/kann/möchte, weiß ich, ehrlich gesagt, nicht, daher kann ich dir die Frage nicht beantworten. Für mich tendiert es Richtung dessen, was man landläufig Betrug nennt, da ich aber kein Jurist bin, kann ich auch nur wiedergeben, was ich gelesen und bislang von befreundeten Personen, die sich damit auskennen, gehört habe.

A (nett) 16.07.2019 10:16

Zitat:

Zitat von saurier (Beitrag 6446111)
Keine Ahnung, ob man das darf (man darf ja idR recht viel und wo kein Kläger, da kein Richter) und inwieweit das eine juristische gültige Definition ist (gibt es eine Quelle?).

Meine Frage bezog sich auf ALLE Züchter da es ganz offensichtlich ein, wenn nicht DAS entscheidende Kriterium der Zucht ist, dass ein Tier REINRASSIG ist

https://www.aktion-zivilcourage.de/d..._begreifen.pdf
Auszug:
"Gibt es denn bei Tieren "Rassen"?
In der (landwirtschaftlichen) Tierzucht versucht man immer noch (auf tierquälende Weise), "reine Rassen" zu züchten, obwohl wir schon lange wissen, daß mit der Zucht nicht nur "positive", sondern auch negative Eigenschaften angezüchtet werden und daß mit dieser Praxis auf Dauer Degeneration und Unfruchtbarkeit erzeugt wird.
(So gilt z. B. der Schäferhund in bestimmten Kreisen zwar als "reinrassig", obwohl dieses Tier unter schweren angezüchteten "Neben"-wirkungen (z. B. Deformierung der Hüften) leidet. Durch "Überzüchtung" und die damit verbundenen Beeinträchtigungen von Tieren ist heute gerade die Tierzucht in Verruf geraten). Auch bei Tieren gibt es keine "Rassen". Die
Unterschiede, z. B. bei Schäferhunden untereinander sind wesentlich größer als z.B die Summe der Merkmale, die den Schäferhund vom Pudel oder vom Dackel unterscheiden."

Zitat:

Zitat von saurier (Beitrag 6446111)

Ob man Katzenpfote77 und die Tierschützer, die so verfahren, als Rassisten bezeichnen darf/kann/möchte, weiß ich, ehrlich gesagt, nicht, daher kann ich dir die Frage nicht beantworten. Für mich tendiert es Richtung dessen, was man landläufig Betrug nennt,

Aha.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:13 Uhr.


Impressum & Datenschutzerklärung