Katze mit Laser attackiert

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ohneKatze

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Hallo zusammen,
ich selber habe (noch) keine Katze, könnte aber einen seltsamen Sachverhalt beobachtet haben und brauche dazu fachmännischen Rat.
Angenommen es könnte sich folgendes Szenario abgespielt haben: in der Nachbarschaft wurde einer Katze mit Absicht mit einem blauen Laser in die Augen gestrahlt. Ich habe nachgelesen: blaue Laser verursachen Trübung von Hornhaut, Linse und Glaskörper und durch die Bündelung des Lichtstrahls durch die Linse verbrennt die Netzhaut. Kurz und knapp - die Katze ist auf dem oder den entsprechenden Auge/n blind, oder zumindest stark eingeschränkt.
Leider war die Smartphone-Kamera nicht so schnell gezogen, so habe ich keine Beweise. Ich bin die Nachbarschaft abgelaufen und habe mich durchgefragt. Leider habe ich die Katze nicht gefunden, aber zumindest sind die Leute gewarnt. Ich könnte noch die ortsansässigen Tierärzte benachrichtigen und evtl im Gemeindeanzeige eine Warn-Anzeige veranlassen. Derjenige sollte wissen, dass er beobachtet wurde. Eine Anzeige wäre sinnlos, da keine Beweise da sind.
Nun aber meine Frage: Tierquälerei ist definiert durch unnötiger Tötung sowie roher und quälerischer Misshandlungen. Jetzt ist ja ein Laser aber eher schmerzlos - denke ich. Gilt das dann trotzdem als Tierquälerei? Nicht falsch verstehen, für mich ist das eindeutig Tierquälerei. Nur, sieht das auch die Justiz so?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
 
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Lukretia92

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Hallo zusammen,
ich selber habe (noch) keine Katze, könnte aber einen seltsamen Sachverhalt beobachtet haben und brauche dazu fachmännischen Rat.
Angenommen es könnte sich folgendes Szenario abgespielt haben: in der Nachbarschaft wurde einer Katze mit Absicht mit einem blauen Laser in die Augen gestrahlt. Ich habe nachgelesen: blaue Laser verursachen Trübung von Hornhaut, Linse und Glaskörper und durch die Bündelung des Lichtstrahls durch die Linse verbrennt die Netzhaut. Kurz und knapp - die Katze ist auf dem oder den entsprechenden Auge/n blind, oder zumindest stark eingeschränkt.
Leider war die Smartphone-Kamera nicht so schnell gezogen, so habe ich keine Beweise. Ich bin die Nachbarschaft abgelaufen und habe mich durchgefragt. Leider habe ich die Katze nicht gefunden, aber zumindest sind die Leute gewarnt. Ich könnte noch die ortsansässigen Tierärzte benachrichtigen und evtl im Gemeindeanzeige eine Warn-Anzeige veranlassen. Derjenige sollte wissen, dass er beobachtet wurde. Eine Anzeige wäre sinnlos, da keine Beweise da sind.
Nun aber meine Frage: Tierquälerei ist definiert durch unnötiger Tötung sowie roher und quälerischer Misshandlungen. Jetzt ist ja ein Laser aber eher schmerzlos - denke ich. Gilt das dann trotzdem als Tierquälerei? Nicht falsch verstehen, für mich ist das eindeutig Tierquälerei. Nur, sieht das auch die Justiz so?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

Ob es sich dabei "offiziell" um Tierquälerei handelt, weiß ich nicht. Ich schätze aber mal schon, weil quälen ja nicht unbedingt immer was mit Schmerzen zu tun hat. Eher mit Schaden zufügen. Und das hat er ja definitiv gemacht.

Kennst du denn diese Person? Kannst du ihm/ihr nicht sagen, dass du das gesehen hast und du ihn das nächste Mal, wenn du das mitbekommst, anzeigst? Das hilft ja oft schon. Vielleicht war das für ihn nur ein "Spaß" und er lässt es deshalb.

Woher weißt du denn, dass besagte Katze nun auf dem einen Auge blind ist? Ich hatte das so verstanden, dass du nicht weißt, wem die Katze gehört.
 
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ohneKatze

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Danke schön für die Antwort.
Gefühlsmäßig hätte ich jetzt auch gesagt, dass ein Schaden zufügen schon ausreichen sollte. Vielleicht hat schon jemand Erfahrungen diesbezüglich...

Der Typ ist gefährlich, ich möchte eigentlich gar nicht, dass er weiß, dass ich es weiß. Der ist mir gegenüber schon ein paar mal handgreiflich geworden, aber hier geht's mir um die armen Katzen. Früher hatte er schon mal Schlagfallen aufgestellt, die habe ich dann ganz offensichtlich und provokativ fotografiert. Daraufhin hat er die Fallen abgebaut, war ihm wohl doch zu heikel. Die Bilder sind leider nicht mehr da und diesen Vorfall jetzt habe ich nur zufällig beobachtet. Ich habe also nichts in der Hand womit ich das beweisen könnte. Ich weiß nicht wem die Katze gehört, ich war auf der Suche um dem Besitzer Bescheid zu geben. Aber selbst wenn ich die Katze finden würde wäre das immer noch nicht der Beweis, dass es auch der Täter war, den ich gesehen habe!

Es hat ein Auge aufgeleuchtet, der Typ stand mit dem Rücken zu mir, der Katze konnte ich also Gesicht sehen. Auf einmal leuchtet ein Auge grell-blau auf. Katzenaugen reflektieren
doch so schön. Gesehen habe ich also ein Auge! Wie gesagt das war eine zufällige
Beobachtung, der Zufall wäre aber schon extrem groß, wenn ich ihn beim ersten und einzigen mal gesehen hätte...
 
neko

neko

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Das ist defenitiv ein Verstoss gegen das Tierschutzgesetz.
Wenn du dir die Paragraphen mal durchliest, steht da eindeutig, dass man keinem Tier einen Schaden zufügen darf.
Ob nun schmerzhaft oder nicht ist da egal. Und ein Tier mit einem Laser zu blenden ist ja wohl eine eindeutige Schädigung, bzw. Quälerei.

Eine Anzeige gegen Unbekannt könntest du versuchen aufzugeben. Da musst du dann gucken, ob die Polizei das so nur aus der Erzählung heraus annimmt.
Wäre auch garnicht schlecht, denn sollte in der Ecke dann demnächst etwas ähliches passieren, dann wissen die schon, dass das kein Einzelfall ist und sie da mal ganz genau hingucken sollten.

Grüsse
neko
 
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Lukretia92

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Ja, ich glaube, dass solltest du tun.
Sowas muss unterbunden werden! Geht ja gar nicht :mad:

Was ist denn bei dem mit den Fallen rausgekommen?
 
O

ohneKatze

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Ja, ich glaube, dass solltest du tun.
Sowas muss unterbunden werden! Geht ja gar nicht :mad:

Was ist denn bei dem mit den Fallen rausgekommen?

Es ist derselbe Typ. Also ob er da wirklich was gefangen hat weiß ich nicht. Ich hatte mich damals nur so sehr daran gestört, weil mein Sohn gerade im Krabbelalter war und er da theoretisch hätte hin krabbeln können. Abgesehen davon fand ich es grausam. Mit Reden hatte ich keinen Erfolg, deshalb bin ich mit der Kamera rumgelaufen, um eindeutige Absichten zu signalisieren - hat ja auch funktioniert, kurze Zeit später waren die Fallen verschwunden. Das ist jetzt ca 3 Jahre her.

Und nun das mit dem Laser. Er will einfach nicht, dass die Katzen auf seinem Grundstück streunen. Er hatte sich damals über deren Hinterlassenschaften aufgeregt. Katzen vergraben ihr Geschäft wohl nur im eigenen Garten und lassen sonst zum Markieren alles offen liegen. Ist ja auch wirklich eklig und stinkt bestialisch, aber gleich die Tiere für ihr natürlich
Verhalten zu töten käme mir nie in den Sinn!
Keine Ahnung was er damit bezwecken will? Dass sich die Katzen etwa untereinander warnen und dann dieses Grundstück meiden??? :aetschbaetsch1: Ist eine weg kommt doch die nächste und Katzen wird es immer geben.

Ich bin in Kontakt mit dem nächstgelegenen Katzenschutzverein. Der Vorstand will nächste Woche vorbeikommen und ihn mal ansprechen. Dann besprechen wir wie es weiter gehen soll.
 

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