Stress mit Halskrause

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Cinna

Cinna

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Basel (CH)
Hallo ihr

wir haben hier mächtig Ärger mit einer doofen Halskrause und wollten mal fragen, ob von euch vielleicht jemand noch gute Tipps hat..
Luna hat seit über 3 Wochen die Halskrause an. Angefangen hat das ganz harmlos mit zwei Kratzern an den Hinterbeinchen, die sie sich vermutlich beim raufen mit Nesha geholt hat. Die wären ja nicht weiter tragisch gewesen, wenn Luna nicht angefangen hätte, sie aufzubeissen. Wie Luna halt so ist, hat sie damit auch nicht aufgehört. Ich hab ihr dann in Eigenregie mal die Halskrause angezogen und bin mit ihr zum Tierarzt. Sie bekam dann erstmal AB (wegen einer Erkältung eigentlich, aber die Tierärztin meinte, das kann sicher auch für die Beinchen nicht schaden, falls da eine Entzündung vorliegt).
Dann hat sie rausgefunden, wie sie trotz Halskrause an ihre Beinchen rankommt und hat sie richtig übel zugerichtet, so dass wir noch ein zweites Mal zum Tierarzt mussten (und das immer mit beiden Katzen, weil Nesha total panisch wird, wenn sie schon nur allein in einem Raum ist, geschweige denn allein zuhause..)
Luna bekam dann eine noch grössere Halskrause (Begeisterung) mit der sie jetzt nichtmal mehr fressen kann und noch schlimmer; sie passt nicht mehr in ihre Raschelhöhle rein. Da war sie denn auch sehr gefrustet, stellt sich vor die Raschelhöhle und fetzt mit beiden Pfoten das Papier da raus begleitet von lautem Schimpfen.
Aber als wäre das nicht genug, hat Nesha Angst vor dem blöden Plastikding, Luna darf weder mit ihr Spielen noch mit ihr Kuscheln, Nesha haut sofort ab, wenn Luna in ihre Nähe kommt.
Und heute morgen war dann echt der Gipfel, Luna hat Gras gefressen und musste sich übergeben, hat dabei wohl den Kopf nach hinten geneigt, auf alle Fälle war die ganze Suppe dann im Trichter drin und Luna ist total panisch rumgesaust und hat alles vollgespritzt bis ich sie einfangen konnte :/

Wann immer möglich, nehme ich sie zu mir auf den Schoss und zieh ihr das Ding ab, damit sie sich putzen kann. Ich muss sie dabei aber ständig überwachen, da sie sonst sofort an ihre Beinchen geht.

ich hab ihr vor einer Woche auch schonmal den Trichter ausgezogen versuchsweise, aber es war innert eines Tages wieder deutlich schlechter, so dass wir wieder von vorn angefangen haben.. Inzwischen ist es schon wieder recht gut verheilt, aber i ch hab echt Bammel, ihr den Trichter jetzt schon ganz abzumachen, nicht dass wir wieder von vorn anfangen..

Was Medikamente angeht kriegt sie momentan eine Salbe mit (leider) Kortison gegen den Juckreiz und mit antibakteriellen Komponenten zur besseren Heilung. Die hilft auch gut, ist aber halt doof, weil sie das Fell verklebt (und entsprechend auch die Lust zum dran rumschlecken steigert)
Ansonsten hab ich angefangen ihr Lachsöl zum Futter zu geben und zu fressen kriegt sie momentan das Futter mit Ente von Vet-Conzept. Alles andere wie TroFu und so ist gestrichen. (Sie hat eine Futtermittelallergie gegen Getreide (eigentlich Gluten), das weiss ich aber schon länger und sie hatte auch sicher nichts glutenhaltiges zu Fressen. Da kriegt sie aber dann auch Ekzeme im Gesicht von)

Also wenn da jemand noch Tipps wüsste, wie man sie von ihren Beinchen ablenken könnte, wäre ich echt dankbar, weil ich glaub keiner von uns möchte, dass sie das doofe Plastikding noch lange tragen muss..

liebe Grüsse

Cinna, Luna und Nesha
 
D

Danny67

Gast
... und wenn ihr die Hinterbeine mit Mullbinden (da gibt es doch mittlerweile auch selbstklebende, die halten vielleicht auch besser als die Mullbinden von früher) umwickelt? Also ganz ohne Trichter versucht das Problem auf die Reihe zu bekommen?

Tut mir sehr leid, dass Du grad solchen Stress hast.
Trichter ist einfach eine sch*** Ding.
 
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Cinna

Cinna

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Basel (CH)
Dabei gibts zwei Probleme.. Erstens ist Luna wirklich sehr dünn, dh auch die selbstklebenden rutschen, ich hab das zwangsweise schon versucht, weil sie damals nachts rausgefunden hat, dass sie trotz Trichter an ihr Beinchen kommt und ich sie irgendwie dran hindern musste, das komplett zu Matsch zu verarbeiten.

Das zweite, imho viel grössere Problem ist, dass sie zwar den Trichter mehr oder weniger geduldig erduldet, aber mit Dingen, die sonst an ihr dran hängen gar nicht umgehen kann. Sie lässt sich den Verband ruhig anziehen, kein Problem, aber sobald sie dann realisiert, was da an ihr dranhängt, rennt sie total panisch durch die Wohnung und tut echt alles, um das loszuwerden. Ich denk von daher, dass es für sie der grössere Stress wäre, wenn das Bein eingebunden wäre, als noch weiter mit der Halskrause zu sein. Sonst wär das auch mein erster Versuch gewesen..
 

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