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Eine Katze zieht ein Die Katzenfamilie wird größer. Alles über Zusammenführungen und Co.

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Alt 04.02.2018, 13:05   #11
Sandm@n64
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Ja einfach ist sowas nicht, das eine Zusammenführung nach ein paar Tagen gegessen ist kommt selten vor, andacover ist da so eine Dosi im Glück.
Aus zwei wurden drei mit Prit und dann kam noch Loki dazu und Zusammenführungen zum neidisch werden.

Ich möchte dir nochmal Christine Hauschild "Katzenzusammenführung mit Herz und Verstand" nahe legen, 116 Seiten die wirklich helfen können.

Zu euren beiden Tigern, bis jetzt ist ja noch nix schlimes passiert und das lst gut, versuch wenn irgend möglich positive Momente für die beiden zu schaffen.

Es liest sich so das Laska im Moment etwas grummeliger ist, richitg?
Leg ihr doch mal zur Nacht eine Decke oder Kissen das nach Honey riecht zusammen mit Leckerli oder Futter zur Nacht mit ins Schlafzimmer oder wenn ihr Tags nicht da seid.
Aber so das es ihr keine Wege blockiert.
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Alt 04.02.2018, 13:27   #12
Nekosan
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Du hattest das ja bereits in meinem 1. Thread empfohlen. Asche auf mein Haupt - das ist registriert worden aber ward dann irgendwie untergegangen. Da du es jetzt netterweise noch einmal erwaehnt hast - werden wir uns das jetzt kaufen.

Ansonsten kann ich ehrlich gesagt nicht sagen, dass Laska (die Neue) wirklich grummelig ist. Sie ist neugierig und Honey hat zwar ne grosse Klappe und hat staendig auf Kontakt "gedraengt" aber zieht sich viel schneller zurueck. Es ist ja wirklich erst zweimal ans Eingemachte gegangen, aber ich finde nicht, dass Laska gestaenkert hat, sondern eher das Honey ... naja ... ein Schisserchen ist.

Ja ich gebs zu, ich hatte gehofft, es wuerde reibungsloser ablaufen. Man hofft ja doch immer auf das Beste Auch Laska an sich hatten wir uns unproblematischer vorgestellt - ich weiss ich weiss, sie macht sich schon sehr gut, die kleine Eule. Aber, Sonderbehandlungen fuer jeden der drei Vierbeiner sind bei zwei vollzeitsjobs doch ziemlich aufreibend. Wir bleiben aber dran. Danke nochmal Sandm@n64 , dass du so geduldig weiterschreibst hier
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Alt 04.02.2018, 13:50   #13
Sandm@n64
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Hi,

bei dir braucht man doch keine Geduld, die ist bei Leuten erforderlich die auf der Leitung stehen.

Katzen sind Individuen, das zeigt sich immer wieder. Meine beiden haben mich bei unserer ersten Begenung gleich angeköpfelt obwohl es eine fremde Umgebung und ein fremder Zweibeiner war.
Alledings hab ich auch gleich mal gezeigt bekommen das, zumindest für den Schwarzen, ich etwas zuviel Elan beim streicheln zeigte.
Eine zehn Zentimeter Markierung auf meinem Unterarm blieb dabei zur Erinnerung.

Er war dann allerdings der Erste der dann auch auf den Schoß kam zum kuscheln.

Deine Einstellung die du bei Honey hast kann dir auc bei der Zusamenführung helfen, keine Erwartungen.
Dann ist man auch nicht so angespannt und so wie sich das bis jetzt liest hab ich das Gefühl das es zwar für euch ein bischen antrengend wird aber mit den Katzen klappen wird.
Es gab hier auch schon Berichte da hing eine der beteilligten Katzen voll aggressiv mit allen vier Pfoten in der Gittertür beim ersten Sichtkontakt.
Das ist ein schlechter Start.
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Alt 04.02.2018, 14:55   #14
Nekosan
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Haha, naja ab und an stehen wir (ich schreibe ja nicht nur fuer mich sondern auch fuer den Gatten mit) bestimmt auf der Leitung. Danke trotzdem

Ja, ich glaube, unser Vorteil ist, dass Honey jetzt zwar schon eher da war, aber eben auch noch nicht soooo lange. November und Dezember hat sie sowieso gebraucht um zu verdauen, dass sie jetzt wohl doch keine Strassenkatze mehr ist. Erst seit Januar ist sie richtig angekommen und wird seit dem ja auch mit Felisept berieselt. Ich koennte mir vorstellen, dass sie jetzt noch nicht so die Wahnsinnsattitude hat von wegen "Das is alles meins". Und vielleicht ist es auch hilfreich, dass Laska immer teilen musste in der Pflegestelle und das mit einer anderen Katze sowieso etwas lockerer sieht. Aber das sind alles nur Vermutungen. Wir schauen jetzt mal wie v.a. die Eule (Laska) sich weiterentwickelt und werden weiter Updates geben (oder Fragen stellen ).
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Alt 06.02.2018, 13:45   #15
Nekosan
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Ich melde mich mal "kurz". Wir haben gestern das Buch "Katzenzusammenführung mit Herz und Verstand" kaeuflich erworben. Habe natuerlich noch nicht alles komplett gelesen, aber die fuer unsere Situation wichtigen Stellen dann doch. Es hat Spass gemacht zu lesen und gibt wirklich viele interessante Fakten preis.

Folgende Erkenntnisse habe ich nach dem Lesen gewonnen:

- Die Konstellation aus Streunerscheuchen und sozialer Katze aus Mehrkatzenhaushalt ist machbar.

- Die beiden koennen sich riechen. Der Geruch der jeweils anderen Katze scheint keinen von beiden zu stoeren. Wir haben sogar mal Wuersteln aus den Klos geschaufelt und "ausgetauscht". Niemand ist sofort ran und hat aus Protest drauf gemacht, die Toiletten sind aber auch nicht ignoriert und aus Frust irgendwo anders hingemacht worden. Spielzeug wird abwechselnd beiden angeboten. Ich konnte an unserer Erstkatze kein veraendertes Verhalten erkennen.

- Die Problemnase ist im Endeffekt wohl eher Honey. Es ist scheinbar eine Mischung aus Angst, Misstrauen und Unwissen. Laska laesst sich von der Aufregung dann aber schnell anstecken.

Auch wenn das Jaulen und Kreischen, was ich letzte Woche beobachtet habe, nun ja doch schon eine arge Eskalation darzustellen scheint, glaube und hoffe ich, dass es noch nicht zu spaet ist, die beiden Maeuse aneinander zu gewoehnen. Die beiden haben sich noch kein Fell ausgerissen oder Schlimmeres angetan.

Nicht nur wegen des Buches, sondern auch aufgrund anderer Leitfaeden und Tipps aus dem Forum haben wir uns fuer eine Anpassung unserer Plaene entschieden:

1) Die allseits beliebte und gelobte Gittertuer ist gerade im Bau. Es ist so, dass wir uns nicht auf uns als Barriere verlassen koennen. Einmal waren alle Tueren auf und ich sass im Wohnzimmer auf dem Sofa. Honey doeste auf einem Stuhl, ploetzlich ist sie runter und hat wieder zu brummen angefangen. Ich hab erst nach 2 oder 3 Minuten gescheckt, dass Laska sich aus dem Schlafzimmer unters Sofa geschlichen hatte. Es ist nix passiert, aber wir haben Laska dann wieder ins Schlafzimmer gebracht.

2) Laska soll die Moeglichkeit haben auch den Rest der Wohnung (morgens und evtl. abends) in Ruhe zu erkunden. In der Zwischenzeit wird versucht Honey zumindest etwas zu konditionieren - spielerisch natuerlich.

3) Laska soll noch ein bisschen mehr Vertrauen haben bevor es eine weitere Begegnung ohne Barriere gibt. Sie macht schon Wahnsinnsfortschritte. Heute Nacht hat sie bei uns im Bett geschlafen und ergreift nicht mehr die Flucht sobald man ins Zimmer kommt.

Obwohl das jetzt nach nicht soo viel aussieht, finde ich das schon eine ganze Menge und es wird schwer genug sein, dass alles durchzuhalten.
Wir haben die Tuere seit gestern wieder geschlossen, werden diese Sichttrennung aber nicht ewig aufrechterhalten. Wir werden zeitnah mit der Gittertuer beginnen und die naechsten Tage die Reaktionen beobachten. Schaumer mal! Wir bleiben optimistisch.
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Alt 06.02.2018, 15:31   #16
Sandm@n64
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Hi,
das hört sich alles gut an und eure Einstellung ist doch auch klasse.
Ich denke das es für Honey auch deshalb etwas schwerer ist weil sie als ehemalige Streunerin andere Katzen auch als Konkurrenz sieht aber das wird schon werden und die Vorzeichen sind doch auch schon gut, keine von beiden regt sich wirklich doll auf.

Und was Laska betrifft, toller Fortschritt, ich mußte da an meinen Tiger Pascha denken.
Der ist ein bischen schüchtern und scheu, Anfangs durfte ich zwar gleich den Bauch streicheln aber nur ganz weit weg, mit vorbeugen und Gürtel im Magen kam ich gerade dran.
Ich hab auch eine Zeit mit den beiden im Schlafzimmer gelebt und da saß er dann schon richtig lange neben mir auf dem Bett aber wehe ich ha mich hingelegt, weg war er.
Oder als eranfing mit im Bett zu schlafen, ich dreh mich um Kater weg, nächster Schritt Kater haute ab wenn ich mal Nachts raus mußte, was hab ich mich gefreut als ich das erste mal über ihn rüber klettern mußte um auf die Toilette zu können und er ganz cool liegen blieb.

Zu den Büchern von Frau Hauschild, ich finde sie recht gut, es bringt einem viel in Richtung Verständnis von Katzen.
Ich würde dir das Buch zu Wohnungskatzen auch empfehlen.

Ich drück euch die Daumen für eine langweillige Zusammenführung und viel Fortschritte und schöne Momente.
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Alt 12.02.2018, 10:09   #17
Nekosan
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Ein kurzes Update: Gittertuere haengt seit letzten Mittwoch, die normale Tuer bleibt aber weiter geschlossen. Honey wird weiter konditioniert. Ich habe die Uebung aus dem Buch aufgegriffen - "Nase dran". Mit einem Essstaebchen und einem Kugelschreiber als Klicker bewaffnet wird Honey mit einem Klick und Trockenfutter belohnt, wenn sie das Staebchen anstupst. Uebung wird zweimal am Tag fuer 5 Minuten absolviert. Bin mit ihrem Fortschritt zufrieden.

Freitag Abend haben wir zum ersten Mal die normale Tuer aufgemacht und die Gittertuer aktiviert. Wir haben erstmal nur 2,3 Minuten mit vielen Leckerchen gemacht ohne Drama. Abstand zwischen Katzen war ca. 2,50 - 3 Meter. Seit Samstag aktivieren wir fruehs und abends ca. 5 - 10 min die Gittertuer. Gatte sitzt bei Laska und beschaeftigt sie und ich bei Honey, waehrend ich die Staebchenuebung mit ihr durchgehe. Weiterhin gibts Trockenfutter als Ablenkung. Keiner regt sich auf, auch wenn man sich sieht.

Seit gestern ist der Abstand reduziert worden auf 1 - 1,5 Meter. Beide sind entspannt, Laska guckt immer sehr interessiert. Honey wittert auch ein bisschen, widmet sich dann aber wieder dem Staebchen und dem zu erwartetenden Trockenfutterkruemelchen. Wir werden dass mal noch ein paar Tage so weiter machen und immer wieder bisschen aneinander ranruecken. Und dann vielleicht am Wochenende nebeneinander fuettern (also regulaeres Fruehstueck und Abendessen).

Wir haben die Geschwindigkeit rausgenommen und bisher ist alles super.

Um ein weiteres Erfolgserlebnis aufzulisten: Niemand haette es erwartet, aber auch Honey und der Hund haben sich angenaehert. Man sitzt jetzt ab und zu fuer ein paar Minuten zusammen auf dem Sofa.
Nekosan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2018, 10:16   #18
SanRom
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Mich freut es echt sehr, das zu lesen. Ich denke auch, dass ihr da einem happyend entgegengeht. Mit Geduld und Spucke wird das werden. Ich drücke da weiter die Daumen :-)

LG,
SanRom
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Bulli *01.06.2002 +04.03.2018 Wir vermissen dich, kleiner Schmutzfuß!
Rüpel *06.09.2002 +17.01.2018 Wir vermissen dich, kleiner Eisbär!
Latsch und Bommel wieder vereint, ihr habt es verdient!
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Alt 17.02.2018, 05:32   #19
Nekosan
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Guten Morgen,

ein kurzes Update: Wir füttern weiter an der Gittertüre. Das funktioniert an sich erstmal relativ unproblematisch. Nur Honey brummelt immer wieder beim Fressen und haut vor dem Fressen immer einmal ans Gitter und brummt nach dem Essen sofort wieder los. Wenn ich sie anspreche, dann hört sie sofort auf. Der Schwanz wird abe rnicht zur Bürste. Laska ist einfach nur interessiert und versteht nicht so richtig, warum Honey so zickig ist.

Eine unschöne Begegnung gab es - Laksa ist mir entwischt und wollte das Wohnzimmer erkunden. Hab versucht sie wieder rauszubugsieren bevor es Drama gibt, leider konnte ich ein kurzes Gekreische nicht verhindern. Die beiden sind blitzschnell auf einander los und Laska hat ein Minibüschel (daumennagelgroß) Fell verloren. Ich bin mit der Katzenangel dazwischen, die lag gerade da. Als beide abgelenkt waren, hab ich Laska ins Schlafzimmer gesetzt ihr fix ne Spielmaus hingeworfen, zurück zu Honey, die kurz mit Katzenangel abgelenkt und bin wieder rüber zu Laska, die schon munter gespielt hat. Sehr unschön, ich ärgere mich sehr über mich. GsD ist Laska ziemlich entspannt. Das war übrigens die erste direkte Begegnung seit 2 Wochen. Naja, wir arbeiten weiter mit der Gittertüre, es nützt ja nix.

Eine Frage habe ich jetzt trotzdem: Das Füttern morgens und abends sind ja nur 10 - 15 Minuten, meint ihr ich könnte in zwei drei Tagen auch mal so die Gittertüre für ein, zwei Stunden drin lassen, damit die beiden, wenn sie wollen, sich kennenlernen können? Wenn es Drama an der Gittertür gibt, soll dann auch sofort abgebrochen werden oder sollen die sich ruhig anfauchen und anbrummeln? Momentan reden wir immer auf beide ein, sobald man sieht, dass sich die Körperhaltung versteift und das funktioniert auch sehr gut. Nächste Woche ist mein Gatte außer Haus und ich bin allein mit meinen Mädels. Dann kann ich sowieso nicht wirklich auf beide einwirken. Ich würde mich dann wohl auf Honeys Seite setzen, da das Drama fast immer von ihrer Seite ausgeht. Ich fände es halt schade, wenn wi mit den Minifortschritten jetzt ne Woche stagnieren, nur weil ich alleine bin. Deswegen halt der Gedanke, die Gittertüre länger und auch mal unbeaufsichtigt zugänglich zu lassen.

Hier mal zwei Fotos wenn es was zum Mümmeln gibt:



Nekosan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2018, 00:07   #20
Sandm@n64
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Hi,

alles nicht so schlimm was da passiert ist, die beiden waren ja gleich wieder recht entspannt.

Wenn Honey gegen die Tür haut beim füttern würd ich den Napf etwas weiter wegstellen, gerade Futter ist für ehemalige Straßen Katzen ja noch mehr so eine Sache.
Und besser ein bischen Distanz als Stress, wenn sie dann ohne Anzeichen dort in Ruhe frisst langsam wieder näher ran rücken.

Ich würde in der Nähe der Gittertür Versteckmöglichkeiten schaffen, Stuhl mit Decke drüber, denn aus dem Versteck herraus kam man viel entspannter beobachten was das für ein Alien da auf der anderen Seite ist.
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hund und katze, katze und katze, zusammenfühhrung

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