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Alt 04.06.2019, 19:25   #16
Mika2017
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Zitat von Götterbande Beitrag anzeigen
Wir haben unsere beiden auch aus dem Tierschutz. Waren damals etwa fünf Monate alt und absolute Trockenfutter-Fanatiker. Mir wurde damals erklärt, dass schlichtweg das Geld fehlt, den Katzen nur Nassfutter anzubieten, viel häufiger wird auf Trockenfutter zurückgegriffen. Es wird auch deutlich mehr Trockenfutter gespendet, eben weil es schön günstig ist. Gut, so manches möchte ich gar nicht als 'Futter' bezeichnen, aber das gilt ja auch für Nassfutter.

Ich würde da nicht zu hart mit den Leuten ins Gericht gehen. Sie tun ja wirklich, was sie können, opfern ihre Freizeit, Geld, Nerven, aber sie können eben nur machen, was geht und es geht längst nicht so viel, wie es ihnen lieb wäre.
Ich kann dir garantieren, dass ich nur deshalb in dieser Sache hier so "hart ins Gericht" gehen wollte, weil es hier im Forum ständig einen Aufschrei gibt, wenn

a) Trockenfutter gefüttert wird
und
b) jemand mal Ausnahmsweise keine Katze aus dem Tierschutz mag

und deshalb finde ich den wirklich großen Aufwand und auch die nötigen Nerven die man nun hier betreiben und aufbringen muss, um später dann nicht angeplögt zu werden, weil man Trockenfutter füttert, denn das ist ja kein "Tierschutz" / nicht zum Wohl der Katze, etc. einfach mal erwähneswert, damit andere auch erst mal nachdenken vor der Moralpredigt über TroFu.
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Alt 04.06.2019, 22:19   #17
Götterbande
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Im Grunde sind wir ja einer Meinung. Natürlich ist die permanente Fütterung mit Trockenfutter nicht das Beste, das man seiner Katze antun kann. Wobei ich gerne 'zugebe', dass ich auch immer ein Päckchen zu Hause habe für den Notfall. Es kann, sollte nicht, aber kann, einfach passieren, dass ich mal vergesse, Nassfutter zu kaufen oder nicht mehr dazu gekommen bin vorm Feiertag, Sonntag, wie auch immer.
Der Unterschied, den sich sehe, ist ganz einfach: Wer sich Katzen anschafft, der sollte sich bewusst sein, dass das Kosten mit sich bringt und die nicht drücken wollen durch die Fütterung mit Billig-'Futter'. Ganz gleich ob nass oder trocken.
Dem Tierschutz bleibt oft schlichtweg keine Wahl. Besser Trockenfutter als gar keins, einfache Rechnung. Wenn natürlich ein Tierheim-Mitarbeiter das einem neuen Besitzer als gut fürs Tier verkaufen will, ist das eine andere Sache.
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Alt 04.06.2019, 22:32   #18
Mika2017
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Zitat von Götterbande Beitrag anzeigen
Im Grunde sind wir ja einer Meinung. Natürlich ist die permanente Fütterung mit Trockenfutter nicht das Beste, das man seiner Katze antun kann. Wobei ich gerne 'zugebe', dass ich auch immer ein Päckchen zu Hause habe für den Notfall. Es kann, sollte nicht, aber kann, einfach passieren, dass ich mal vergesse, Nassfutter zu kaufen oder nicht mehr dazu gekommen bin vorm Feiertag, Sonntag, wie auch immer.
Der Unterschied, den sich sehe, ist ganz einfach: Wer sich Katzen anschafft, der sollte sich bewusst sein, dass das Kosten mit sich bringt und die nicht drücken wollen durch die Fütterung mit Billig-'Futter'. Ganz gleich ob nass oder trocken.
Dem Tierschutz bleibt oft schlichtweg keine Wahl. Besser Trockenfutter als gar keins, einfache Rechnung. Wenn natürlich ein Tierheim-Mitarbeiter das einem neuen Besitzer als gut fürs Tier verkaufen will, ist das eine andere Sache.
Geld hin oder her,
h i e r geht es um Kitten - die mit (was weiß ich) ca. 7 Wochen anfangen zum ersten Mal was anderes zu fressen als die Muttermilch... denen Winzlingen stelle ich doch dann kein TroFu hin, ich bitte dich. Und dann kommt das bei raus - solche Probleme, und wer will denn seine Kitten hungern lassen, wo es hier doch immer heißt, schon ab zwei Tagen wird es bei erwachsenen Katzen kritisch...

Aber gut, ich habe schon verstanden was du meinst.
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Alt 05.06.2019, 09:47   #19
Götterbande
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Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Geld hin oder her,
h i e r geht es um Kitten - die mit (was weiß ich) ca. 7 Wochen anfangen zum ersten Mal was anderes zu fressen als die Muttermilch... denen Winzlingen stelle ich doch dann kein TroFu hin, ich bitte dich. Und dann kommt das bei raus - solche Probleme, und wer will denn seine Kitten hungern lassen, wo es hier doch immer heißt, schon ab zwei Tagen wird es bei erwachsenen Katzen kritisch...

Aber gut, ich habe schon verstanden was du meinst.

Ja, wenn du eine Alternative hast, stellst du ihnen kein Trockenfutter hin. Aber je mehr Tiere im Tierheim landen, desto höher sind die Ausgaben und desto schwieriger wird es, nicht nur das Beste für alle zu wollen sondern auch tun zu können.
Am Ende kommen wir eben doch immer wieder zu dem Punkt, dass Katzen kastriert gehören. Das würde nicht nur viel Leid verhindern, sondern auch viele Probleme lösen oder zumindest verkleinern.
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Alt 06.06.2019, 12:45   #20
Brummbeere
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Zurück zum eigentlichen Thema
Finchen frisst mittlerweile reines Nassfutter (wie erwartet). Dori mampft halt ihr Trockenfutter mit einem winzigen Anteil Nassfutter und einem guten Schluck Wasser drüber. Ihren Napf habe ich auf ein Regal gestellt, das Finchen bislang nicht erreichen kann, weil Dori im Vergleich zu ihr über eine absurd große Sprungkraft verfügt. Auf "Dauer" (=bis ich Dori doch noch umgestellt bekommen habe) ist das aber nichts. Ich überlege jetzt so einen Futterautomaten zu holen mit Mikrochiperkennung.

Dori hat auch wieder sichtbar zugelegt und macht einen zufriedenen und fitten Eindruck. Sie trinkt auch noch zusätzlich recht viel. Gerade bei der aktuellen Hitze hilft da unser Katzenbrunnen sehr.

Ich stresse mich jetzt auch nicht mehr. Klar, das ist nicht so gelaufen wie gewollt oder erwartet aber ich bin zuversichtlich, dass das irgendwann noch klappt. Das wäre nicht die erste Katze, die ich mit ewig langem Atem doch noch zu ihrem "Glück" zwinge
In erster Linie sollen die beiden jetzt erstmal fröhlich vor sich hin wachsen und mit vollen Mägen durch das Haus kugeln.
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Alt 06.06.2019, 14:16   #21
Mika2017
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Zitat:
Zitat von Brummbeere Beitrag anzeigen
Zurück zum eigentlichen Thema
Finchen frisst mittlerweile reines Nassfutter (wie erwartet). Dori mampft halt ihr Trockenfutter mit einem winzigen Anteil Nassfutter und einem guten Schluck Wasser drüber. Ihren Napf habe ich auf ein Regal gestellt, das Finchen bislang nicht erreichen kann, weil Dori im Vergleich zu ihr über eine absurd große Sprungkraft verfügt. Auf "Dauer" (=bis ich Dori doch noch umgestellt bekommen habe) ist das aber nichts. Ich überlege jetzt so einen Futterautomaten zu holen mit Mikrochiperkennung.

Dori hat auch wieder sichtbar zugelegt und macht einen zufriedenen und fitten Eindruck. Sie trinkt auch noch zusätzlich recht viel. Gerade bei der aktuellen Hitze hilft da unser Katzenbrunnen sehr.

Ich stresse mich jetzt auch nicht mehr. Klar, das ist nicht so gelaufen wie gewollt oder erwartet aber ich bin zuversichtlich, dass das irgendwann noch klappt. Das wäre nicht die erste Katze, die ich mit ewig langem Atem doch noch zu ihrem "Glück" zwinge
In erster Linie sollen die beiden jetzt erstmal fröhlich vor sich hin wachsen und mit vollen Mägen durch das Haus kugeln.
Das mit dem einen Futterautomaten finde ich ne gute Idee, bevor du vielleicht wieder mit Finchen ein Problem bekommst, weil sie Dori ihre Mischung besser findet.
Und einen einzigen Futterautomaten nur für Dori ist sehr gut gedacht, falls Dori den nicht mag, kann sie sich ja am Futternapf von Finchen bedienen
Schön, dass du dich nun etwas entspannen magst - bringt ja nichts, da müssen nun alle durch aber wenigstens hast du Verständnis für deinen verständlichen Frust erfahren und das ist doch auch etwas wert

Viel Glück oder alles Gute,
bei dieser Umstellung und darüber hinaus!
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2019, 18:15   #22
Brummbeere
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Brummbeere
 
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Puh, mal eine kleine Zwischenmeldung.
Danke! Aber das gewünschte Glück hat nur kurz gehalten. Dori hat vor kurzem angefangen sich rollig zu verhalten (obwohl vor Monaten kastriert), also ging es ab zu unserem TA und offensichtlich ist bei der OP ein winziger Rest hormonell aktives Gewebe übrig geblieben, das nun entfernt wurde. Ich wusste gar nicht, dass sowas passieren kann.

Da sie ja nun einige Zeit vor und direkt nach der OP nicht fressen durfte, dachte ich mir, ich starte einen weiteren Anlauf mit (mehr bzw. anders gemischtem) Nassfutter. Aber nein, selbst nach fast 24 Stunden ohne Fressen sind Trockenfutterbrösel auf soßigem Schrottfutter nicht in die Katze zu kriegen....auch nicht mit Bierhefe oder Parmesan.

Was mich dabei am meisten nervt, ist der Umstand, dass sie sich häufig wie wild das Mäulchen schleckt und immer wieder zum Futter schleicht...aber fressen tut sie es nicht. Eben auch wieder Wie oft hab ich sie auch schon an Finchens Napf beim Schnuppern erwischt (die richtig gutes NF bekommt) und mich ganz unauffällig verkrümelt, um ja nicht den Durchbruch zu sabotieren, der aber nie kam.

Immerhin nimmt sie zu, hat wieder ordentlich aufgeholt. Der Pummelpopo ist wieder rund und will trotz Halskrause mit dem Flauschepopo um die Wette rennen.

Dann steht wohl oder übel demnächst doch das Futterautomaten-Training an...ich hab ja fast gehofft, das Ding umsonst gekauft zu haben.
Brummbeere ist offline   Mit Zitat antworten
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