Das sind wir...Katzenleine ja oder nein?

  • Themenstarter Rieke mit Felix
  • Beginndatum
  • Stichworte
    leine terrasse
R

Rieke mit Felix

Gast
Hallo ihr Lieben,

ich bin ganz neu hier im Forum und habe auch gleich schon meine erste Frage.

Also mein Mann und ich wollten uuuunbedingt eine Katze oder auch einen Kater. Von Anfang an stand fest, es soll keine Kitte sein. Also suchten wir und fanden im Nachbardorf einen Kater der gleich sehr neugierig und zutraulich auf uns zu kam. Damals war Felix gerade 8 Monate alt, mitlerweile ist er 1 Jahr alt.

Auch stand für uns fest, er soll im Haus bleiben, da wir in der Nähe einer Bundesstraße wohnen und ich angst habe, dass er überfahren werden könnte.

Da mein Mann man von Kleinauf mit Katzen aufgewachsen ist, war ein gewissen "Know How" bereits vorhanden.

Wir nahmen Felix also mit zu uns. Die Eingewöhnung verlief ohne Zwischenfälle. Das Katzenklo wurde gleich akzpeptiert, genauso wie die Futterstelle. Er hat einen schönen großen Kratzbaum. Auch seinen Katzentunnel findet er super.

Natürlich ließen wir ihn auch kastrieren, denn wir wollten nicht, dass er anfängt in der Wohnung zu markieren oder ähnliches.

Jetzt geht es ja auf den Sommer zu und wir haben eine relativ große Dachterasse, auf der wir natürlich auch draußen sitzen. Es blutet mir im Herzen, wenn Felix dann auf der Fensterbank im Wohnzimmer sitzt und uns zuschaut. Daher habe ich nun überlegt, ob es eine sinnvolle Idee ist ihn an die Leine zu gewöhnen, so dass er mit uns auf die Terrasse kann. Die Leine, so dachte ich, kann man ja verlängern, so dass er sich frei bewegen kann.

Allerdings sehe ich das auch mit gemischten Gefühlen. Er ist ein Kater und kein Hund. Katzen/Kater gehören eigentlich nicht an die Leine, wie ich finde. Aber ich will ja nicht mit ihm "Gassi" gehen...Kann ich hin mit 1 Jahr überhaupt noch an die Leine gewöhnen?

Ich bin für jede Hilfe dankbar, oh und noch eine Frage. Warum fängt Felix jetzt an an den Tapeten zu kratzen, wo wir das Esszimmer gerade renoviert haben? Dies hat er vorher nicht gemacht?

Liebe Grüße aus Ostffriesland

Rieke
 
Werbung:
M

myli

Forenprofi
Mitglied seit
22 September 2010
Beiträge
19.633
Hallo Rieke....herzlich Willkommen im Forum.

Könnt ihr die Terasse nicht mit Netzen sichern?
Ich denke mal, deinem Kater wird es nicht besonders gefallen,
wenn so eine Leine ihn beim erkunden eingrenzt.

Balkone können katzensicher vernetzt werden, das geht
sicher auch bei einer Dachterasse.

Wieviel Kratzmöglichkeiten hat er.....Kratzbaum hoch genug?
Aber es kann auch sein.....
Dein Kater ist Einzeltier und ihm ist sicher ziemlich fad....sucht
ihm doch einen passenden Kumpel im gleichen Alter und Geschlecht.
Katzen sollten im Haus nie alleine gehalten werden....da vereinsamen
sie total und kratzen dann an der Tapete oder werden unsauber.
Wenn er einen Kumpel hat....hat er jemanden zum spielen und kuscheln
und die Tapete läßt er dann sicher in ruhe...
 
Zuletzt bearbeitet:
R

Rieke mit Felix

Gast
Das mit dem Kumpel hatte ich auch schon überlegt, muss meinen Mann aber noch überzeugen hihi.

Mir kommt das mit dem Kratzen auch nur komisch vor, weil er das vor der Renovierung nicht gemacht hat. Ja, der Kratzbaum ist hoch genug. Und zur Dachterrasse, da könnte es schwierig werden diese zu überwachen, da sie nach drei Seiten offen ist. Mein Schwiegervater ist Tischler, evtl kann der mir ja mal ausrechnen, wie teuer das wird bzw ob es überhaupt machbar ist.

Wie steht ihr sonst zum Thema Katze und Leine???
 
Nike74

Nike74

Forenprofi
Mitglied seit
14 Mai 2012
Beiträge
8.924
Hi

Ein Kumpel ist das was er braucht, im selben Alter und sozialisiert mit Katzen.

Netzt ihm ein Fenster ein wenn Terrasse nicht gehen sollte, dann kann er wenigstens mal die Nase in den Wind halten.

Aber ihm an der leine die Sache schmackhaft machen, davon halte ich garnichts. Abgesehen davon muss man ggf immer machen bei jedem Wetter..


Entweder Freigang, gesicherter Freigang oder Wohnungshaltung..Leine ist einfach Käse..:)

Und ganz wichtig nen Kumpel. Evtl mag dein Mann zusammen mit dir bissl im Forum lesen, dann ist es einfacher ihn rumzukriegen..;)

Lg
 
Jorun

Jorun

Forenprofi
Mitglied seit
5 Oktober 2010
Beiträge
8.056
Ort
Irgendwo im Nirgendwo
..Leine ist einfach Käse..:)
Woher nimmst Du diese 'Weisheiten'?

Leine geht sehr gut wenn man einiges beachtet. Ist Katze an Leine gewohnt und hat kein Gartengehege, dann ist es mit der Katz nicht anders wie mit einem Hund - man _muss_ 2xtäglich (mindestens) gassi gehen - Sommers wie Winters, bei Regen oder Sonne.

Allerdings geht hier die Katze mit dem Dosi gassi nicht umgekehrt. Der Spaziergang mit einer Katze verläuft anders als mit einem Hund - ist aber nichtsdestotrotz für die das gewöhnte Katze sehr spannend, sofern dies wirklich in der Pampa passiert - also in Wald und Wiese.

Katze an der Leine auf dachterrasse ist schwachsinn, sorry. Dachterrasse ausbruchssicher einnetzen und gut is.

Zudem braucht ein so junges Tier _zwingend_ einen Spiel- Rauf und Tobekumpel und einen kätzischen Mitbewohner zum Kuscheln und Öhrchen lecken.
Ein so junges Tier alleine zu halten ist schlichtweg Tierquälerei - und daran gibts auch nix zu beschönigen.
 
Bea

Bea

Forenprofi
Mitglied seit
3 März 2008
Beiträge
29.469
Jetzt geht es ja auf den Sommer zu und wir haben eine relativ große Dachterasse, auf der wir natürlich auch draußen sitzen. Es blutet mir im Herzen, wenn Felix dann auf der Fensterbank im Wohnzimmer sitzt und uns zuschaut. Daher habe ich nun überlegt, ob es eine sinnvolle Idee ist ihn an die Leine zu gewöhnen, so dass er mit uns auf die Terrasse kann. Die Leine, so dachte ich, kann man ja verlängern, so dass er sich frei bewegen kann.

Theoretisch wäre das möglich.

Dabei ist aber auch was zu Bedenken: sicher werdet ihr auf der Dachterasse Liegestühle, Tische evtl. Pflanzenkübel haben.

Katze läuft mit Leine rum, wickelt sich um Tischbeine, Stuhlbeine etc. - Leine wird immer kürzer.
Halte ich für keine gute Idee.
Sinnvoller wäre es die Dachterrasse mit Katzennetz zu sichern und das er dann ohne Leine, frei und trotzdem sicher auf der Dachterrasse rumlaufen kann.

Allerdings sehe ich das auch mit gemischten Gefühlen. Er ist ein Kater und kein Hund. Katzen/Kater gehören eigentlich nicht an die Leine, wie ich finde. Aber ich will ja nicht mit ihm "Gassi" gehen...Kann ich hin mit 1 Jahr überhaupt noch an die Leine gewöhnen?

Durchaus berechtigt deine gemischten Gefühle. Ich halte absolut nichts davon Katzen an der Leine.
Problematik auch ohne Gassigang siehe oben.
Gewöhnen könntest du ihn vielleicht schon dran; kommt immer auf die Katze an.
Aber möchtest du ständig Leine und Kater entwirren?;)


Warum fängt Felix jetzt an an den Tapeten zu kratzen, wo wir das Esszimmer gerade renoviert haben? Dies hat er vorher nicht gemacht?

Evtl. Langeweile?

Er sollte schon einen Partner bekommen; Katzen sind erstmal grundsätzlich keine Einzelgänger und sehr soziale Tiere.
 
R

Rieke mit Felix

Gast
Erstmal Danke für die vielen Rückmeldungen. Den Gedanken Katze+Dachterrasse+Leine habe ich verworfen eben aus Gründen, die hier auch schon genannt wurden. Felix generell an eine Leine zu gewöhnen wäre nicht das pProblem, da er ein sehr tiefenentspannter Kater ist.
Wie gesagt, es war eine Überlegung dieses zu tun und nie die Rede davon, dieses auch wirklich zu machen, deswegen habe ich mich mit meiner Frage an euch gewannt.


Das mit der Einzelhaltung ist sicherlich ein Thema für sich. Über kurz oder lang wird Felix einen Spielkameraden bekommen, da mein Mann auch mitlerweile diverse Forenbeiträge hier gelesen hat. Ob Einzelhaltung Tierquälerei ist liegt irgendwie im Auge des Betrachters. Wir haben viele Freunde/Bekannte die Katzen in Einzelhaltung haben. Einige kratzen an den Tapenten, andere nicht. Denke dies zu pauschalisieren ist nicht richtig. Es kommt immer ganz auf die Katze und auf die Umgebung an, denke ich.

Immerhin gibt es auch Katzen, die sich mit Artgenossen nicht verstehen oder? Aus welchen Gründen auch immer....
 
J

Jessue

Forenprofi
Mitglied seit
10 November 2013
Beiträge
1.537
Ort
Monschau
Einzelhaltung Tierquälerei ist liegt irgendwie im Auge des Betrachters.

Da muss dann der Betrachter aber die Katze sein. Wohnungshaltung von einzeltieren ist immer Tierquälerei. Ansonsten ist Einzelhaft in Gefängnissen sicher auch völlig in Ordnung bzw liegt im Auge des Betrachters und keinerlei Strafe? Natürlich ohne je Kontakt zu Mithäftlingen oder Wärtern zu haben. Das ist nämlich ziemlcih genau das, was man damit einer Katze antut. Solang die Menschen nicht versuchen sich umzubringen oder sonst Verhaltensauffälligkeiten zeigen können sie schließlich nach dieser Argumentation garnicht leiden.

Katzen, die sich mit anderen nicht verstehen sind immer ein menschengemachtes Problem. Das sind eben diese Katzen, die aus Isolationsgründen oder anderen Haltungsfehlern (frühes Trennen zB) verhaltensauffällig werden. Assozialität ist ein psychisches Problem, lein Normalfall.
 
N

Nicht registriert

Gast
  • #10
Hallo Rieke,

Rieke mit Felix;4599404 hat gesagt.:
Wir haben viele Freunde/Bekannte die Katzen in Einzelhaltung haben. Einige kratzen an den Tapenten, andere nicht. Denke dies zu pauschalisieren ist nicht richtig. Es kommt immer ganz auf die Katze und auf die Umgebung an, denke ich.

nicht jede unzufriedene, unausgelastete, unterforderte Katze wird verhaltsauffällig und dekoriert die Wohnung um. Manche Katzen resignieren und nehmen die Einsamkeit hin.


Immerhin gibt es auch Katzen, die sich mit Artgenossen nicht verstehen oder? Aus welchen Gründen auch immer....

Die Gründe sind klar, logisch und nachvollziehbar, aber viele Menschen möchten sie leider nicht verstehen.

Wenn eine so soziale Tierarzt, wie die Katze, gezwungen wird ohne Artgenossen zu leben, dann muss sie sich an die vorhandene Situation anpassen.

Eine junge Wohnungskatze zur Einsamkeit zu zwingen und das für die nächsten 16-18 Jahre ist nicht ok. Sie muss 16-18 Jahre die gleichen Wände anstarren, sie muss sich mit der reizlosen Umgebung arrangieren, sie muss die tägliche Abwesenheit des Menschen kompensieren, sie muss mit dem Gefühl der täglichen Einsamkeit klarkommen.

Viele Menschen kommen damit schon nicht klar, aber von den Katzen wird es erwartet, natürlich ohne Verhaltensauffälligkeiten.

Wenn eine Katze in der Wohnung leben muss, dann braucht sie mindestens einen Artgenossen, damit sie täglich auch ihre Ablenkung und Beschäftigung hat.
 
~Selena~

~Selena~

Forenprofi
Mitglied seit
29 Dezember 2008
Beiträge
2.772
  • #11
Ob Einzelhaltung Tierquälerei ist liegt irgendwie im Auge des Betrachters.

stimmt, genauso wie die Sache mit dem Geisterfahrer.... einer? hunderte!

Katzen, die unverträglich mit Artgenossen sind, sind i.d.R. von Menschen dazu gemacht worden - keine Katze wird katzenunverträglich geboren, im Gegenteil, nur der egoistische Mensch macht sie zu Einzelkatzen. Du kannst ja gerne mal eine Gedankenreise machen und dich fragen, wie es dir gehen würde, wenn du keinerlei menschlichen Kontakt hast, nicht aus der Wohnung rauskommst, kein Telefon, kein Fernseher, kein Radio, kein PC, kein Internet, kein Handy, kein Buch hast, Elefanten (der Größe wegen) versorgen dich, spielen ihre Spiele mit dir, kuscheln mal von dir... würde es dir in der Situation gut gehen? und wenn du es für dich nicht haben willst, warum willst du es dem Kater dann zumuten?!
 
Werbung:
R

Rieke mit Felix

Gast
  • #12
Ich habe nicht gesagt, dass unser Kater künftig weiter in der Wohnung bleiben wird!!! Denn auch die Überlegung ih zu impfen und zu chippen, damit er raus kann steht im Raum.
 
N

Nicht registriert

Gast
  • #13
Hallo Rieke,

wenn mittlerweile auch dein Mann einer Zweitkatze positiv gegenüber steht, ist das doch super :) Es wäre für Felix wirklich toll, wenn er Gesellschaft bekäme, alleine in der Wohnung zu leben ist für so eine junge Katze wirklich nicht gut und kann große Probleme nach sich ziehen.

Wenn ihr ihn in den Freigang lassen wollt, solltet ihr vorher auf jeden Fall klären, ob ihr ihm sein Leben lang Freigang gewähren könnt - dann wieder in eine Wohnung ohne Freigangsmöglichkeit zu ziehen, geht in den meisten Fällen nicht gut.
Außerdem sollte er die Möglichkeit haben, jederzeit wieder in die Wohnung zu kommen. Wenn das nicht geht, braucht er draußen zumindest eine Hundehütte oder etwas in der Art, sodass er einen Zufluchtsort hat, wenn irgendetwas sein sollte.
Ideal ist natürlich eine Katzenklappe.

Geimpft und gechippt sollte er auch werden, wenn er nur in der Wohnung lebt. Krankheiten kann man leider auch an Kleidung, Schuhen etc. mit in die Wohnung bringen und dass eine Wohnungskatze mal unfreiwillig abhaut, ist auch nicht so selten. Mit einem Chip kann man sie dann leicht identifizieren und den Besitzern zuordnen. Ohne Chip wird das deutlich schwieriger.

Eine Dachterrasse zu sichern ist gar nicht so schwer, da gibt es im Forum viele Anleitungen. Wenn ihr sie sichern wollt (was für Felix auf jeden Fall toll wäre), kannst du dazu auch noch einmal einen extra Thread mit Fotos eröffnen, dann bekommst du hier sicher Beratung, wie man sie am besten absichert.
 
Grantelhuber

Grantelhuber

Forenprofi
Mitglied seit
15 Mai 2013
Beiträge
2.262
  • #14
Ich habe nicht gesagt, dass unser Kater künftig weiter in der Wohnung bleiben wird!!! Denn auch die Überlegung ih zu impfen und zu chippen, damit er raus kann steht im Raum.

Das hast Du aber vorher nirgends erwähnt, oder? Da schreibst Du noch, dass ihr in der Nähe einer Bundesstraße wohnt und Du Angst hast, dass er überfahren wird.

Ich habe so einen kategorischen Einzelkater hier. Hat sich neben mir eingemummelt und schnarcht vor sich hin. Ich habe ihn mit etwa 7 Jahren aus dem TH geholt. Bewußt, denn mein Vermieter erlaubt nur einen Kater. Von daher war klar, es wird kein junges Tier oder gar ein Kitten. Wenn ich dann die Bilder hier von miteinander kuschelnden Katzen sehen, lese wie Katzen miteinander agieren, spielen, sich gegenseitig putzen etc., dann werd ich traurig. Ich wünschte, der Vorbesitzer hätte es anders gehandhabt... . Wir geben uns Mühe, aber ein adäquater Ersatz sind wir nicht. Einzig "positives" bei der ganzen Situation, Sam ist Freigänger und hat somit draußen Ablenkung und Anregungen. Und sei es, Katzen aus seinem Revier zu vertreiben.. .

Macht nicht den gleichen Fehler, Felix ist noch so jung.
 
Margitsina

Margitsina

Forenprofi
Mitglied seit
14 Mai 2013
Beiträge
6.726
Ort
35305 Grünberg
  • #15
Verstehe ich das richtig, dass euer Kater fast ein Jahr Freigang im Nachbardorf hatte?
Jetzt sitzt er bei euch ohne Kumpel in der Wohnung ?
Einmal Freigang immer Freigang. Er benötigt einen dringendst Kumpel und Freigang. Wenn ihr keinen Freigang bieten könnt aus verkehrstechnischen Gründen, dann ist es der falsche Kater.
Wohnungshaltung ist für junge Katzen nicht ganz optimal und nur sinnvoll für Katzen, welche im Haus geboren sind also auch als Kitten nie draußen waren.
 
Bea

Bea

Forenprofi
Mitglied seit
3 März 2008
Beiträge
29.469
  • #16
Ich habe nicht gesagt, dass unser Kater künftig weiter in der Wohnung bleiben wird!!! Denn auch die Überlegung ih zu impfen und zu chippen, damit er raus kann steht im Raum.

Du hast aber noch in deinem ersten Beitrag die Bundesstrasse erwähnt; nun überlegst du ihn trotzdem rauszulassen::confused:

Auch stand für uns fest, er soll im Haus bleiben, da wir in der Nähe einer Bundesstraße wohnen und ich angst habe, dass er überfahren werden könnte.

Erstmal Danke für die vielen Rückmeldungen. Den Gedanken Katze+Dachterrasse+Leine habe ich verworfen eben aus Gründen, die hier auch schon genannt wurden. Felix generell an eine Leine zu gewöhnen wäre nicht das pProblem, da er ein sehr tiefenentspannter Kater ist.
Wie gesagt, es war eine Überlegung dieses zu tun und nie die Rede davon, dieses auch wirklich zu machen, deswegen habe ich mich mit meiner Frage an euch gewannt.

Und warum gestaltet ihr die Dachterrasse nicht katzensicher?:confused:

Das mit der Einzelhaltung ist sicherlich ein Thema für sich. Über kurz oder lang wird Felix einen Spielkameraden bekommen, da mein Mann auch mitlerweile diverse Forenbeiträge hier gelesen hat. Ob Einzelhaltung Tierquälerei ist liegt irgendwie im Auge des Betrachters. Wir haben viele Freunde/Bekannte die Katzen in Einzelhaltung haben. Einige kratzen an den Tapenten, andere nicht. Denke dies zu pauschalisieren ist nicht richtig. Es kommt immer ganz auf die Katze und auf die Umgebung an, denke ich.

Immerhin gibt es auch Katzen, die sich mit Artgenossen nicht verstehen oder? Aus welchen Gründen auch immer....

Das sollte eher kurz als lang sein.;)

Klar sind Pauschalisierungen nicht unbedingt richtig. Allerdings sind Katzen halt nunmal keine Einzelgänger und Ausnahmen bestätigen die Regel.
Zu der Argumentation wir haben viele Bekannte...., fällt mir gerade das hier ein:
http://image14.spreadshirt.net/imag...liegen-koennen-sich-nicht-irren,-T-Shirts.jpg



Verstehe ich das richtig, dass euer Kater fast ein Jahr Freigang im Nachbardorf hatte?
Jetzt sitzt er bei euch ohne Kumpel in der Wohnung ?
Einmal Freigang immer Freigang. Er benötigt einen dringendst Kumpel und Freigang. Wenn ihr keinen Freigang bieten könnt aus verkehrstechnischen Gründen, dann ist es der falsche Kater.
Wohnungshaltung ist für junge Katzen nicht ganz optimal und nur sinnvoll für Katzen, welche im Haus geboren sind also auch als Kitten nie draußen waren.

So ein Unsinn, das muss nicht so sein.:rolleyes:

Ich hab hier auch zwei Exemplare ( nicht die Ersten), die nicht im Haus geboren wurden und nie draußen waren und trotzdem keine Tapeten zerkratzen, unsauber sind oder sonstige Störungen haben.

Notwendig aber ist gerade in dem jungen Alter ein Artgenosse bei Wohnungshaltung.
 
Nike74

Nike74

Forenprofi
Mitglied seit
14 Mai 2012
Beiträge
8.924
  • #17
Aber testen muss man das..Freigänger einfach in die Wohnung setzen und Lotto auf deren Kosten geht eben nicht..
 
Bea

Bea

Forenprofi
Mitglied seit
3 März 2008
Beiträge
29.469
  • #18
J

julienne90

Benutzer
Mitglied seit
2 Juni 2014
Beiträge
62
  • #19
Ich denke das Thema, dass der Kleine dringend einen Kumpel braucht wurde schon ausreichend diskutiert. Von mir nur noch als Anmerkung, dass unser Kater viel entspannter geworden ist, seit er wieder einen felligen Freund hat, der seine Sprache spricht.

Zum Thema Katze + Leine: Das kommt meiner Meinung nach ganz auf das Tier an. Unser einer Kater geht problemlos mit 8m Leine in den Garten. Natürlich niemals alleine, ich habe ihn dabei immer im Blick. Er kommt auch gut zurecht, wenn die Leine mal hängt, er legt sich hin und maunzt. Es ist bei ihm sehr problemlos und er freut sich schon richtig wenn er sein Geschirr sieht. Allerdings ist es so, dass er zu der gewohnten Zeit auch seinen Gartenausflug fordert. Deshalb muss man wirklich auch dann raus, wenn es einem selbst nicht so gut passt, sonst hat man am abend einen mürrischen Kater. Also im Endeffekt: Einmal raus -immer raus.

Unser zweiter Kater dagegen hat panische Angst vor dem Geschirr, deshalb wäre ein Leinenauslauf mit ihm wohl eher nicht möglich, ich möchte ihn ja auch zu nichts zwingen, außerdem ist er eh eher ängstlich, wenn er doch mal am offenen Fenster oder Türe sitzt, warum auch immer, er scheint Angst vor der "Wildnis" zu haben.

Wie auch immer, ist der Ausgang mit Leine schon aufwändig, man muss immer dabei sein! Und die Katze bestimmt wo es lang geht, einfach anbinden ist da nicht. Auf lange Sicht planen wir aber den Garten, oder zumindest einen Teil davon, Katzensicher (und Kaninchensicher) zu machen, dann kann unsere Fellfraktion auch entspannt nach draußen und wir haben doch mehr Entspannung und müssen nicht ständig aufpassen.
 
R

Rieke mit Felix

Gast
  • #20
Felix hat nie Freigang gehabt. Auch beim Vorbesitzer nicht!!! Habe ich so nie geschrieben.

Zudem habe ich das Gefühl, es wird hier auf mir herumgehackt und dazu habe ich keine Lust. Meine Frage, die ich hatte wurde beantwortet und damit gut. Ihr habe eure ich meine meine Meinung.

Und damit melde ich mich ab.
 
Werbung:

Ähnliche Themen

2 3
Antworten
45
Aufrufe
2K
Louisella
Louisella
Antworten
18
Aufrufe
2K
Rotmilan
Rotmilan
2
Antworten
26
Aufrufe
871
K
Antworten
12
Aufrufe
2K
Clody1984
Clody1984
Antworten
3
Aufrufe
287
ottilie
ottilie
Werbung:
Lucky Kitty Pets Nature

Über uns

Seit 2006 stehen dir in unserem großen Katzenforum erfahrene Katzenhalter bei Notfällen, Fragen oder Problemen mit deinem Tier zur Verfügung und unterstützen dich mit ihrem umfangreichen Wissen und wertvollen Ratschlägen.
Oben