Epilepsie

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
hatnefer

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Hallo Ihr Lieben :)

gibts hier jemanden, der auch eine Epilepsie-Katze hat?

Ich wäre an einem Erfahrungsaustausch sehr interessiert.
 
hatnefer

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Danke für den Link, Alex :)
 
Saltoshi

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Huhu, ich habe einen Kater mit Epi...
Wenn du noch Interesse hast, kannst mich gerne fragen ;)
LG Ina
 
hatnefer

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Aber sicher Ina :) gerne :)

Wie kommt ihr denn Zurecht? Was bekommt Dein Mäuserich und wie oft? Hat er noch Anfälle oder keine mehr? Wie alt ist er? usw. Ich würde mich sehr freuen, ich lerne damit nie aus ...
 
Saltoshi

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Hallo Andrea,
Tommy ist 5 Jahre alt, er wird im mai 6. Er bekommt seit dem ersten lebensjahr phenobarbital, vorher bekam er valium. Mit dem Phenobarbital war er bisher ziemlich gut eingestellt und hatte im Durchschnitt nur noch einmal im monat einen Anfall. Dazwischen hatte er auch Phasen mit mehreren Monaten ohne :)
Seit wenigen Wochen ist er aber leider wieder sehr instabil und hat viele Anfälle, haben die Luminaletten erhöht und warten erstmal ab. (Momentan bekommt er 2 mal pro Tag jeweils 1 1/2 tabletten luminaletten, also 45 mg Phenobarbital)

Du hast auch eine Katze mit Epilepsie, oder? erzähl doch mal...
Lg Ina
 
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hatnefer

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Hallo Ina

meine Minou ist 10, ich bekam sie mit 2 Jahren vom TSV, da hatte sie schon Epi-Anfälle und zwar heftige, etwa 3 x die Woche , die damals incl. der "Nachwehen" ca. 10 min dauerten . Wir haben dann mit Lumis angefangen. Bei 2 Lumis tgl hatte sie nur noch 1 x im Monat einen Anfall, ich hatte aber den Eindruck, das die sie gleichzeitig dämpften. Sie lag bloß noch rum ...:( Jetzt bekommt sie eine L.tgl. , hat aber leider so alle 4 Tage einen Anfall, der incl Nachwehen zwischenzeitlich bis zu einer halben stunde gehen kann, nicht muß. Sie hat jetzt zusätzlich zum Kreiselanfall noch Rennanfälle :(

Ich habe die Erfahrung gemacht, das sie auf Belladonna D6 sehr gut reagiert. Bisher habe ich ihr nach den Anfällen welche gegeben + Notfalltropfen, da war sie schneller wieder da. Neulich habe ich festgestellt, das wenn sie die ersten Anzeichen zeigt( Augenzwinkern, extrem schreckhaft und unruhig) und ich ihr gleich die Belladonna gebe, kommt kein Anfall. Das muss ich aber erstmal weiter beobachten...

sie geht gottseidank freiwillig nicht mehr raus, höchstensmal in den extra für sie eingezäunten Garten (meine anderen bekommen da grundsätzlich einen Lachanfall und hopfen entweder oben drüber oder graben sich unten durch, je nach sprungkraft :oops:). Wenn sie außerhalb des gewohnten Umfeldes ist, findet sie nicht mehr zurück, kein Orientierungssinn mehr.

reagiert Dein Kater normal?
 
Saltoshi

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Hallo Andrea,
alle 4 Tage ein Anfall ist aber auch ganz schön viel und dazu noch so lange :eek: ich glaube ich hätte keine Ruhe mehr. Wie geht es dir damit?

Sag mal, eine halbe Stunde Anfall ist doch nicht zu unterschätzen, was meint denn dein Tierarzt dazu? habt ihr schon mal über andere Antiepileptika als Möglichkeit gesprochen?

Tommy hatte vor ein paar Jahren einen Status epileptikus und daher bin ich sehr ängstlich wenn die Anfälle so lange dauern.

Er hat zu seiner Epi auch eine Gehirnschädigung und eine Ataxie, was ihn im Alltag mal mehr und weniger einschränkt. Ich denke, er hat gelernt, seine Defizite relativ gut auszugleichen...
Er kann nicht springen, Entfernungen nicht einschätzen, hat wie deine Minou Schwierigkeiten mit der Orientierung und was ihn stark beeinträchtigt sind extreme Panikattacken und Wahrnehmungsstörungen. Ich könnte es nicht verantworten, ihn rauszulassen, außerdem wäre er fremder Umgebung völlig überfordert.

Außerdem ist er auch "chronisch" unsauber seit Jahren, was aber wohl eher ein Problem für uns Dosis, als für ihn darstellt ;)

Wie reagieren die anderen Mietzen auf Minou? Ich finde es immer sehr interessant wie viel natürlicher sie damit umgehen können...
grüßle Ina
 
hatnefer

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Huhu Ina

der Anfall an sich dauert höchstens 2 Minuten, aber sie braucht etwa ne halbe Stunde bis sie wieder klar ist. Sie hatte in ihrem Leben schon so viele Anfälle, das macht sich eben irgendwo bemerkbar.

Probs mit Unsauberkeit, *lach*, ja hat sie auch, aber so: Sie ist ja eine Katze, die eigentlich nur rumliegt, aber gerne frißt. Naja, irgendwann ging Madam dann doch "etwas" auseinander. Das Futter über Nacht wegstellen, wäre zwar eine Möglichkeit, aber meine TÄ meinte, es müsse für Minou immer etwas dastehen, das sie nach ihren Anfällen auch etwas essen kann. Ihc habe lange drüber nachgedacht, aber ich muß einfach damit rechnen, das sie jeden Moment geht, also werd ich sie nicht mit einer Diät belasten. Minou´s Leben ist fressen, das ist nunmal so..
Also ging irgendwann das Popoputzen aus Figurgründen nicht mehr. Naja, der Teppich tuts auch :oops:
Bei ihren Anfällen verliert sie Kot und Urin, ansonsten ist das problemlos, außer naja, sie geht zwar zum Wasserlassen aufs Ka-Klo, aber das andere legt sie mir immer schön direkt neben das Ka-Klo.

Sie hatte vor 7 Jahren und mal vor ein paar Monaten einen status epilepticus. Dafür habe ich aber als Notfall-Medi immer ein Valiumpräparat (Name ist mir grad entfallen) im Haus. Diese beiden Male hatte ich viel Glück, sie hat es überstanden. Angst davor hab ich auch ...:(

Ich hatte die Lumis ja schon auf 1/1 hochdosiert, aber da wurde sie vollends lethargisch und das fand ich nun auch nicht gut.

Ich komm mit den anfällen zwischenzeitlich gut zurecht, ich kenn das Mädel und ihre Anfälle schon lange. Wenn sie einen bekommt, stülpe ich ihr einen Karton über. 1. kann ich sie da besser festhalten (ich erinner mich nur zu gut, als sie mal während eines A. in meinem Unterschenkel verkrallte) und 2. kann ich sie vor Verletzungen schützen, weil sie sich sonst irgendwo einklemmen würde, bevorzugt unter der Heizung etc. . Sie hat leider auch vom vielen Liegen an beiden hinteren Beinen außen offen Liegestellen, die natürlich auch bei jedem Anfall wieder aufbrechen und bluten....:(



Die anderen sehen die Anfälle ganz gelassen. Wenn neue kommen, sind sie erstmal die ersten Male ganz erschrocken, aber dann gibt sich das. Ich erinnere mich nur zu gut, das sie am Anfang, als sie kam, manchmal eine gedonnert bekommen hat, so benimmt man sich als Katze nicht :oops:..., aber das hat sich gelegt... Meine anderen kennen das jetzt und gut ist ...(Katz benimmt sich so vielleicht nicht, Minou schon :D)

Aber bei deinem Tommy kommt da ja noch mehr dazu, Ataxie, Gehirnschädigung, *seufz*

Übrigends, das ist Minou

 
Saltoshi

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Ach, deine Minou ist ja eine so süße maus *schwärm*

das mit dem Karton ist ja eine gute Idee (ich kenne auch die üblen Verletzungen vom Festhalten :D) Ich habe immer eine Wolldecke, die ich über ihn werfe ;) Aber leider hat er oft Anfälle, wenn wir nicht zuhause sind und dabei hat er sich schon heftig verletzt :(

ich habe auch Diazepam für den Notfall da, aber bei seinem Status hat das nur kurz geholfen und er war sofort im nächsten Anfall. Er kam erst nach einigen Stunden in der Tierklinik wieder raus. Ich denke, mit dieser Angst müssen wir Dosis immer leben :(

Tommy schläft auch mehr wie die anderen, aber gsd wird er nicht lethargisch von den Lumis, da versteh ich schon, dass ihr bei Minou nicht so hoch dosieren wollt, wenn sie so darauf reagiert.

Tommy macht es genau umgekehrt :confused: das große Geschäft meist brav ins Klo (war auch schon anders) und das kleine fast grundsätzlich ebenfalls genau vor oder neben das Klo.

Wenn Tommy nachts einen Anfall hat, kann ich mich fast darauf verlassen, dass Sally mich weckt und zu ihm holt! Anfangs war es mir echt unheimlich... wenn der Anfall vorbei ist, putzt sie ihn gründlich (weil er sich ja noch nicht wehren kann:D) aber sonst gehen sie sich eher aus dem Weg.

Notfalltropfen hab ich auch hier, aber deinen Tipp mit Belladonna werd ich auch mal versuchen... sind das dann Kügelchen?
Grüßle Ina
 
hatnefer

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Huhu Ina

Ja, Belladonna D6 in Globulis (Kügelchen), gibts frei in der apo.

Deine Sally putzt ihn :eek:, ähm, das bleibt bei uns mir überlassen , muß ich ganz schnell nach den anfällen in der Ruhezeit machen, sonst steigt sie mir aufs Dach. Kämmen ist ja auch nur dann möglich :oops: Gottseidank nimmt sie die Lumis problemlos in Vitaminpaste, ich kann Katzen Tabletten geben, aber bie Minou wäre ich aufgeschmissen.

Bei Minou kommt die Epi vermutlich davon, das sie sich in einem Fenster eingeklemmt hatte. :( :(

Ja und das Problem mit dem "nicht zu hause sein", das kenn ich auch :(, aber so manchmal muss ich halt außer Haus...
 
Saltoshi

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Hi Andrea,
oje, was hat die arme nur mitgemacht...Ist ja schrecklich mit dem Kippfenster:eek:
Du hast ja echt Glück, dass sie die Lumis wenigstens mit Paste nimmt. Tommy würde die Paste schön rund um die Tablette abschlecken ;)
Er hat Phasen, da nimmt er keine Tablette, egal worin ich sie verstecke, dann muss ich sie ihm einflösen :eek:
Aber in der Regel geht es gut mit Leberwurst, auch wenn das nicht sonderlich gesund ist :oops:
Ja, Sally putzt ihn :cool: aber überall wo es eigentlich nicht nötig wäre :D den Rest übernimmt dann auch die Dosi :p
LG Ina
 
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magicats

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Hallo,
mein Kater Thomas ist jetzt ca 1 1/2 Jahre alt. Seit 5 Monaten hatte er jetzt einmal monatlich (bei dem ich dabei war, weiß nicht ob er in meiner abwesenheit auch Anfälle hat)einen Krampfanfall der ca 30 Sek bis 1 Min dauerte. Heute mittag war es wieder mal soweit. Bei den Anfällen speichelt er immer nur.Bisher war ich noch nicht beim TA, da es ihm nach den Anfällen immer gleich wieder gut geht und er wieder ganz normal ist. Schön langsam mach ich mir aber doch Gedanken zum TA zu gehen. Ich habe mcih bereits im Internet über Ursachen, Diagnostik und Therapie informiert.
Kann mir jemand sagen welche Kosten in etwa auf mich zukommen werden?

LG Magi
 
hatnefer

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Hallo Magi

meiner Meinung nach ist daskein Epianfall, Katzen können aus verschiedenen Gründen krampfen und dabei speicheln. Bei meinen kommt sowas z.B. vor, wenn ich die Spot-on Präparate nicht ordentlich aufgetragen habe und sie davon etwas aus dem Fell lecken..

Suche dir bitte mal einen TA, der sich mit Epi auskennt und laß erstmal die nötige Diagostik machen, frage bitte auch dort nach den Kosten, ich kann dir das so nicht sagen. Es gibt zwar geregelte Preise, aber jeder TA darf bis zu dem 3-fachen Satz davon berechnen.

Und laß dich bitte nicht von Info´s im net verrückt machen .
 
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magicats

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Hallo!
Danke für die schnelle Antwort.
Meine zwei Mietzen sind reine Wohnungskatzen, daher gibt es eigentlich keine äußerlichen Einflüsse, die die Krämpfe auslösen könnten.
Was evtl ein Zeichen sein könnte, dass er was im Kopf hat,ist dass er seit ich ihn habe schielt.
Thomas fängt auch ganz plötzlich an zu krampfen, ohne jeglichen vorherigen Anzeichen. Ich werde jetzt auf alle Fälle mal zum TA gehen.Melde mich wieder wenn ich was weiß.
LG magi
 
Petra-01

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Liebe Magi, bitte laß das möglichst schnell von einem kompetenten Tierarzt abklären. Wenn es Epilepsie ist dann kann man Medikamente geben, die kosten auch nicht viel. Aber an erster Stelle steht eine Diagnose. Das mußt du jetzt mal angehen, bitte. Alles Gute wünsch ich euch!
 
Schiller

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Hallo!
Danke für die schnelle Antwort.
Meine zwei Mietzen sind reine Wohnungskatzen, daher gibt es eigentlich keine äußerlichen Einflüsse, die die Krämpfe auslösen könnten.
Was evtl ein Zeichen sein könnte, dass er was im Kopf hat,ist dass er seit ich ihn habe schielt.
Thomas fängt auch ganz plötzlich an zu krampfen, ohne jeglichen vorherigen Anzeichen. Ich werde jetzt auf alle Fälle mal zum TA gehen.Melde mich wieder wenn ich was weiß.
LG magi
Was hast du den für Zimmerpflanzen daheim? Oder einen neuen Blumenstrauß? Viele Pflanzen sind für Katzen giftig und wenn beide dort knabbern wäre es auch eine Erklärung, warum beide krampfen!
 
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magicats

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Hallo!

Habe heute mal in der Tierklinik angerufen, die konnten mir mit meinen Fragen nicht wirklich weiterhelfen.Auch nur das,was mir sowieso klar ist. Erstmal Blut abnehmen und dann weitersehen.
Auf die Zimmerpflanzen bzw. Schnittblumen bin ich auch schon gekommen, aber sie knabbern beide daran und es betrifft mit den Krampfanfällen nur Thomas. Der Tierarzt meinte auch, dass Spritzmittel wahrscheinlich nur einmal sowas auslösen würden...
Werd jetzt auf alle Fälle mal zum Tierarzt mit ihm gehen und dann werden wir weitersehen.
LG magi mit ginger & thomas
 
Cleocat

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Auch wenn der Thread schläft,aktiviere ich ihn doch mal,bin neu hier und habe auch ne Epikatze,Cleo wurde Epileptikerin als sie zwei war,wahrscheinlich bei nem Kampf im Garten gegen einen Stein geknallt,die arme Maus!
Jetzt ist sie sechs und hat*aufholzklopf* seit zwei Jahren nicht mehr gekrampft.
Einstellungsphase dauerte doch so zwei Jahre mit Gewichtsschwankungen etc.
Aber ich denke jetzt gehts ihr ganz gut.
 
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