Anschaffung und Abwesenheit für bis zu 12 Wochen

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morseschmusi

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23. Juli 2012
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Düsseldorf
Hallo ihr Lieben,

ich habe mich hier angemeldet weil ich derzeit sehr ernsthaft überlege mir eine Katze oder einen Kater zuzulegen.

Ich hatte schon immer Haustiere, die längste Zeit einen Hund, seit 3 Jahren einen Kater, Meerschweinchen...ich kenne also Anstrengungen und Mühen.

Seit zwei Jahren wohne ich nicht mehr zuhause, seit einem studiere ich.

Situation: Ich wohne in einer 3er-WG in der Stadt. Die Wohnung hat 83qm. Ich habe das Thema mit den Mädels schon besprochen und meinte ich nehme
  • die volle Verantwortung und Finanzierung
  • die Katze braucht Zimmerzugang und freundliche Behandlung und Aufmerksamkeit
  • wenn ich mal für ein kurze Zeit weg bin übernehmen sie bei rechtzeitiger Ankündigung die Pflege

  • Der Vermieter wurde gefragt und hat grünes Licht gegeben.

Ich würde gerne eine/ 1-3 Jahre alte/n Katze/Kater (sterilisiert o. kastriert) aufnehmen.

Meine größte Frage ist, was ich mit der Katze machen kann, wenn ich evt. für 6 Wochen oder ggf. sogar 3 Monate für ein Praktikum weg bin.

Ich weiß, dass das zeigt, dass ich noch jung bin und mein Leben spontan, jedoch möchte ich wegen 6-12 Wochen nicht auf die ganze restliche Zeit mit der Katze verzichten.

Gibt es hier vielleicht andere, die für eine gewisse Zeit weg waren, wie habt ihr das gelöst? Meine Mutter könnte theoretisch, allerdings ist dort ja schon ein Kater und der ist Freigänger. Türen sind meistens offen. Eine Katzenfreundin, bei der der Kater mal unterkam, hat jetzt selbst einen angeschafft.

Liebste Grüße,
morseschmusi
 
A

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Wenn dann, bitte zwei Katzen. Gerade wenn du oft weg bist, hilft auch eine eingefleischte Einzelkatze nicht.

In einer WG würde ich auch keine Tiere halten, die durch die ganze Wohnung laufen (sollten).

Solltest du dich doch für Katzen entscheiden, dann halte bitte schriftlich mit Unterschrift fest, wer sich in deiner Abwesenheit um die Tiere kümmert. Wäre mir sonst zu heikel für 12 Wochen :eek:
 
Finde nicht, dass das die richtigen Vorraussetzungen sind. Was geschieht, wenn ein neuer WG-Bewohner gesucht wird? Wird dann darauf Rücksicht genommen, dass der katzentauglich ist?
Bist Du bereit die Verantwortung für 2 Katzen für die nächsten 15-20 Jahre zu übernehmen? Wirst Du Dir beim Umzug eine katzengerechte Wohnung suchen oder werden die Viecher dann wieder abgegeben, weil es so schwer ist?
Haben wir hier alles schon gelesen. Was ist wenn die Tiere krank werden? Springen Deine Eltern mal so eben ein bei ein paar Hundert Euro TA-Kosten?
Was ist Dein monatliches Budget fürs Futter?
 
Huhu

Also ich kenne Wg's wo das funktioniert. Wo tatsächlich jeder Neue sein Einverständnis geben muss. Und wenn ihr eine eingeschworene Wg Gemeinschaft sein solltet, wo Vertrauen herrscht sollten auch die 12 Wochen kein Thema sein..

Aber..

Es müssen zwei Katzen sein, oder du schaust im TH nach einem älterem Tier. Alles andere wäre unfair. Und du musst dir überlegen was nach der Wg Zeit ist. Dann brauchst du eine Wohnung die groß genug ist und bist evtl viel ausser Haus. darum rate ich dringend zu 2 Katzen und dir genau zu überlegen ob es in Zukunft auch umsetzbar ist diesen gerecht zu werden..;)

Lg
 
Aaalso, natürlich müsste ein neuer WG-Mitbewohner katzentauglich sein.

Natürlich werde ich bei einem Umzug alles daran setzen eine katzentaugliche Wohnung zu finden.

Für Krankheitsfälle möchte ich eine Krankenversicherung abschließen. Ich für mich habe Rücklagen und sollte ein schlimmer Notfall eintreten werden die eingesetzt und meine Mutter stützt mich.

Und ja ich bin bereit die Verantwortung zu übernehmen, für alles was ich absehen kann. Es gibt Situationen in denen ich andere Prioritäten hätte, z.B. ein allergisches Kind, eine eigene unerwartete Krankheit oder finanzielle Katastrophe. Da sind mir Familie und ich selbst wichtiger.

Ich schätze mich als verantwortungsbewusst ein und ich habe eine große Tierliebe. Allerdings bin ich kein Fan von der Einstellung die nächsten 20 Jahre planen zu wollen, mit 20.000 Notfallkonto, Atombunker und zur Not das Kind weggeben, den Partner verlassen und den Job kündigen. Diese Einstellung will ich hier auch nicht zur Diskussion stellen.
 
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Es müssen zwei Katzen sein, oder du schaust im TH nach einem älterem Tier.

Ergänzung:

...einem älteren Tier (7 Jahre aufwärts), das bereits jahrelang von unwissenden Menschen ohne Artgenossen in einer Wohnung gehalten wurde und nun verhaltensgestört ist und keine Mitkatzen mehr akzeptiert - nach einem Tier, das sein natürliches Sozialverhalten verlernt hat, weil es vom Menschen zum Psychopathen gemacht wurde.

(Und selbst die angeblichen Einzelkatzen im Tierheim lassen sich in sehr, sehr vielen Fällen noch vergesellschaften. Ich würde nicht mehr auf die Aussage eines TH-Mitarbeiters zu angeblichen Einzelkatzen vertrauen. Jede meiner Katzen wäre wohl aufgrund ihrer Erfahrungen in einer Gruppe aus 20 oder 30 Katzen überfordert und zöge sich zurück. Und ein TH-Mitarbeiter betreut am Tag 40 Katzen. Wo bleibt da die Zeit, jede charakterlich einzuschätzen? Er sieht nur: "Oh, die ist überfordert mit 30 Artgenossen, das ist eine Einzelkatze." Dabei käme sie mit 2,3 Artgenossen in sicherer Umgebung bestens zurecht.)
 
Ergänzung:

...einem älteren Tier (7 Jahre aufwärts), das bereits jahrelang von unwissenden Menschen ohne Artgenossen in einer Wohnung gehalten wurde und nun verhaltensgestört ist und keine Mitkatzen mehr akzeptiert - nach einem Tier, das sein natürliches Sozialverhalten verlernt hat, weil es vom Menschen zum Psychopathen gemacht wurde.

Und auch die haben ein Recht auf ein feines zu Hause. :alien:

Musst du denn für dein Prakitkum zwangsläufig deine WG verlassen? Wäre ich alleine mit meinen Katzen, wären sie ein Grund für mich mir einen Prakitkumsplatz in unmittelbarer Nähe zu suchen.
 
Na das mit der Vertretung über Wochen müsstest du dir wohl mit deinen WG-Kollegen überlegen. Ich kenne ja deine WG nicht, aber ich würde keine Katze (oder besser zwei Katzen) in eine WG stecken wollen. Ich glaube da ist zu viel Umtrieb...

Studier doch erstmal fertig, nimm dir ne eigene Wohnung und wenn du dann noch Katzen willst nur zu... In der Zwischenzeit gibt es doch bestimmt die Möglichkeit in einen Tierschutzverein oder Katzenhilfe oder Tierheim bei der Pflege der Katzen zu helfen oder diese praktisch zu unterstützen...

Ist nicht böse gemeint, wäre einfach nur mein Ratschlag an dich...
 
  • #10
Und auch die haben ein Recht auf ein feines zu Hause. :alien:

Natürlich! :oha:
Ich wollte nur betonen, dass keine Katze als Einzelgänger geboren wird, sondern dass das eigentlich sehr traurige, verhaltensgestörte Exemplare sind, an deren Elend alleine der Mensch Schuld ist.

Und nochmal zum Thema: Ich bin auch Studentin. Ich habe Katzen, seit ich mit 19 mit meinem Freund zusammenzog. Und ich habe ein Auslandssemester gemacht - in dieser Zeit war aber mein Freund zuhause.

Wichtige Punkte, die es vor der Anschaffung für mich zu klären gab, waren:

1. Betreuung. Ist in meinem Fall durch Freund und katzenverrückte Familie gesichert.
2. Finanzen. Ist in meinem Fall durch Sparbuch, Nebenjob und Unterhalt gesichert.
3. Wohnungsgröße. Ist in meinem Fall durch 94qm (in der letzten Wohnung 64, aber nur zwei Katzen) ausreichend.
4. Zukunftsplanung. Schließt meine Katzen mit ein, egal was kommt. Wir haben uns auf Jobs im Ausland zum Jahresende beworben und genau abgeklärt, wie wir mit Katzen auswandern können.
5. Zeit. Ist massig vorhanden durch Freund, der von zuhause arbeitet und Studentenleben.
 
  • #11
Von mir eine kurze Frage - wenn du doch schon weisst, dass du wohl in absehbarer Zeit unter Umständen ein Praktikum von 12 Wochen machen musst und dann weg bist, was spricht dagegen die Katze(n) dann einfach danach zu übernehmen, sprich wenn das Praktikum vorbei ist?

Dann kannst du ihnen die volle Aufmerksamkeit zukommen lassen und es würde die Frage entfallen wer sich wann eventuell wie um das (die) Tier(e) kümmern könnte.

Nur so als anregender Gedanke.

Des weiteren würde ich mir vom Vermieter und auch den WG Kollegen schriftlich bestätigen lassen, dass das Halten von einer (oder mehreren) Katze(n) erlaubt ist! Ausserdem klären wer wann wie und wo die Betreuung im Urlaubsfall / Notfall etc übernehmen möchte. Erklärt sich keiner dazu bereit würde ich es erst mal bleiben lassen. Auf ein halbherziges "naja könnte ich dann vielleicht machen" würde ich mich nicht verlassen - am End willst du weg (zum Partner, in Urlaub etc) und keiner hat mehr Bock die Tiere zu versorgen - und dann?

Ausserdem, wie hier schon mehrfach geschrieben wurde - entweder zwei Katzen oder wenns nur eine sein darf, dann eine die mit Artgenossen wirklich unverträglich ist und älter. Bedenkt aber bitte dass dann auch regelmässig jemand Zuhause sein muss, der sich mit der Katze auch beschäftigt!
 
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  • #12
@ Bigginis

Es gibt Wgs da ist es ruhiger als in manchen Familien.
So ganz verallgemeinern kann das nicht.
Aber ich hoffe doch mal das es sich hier nicht um eine Partywg handelt..;)
 
  • #13
@ Bigginis

Es gibt Wgs da ist es ruhiger als in manchen Familien.
So ganz verallgemeinern kann das nicht.
Aber ich hoffe doch mal das es sich hier nicht um eine Partywg handelt..;)


Das hoffe ich auch nicht... mir wären das eben zu viele Fragezeichen. Rein im Interesse der zwei Katzen...
 
  • #14
Allerdings bin ich kein Fan von der Einstellung die nächsten 20 Jahre planen zu wollen, mit 20.000 Notfallkonto, Atombunker und zur Not das Kind weggeben, den Partner verlassen und den Job kündigen. Diese Einstellung will ich hier auch nicht zur Diskussion stellen.
Von Atombunker und Kind weggeben schwätzt hier keiner.
Aber: Du solltest Dir im klaren sein, daß dann folgendes einfach aus ethischen Gründen überhaupt nicht geht:
- Hilfe, ich habe ein super Jobangebot aus dem Ausland. Wer nimmt meine Katze?
- Ich hab jemanden kennengelernt, der mag keine Katzen. Wohin mit der Katze?
- Ich habe ein Baby bekommen. Jetzt darf die Katze nicht mehr ins Schlafzimmer und auch nicht ins Kinderzimmer. (Oder: Katze legt sich ins Kinderbettchen / Oder: Katze und Kind vertragen sich nicht.)
Katze muß weg?
 
  • #15
Aaalso, natürlich müsste ein neuer WG-Mitbewohner katzentauglich sein.

.

Dann klär es verbindlich und schriftlich ab. Ihr wärt nicht die erste WG, die einen neuen Mitbewohner aufnehmen muss, der eigentlich nicht optimal ist aber der nächste Erste naht und die Miete muss bezahlt werden. Da setzt jeder seine Prioritäten neu. Kannst Du unter solchen Umständen Dein Veto durchsetzen?
 
  • #16
Auch wenn deine Mitbewohner jetzt sagen, dass eine Katze kein Problem wäre und sie in deren Zimmer dürte, solltest du abklären was ist wenn
- die Katze unsauber ist (bei Einzelkatzen kommt das häufiger vor)
- die Katze nicht nur ihren Kratzbaum benutzt
- die Katze sich übergibt
- überall Katzenhaare sind

Könnten deine Mitbewohner auch damit leben?
Ich denke, nur wer selbst unbedingt eine Katze will, nimmt das in Kauf.
Aus diesem Grund habe ich mich für eine eigene Wohnung und gegen eine WG entschieden. (Katze war schon vorher da)
 
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  • #17
also ich wuerde jetzt mal nicht so rabenschwarz sehen. Ich kenne auch Studentenwgs mit Katze und da klappt das wunderbar. Alle sind gluecklich, beim Lernen mal ne Katze aufm Schoss oder Schreibtisch liegen zu haben. Und mit WGparty und mit neuen Mitbewohnern klappt es da auch ... warum also nicht auch hier?

Generell - wenn du laenger weggehst, kannst Du die Katze(n) dann nicht mitnehmen? Ich bin auch viel unterwegs und viel in meinem Leben umgezogen und habe erst seit zwei jahren Katzen. Aber davor Hunde .. .und mit denen bin ich umgezogen und habe sogar Kontinente gewechselt. Man sollte aber wissen, dass man meistens nur zwei Katzen pro Person im Flugzeug mitnehmen kann ... Wenn du also drei haben solltest, waere das schon schwierig, mit dem Fernumziehen....

Das wichtigest ist, finde ich, dass man weiss, dass so eine Katze 20 Jahre alt werden kann, dass sie durchaus sehr personengebunden sein koennen und ihren Menschen gerne um sich haben. Alleine sein ist nicht so der Hit fuer Katzen ... nicht umsonst sind sie so gerne als Haustiere gesehen, weil sie meistens so nette Wohnungsmitbewohner sind, die einen in alle Raeume begleiten ohne zu aufdringlich zu sein...

ABER by the way: Als ich damals mit meinem Studium anfing, hatte ich meine Meerschweinchen bei meinen Eltern gelassen, weil ich der Meinung war, nicht genuegend Zeit fuer diese Tierchen zu haben, und eben auch die finanziellen Resourcen bei mir etwas begrenzt waren. Eine Katze haette ich mir als Studentin nie zugetraut.
 

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