Plattenepithelkarzinom im Oberkiefer

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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yve_

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Hallo ihr Lieben,

die Verdachtsdiagnose der hier geschriebenen Kranheitstour von Rosalie erhärtet sich immer mehr. Auch nach 10 Tagen Marbocyl ist der Knubbel am linken Oberkiefer/Auge noch da bzw. das linke Auge kleiner, die TÄ sieht auch dass das linke Auge ganz minimal mehr nach vorne geht.

Alles in allem sieht das nicht gut aus, zumal die TÄ meint ihren Erfahrungswerten der Praxis zufolge sei es so, dass wenn etwas aus der Maulhöhle heraus nach vorne oder oben wegginge und mit einer solchen Osteolyse einher ginge recht klar, dass es ein PEC sei. Nun könnten wir zwar die Box der Pandora öffnen bzw für eine Biopsie anstechen, die Frage ist nur welche Konsequenz das überhaupt hat (außer es evt. sogar noch mehr zu beschleunigen/verschlimmern).

Wir sind uns einig, dass wir Rosalie in Würde gehen lassen wollen, und ihr eine (wie lange auch immer vergönnte) schöne Restzeit gestalten wollen. OP ist im Gesichtsraum bei Katzen wohl selten eine gut akzeptierte Möglichkeit, Chemo naja und Bestrahlung würde meist andere Komplikationen und Schmerzen nach sich ziehen.

Da es ihr mit dem Marbocyl besser geht und der Restrachenraum damit gerade verheilt, wird sie es auf jeden Fall noch 10 Tage weiter bekommen. Sie hatte Cortison bekommen und wir überlegen gerade, Metacam in der halben Dosierung wegen seiner Tumoreigenschaften zu geben. Da sie es ja mit der BSD hatte die halbe Dosis, da das schon reichen sollte - und vorsichtig, so dass wir schnell handeln können, falls es der BSD nicht gut tut.

Die TK Hofheim hat sich seit der Kontaktanfrage am Montag nicht bei mir gemeldet - jetzt ist die Frage ob ich das vielleicht als Wink des Schicksals sehen soll und wir die angedachte palliative Versorgung als goldenen Weg sehen sollten.

Wie seht ihr das?

Unendlich traurig :(
Yvonne
 
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rlm

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Wg. der noch offenen Anfrage Hofheim, da würde ich nichts hinein interpretieren, das wird Zeitmangel oder unter gegangen sein.

Habt ihr denn eine zweite Meinung von einem TA?
 
tiha

tiha

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Metacam und Kortison sollte nicht gemeinsam gegeben werden.

Ruf doch einfach nochmal in Hofheim an ;)
 
Pinsel

Pinsel

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Hallo,

ich kann da,zwar betreffs BSD nichts sagen, jedoch zum PEK. Ich wuerde da in jedem Fall eine Gewebeprobe nehmen lassen, um mich darauf einstellen zu koennen bezugs der Therapie.
Um genau beobachten zu koennen, wie entwickelt es sich, muss ich "jetzt eingreifen"?

Sollte sich der Verdacht bestätigen, koennen Wochen bis Monate bleiben, diese dann gut genug nutzen koennen.
Es ist richtig, das Metacam wirkt sich verlangsamend auf das tumoroese Wachstum aus. Wie hatten hier noch das Tarantula, dem wird ebenfalls diese Wirkung zugesprochen
Leider wird das PEK erst dann auffällig/ diagnostiziert, wenn die Möglichkeit einer erfolgreichen Therapie nicht mehr gegeben ist.

Mit den Möglichkeiten diverser Behandlungsmassnahmen hatte ich mich selbst sehr intensiv beschäftigt, und dagegen entschieden. Es wäre eine ungeheuere Grausamkeit für den Gewinn weniger Monate.
Was bleibt, sollte es sich bestätigen, ist das beste aus der Zeit machen.Allerdings wuerde ich da schon auf eine gesicherte Diagnose bestehen um die bestmögliche Therapie ansetzen zu koennen und den Wuermchen noch so lang es geht, ein schönes Leben zu ermöglichen

Und immer genau zu beobachten, wann der Zeitpunkt gekommen ist.
 
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diddly

diddly

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Pek

mein Hund erkrankte 2008 an einem PEK im Wangenbereich. Dieser wuchs dann in das Maul bis zum Rächen hinein. Von diagnosestellung blieben uns nur 3 Wochen bis wir ihn erlösen mussten.
Dieses Karzinom ist sehr schnell wachsend, man konnte buchstäblich zusehen. Leider.
Viel Kraft für Dich und Deinem Felli.
 
Y

yve_

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TK Hofheim morgen..

Hallo ihr Lieben,

ich hab ein Weilchen nichts mehr von mir hören lassen, da Rosalie bei uns gerade soweit neben dem Job möglich absolute Priorität hat und sonst auch viel los ist..

Leider wird das Mist-Ding immer größer und wie von euch nahe gelegt haben wir nach einem Zweitmeinungstermin bei der TK Hofheim geschaut. Morgen nachmittag, 17:30 ist es soweit, und wir werden in der Onkologie hoffentlich ein wenig mehr erfahren bzw. ein wenig Rat für das weitere Vorgehen (palliativ..) bekommen.

Eine Wunderdiagnose erwarte ich nicht, aber ich hoffe wenigstens in Richtung Schmerzmittel etc. Hilfe...

Mistig find ich, dass die Maus 12 Stunden nüchtern sein muss - da sie eh schon abnimmt, ist das natürlich meh. Ansonsten weiss ich nicht so recht, wie wir ihr die mehr als ne Stunde Autofahrt so angenehm wie möglich machen sollen - sie jammert schon bei 15-20 Minuten total... :( Was geben sollten wir ihr auf keinen Fall, da hat die TK sich dagegen ausgesprochen. Ansonsten werde ich neben Kennel und ihrer Lieblingsdecke zum Drüberlegen (ich hoffe das beruhigt sie etwas) nen Napf, Wasser und Futter für danach mitnehmen...

Habt ihr Tipps für mich was ich sonst tun könnte? Hach, ich wünschte ich könnte *schnipps* machen und alles wär wieder gut.. :(
 

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