Trotz kastration rollig...was nun?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Dencki

Dencki

Benutzer
Mitglied seit
2. Februar 2010
Beiträge
75
Ort
Ulm
Hallo liebe Dosis!

Vor einem Jahr habe ich meine Katze kastrieren lassen.
Bis vor einer Woche war alles okay, doch dann fing es an. Sie gurrte schnurrte streckte uns den Hintern entgegen pinkelte in die Ecken und überall hin... Und ließ sich fast von unserem kleinen Katerle ( grade eine halbes Jahr alt und noch nicht mal groß genug das es funktionieren könnte) besteigen.

Mein Freund hat daraufhin im Internet recherchiert und herrausgefunden das der TA wohl nicht alles ausgeschabt hat, und somit Gewebe des Eileiters ausgetreten ist was verursachen kann das Nyuu rollig wird, da einige geschrieben haben das es höchstwahrscheinlich Ärzte pfusch war habe ich direkt die Tierärztin angrufen die, die Kastration durchgeführt hat.

Darauf hin wurde ich von ihr ziemlich angeschnauzt, da "Dr.Internet" ja nicht wüsste, das diese Zellen die bei der Kastration ausgetreten sind microskopisch klein seien und man diese nicht mit dem bloßem Auge sehen kann. Ergo kann sie da nichts tun.
Danach habe ich ebenso gelesen das wenn die katze nicht gedeckt wird, sie nach 9 tagen wieder rollig wird...:eek:

Wir haben sie aus verschiedenen gründen kastrieren lassen, und nun haben wir das was wir eigentlich nicht wollten.:grummel:

Meine Frage ist, kann ich gegen die TA rechtlich vorgehen bzw müsste diese eine Operation bezahlen damit das übriggebliebene Gewebe entfernt werden kann? Denn Tabletten kommen für uns nicht in Frage, und es gibt nunmal kein anderes Mittel gegen Rolligkeit als Die Pille für die Katze und die Kastration.


Ich würde mich über eure antworten sehr freuen.


MfG Dencki
 
Werbung:
G

gisisami

Forenprofi
Mitglied seit
25. Januar 2008
Beiträge
14.554
Ort
NRW
Hallo,
um abzuklären ob die ehemalige TÄ bereit ist eine NachOP, kostenlos natürlich, vorzunehmen-mußt Du erst noch einmal mit ihr reden.
Allerdings denke ich, sie wird es nach Eurem ersten "Zusammenprall" ablehnen...

Hast Du jetzt einen anderen TA?
Was sagt der?

Ihr wißt aber schon, dass auch nach einer zweiten OP nicht garantiert ist, das alles Gewebe gefunden und entfernt wird?

Rede mal mit deinem TA, er kann auf jeden Fall die Rolligkeit unterbrechen.
Zwar mit Medikamenten aber immerhin, denn der jetzige Zustand
ist ja nun auch nicht gerade optimal.


LG
 
Petra-01

Petra-01

Forenprofi
Mitglied seit
2. August 2007
Beiträge
17.348
Ort
Rhein-Ruhr-Gebiet
Meine Frage ist, kann ich gegen die TA rechtlich vorgehen bzw müsste diese eine Operation bezahlen damit das übriggebliebene Gewebe entfernt werden kann? Denn Tabletten kommen für uns nicht in Frage, und es gibt nunmal kein anderes Mittel gegen Rolligkeit als Die Pille für die Katze und die Kastration.

Nein.

Sorry aber das kann vorkommen. Die Ärtzin hat völlig recht, auch bei sorgsamer Operation können winzige Stückchen Gewebe zurückbleiben und da kann keiner was für.
dumm gelaufen würde ich sagen.
Ob eine weitere Op erfolgversprechend ist und das Problem löst weiß ich nicht, da würde ich einen weiteren TA zu Rate ziehen.
 
angi691

angi691

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
30. März 2011
Beiträge
156
Ort
Schwerin
Es ist zwar schon ne Weile her, aber ich frag mal vorsichtig nach.
Was ist aus Deiner Katze geworden ? Hast Du sie nochmal opperieren lassen ?
Ich hab ja das gleiche Problem.
Ich hab meine Süße nicht nochmal operieren lassen, weil es aussichtslos ist
das hormonbildende Gewebe zu finden.
Seit Oktober ist sie nun nicht mehr rollig. Ist wohl Winterpause.
Ich weiß leider nach wie vor nicht, was man tun kann.
Angeblich ist das versprengte Eierstockgewebe seit der geburt an schon irgendwo angelegt worden im Körper und es macht keinen Sinn danach zu suchen. :sad:
 
C

Chocky

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
15. November 2011
Beiträge
402
Ort
Duderstadt
Hi,

bei unserer Mietze ist es auch so. Wir haben mit mehreren Ärzten inzwischen gesprochen.
Rechtlich gesehen kann man dem TA der operiert hat, nichts anhaben. Das Gewebe ist so winzig, das sieht man eben nicht. Desweiteren raten vernünftige Ärzte auch davon ab, solch eine Katze noch mal zu operieren, da die Chance das Gewebe zu finden einfach minimal ist. Die Chance, dass die Katze bei der Narkose stirbt, ist größer als das Stück zu finden.

Wir haben daher folgende Lösung gewählt: Sobald sie richtig rollig wird, also sich anbietet, gurrt, trippelt usw. gehen wir zum TA, sie bekommt eine kleine Spritze und wir haben für 6-9 Monate Ruhe. Kommt immer auf die Katze und so an... Klappt auf jeden Fall besser, als immer zu versuchen ihr Tabletten ein zu geben.
 

Über uns

Seit 2006 stehen dir in unserem großen Katzenforum erfahrene Katzenhalter bei Notfällen, Fragen oder Problemen mit deinem Tier zur Verfügung und unterstützen dich mit ihrem umfangreichen Wissen und wertvollen Ratschlägen.
Oben