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Infektionskrankheiten Erkältungen, FIP, FIV, FeLV, ...


Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 20.03.2019, 15:33   #1
Mika2017
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Mika2017
 
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Standard LEUKOSE / FelV-positiv beim Nachbarkater getestet – was muss ich beachten und tun?

Hallo zusammen,

im Zuge eines Tierarztbesuches zur FIV-Impfung für zwei Freigänger-Kater, erfuhr eine Mitbewohnerin in meiner Straße, dass einer ihrer zwei Kater (Brüder: Brisko und Akim, 2,5 Jahre) per Schnelltest auf Leukose / FelV positiv getestet wurde. Der TA schrieb vor einer FIV-Impfung natürlich vor, dass erst einmal auf alle Katzenseuchen getestet wird, bevor eine Impfung stattfinden kann. Im Zuge dieser Tests war dann einer der Kater laut FelV-Schnelltest positiv. Die zwei Kater und Brüder der Nachbarin sind 2,5 Jahre alt. Seltsam erscheint einem nun, dass nur einer der beiden FelV positiv ist / sein soll, denn die zwei Brüder pflegen zuhause oft intensiven und innigen Kontakt, ebenso fressen schon immer beide zusammen aus den bereitgestellten Futternäpfen wild durcheinander, da gab es noch nie so etwas wie: DAS ist deiner und DER ist seiner, oder so. Dennoch soll nur einer positiv getestet worden sein.
Und nun zu der wohl wichtigsten Info bevor ich zu meinem Problem komme:
Der TA der Nachbarin, er hat ihr am Tag der Diagnose gesagt, dass dieses FelV n i c h t ansteckend sei! Erst als sie selbst dann zuhause im Internet etwas Recherche betrieb – da hat sie dann auch gleich mich vorgestern schriftlich benachrichtigt. Daraufhin sind wir dann gemeinsam noch einmal zu diesem TA gefahren, und ich konnte mich selbst davon überzeugen, dass er ihr tatsächlich sagte, dass dieses FelV NICHT ansteckend sein soll, jedoch war er sichtlich nervös von mir dann hören zu müssen, dass man im Internet und in Foren jedoch nachlesen kann, dass FelV über weit mehr Wege und somit doch wohl leichter übertragbar sei als Bspw. FIV.

NUN ZU MEINEM PROBLEM:
Mein Freigänger-Kater Mika, er ist jede Nacht mit diesen zwei Brüdern, plus noch einem weiteren Kater aus unserer Straße unterwegs. Wie ich schon früher mal genau erklärte, so wollte ich 2017 bei unserem TA alles impfen lassen, was für Mika wichtig sei, d o c h mein TA war der absoluten Überzeugung, dass Mika mit seinen damals ca. 8 – 9 Jahren keine einzige Impfung mehr notwendig hat, denn mit ca. 8 / 9 Jahren ohne Impfungen, so die Ansicht des TA, da hat er wohl alles gut überstanden was so seinen Weg kreuzte und benötigt jetzt auch keine Impfstoffe mehr.

Ist das die richtige Ansicht / Einstellung, die mein TA da vertritt?

Sollte ich Mika vielleicht nun d o c h noch gegen FelV impfen lassen, sofern ein Schnelltest den ich jetzt ja wohl bei Mika machen lassen muss, ein negatives Ergebnis ausweist?

Was würdet ihr denn in dieser Situation unternehmen und tun, wenn ihr eine Katze in Mika seiner Situation hättet?

Vielleicht hat ja jemand ein paar gute Infos und anhaltspunkte für mich.

Ich bitte euch jenen Ratschlag dem betroffenen FelV-Kater der Nachbarin den Freigang zukünftig zu untersagen, mal komplett außen vor zu lassen / nicht zu berücksichtigen, denn das ist wirklich das letzte was für meine Nachbarin machbar wäre, denn beide genießen ihren Freigang über eine Katzentreppe, die am Erdgeschoss-Balkon befestigt, schon immer beiden Katern zur Verfügung steht – wenn also nur einer nicht mehr raus dürfte, dann gingen alle Probleme die sie eh schon alleine damit hätte, auch noch auf den anderen Kater über, u. s. w.
Und meine Nachbarin hätte da derzeit noch ein Problem mit der nun verabreichten „Medikation“, wobei vielleicht jemand von euch helfen kann:
Sie bekam vom TA für BRISKO (betroffener Kater) zwei Sachen / Pullver nun mit:

1. L-Lysin Albrecht = 2x täglich
2. IMMU-DYN ( 5 E ) = täglich

GIBT ES FÜR DIESE ZWEI PULVER EINE FLÜSSIGE ALTERNATIVE ?
Erstens frisst Brisko das Futter n i c h t, wenn diese Pulver untergemischt werden und zweitens gehen ja zur Zeit noch zwei weitere Kater an die Futternäpfe, denn es gibt noch einen vierten Kater von 3,5 Jahren, der ebenfalls ein Freigänger aus unserer Straße ist namens Winni, der über die Katzentreppe meiner Nachbarin ebenso ein- und ausgeht, wie ihre beiden eigenen Kater.
Vielleicht weiß ja jemand eine FLÜSSIGE Alternative, denn diese Nachbarin kann beiden Katern problemlos Flüssigkeiten via Spritze (ohne Nadel) eingeben. Nur mit Pulver und Tabletten hat sie Probleme.
Vielleicht meldet sie sich ja selbst hier demnächst auch an – ich sende ihr den Link zu diesem Thread, so kann sie selbst entscheiden, ob nur mitlesen oder selbst schreiben.

Danke euch,
für eure Zeit und falls euch möglich, für eure Hilfe und Ratschläge!

Geändert von Mika2017 (20.03.2019 um 15:38 Uhr)
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 20.03.2019, 15:44   #2
May Belle
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Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

im Zuge eines Tierarztbesuches zur FIV-Impfung für zwei Freigänger-Kater, erfuhr eine Mitbewohnerin in meiner Straße, dass einer ihrer zwei Kater (Brüder: Brisko und Akim, 2,5 Jahre) per Schnelltest auf Leukose / FelV positiv getestet wurde. Der TA schrieb vor einer FIV-Impfung natürlich vor, dass erst einmal auf alle Katzenseuchen getestet wird, bevor eine Impfung stattfinden kann. Im Zuge dieser Tests war dann einer der Kater laut FelV-Schnelltest positiv. Die zwei Kater und Brüder der Nachbarin sind 2,5 Jahre alt. Seltsam erscheint einem nun, dass nur einer der beiden FelV positiv ist / sein soll, denn die zwei Brüder pflegen zuhause oft intensiven und innigen Kontakt, ebenso fressen schon immer beide zusammen aus den bereitgestellten Futternäpfen wild durcheinander, da gab es noch nie so etwas wie: DAS ist deiner und DER ist seiner, oder so. Dennoch soll nur einer positiv getestet worden sein.
Und nun zu der wohl wichtigsten Info bevor ich zu meinem Problem komme:
Der TA der Nachbarin, er hat ihr am Tag der Diagnose gesagt, dass dieses FelV n i c h t ansteckend sei! Erst als sie selbst dann zuhause im Internet etwas Recherche betrieb – da hat sie dann auch gleich mich vorgestern schriftlich benachrichtigt. Daraufhin sind wir dann gemeinsam noch einmal zu diesem TA gefahren, und ich konnte mich selbst davon überzeugen, dass er ihr tatsächlich sagte, dass dieses FelV NICHT ansteckend sein soll, jedoch war er sichtlich nervös von mir dann hören zu müssen, dass man im Internet und in Foren jedoch nachlesen kann, dass FelV über weit mehr Wege und somit doch wohl leichter übertragbar sei als Bspw. FIV.

NUN ZU MEINEM PROBLEM:
Mein Freigänger-Kater Mika, er ist jede Nacht mit diesen zwei Brüdern, plus noch einem weiteren Kater aus unserer Straße unterwegs. Wie ich schon früher mal genau erklärte, so wollte ich 2017 bei unserem TA alles impfen lassen, was für Mika wichtig sei, d o c h mein TA war der absoluten Überzeugung, dass Mika mit seinen damals ca. 8 – 9 Jahren keine einzige Impfung mehr notwendig hat, denn mit ca. 8 / 9 Jahren ohne Impfungen, so die Ansicht des TA, da hat er wohl alles gut überstanden was so seinen Weg kreuzte und benötigt jetzt auch keine Impfstoffe mehr.

Ist das die richtige Ansicht / Einstellung, die mein TA da vertritt?

Sollte ich Mika vielleicht nun d o c h noch gegen FelV impfen lassen, sofern ein Schnelltest den ich jetzt ja wohl bei Mika machen lassen muss, ein negatives Ergebnis ausweist?

Was würdet ihr denn in dieser Situation unternehmen und tun, wenn ihr eine Katze in Mika seiner Situation hättet?

Vielleicht hat ja jemand ein paar gute Infos und anhaltspunkte für mich.

Ich bitte euch jenen Ratschlag dem betroffenen FelV-Kater der Nachbarin den Freigang zukünftig zu untersagen, mal komplett außen vor zu lassen / nicht zu berücksichtigen, denn das ist wirklich das letzte was für meine Nachbarin machbar wäre, denn beide genießen ihren Freigang über eine Katzentreppe, die am Erdgeschoss-Balkon befestigt, schon immer beiden Katern zur Verfügung steht – wenn also nur einer nicht mehr raus dürfte, dann gingen alle Probleme die sie eh schon alleine damit hätte, auch noch auf den anderen Kater über, u. s. w.
Und meine Nachbarin hätte da derzeit noch ein Problem mit der nun verabreichten „Medikation“, wobei vielleicht jemand von euch helfen kann:
Sie bekam vom TA für BRISKO (betroffener Kater) zwei Sachen / Pullver nun mit:

1. L-Lysin Albrecht = 2x täglich
2. IMMU-DYN ( 5 E ) = täglich

GIBT ES FÜR DIESE ZWEI PULVER EINE FLÜSSIGE ALTERNATIVE ?
Erstens frisst Brisko das Futter n i c h t, wenn diese Pulver untergemischt werden und zweitens gehen ja zur Zeit noch zwei weitere Kater an die Futternäpfe, denn es gibt noch einen vierten Kater von 3,5 Jahren, der ebenfalls ein Freigänger aus unserer Straße ist namens Winni, der über die Katzentreppe meiner Nachbarin ebenso ein- und ausgeht, wie ihre beiden eigenen Kater.
Vielleicht weiß ja jemand eine FLÜSSIGE Alternative, denn diese Nachbarin kann beiden Katern problemlos Flüssigkeiten via Spritze (ohne Nadel) eingeben. Nur mit Pulver und Tabletten hat sie Probleme.
Vielleicht meldet sie sich ja selbst hier demnächst auch an – ich sende ihr den Link zu diesem Thread, so kann sie selbst entscheiden, ob nur mitlesen oder selbst schreiben.

Danke euch,
für eure Zeit und falls euch möglich, für eure Hilfe und Ratschläge!
Es gibt keine FIV - Impfung.
Lass Mika gegen Leukose impfen und gut ist.
Natürlich nur nach negativem Test.
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Alt 20.03.2019, 15:49   #3
doppelpack
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doppelpack
 
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Bist du sicher, dass ihr da nichts durcheinanderwerft?
Es gibt keine FIV Impfung.
Wurde der Kater sicher auf FeLV getestet?
Es gibt eine FeLV Impfung, die schützt aber nur in gewissem Maße.
Letztlich muss man sagen, so verbreiten sich solche Krankheiten seuchenmäßig. Es wird dort ja auch noch mehr als eure Katzen geben.

Die Nachbarin sollte beide Kater nachtesten.

Deinen solltest du auch testen, vielleicht ist er ja auch positiv und damit braucht man keine weiteren Überlegungen hinsichtlich einer Impfung anzustellen. Sollte er negativ sein, würde ich ihn impfen lassen.
doppelpack ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2019, 16:26   #4
Mika2017
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Mika2017
 
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Zitat:
Zitat von doppelpack Beitrag anzeigen
Bist du sicher, dass ihr da nichts durcheinanderwerft?
Es gibt keine FIV Impfung.
Wurde der Kater sicher auf FeLV getestet?
Es gibt eine FeLV Impfung, die schützt aber nur in gewissem Maße.
Letztlich muss man sagen, so verbreiten sich solche Krankheiten seuchenmäßig. Es wird dort ja auch noch mehr als eure Katzen geben.

Die Nachbarin sollte beide Kater nachtesten.

Deinen solltest du auch testen, vielleicht ist er ja auch positiv und damit braucht man keine weiteren Überlegungen hinsichtlich einer Impfung anzustellen. Sollte er negativ sein, würde ich ihn impfen lassen.
Es könnte mehr als nur gut möglich sein, dass meine Nachbarin da etwas durch einander brachte mit den Impfungen, denn als wir zusammen dann nach dem TA-Besuch heim fuhren, war es eindeutig, dass sie von FIV, FelV, FIP, etc. weder zuvor was wusste und auch nicht wusste, was das alles ist und, dass es das alles gibt.
Die Impfempfehlung kam vom Arzt, bzw. meine Nachbarin sagte dem TA nur, dass ihre beiden Kater ALLE notwendigen Impfungen bekommen sollen, die Freigänger brauchen - da sie sich hierbei ja nicht auskannte, bekam sie nur immer die jeweiligen Termine zu den Impfungen, die noch gemacht werden mussten, oder eben nachgeimpft werden müssen.
Kann also gut sein, dass sie somit einen Termin zur FelV-Impfung hatte und nicht zur FIV-Impfung, so wichtig war mir jetzt nicht, welche Impfung bei ihrem Termin vorgesehen war - und sie verwechselt nicht nur all diese Kürzel, sie kannte sie noch nicht einmal. Genauso wie ich diese auch NIE kennen würde, wenn ich nicht hier so oft von alle dem lesen würde. Denn mein TA hielt ja keine einzige Impfung für Mika mehr für notwendig, somit hätte ich von TA-Seite aus, ebenfalls gar nichts lernen können, über jene Impfungen die es alles gibt und über solche Ansteckungen, gegen die es gar keine Impfung gibt. Ich wusste jetzt auch nicht, dass es keine FIV-Impfung gibt. Peinlich.

Okay, dann war es wohl ein Termin zur Leukose-Impfung.
Auf den Unterlagen zumindest, die zu diesem TA-Termin dann entstanden und ich auch einsehen konnte, stehen auf jeden Fall DREI Testergebnisse für beide Kater, die zu diesem besagten Termin gemacht worden sind / sein sollen:

FIV
FelV
FIP

ist also auf den Unterlagen dokumentiert.
Vermutlich hatte sie dann wohl wirklich diesen Termin zur FelV (Leukose) Impfung und da sie keine dieser Katzenseuchen zuvor kannte, geschweige all deren Kürzel, hat sie das wohl in der Aufregung über diese Positiv-Diagnose durcheinander gewürfelt.

DANKE!
Dann werde ich also bei Mika ebenfalls erst einmal so einen Leukose-Test / Schnelltest machen lassen und falls dieser dann IMMER NOCH negativ ist, ihn dann tatsächlich noch gegen Leukose impfen lassen!?
2017 war Mika nämlich bei allen drei untersuchten Tests negativ.

Geändert von Mika2017 (20.03.2019 um 16:32 Uhr)
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Alt 20.03.2019, 16:44   #5
Mika2017
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Zitat:
Zitat von doppelpack Beitrag anzeigen
Wurde der Kater sicher auf FeLV getestet?

Deinen solltest du auch testen, vielleicht ist er ja auch positiv und damit braucht man keine weiteren Überlegungen hinsichtlich einer Impfung anzustellen. Sollte er negativ sein, würde ich ihn impfen lassen.
Was bedeutet denn SICHER ???

Also da kannst du einen drauf lassen, dass dieser TA der Nachbarin von mir dahingehend durchleuchtet wurde, wie SICHER dieses Testergebnis ist. Wenn er ihr schon so leichtsinnig tatsächlich sagte, dass dieses Positiv-Ergebnis beim Leukose-Test, jedoch für andere Katzen n i c h t ansteckend sei.

Der TA teilte mir mit, dass es sich um einen Schnelltest handelte. Daraufhin bat ich ihn, mir bitte zu sagen, ob es da noch einen anderen Test gibt, der hinsichtlich auf Leukose sicherer testet.
Da hat er minutenlang in einem Buch herum geblättert und meinte dann nur:

"Einen GEN-Test, aber..." und grinste dabei, da ihm das doch übertrieben erschien.

Also laut diesem TA gibt es gar keinen Test der sicherer sein soll als dieser Schnell-Test?

Gibt es doch einen?

Wenn ja, dann bitte ich um Aufklärung, denn dann lasse auch ich gleich den sicheren bei Mika machen und nicht nur den angeblich einzigen Schnelltest.

Mika war 2017 bezüglich Leukose (FelV), FIV und FIP bei allen dreien negativ. Also Mika hatte 2017 noch nichts. Das habe ich schriftlich. Aber, wenn sogar Brisko sein Bruder noch negativ sein soll, nur Brisko positiv, dann sehe ich große Chancen, dass dann auch Mika noch negativ ist.
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Alt 20.03.2019, 16:50   #6
Irmi_
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Ja, es gibt sicherere Tests zwecks FELV als den Schnelltest. Ich kann heute Abend noch mehr dazu schreiben.

In der Zwischenzeit würde ich Euch empfehlen einen Tierarzt zu suchen, der auch auf dem aktuellen Stand des Wissens ist.
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Alt 20.03.2019, 17:03   #7
Mika2017
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Zitat:
Zitat von Irmi_ Beitrag anzeigen
Ja, es gibt sicherere Tests zwecks FELV als den Schnelltest. Ich kann heute Abend noch mehr dazu schreiben.

In der Zwischenzeit würde ich Euch empfehlen einen Tierarzt zu suchen, der auch auf dem aktuellen Stand des Wissens ist.
Der Tierarzt von dem hier die Rede ist, das ist ja nicht mein Tierarzt - das ist der Tierarzt meiner Nachbarin. Ich bin nur noch einmal mit der Nachbarin mit dort hin, weil sie etwas flüssiges wollte, statt Pulver, und ich wollte wissen wie er darauf kommt, dass diese Infektion n i c h t ansteckend sei für andere Katzen.

Sobald ich genau weiß, welche Test-Möglichkeiten es diesbezüglich gibt, erst dann kann ich mir auch den passenden TA danach suchen. Falls nämlich auch unser TA nur den Schnelltest durchführt. Aber dafür sollte ich erst einmal wissen können, welche Testmöglichkeiten es noch gibt.

Wäre schön Irmi,
wenn du tatsächlich am Abend mal nachsehen und etwas dazu schreiben könntest. Dankeschön!
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2019, 17:25   #8
Freewolf
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Bei unserem Kater wurde damals bei Idexx getestet, da war er positiv.
Um ganz sicher zu gehen, hatten wir nach 6 Wochen waren das glaube ich, den Test wiederholt, allerdings diesmal den speziellen PCR-Test machen lassen, der zwar auch teurer ist, aber ein eindeutigeres Ergebnis liefert. (ein negatives Ergebnis schließt eine Infektion nicht zu 100% aus)

Geändert von Freewolf (20.03.2019 um 17:27 Uhr)
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Alt 20.03.2019, 17:40   #9
Mika2017
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Mika2017
 
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So,
ich habe nun bei dem TA angerufen, der bei Mika 2017 die drei Katzenseuchen-Tests im Zuge eines eh gewünschten Blutbildes gemacht hat. Ich habe damals n u r für das Blutbild plus die drei besagten Test, über 180 Euro bezahlen müssen, die Gesamtrechnung lag über 240 Euro, da noch Röntgen dabei war, was jedoch mit 40 Euro nur zu Buche schlug.
Da der FIP-Test eingesendet werden musste, sei es so teuer gewesen, so der TA eben am Telefon. Leukose-Test wurde ebenfalls über den Schnelltest damals in der Praxis getestet und FIV ebenfalls in der Praxis.

Er meinte nun, dass es da bezüglich einer Leukose-Untersuchung noch eine weitere Untersuchungsmöglichkeit geben soll, jedoch müsste man diese Untersuchung dann auch an ein externes Labor weiter senden, wie einst die Untersuchung bezüglich FIP - was dann allerdings eben wieder die Kosten so hoch treiben wird.

Und ich habe mich gewundert, weshalb die drei Tests via Blutuntersuchung bei meiner Nachbarin so günstig waren, wo ich schon 2017 über 180 Euro dafür bezahlen musste.

Der TA bei dem ich 2017 diese Blutabnahme und diese Tests machen ließ, ist jedoch nicht unser eigentlicher TA - unser TA war damals im Pfingsturlaub, aber Mika fraß über 2 Wochen hier nichts mehr und es musste eben dringend untersucht werden, was er hat.

Vermutlich müssen somit alle TA d a n n das Blut an externe Labors senden, wenn man n i c h t den Leukose-Schnelltest möchte, sondern einen anderen, von dem jedoch ein TA dann auch nur weiß, dass der eben extern gemacht werden muss.
Zumindest hat jener TA bei dem wir 2017 die Tests gemacht hatten, eine technisch weit moderner ausgestattete Praxis, als unser eigentlicher TA - und, wenn schon diese technisch hoch modern ausgestattete TA-Praxis nun sagt, er müsse das dann ebenfalls extern einem Labor zusenden wie auch das testen auf FIP, dann wird es zumindest bei uns hier keinen TA geben, der diesen sicheren Leukose-Test selbst im Praxis eigenen Labor machen wird. Denke ich jetzt mal, denn wir waren 2017 schon bei angeblich dem TA, der die modernste Technik in seiner Praxis hat.

Geändert von Mika2017 (20.03.2019 um 17:45 Uhr)
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Alt 20.03.2019, 17:48   #10
doppelpack
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Ich frage mich, wie der Ta auf FIP getestet haben will. Dafür müssten die Kater tot und obduziert worden sein. Man kann nur den Corona-Titer bestimmen lassen...
Ich empfehle insgesamt, einen anderen Ta aufzusuchen.

Ja, man kann das Blut einsenden und dann extern per PCR testen lassen zB bei Laboklin. Das wird immer dann gemacht, wenn der Antigentest (ELISA) positiv war. Die Aussage des Ta ist also auch hier falsch.

Hat deine Nachbarin den Test gesehen, den der Ta gemacht hat?

Geändert von doppelpack (20.03.2019 um 17:51 Uhr)
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Alt 20.03.2019, 18:15   #11
Mika2017
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Mika2017
 
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Zitat:
Zitat von doppelpack Beitrag anzeigen
Ich frage mich, wie der Ta auf FIP getestet haben will. Dafür müssten die Kater tot und obduziert worden sein. Man kann nur den Corona-Titer bestimmen lassen...
Ich empfehle insgesamt, einen anderen Ta aufzusuchen.

Ja, man kann das Blut einsenden und dann extern per PCR testen lassen zB bei Laboklin. Das wird immer dann gemacht, wenn der Antigentest (ELISA) positiv war. Die Aussage des Ta ist also auch hier falsch.

Hat deine Nachbarin den Test gesehen, den der Ta gemacht hat?
Wie er auf FIP getestet haben will, das habe ich mich auch vorhin gefragt, als ich telefonisch von einem anderen TA gesagt bekam, dass er den FIP-Test nicht hausintern machen kann, das eingesendet wurde.
Jetzt bin ich aber von beiden TA verwirrt.

Von dem TA der Nachbarin halte ich nichts, der übergibt Untersuchungsberichte den Katzenbesitzern, da stehen nicht die Namen der beiden Katern drauf, sondern jeder Kater hat lediglich eine vierstellige-Kennnummer. Zuhause beim Einheften musst du also genau wissen, welche Kennnummer dem einen und welche dem anderen Kater zugehörig ist, denn Namen stehen ja nicht drauf. Da dachte ich gestern auch kurz, ob der TA sich überhaupt sicher sein kann, dass das positive Testergebnis zu Brisko gehört, nicht doch zum Bruder von ihm.

PCR-Test heißt das andere Testverfahren also, bezüglich Leukose-Test.
Aber wie du schreibst, so wird dieser PCR-Test e r s t dann gemacht, wenn beim Schnelltest ein positives Ergebnis heraus kam? Oder habe ich das falsch verstanden?

FIP kann man nur an toten Katzen testen?

Ich weiß nicht, ob meine Nachbarin bei den Tests dabei war. Aber ich denke mal nicht. Ich habe 2017 auch nur gesehen wie Mika das Blut, durch drei Mal stechen müssen und zwei zuvor verbogenen Nadeln, abgenommen wurde - danach sah ich auch nicht wie die Tests gemacht wurden. Wie auch? Soll man dem Blutröhrchen bis ins Labor folgen und sein/e Tier/e alleine auf dem Behandlungstisch zurück lassen?
Stelle ich mir kompliziert bis unmöglich vor, denn dem Blutröhrchen darf man sicher nicht folgen...

Und, wenn ich da nun noch tiefer drüber nachdenke, dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich sogar anfange an den Testergebnissen zu zweifeln, die Mika und ich einst bekamen. Selbst wenn wir beim Testen zuschauen könnten, es könnte ein Schwangerschaftstest genommen werden als Test und ich könnte daran gar nichts erkennen - woher auch.
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Alt 20.03.2019, 18:44   #12
doppelpack
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Alles sehr seltsam. Normal bekommt man nämlich nicht nur die Aussage corona positiv oder negativ, sondern auch einen Titer (was daran liegt, dass manche Labore tatsächlich von einem 0 Titer ausgehen und andere von <1:25).

Man soll nicht das Röhrchen verfolgen, allerdings kann zB ein Snap-Test direkt vor dem Halter gemacht werden oder aber zumindest der Test anschließend vorgezeigt werden.
Das Ergebnis kann man ganz einfach ablesen.
Man kann auch direkt einen PCR machen, der ist allerdings teurer, weswegen eben zunächst meist der günstigere mit ELISA gemacht wird.
Es gibt auch noch einen Immunfluoreszenztest.
Letztlich kommt es immer etwas auf die Umstände an, wann welcher verwendet wird, da die Tests vereinfacht gesagt unterschiedliche Stadien der Infektion erfassen.
doppelpack ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2019, 18:50   #13
May Belle
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Es gibt keinen FIP - Test.
Nur Corona kann per Test nachgewiesen werden.
Das heisst aber nicht, dass eine Corona - Katze FIP bekommt.
Corona ist ansteckend, FIP nicht.
Das Corona - Virus muss in der Katze mutieren, erst dann wirds zu FIP.
FIP kann man nur anhand vieler Symtome an der lebenden Katze erkennen.
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Alt 20.03.2019, 18:53   #14
Irmi_
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Mika, erst mal durchatmen. Die Sache mit dem Vertrauen in Tierärzte haben wir schon durchgekaut.

"Modern" war wohl etwas ungeschickt von mir ausgedruckt. Ich hätte schreiben sollen "einen, der vom aktuellen Stand, was Tiermedizinisch geht Ahnung hat"

Grundsätzlich können Schnelltests i.d.R. in der Tierarztpraxis durchgeführt werden. Die sind dafür da einen ersten Anhaltspunkt zu bekommen. Will man dann genaueres wissen, müssen Proben eingeschickt werden. Das wird z.B. auch so in der Tierklinik gehandhabt, in die ich immer gehe. (Auch beim durchführen der kleinen Blutbilder in der Praxis war ich nie persönlich dabei. Ich vertraue meiner Tierärztin.)

Als Tierbesitzer und zahlender Kunde kann man problemlos darum bitten, gleich einen PCR Test (oder irgendetwas anderes) im Labor durchführen zu lassen.

FIP selbst kann man tatsächlich nicht zweifelsfrei am lebenden Tieren nachweisen. Ich weiß bis heute nicht, ob Ebony wirklich trockene FIP hatte. (Post Morten habe ich ihren kleinen Körper lieber beerdigt anstatt testen zu lassen. Es würde ich nichts mehr nützen)

Weiter dann später vom PC...
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Alt 20.03.2019, 20:11   #15
Mika2017
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Zitat:
Zitat von doppelpack Beitrag anzeigen
Alles sehr seltsam. Normal bekommt man nämlich nicht nur die Aussage corona positiv oder negativ, sondern auch einen Titer (was daran liegt, dass manche Labore tatsächlich von einem 0 Titer ausgehen und andere von <1:25).

Man soll nicht das Röhrchen verfolgen, allerdings kann zB ein Snap-Test direkt vor dem Halter gemacht werden oder aber zumindest der Test anschließend vorgezeigt werden.
Das Ergebnis kann man ganz einfach ablesen.
Man kann auch direkt einen PCR machen, der ist allerdings teurer, weswegen eben zunächst meist der günstigere mit ELISA gemacht wird.
Es gibt auch noch einen Immunfluoreszenztest.
Letztlich kommt es immer etwas auf die Umstände an, wann welcher verwendet wird, da die Tests vereinfacht gesagt unterschiedliche Stadien der Infektion erfassen.
"UNTERSCHIEDLICHE STADIEN" ist ein interessantes Stichwort, denn meine Nachbarin will gelesen haben, dass wenn das FelV (Leukose) noch nicht ausgebrochen sei, dann könnte eine Impfung noch möglich sein oder sei angeraten oder so etwas in der Art. Und das hat sie dann beim zweiten Besuch als wir beide dort waren, den TA auch gefragt, da sagte er nur zu, dass man an diesem Test den er machte, gar nicht sagen kann, wie weit das nun ist, ob ausgebrochen oder noch nicht.

doppelpack,
das mag für dich alles komisch klingen, aber ich lerne bei Tierärzten jedes Mal und immer wieder, dass man einfach dann nicht all das in die Hände-, zu sehen- und/oder erklärt bekommt, was DU gewohnt bist und was vor deinen Augen gemacht wird, w e n n man von alle dem keine Ahnung hat, so wie ich oder meine Nachbarin.
Ich habe Bspw. die Katzenseuchen-Testergebnisse nur per Hand unter dem Blut-Bericht geschrieben stehen, darüber habe ich mich damals einwenig aufgeregt, doch heute noch mehr als damals.

Ich lasse bei unserem TA einen Schnelltest machen. Punkt.
Und ist der positiv, dann kann ich weiter nachdenken... ist der Schnelltest negativ, dann lasse ich Mika impfen.
Mal sehen was unser TA zu dem alles sagt. Ich gehe aber erst Anfang nächsten Monat, denn diesen Monat ist nichts mehr finanziell drin, da muss ich sowieso wieder an das Geld für meine Miete gehen, anders geht das alles gar nicht mehr TA-Kosten zu stemmen.
Demnach ist es sinnlos über teure Test nachzudenken. Ich möchte nur NEGATV hören können, wenn das der Fall ist, ist es mir egal durch welchen Test. Nur wenn es positiv lauten würde, dann fängt es bei mir wieder an mehr wissen zu wollen und tun zu können.

War jetzt nur ein kleiner Schock für mich, weil es Mika derzeit so gut ging - das seit 5 Wochen verabreichte Program sorgte nun nämlich doch dafür, dass die kahle Stelle an seinem Bauch wieder voll Pflaum ist und das Fell zu wachsen scheint.
Es geht ihm gerade so gut - da wäre das eben jetzt wieder ein Schlag, der zurück werfen würde, da ich gerade so sorgenfrei an seine Gesundheit denken konnte und Mika auch sehr lebensfroh in den letzten Wochen wie ein junger Kater zu spielen und hier herum zu rennen begann.

Naja, ich werde nächsten Monat mehr wissen.

Danke für all eure Infos.

Weiß vielleicht noch jemand, ob es eine flüssige Alternative für diese Pulver gibt?
Denn das ist gerade das akute Problem der Nachbarin - und es bringt ja auch keinem was, also auch Mika nichts, wenn deren Kater nun nichts bekommt, da das Pulver nicht in den Kater geht.

Das Pullver mit Wasser auflösen riet ich ihr schon, aber das soll so sehr nach Pfefferminze riechen... ach, ich weiß auch nicht, habe das Pulver noch nicht gesehen und gerochen.
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
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Kätzchen hat angeblich Leukose/Felv - ohne getestet zu sein sookie Infektionskrankheiten 13 02.11.2009 10:01

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