Verwöhnen

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Wollfrosch

Wollfrosch

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Hallo Zusammen,

weil ich hier schon so viele tolle Tipps und Ratschläge gelesen haben, möchte ich euch eine Frage stellen.

Unsere Mietzen:
-3 Katzen - 2 Katzen (Milla 1,5 J und Zensi 8 Monate) sind im Dezember eingezogen / Nachzügler Elsa (6 Monate) ist Ende Feb eingezogen
-Wir sind noch in der Zusammenführung. Milla muss Elsa noch recht oft "maßregeln" und jagt sie ab und zu. Es wird aber und Elsa ist davon unbeeindruckt.

Oft möchte ich mit den Mädels in Verbindung treten.
Ich nenne das Kommunikation, mein Partner verwöhnen ;)
Ich bin sehr dankbar, wenn ihr mir eine Einschätzung geben könnt. Ist es eher eine gemeinsame Verbindung - Verwöhnen - Kommunikation?

1) Milla plappert sehr viel. Sie redet und meckert und gurrt und ruft. Das macht sie schon immer und ist mit dem Neuzugang nicht anders geworden.
- Ich antworte ihr. Ich ahme ihre Rufe / Plappereien nach und es wird zu einer regelrechten Unterhaltung.

2) Wenn Elsa den Flur durchqueren möchte, helfe ich ihr. Der Flur ist glaube ich für eine unsichere Katze gruselig, da er keine Deckung gibt. Wenn ich merke, sie traut sich nicht, laufe ich neben ihr und schon ist es kein Problem.
- Gebe ich ihr Selbstvertrauen oder bestärke ich, dass die Situation richtig gruselig ist?

3) Elsa isst noch nicht so gut mit den anderen zusammen. Sie ist dann aufgeregt und unruhig, sie gibt dann viel Köpfchen und jammert.
- Manchmal setze ich mich zu ihr und streichle sie, dann geht das Essen gut. Manchmal stelle ich ihren Napf auf ihren "SafePlace" auf den Schrank, da hat sie ihre Ruhe. Ist das Kontraproduktiv?

4) Wenn Milla in ihren wilden 5 Minuten jemanden drangsaliert, gehe ich dazwischen.
- Stört das, das Teamgefüge der drei?

Danke an euch, die diesen Roman gelesen haben!
Ich freue mich über jede Meinung, gerne ehrlich und schonungslos sein ;)

Viele Grüße und ein schönes Wochenende!
 
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curie

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Ich schreibe meine Gedanken mal jeweils dazu:

1) Milla plappert sehr viel. Sie redet und meckert und gurrt und ruft. Das macht sie schon immer und ist mit dem Neuzugang nicht anders geworden.
- Ich antworte ihr. Ich ahme ihre Rufe / Plappereien nach und es wird zu einer regelrechten Unterhaltung.

Hab ich mit meinem Kater auch gemacht.
Nach meinem Eindruck hab ich mir damit ein Maß an Getöne eingehandelt, das mir echt nicht mehr gefallen hat. Nun antworte ich nicht mehr (wenn ich dran denke ;) )
.

2) Wenn Elsa den Flur durchqueren möchte, helfe ich ihr. Der Flur ist glaube ich für eine unsichere Katze gruselig, da er keine Deckung gibt. Wenn ich merke, sie traut sich nicht, laufe ich neben ihr und schon ist es kein Problem.
- Gebe ich ihr Selbstvertrauen oder bestärke ich, dass die Situation richtig gruselig ist. Würde ich deshalb lassen.


3) Elsa isst noch nicht so gut mit den anderen zusammen. Sie ist dann aufgeregt und unruhig, sie gibt dann viel Köpfchen und jammert.
- Manchmal setze ich mich zu ihr und streichle sie, dann geht das Essen gut.
Das willst du doch aber bestimmt nicht jedes Mal machen müssen, oder? Und demnächst braucht es dann vielleicht noch ein Liedchen dazu, oder einzelne Stückchen ins Maul schieben, oder... Zugespitzt geschrieben, um deutlich zu sein. Ich meine, es ist eine schiefe Ebene, bei der es schnell bergab Richung Extrem-Mäkeln gehen kann. Außerdem bestärkst du mit "Beruhigen" wieder, dass es da etwas Bedrohliches gäbe.

Manchmal stelle ich ihren Napf auf ihren "SafePlace" auf den Schrank, da hat sie ihre Ruhe. Ist das Kontraproduktiv?
Nö, das finde ich eine prima Lösung!

4) Wenn Milla in ihren wilden 5 Minuten jemanden drangsaliert, gehe ich dazwischen.
- Stört das, das Teamgefüge der drei?
Erwischt, das mache ich hier auch immer wieder. :oops: Glaube, das lässt man besser, genau aus dem Grund.


Danke an euch, die diesen Roman gelesen haben!
Ich freue mich über jede Meinung, gerne ehrlich und schonungslos sein ;)

Viele Grüße und ein schönes Wochenende!
 
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Katzenchaos300

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Meine Coco ist auch ein Plappermaul. Ich rede gerne und viel mit ihr. Manchmal mache ich "mau" zurück, manchmal rede ich in Menschensprache mit ihr. Sie gurrt und brummelt auch viel. Ich glaube, bei ihr hat es geholfen, dass sie so schneller aufgetaut ist.
Sie spricht jetzt deshalb auch nicht exorbitant viel, sodass es mir auf die Nerven gehen könnte. Mir gefällts. Das Maß muss aber jeder für sich selbst finden, denke ich.

Zu dem Rest kann ich leider nichts sagen.
 
Inai

Inai

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Das will ich auch :D


1) Milla plappert sehr viel. Sie redet und meckert und gurrt und ruft. Das macht sie schon immer und ist mit dem Neuzugang nicht anders geworden.
- Ich antworte ihr. Ich ahme ihre Rufe / Plappereien nach und es wird zu einer regelrechten Unterhaltung.
Schonmal versucht sie auszupowern? Eventuell will sie dir damit sagen, dass sie nicht ausgelastet ist :)

2) Wenn Elsa den Flur durchqueren möchte, helfe ich ihr. Der Flur ist glaube ich für eine unsichere Katze gruselig, da er keine Deckung gibt. Wenn ich merke, sie traut sich nicht, laufe ich neben ihr und schon ist es kein Problem.
- Gebe ich ihr Selbstvertrauen oder bestärke ich, dass die Situation richtig gruselig ist?
Du bestärkst sie, dass die Situation gruselig ist, du könntest einpaar Bretter an den Wänden bauen, damit sie zur Not ausweichmöglichkeiten hat, wenn sie angegriffen wird


3) Elsa isst noch nicht so gut mit den anderen zusammen. Sie ist dann aufgeregt und unruhig, sie gibt dann viel Köpfchen und jammert.
- Manchmal setze ich mich zu ihr und streichle sie, dann geht das Essen gut. Manchmal stelle ich ihren Napf auf ihren "SafePlace" auf den Schrank, da hat sie ihre Ruhe. Ist das Kontraproduktiv?
Jup


4) Wenn Milla in ihren wilden 5 Minuten jemanden drangsaliert, gehe ich dazwischen.
- Stört das, das Teamgefüge der drei?
Statt dazwischen zu gehen, wieso versuchst du nicht sie abzulenken, vielleicht mit einem Spielzeug, oder du beschließt ganz zufällig in ihrer Nähe zu saugen :)

Hoffe ich konnte helfen
 
Das Manu

Das Manu

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Hallö :D

Also....Speedy ist total verwöhnt / Verhätschelt worden.
Um ihn gut zu beschreiben : Er ist ein Pascha und kennt kein Nein. Er durfte 10 Jahre lang (ehm Besitzerin) ALLES machen.
Jetzt bügel ich einige Marotten aus :rolleyes: .
Einige von denen sind echt anstrengend :(
Das tut mir dann immer leid für ihn....
...aber da müssen wir wohl durch :rolleyes: :cool:
 
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Catma

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Ich möchte auch :D
1) Milla plappert sehr viel. Sie redet und meckert und gurrt und ruft. Das macht sie schon immer und ist mit dem Neuzugang nicht anders geworden.
- Ich antworte ihr. Ich ahme ihre Rufe / Plappereien nach und es wird zu einer regelrechten Unterhaltung.
Vielleicht plappert sie einfach gern, dann herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Konversation, mein Sternchenkater Jeremy war auch so ein Plapperhase -ich finde aber den Tipp, es mal mit Spielen zu versuchen gut - evtl ist es eine Art Spielaufforderung.

2) Wenn Elsa den Flur durchqueren möchte, helfe ich ihr. Der Flur ist glaube ich für eine unsichere Katze gruselig, da er keine Deckung gibt. Wenn ich merke, sie traut sich nicht, laufe ich neben ihr und schon ist es kein Problem.
- Gebe ich ihr Selbstvertrauen oder bestärke ich, dass die Situation richtig gruselig ist?ich würde es auch lieber lassen. Du merkst ja, in deiner Begleitung traut sie sich, insofern weiß sie bereits, dass der Flur für sie keine Gefahr darstellt. Aber ich frage mich schon, wie du darauf kommst, dass die Katze den Flur gruselig finden könnte? Katzen haben keine Angst im Dunkeln. Katzen müssen keine Deckung haben auf so einer übersichtlichen Strecke wie einen Flur. Vielleicht (?) wird sie erstmal zögerlich entlanglaufen, weil sie nicht weiß, wann welche Wege von anderen Katzen besetzt sind, aber das hat nichts mit Angst zu tun - lass sie einfach selbst den Flur erkunden :)

3) Elsa isst noch nicht so gut mit den anderen zusammen. Sie ist dann aufgeregt und unruhig, sie gibt dann viel Köpfchen und jammert.
- Manchmal setze ich mich zu ihr und streichle sie, dann geht das Essen gut. Manchmal stelle ich ihren Napf auf ihren "SafePlace" auf den Schrank, da hat sie ihre Ruhe. Ist das Kontraproduktiv?Besser nicht zu ihr setzen. Stell mal einfach die gefüllten Näpfe hin und geh gleich darauf aus der Küche ;). Wenn da niemand ist, den sie anjammern kann, dem sie Köpfchen geben kann, ist sie bestimmt viel ruhiger und nicht so abgelenkt. Beobachte sie dann auch nicht, sie wird schon bald von allein in Ruhe futtern.
Falls du bemerken solltest, sie futtert nach mehreren (!) unbeobachteten Mahlzeiten nicht gut, dann stell den Napf nicht auf einen erhöhten Extraplatz, sondern schieb ihn einfach ein paar Meter von den anderen Näpfen weg, dann konzentriert sie sich eher auf ihren eigenen Napf.


4) Wenn Milla in ihren wilden 5 Minuten jemanden drangsaliert, gehe ich dazwischen.
- Stört das, das Teamgefüge der drei?Warum gehst du dazwischen? Was genau meinst du mit "drangsalieren"? Milla ist einige Monate älter als die beiden anderen und könnte dem entsprechend ruppiger sein, es kommt darauf an, ob sie einfach nur etwas zu ruppig spielen möchte, dann sollten die Katzen ihre Grenzen untereinanmder ausmachen - oder ob sie tatsächlich zu weit geht. Beschreib mal etwas genauer, was du mit drangsalieren meinst. zB Scheucht sie die Kleinen in eine Ecke und hockt sich lauernd davor? Oder lauert sie die kleinen strändig auf? Wie reagieren die kleinen auf ihr Verhalten bzw was geschieht, wenn du nicht dazwischengehst?
 
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Starfairy

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Mich würde auch interessieren, warum der Flur gruselig für Elsa ist. Und auch mit dem Fressen - wird sie so stark und viel von den älteren Katzen angegriffen?

Weil eigentlich finde ich es nicht normal, das eine junge Katze nach 2 - 3 Monaten noch nicht mit den anderen fressen kann oder sich nicht frei in der Wohnung bewegen kann.

Bist du dir sicher, das mit euerer Zusammenführung alles glatt läuft?
 
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herita

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1) Milla plappert sehr viel. Sie redet und meckert und gurrt und ruft. Das macht sie schon immer und ist mit dem Neuzugang nicht anders geworden.
- Ich antworte ihr. Ich ahme ihre Rufe / Plappereien nach und es wird zu einer regelrechten Unterhaltung. Deine Katze findet es bestimmt toll. Es ist ja auch eine Art der Beschäftigung mit ihr. Schade dass man sie nicht verstehen kann. Dann wüsste man, ob sie dir von ihren Abenteuern erzählt oder "Hey du ich habe da an der Wand gekratz und du hast das noch gar nicht gesehen haha" ;) Wenn es euch glücklich macht, mach das ruhig weiter. Nur wird sie das dann vermutlich weiterhin einfordern.

2) Wenn Elsa den Flur durchqueren möchte, helfe ich ihr. Der Flur ist glaube ich für eine unsichere Katze gruselig, da er keine Deckung gibt. Wenn ich merke, sie traut sich nicht, laufe ich neben ihr und schon ist es kein Problem.
- Gebe ich ihr Selbstvertrauen oder bestärke ich, dass die Situation richtig gruselig ist? Hier stimme ich den anderen zu - lass sie alleine gehen. Katzen brauchen keinen Begleitschutz ;) und wenn sollte dies eine der vorhandenen Katzen übernehmen. Hat sie immer Zugang zum Flur? Dann ist sie nachts bestimmt schon oft genug alleine dadurch gegangen und veräppelt dich tagsüber einfach :D

3) Elsa isst noch nicht so gut mit den anderen zusammen. Sie ist dann aufgeregt und unruhig, sie gibt dann viel Köpfchen und jammert.
- Manchmal setze ich mich zu ihr und streichle sie, dann geht das Essen gut. Manchmal stelle ich ihren Napf auf ihren "SafePlace" auf den Schrank, da hat sie ihre Ruhe. Ist das Kontraproduktiv? Ich würde sie in Ruhe lassen beim fressen. Von der Ferne kannst du ja beobachten, ob sie frisst etc. aber nicht einschreiten mit betüddeln. Wo keine Gefahr, da muss auch nicht getüddelt werden. Zudem solltest du dir im klaren darüber sein, dass sie DICH damit gerade erzieht ;) "Es wird sich an unseren Tisch gesetzt, wenn ich essen will!"

4) Wenn Milla in ihren wilden 5 Minuten jemanden drangsaliert, gehe ich dazwischen.
- Stört das, das Teamgefüge der drei? In eurem Fall, ist der Altersunterschied natürlich ein wenig größer, aber diese Rangeleien sind oft wichtig - gerade für kleinere Katzen. Dadurch lernen sie sich zu verteidigen und zu behaupten. Man kann den Unterschied zwischen Spielerei und richtigem Jagen/Angriff eigtl. sehr gut erkennen. Bei unseren beiden (wohl schon fast 2 und 3 Jahre) geht es auch manchmal heftig zur Sache - 10 Sek. später wird der eine vom anderen abgeleckt oder man liegt einfach nebeneinander ;)

Man möchte den kleinen so gut es geht helfen, aber manchmal hilft man ihnen mehr, wenn man loslässt. Mit 6 Monaten ist dein "Baby" nicht mehr so unbeholfen und muss seinen Platz in der Gruppe suchen. Wenn es, wie schon geschrieben wurde, dazu kommt, dass Elsa in eine Ecke gedrängt wird und keine Möglichkeit zur Flucht hat, dann würde ich dazwischen gehen - bei allem anderen machen sie es unter sich aus.

Liebe Grüße und viel Spaß mit deinen Süßen :)
 
Wollfrosch

Wollfrosch

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Hallo Zusammen.

So viele Antworten. Ich danke euch wirklich sehr!

Der Tonus eurer Antworten:
Ich unterschätze meine "kleine" Elsa. Ich unterschätze die Fähigkeit: "Die machen das schon unter sich aus".
Danke für eurer relativ übereinstimmenden Einschätzungen.

Ich schreibe meine Gedanken mal jeweils dazu:

Lustig, dass du auch eine plappernde Katze hast :) Ich spreche auch nur nach, wenn es nicht nervend ist. Ich bin ja berufstätig und dann beschränkt sich das auf den Abend. Morgens sind hier alle ruhig ;)


Das will ich auch :D


Danke Inai für deine Meinung!
Deine Idee, im Flur mehrere Wege zu schaffen echt super! Da werde ich mir Gedanken machen. Ich interpretiere deine Antwort zu 3) als: Ja ich mache das Kontraproduktiv :)

Hoffe ich konnte helfen


Hallo Catma, an eine Spielaufforderung habe ich gar nicht gedacht. Danke. Milla Plappermaus spielt fast noch mehr als die jüngeren. Da werd ich mal sehen, ob sie als Spielaufforderung maunzt.
Interessanterweise plappert sie immer besonders viel, wenn sie aufs Klo geht :) Verrückte :)

Mich würde auch interessieren, warum der Flur gruselig für Elsa ist. Und auch mit dem Fressen - wird sie so stark und viel von den älteren Katzen angegriffen?
Bist du dir sicher, das mit euerer Zusammenführung alles glatt läuft?

Der Flur ist glaube ich gruselig, weil 3 Zimmer davon abgehen, in die man vom Flur aus schlecht reinschauen kann. Das heißt, die Kleine erschrickt sich manchmal wenn die anderen Katzen im Spiel rauspoltern oder ich Wäsche aufhänge oder oder oder...
Zum Essen: Die Kleine hatte einiges aufzuholen und hat uns die Haare vom Kopf gefressen als sie hinter der Gittertüre war. Seit sie mit den anderen isst, isst sie eher in Häppchen und weniger. Angegriffen wird sie beim Essen gar nicht. Sie möchte eher die anderen beschnuppern während sie essen, da können sie ihr nicht abhauen ;)
Und ja: Du hast Recht. Tatsächlich hatten wir echt Probleme mit der Zusammenführung. Meine Nerven... Nun läuft es echt recht gut, als Katzenanfänger hab ich (wie ich hier merke) sicher auch nicht immer richtig gehandelt.

Man möchte den kleinen so gut es geht helfen, aber manchmal hilft man ihnen mehr, wenn man loslässt. Mit 6 Monaten ist dein "Baby" nicht mehr so unbeholfen und muss seinen Platz in der Gruppe suchen.

Dieser Satz ist eine tolle Zusammenfassung!

Danke euch für eure Meinung!

Sie war super hilfreich!

Das Katzentrio dankt es euch :)
 
Inai

Inai

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  • #10
Hi Wollfrosch,

hoffe die Tipps helfen, mede dich bitte mit nem Update wenn du die Sachen versucht hast :)
 
Wollfrosch

Wollfrosch

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  • #11
Hi Wollfrosch,

hoffe die Tipps helfen, mede dich bitte mit nem Update wenn du die Sachen versucht hast :)

Hallo!

Das werde ich machen!

Ich nutze mal kurz den Thread aus und frage:
Gibt es Katzen die Morgenmuffel sind?
Milla hat morgens so ne schlechte Laune und ist viel grummeliger zu Elsa.
Am späten Abend ist es dasselbe :)
Also ein Morgen- und Abendmuffel :omg:
 
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Catma

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  • #12
Gibt es Katzen die Morgenmuffel sind?
Milla hat morgens so ne schlechte Laune und ist viel grummeliger zu Elsa.
Am späten Abend ist es dasselbe :)
Also ein Morgen- und Abendmuffel :omg:
Wie oft gibts Futter? Kann es sein, dass sie dann Hunger hat? Gerade morgens kann es evtl sein, denn eine Nacht ist lang für so einen kleinen Magen und wennse Hunger haben, werden manche Katzen muffelig.
Spätabends könnte es die gleiche Ursache haben, also sie hat evtl Hunger?
Bei erwachsenen Katzen reichen 2 bis 3 Fütterungen täglich aus, aber so ein kleiner Jungkatzenmagen ist schnell voll - und eben auch schnell wieder leer, da brauchen sie mehrere Portionen über den Tag verteilt.

Zum ängstlich-sein allgemein nochmal - du kannst Katzen schon etwas helfen, ihre Scheu vor bestimmten Situationen zu überwinden. Sie orientieren sich nicht an deinen Worten (im Gegenteil, sie denken dann "wieso redet Dosi nun so mit mir, da muss doch etwas im Busch sein"), sondern an deinem Verhalten - also wenn du dich ganz ungezwungen verhältst, als gäbe es in dieser Wohnung ü-ber-haupt nichts besorgniserregendes, das gibt ihnen am meisten Sicherheit.
Zusätzlich kannst du mit Extra-Spielstunden das Selbstbewusstsein etwas aufbauen. In ängstlichen Situationen nicht mit Spielen/Aufmerksamkeit/aufmunternden Worten etc ablenken, sonst könnte sie auf die Idee kommen, du belohnst sie für ihr Verhalten. Stattdessen lieber ganz unabhängig davon im Alltag kleine Extra-Spielstunden einlegen. Mach dann Spiele, in denen sie unbekümmert herumtoben kann und viele Erfolgserlebnisse hat. Das hebt das Selbstbewusstsein allgemein.
 
Wollfrosch

Wollfrosch

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  • #13
Hallo!
Danke dass du auch hier Tipps gibst!

Ich schreibe in dein Zitat, bin ein Zitieranfänger :D

Wie oft gibts Futter? Kann es sein, dass sie dann Hunger hat? Gerade morgens kann es evtl sein, denn eine Nacht ist lang für so einen kleinen Magen und wennse Hunger haben, werden manche Katzen muffelig.

-Morgens um 6 Uhr gibts Nassfutter, direkt nachdem ich aufgestanden bin.
-Um 13 Uhr gibts Nassfutter aus dem Petfeeder Automat.
-Dann wieder Nassfutter wenn mein Freund heimkommt. So gegen 18 Uhr, in seltenen Fällen auch später.
-Wenn ich ins Bett gehe, gibts noch TroFu (Schande über mich) ins Fummelbrett. Das ist dann gegen 22 Uhr.

Die Dame, die Morgen- und Abendmuffel ist, isst nicht besonders gut. Sie lehnt viel ab, isst oft nur in Häppchen und auch oft erst, wenn die anderen schon gegessen haben.
Ich stelle nichts neues hin, wenn sie nicht isst. Oft gibt es aber 2 Dinge pro Mahlzeit zur Auswahl.

Sollte doch eigentlich ein ausreichendes Angebot sein, was meinst du?


Zum ängstlich-sein allgemein nochmal - du kannst Katzen schon etwas helfen, ihre Scheu vor bestimmten Situationen zu überwinden.
...
Zusätzlich kannst du mit Extra-Spielstunden das Selbstbewusstsein etwas aufbauen.


Danke auch hier! Ich werde deinen Rat beherzigen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es mit Auspowern gut gehen kann. Für mehr Harmonie und weniger Langeweile.

Einen schönen Abend!

Nachtrag:
Ich füttere hier das was hier im allgemeinen als preisgünstig und ok angesehen wird.
Animonda Carny, Premiere, Bozita, Feringa, grau und dm (zucker- und getreidefrei)
Trockenfutter ist von Real Nature
 
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Catma

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  • #14
Ich meine auch, das ist genug Futter - aber hier
Dann wieder Nassfutter wenn mein Freund heimkommt. So gegen 18 Uhr, in seltenen Fällen auch später.
-Wenn ich ins Bett gehe, gibts noch TroFu (Schande über mich) ins Fummelbrett. Das ist dann gegen 22 Uhr.

entsteht quasi eine Lücke. Ich hoffe mal, das Trofu (Schande über dich :D) ist eine nicht allzu große Portion. Nein im Ernst, fürs Fummelbrett ist es absolut ok, nur Trofu sollte keine Mahlzeit ersetzen. Die letzte "richtige" Nafu-Mahlzeit bekommt sie ca 18h, und auch wenns vorm Schlafengehen Trofu gibt, ist dann die Zeitspanne bis morgens sehr wahrscheinlich einfach zu lang und sie schiebt morgens Hunger.
Versuch es mal so, dass ihr unmittelbar vorm Schlafengehen nochmal eine dicke Nafu-Mahlzeit hinstellt (erst eine Spielrunde zum auspowern, danach gibts das zur-Nacht-Nafu), so kommt sie besser über die Nacht. Das Trofu-Spiel-Ritual könnt ihr ja zusätzlich beibehalten, aber sie soll sich daran nicht sattessen.
Achte auch tagsüber darauf, dass du die Näpfe zu jeder Mahlzeit voll genug machst. Gut, du hast keine Mini-Kitten mehr, aber sie sind noch im Wachstum und da schwankt der Futtermengenbedarf noch sehr - an manchen Tagen futtern sie gemäßigt, an anderen schaufeln sie wie verrückt (Wachstumsschub). Wenn nach jeder Mahlzeit ein kleiner Rest im Napf bleibt, war es genug. Wenn der Napf blankgeleckt ist, gibst du zu den nächsten Mahlzeiten gleich eine etwas größere Portion in den Napf. So beugst du Hunger / schlechte Laune vor.

Wenn drei meiner Kater Hunger haben, guckense nur lieb - aber Chico bekommt dann auch schlechte Laune und stänkert gern die anderen an.
 
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Wollfrosch

Wollfrosch

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  • #15
Hallo Catma,

Versuch es mal so, dass ihr unmittelbar vorm Schlafengehen nochmal eine dicke Nafu-Mahlzeit hinstellt (erst eine Spielrunde zum auspowern, danach gibts das zur-Nacht-Nafu), so kommt sie besser über die Nacht. Das Trofu-Spiel-Ritual könnt ihr ja zusätzlich beibehalten, aber sie soll sich daran nicht sattessen.

Danke das werde ich machen.

Ich berichte, wie es läuft !
 
Wollfrosch

Wollfrosch

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  • #16
Hallo Zusammen,
Hallt Catma,

Achte auch tagsüber darauf, dass du die Näpfe zu jeder Mahlzeit voll genug machst.

Ich möchte ganz gerne zum aktuellen Stand berichten :)
Danke an Catma nochmal für die Tipps.

Was wir umgesetzt haben:
- Mehr Futter für Alle, insbesondere achte ich darauf, dass Milla satt ist
- Spielstunden über den Tag verteilt (wenn ich eben gerade nicht arbeite)
- Spiele auch nur für Milla
- Erkennen, dass Milla morgens oft ihre Ruhe braucht - Sie hier von den anderen beiseite nehmen - Kleine Spiele, die ihr gefallen, wie Trofu werfen
- Keine Betüddelung von Elsa

Verbesserungen:
- Jagen hat abgenommen
- Manche Tage sind richtig toll, andere immer noch mit Jagereien
- Milla teilt immer mehr Lebensraum mit Elsa - Beispiel: Gemeinsames Essen und aus dem Fenster sehen
- Nasenstubser jeder mit jedem :)
- Kopf geben nun auch mit Elsa und Milla - Elsa übertreibt es manchmal und würde am liebsten in Milla reinkriechen - hier gibt es einen Pfotenhieb

Also:
Es lohnt sich! Wir bleiben dran!
Danke für Eure Hilfe!

Hier noch 2 Bildchen :)

25664820nh.jpg


25664821qb.jpg


Ich freue mich über eure Meinungen, Tipps und Kritiken!
 
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Catma

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  • #17
Harch, das sieht ja nach einer harmonischen Dreierbande aus :D
Schön, dass alles entspannter ist :)
Manche Tage sind richtig toll, andere immer noch mit Jagereien
Aber *ab und zu* Jagereien ist völlig ok. Das gehört für Katzen mitunter zum täglichen Spiel - auch wenn es manchmal ganz schön wüst aussieht oder es mal *etwas* ernsthafteren Zoff gibt, das ist ganz normal.
Du müsstest nur auch in Zukunft, so wie du es jetzt ja bereits getan hast, darauf achten, dass es nicht Überhand nimmt bzw die gesamte Stimmung nicht anfängt zu kippen. Also solange jede Katze entspannt ist (zB es keinen Stress beim Futtern gibt und trotz Zoffereien auch keine Katze im Alltag allgemein ängstlicher wird) und vor allem, solange sie sich hinterher schnell wieder vertragen und es auch immer wieder friedliche/entspannte Momente gibt, ist die Katzenwelt in Ordnung. Das war ja vor einigen Wochen nicht mehr so der Fall bzw jetzt wieder besser.

Normalerweise regeln es die Katzen unter sich, dass stets ein gewisses Gleichgewicht herrscht. Dass dieses Gleichgewicht kurz nach einer Zusammenführung noch etwas instabil ist, ist aber ganz normal und da ist es gut, dass du ein Auge drauf hast und etwas entgegenwirkst. Aber später, wenn sie ein eingespielteres Team sind, musst du dich darauf einstellen, dass es immer mal wieder Zoffereien gibt, Momente, in denen der Haussegen schief hängt. Aber am nächsten Tag ist dann alles wie gehabt. Katzen regeln das schon unter sich, man muss nicht ständig eingreifen, das irritiert sie eher.
Nur wenn sie arg übertreiben, zB beim jagen eine in eine Ecke gedrängt wird und dort "festgenagelt" wird, oder wenn du bemerken solltest, eine kann nicht mehr in Ruhe auf Klo (wird von einer anderen belauert, so kann schnell Klomobbing entstehen) das würde ich sofort ermahnen, damit sich dieses Verhalten gar nicht erst einschleift.
Aber Extra-Spielstunden etc sind natürlich nie verkehrt :) Je ausgelasteter die kleinen Fellmonster sind, desto weniger Unsinn stellen sie miteinander an. Aber wie gesagt, ab und zu Zofferei gehört zum Katzenleben dazu, gerade, wenn sie noch so jung sind.
 
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Wollfrosch

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  • #18
Hallo Catma !

Du müsstest nur auch in Zukunft, so wie du es jetzt ja bereits getan hast, darauf achten, dass es nicht Überhand nimmt bzw die gesamte Stimmung nicht anfängt zu kippen.

Danke dir für deine Antwort!
Ja die harmonischen Momente sind echt wunderschön :pink-heart:

Wir arbeiten weiter daran, dass diese Momente immer öfter sind!
 

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