Micky merkt man sein Alter immer mehr an

romanticscarlett

romanticscarlett

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Hallo,

in den letzten Wochen und Monaten ist mir immer häufiger bewusst aufgefallen, dass Micky ein alter Opakater wird. Er ist wohl zwischen 12 und 14 Jahre alt (kenne ihn ja erst seit sechs Jahren).

Ich merke einfach, dass er noch mehr döst als früher. Sein Fell ist nicht mehr ganz so schön, wie früher und er ist auch irgendwie anlehnungsbedürftiger.

Manchmal macht mich das ein wenig traurig, denn ich weiß ja, dass er den größten Teil seines Lebens schon verbracht hat und dass er nicht mehr jünger wird. Es schwingt da einfach die Endlichkeit des Lebens mit, die ich manchmal gar nicht so wahr haben möchte. Denn Micky ist einfach ein gar nicht mehr weg zu denkender Bestandteil unseres Alltags.

Geht es euch manchmal auch so mit euren Lieblingen?
 
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Momenta

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Hallo Gaby,

ja, ich kenne das Gefühl, ich denke jeder kennt, auf die ein oder andere Art.

Moritz war früher aggressiv und angriffslustig. Wir und unsere Besucher hatten in den ersten Monaten Angst vor ihm, er hat alles angegriffen, was sich nur annähernd bewegt hat. Einige Zeit hieß er "Ivan, der Schreckliche!" :rolleyes:

12 Jahre später ist Moritz unsicher und ängstlich was Artgenossen betrifft, Menschen gegenüber ist er verschmust, freundlich und anhänglich, ok...kratzen tut er genauso wie vor 12 Jahren ;), aber er ist ein lieber alter Opa geworden.

Durch seine schwere Hüftarthrose ist er im Hüftbereich sehr stark eingefallen, er hat keine Zähne mehr, sein Maul wirkt also sehr spitz.

Moritz und ich verstehen uns ohne Worte, es reicht eine Handbewegung meinerseits, von ihm reicht ein Blick in eine bestimmte Richtung. Ich kenne zig Varianten von Miau, Mio, Miiii, Mäck, Mau.

Wir werden nicht mehr viele gemeinsame Jahre miteinander haben und ich kann mir ein Leben ohne meinen Katermann jetzt im Moment nicht vorstellen, aber auch das wird irgendwann irgendwie gehen müssen....


12 Jahre...wo sind sie nur hin????

Liebe Grüße
Claudia
 
Maggie

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Auch ich kenne das nur zu gut. Maggie wird im Mai 15 Jahre alt und hat auch abgebaut. :(
Es macht mir Angst und ich werde zunehmend trauriger bei dem Gedanken, dass ich sie verlieren könnte/werde!!!:(

Ich wills einfach noch nicht wahrhaben, dass dieser Tag kommen wird.

Maggie kann nicht mehr auf die Couch oder andere Möbelstücke springen. Dafür habe ich einen Hocker, der tagsüber an der Couch steht und Nachts am Bett.

Selbst für in den Garten zu kommen, trage ich sie die Treppe runter und auch später wieder hoch, weil sie schon von unten ruft.

Diese Woche wollte sie nicht einmal in den Garten :( - sie steht sonst an der Türe und wartet darauf, dass ich sie runterbringe.

Anhänglich war sie schon immer - aber in den letzten Monaten sehr extrem, was ich natürlich auch oft genieße und doch nervt es manchmal, weil sie Aufmerksamkeit durch lautes und langes miauen verlangt.

Sie gehört zur Familie und ich hege und pflege sie, so gut es geht. ;)
 
Los Gatos

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Bei unserer Sternenkatze Tessa haben wir bis fast zum Schluss nicht gemerkt, dass sie schon so alt ist. Sie hat immer noch ihren Schwanz gefangen und allerlei sonstigen Blödsinn gemacht. Leider ist dann (glaub) FIP ausgebrochen und innerhalb drei Monaten hat sie dermaßen abgebaut, dass wir sie erlösen mussten. Sie wurde 17

Susi war Viertel oder Halbperser und von Natur aus schon viel ruhiger. Mit 13 schlief sie die meiste Zeit des Tages oder schlich über das Grundstück.
 
romanticscarlett

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Danke für eure Antworten.

Leider werden ja alle unsere süßen Tiger mit der Zeit (die viel zu schnell rum geht) alt. Aber es ist tröstlich, dass es bei euch auch mal Minuten gibt, wo euch diese Tatsache schmerzlich bewusst wird.
 
Hellskitten

Hellskitten

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Bei uns ist es ein wenig anders. Denn unsere Omi Sunshine haben wir erst vor beinahe 3 Jahren kennen gelernt - da war sie mindestens schon 10, eher älter, und in miserablem Zustand.

Man sieht ihr das Alter natürlich an, gerade neben den gesunden Jungspunden. Sie ist knochiger, das Fell ist struppig, keine Zähne mehr. Und oft bin ich traurig, weil man bei ihr eben auch sieht, dass die Zeit begrenzt ist.

Andererseits waren wir, als wir sie holten, der Meinung, sie würde nicht mal mehr ein Jahr schaffen. Sie sollte wenigstens noch ein paar schöne Monate haben. Mittlerweile sind daraus beinahe 3 Jahre geworden, das ist doch ein Gewinn?

Ich habe oft eher das Problem, dass ich mich frage, wie sie wohl aussähe - was aus ihr hätte werden können - wäre sie ihr Leben lang gut gehalten worden. Aber ein überfüllter Messie-Haushalt und knapp 5 Jahre Tierheim mit unerkannten Erkrankungen sind eben nicht die besten Voraussetzungen.
 
Rosina

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Geht mir leider genauso, wir haben Frl. Maunzi seit 8 Jahren, sie ist auch ca. 12 - 14 Jahre alt und sie ist zwar immer noch fit wie ein Turnschuh, aber sie wird ruhiger, tobt nicht mehr so viel, so oft und sie ist in vielen Dingen gelassener als unser Jungspund Belize.

Und JA, ich weiß, dass irgendwann ........ und verdränge immer wieder diese Gedanken!
 
romanticscarlett

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Ich habe oft eher das Problem, dass ich mich frage, wie sie wohl aussähe - was aus ihr hätte werden können - wäre sie ihr Leben lang gut gehalten worden. Aber ein überfüllter Messie-Haushalt und knapp 5 Jahre Tierheim mit unerkannten Erkrankungen sind eben nicht die besten Voraussetzungen.

Och je, die Arme! Da hat sie ja echt unglaubliches Glück gehabt, dass sie bei dir ein liebevolles Zuhause gefunden hat.
 
C

Catzchen

Gast
Meine Mäuse sind zum Glück noch sehr jung. Trotzdem sehe ich auch manchmal solche Blider vor mir und erschauder dabei.

Unsere erste Katze ist im Alter von 19 Jahren, fast 20, gestorben udn daher weiß ich, dass jedes Alter einfach zu früh ist. Damals war ich noch zu jung, um mir solch schwerwiegende Gedanken zu machen und diese Unbeschwertheit wünsche ich mir so manches mal zurück!

Genießt die Zeit, die ihr noch habt, wie oft war es schon mehr, als man dachte?!?! :)
 
hatnefer

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  • #10
Könnt ich von meinen beiden Omis nicht behaupten :oops:, naja sie schlafen mehr, aber wenns ums Spielen geht, sind beide da.

Die rennen hier durch die Bude als wär nix. Gut Jessy (15) hat keine Zähne mehr und SDÜ. Selbst Nora (19) hüpft noch über meinen Zaun , allerdings nehme ich an, das sie Arthrose hat, weil sie beim Gehen so schaukelt. Ich bring sie aber nur noch bei Lebensbedrohung zur TÄ, das letztemal hat mir gereicht. Madam hat uns zu dritt beschäftigt ... Ich hatte sie ja letztes Jahr aus dem Tierheim geholt und wollte ja nur, das meine TÄ sie mal durchcheckt...
Wenn ichs nicht schriftlich hätte, das sie so alt ist, würde ich es auch nicht glauben...
 
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Gwion

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  • #11
Ja sicher .. Merlin ist ja auch schon 15. Die Nierenwerte kippen langsam .. er schläft viel .. sonst ist er zum Glück noch sehr fit.

Mach es Deinem Micky einfach schön, mehr Taurin fürs Fell und viel bürsten (auch mal mit weichen Bürsten, die eher einen Massageeffekt haben) und sonst eben auf seine sich ändernden Bedürfnisse eingehen.
Nicht die Zahl der Jahre ist wichtig, sondern wie man sie (miteinander) verbringt.
 
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susemieke

Gast
  • #12
Oh ja Gaby ..... ich habs auch immer verdrängt und hoffte meine Susi würde ewig bei mir sein:oops:

Hmmm, leider kam das Ende trotzdem unverhofft und viel zu schnell sie war "erst" 12,5 Jahr und ich hätte sie doch so gern noch ein paar Jahre länger gehabt:(:oops:
 
balulutiti

balulutiti

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  • #13
Mich macht es immer wahnsinnig, wenn ich gefragt werde, wie alt mein Pferd ist und ich sage:"24" - die nächste Frage ist unweigerlich:"Und wie alt wird so ein Pferd?" :mad: Da wird mir dann immer bewußt, dass sie schon ziemlich weit im Herbst ihres Lebens ist. Aber noch benimmt sie sich recht jugendlich :)
 
Z

Zugvogel

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  • #14
Nicht die Zahl der Jahre ist wichtig, sondern wie man sie (miteinander) verbringt.
Man kann das Leben nicht verlängern und nicht verbreitern - aber vertiefen!

Zugvogel
 

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