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Alt 30.06.2016, 23:21   #1
Exilschwabe
Neuling
 
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Standard Mein "schwieriges" Dreibein

Seit fünf Wochen lebt die dreibeinige Sissi bei mir.



Eine hübsche Katze, die fast ein Jahr auf ein neues Zuhause warten musste...

Kurz ihre Geschichte:
Als ca. 4 Monate altes Kätzchen wurde sie mit zertrümmertem Hinterlauf bei einem Tierarzt einfach über den Gartenzaun geworfen. Sie wurde entdeckt, ließ jedoch niemanden an sich heran und musste letztlich mit einer Lebendfalle und einer Schale Milch gefangen werden. Für ihr rechtes Hinterbein gab es keine Rettung, es musste amputiert werden...
Als die Wunde verheilt war, sollte sie in die Katzenfamilie des Tierarztes integriert werden, was leider nicht wirklich gelang. Sie hat bei einem relativ kurzhaarigen Körper einen recht buschigen Schwanz und als sie diese "Flaschenbürste" aufstellte, verstanden das gleich einige Katzen als Angriffs-Signal. Ihr fehlendes Bein und die damit verbundene "hoppelnde" Bewegung machten es für sie auch nicht einfacher...
Sissi wechselte aus Unsicherheit zwischen Angst (sie kam teilweise tagelang nicht nach Hause, wenn die anderen Katzen um das Haus herum waren) und Aggressivität.

Nun wollte ich dieser armen unverstandenen Katze ein "normales" Zuhause bieten mit Ruhe, Rückzugsmöglichkeiten und Freigang. Am Anfang war sie mehr als schüchtern, saß 5 Tage nur unter dem Regal, aber dann taute sie auf.

Nun habe ich mit dieser Katze folgende Probleme:

1. "Katzensprache"
Sissi hat "Artikulationsprobleme". Sie kommt zu mir, reibt ihr Köpfchen und brummt dabei wie eine Furie. Sie meint das nicht böse, sie brummt einfach so, aber Probleme mit anderen Katzen sind da einfach vorprogrammiert.

2. Gleichgewicht:
Sie hat teilweise Probleme, das Gleichgewicht zu halten. Sie steht z.B. vor dem Katzenklo und kratzt ihre Kuhle, solange sie auf festem Boden steht und deckt ihr Geschäft auch von außen zu. Allerdings benutzt sie daher nur den Frontbereich vom Klo...

3. "Mäkeltante"
Bei der Tierarztfamilie mit 13 eigenen und Pflegekatzen stand eine ganze Reihe Näpfchen in einer Reihe in der Küche, jedes mit einem anderen Nassfutter bestückt (zumindest 5-6 Sorten pro Mahlzeit, vom Discounter- bis zum Premiumfutter) und die Katzen fraßen aus dem Näpfchen, das ihnen an diesem Tag am besten zusagte. Meine Sissi war so eine, die an jedem Näpfchen schleckte, aber nirgendwo begeistert fraß.
Eine solche Auswahl kann ich nicht bieten. Ich habe nun alles ausprobiert, was es an "sehr gutem" oder zumindest "ordentlichem" Futter es bei uns im Umkreis gibt:
Catz finefood: wurde 2 Tage lang komplett gefressen (85 Gramm), dann nicht mehr angeschaut
Catz finefood Mousse: nicht mal probiert
Animonda Carny: Ca. 40 Gramm (von 100 Gramm) gefressen, dann nie mehr angeschaut
Miamor Feine Filets: Wird als einziges Futter in allen Sorten gerne gefressen, ist mir aber nicht ausgewogen genug. Mische ich ein anderes Futter darunter, wird es auch nicht mehr gefressen, auch wenn es nur ein Teelöffel voll ist.
Grau, Christopherus, Almo Nature, Animonda vom feinsten...:
Es wird mal dran geschleckt, aber mehr als ca. 20 Gramm werden nicht gefressen. Wenn sie, wie sie es in ihrer Pflegefamilie tat, von 5-6 Sorten jeweils eine kleine Portion frisst, ist das ja okay, aber bei mir stehen halt keine 5-6 Sorten pro Fütterung herum...
Vielleicht sehe ich das mit dem Fressen auch zu tragisch. Sissi ist mit ihren zwei Jahren klein und leicht (knapp 3kg). Ihre Vorgängerin bei mir war eine 6-Kilo-Maine-Coon, die ganz andere Portionen wegputzte...

Hat hier jemand eine Idee, wie ich der Süßen das Essen noch schmackhaft machen kann?
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Alt 01.07.2016, 01:10   #2
Petra-01
Forenprofi
 
Petra-01
 
Registriert seit: 2007
Ort: Rhein-Ruhr-Gebiet
Beiträge: 14.935
Standard

Hallo und willkommen im Forum.

Schön daß du dem Dreibeinchen eine Chance gegeben hast.

Hast du denn noch andere Katzen, wie viele, wie alt sind sie und wie kommen sie mit ihr klar?

Zum Verhalten untereinander kann ich nicht viel beitragen, da haben wir andere Experten.
Aber beim Futter würde ich darauf vertrauen daß sie sich gewöhnt weniger Auswahl zu haben, ich würde zwei oder drei mal am Tag eine Portion Futter hinstellen und stehen lassen.
Anwärmen hilft oft um den Geruch zu intensivieren.
Ein Hauch Bierhefe oder ein Hauch Butter oder Sahne kann helfen oder eine winzige Menge gemörsertes Trockenfutter drüber gestreut auch.

Und ich würde eine oder zwei Marken verwenden, davon je zwei oder drei Sorten und damit mal probieren, mehr nicht.
Sie wird sich daran gewöhnen meine ich.
__________________
Petra

In meinem Herzen und unvergessen,Indi mein Herzenskater, Paul der Beste für immer, der schöne Willie und "hi Maus" Ilse
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Alt 01.07.2016, 21:57   #3
Exilschwabe
Neuling
 
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Ich selbst habe zur Zeit nur die Sissi, da für sie ausdrücklich ein Einzelplatz gesucht wurde. Ich fragte extra in der Pflegestelle, ob es dort nicht eine Katze gäbe, mit der sie zumindest "einigermaßen" auskäme, aber negativ: Keine der zwölf anderen Katzen mochte Sissi, und sie mochte auch keine einzige. Nicht einmal die kleinen Kitten hat sie akzeptiert...
Meine Eltern wohnen nebenan, die haben auch nur noch eine Katze, nachdem die Zweite Anfang des Jahres mit fast 20 Jahren gestorben ist. Die verbliebene Katze der Eltern ist 18 Jahre alt und auf einem Auge blind... Es sind also zwei Freigänger vorhanden, wobei sich eine jede in ihre eigene Wohnung zurückziehen kann. Als Sissi (das Dreibein) die Walburga (die Einäugige) im Garten schlafen sah, rannte sie panisch in meine Wohnung zurück
Ich hoffe, dass sie bei mir selbstbewusster wird und merkt, dass es auch nette Katzen gibt. Dafür ist die alte und extrem ruhige Walburga hoffentlich geeignet...
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Alt 03.07.2016, 13:00   #4
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Für ein gutes Leben als Dreirädchen würde ich an deiner Stelle nach einer Leitkatze für Sissi gucken.
Also eine soziale und selbstbewusste Katze, an der sich Sissi orientieren und lernen kann.

Unser Dreirädchen hat ihr rechtes Bein in einem ähnlichen Alter wie Sissi verloren, mit rd. sechs Monaten, und sie verbrachte die erste Zeit (bis sie dann kurz nach der OP bei uns einzog) nach dem Unfall und bis nach der OP in Einzelhaft, weil sie eben auch nicht springen sollte.

Als Pfötchen bei uns einzog, war sie ein schüchternes kleines Bündel Katze, das unterm Bett wohnen musste, wie die Altkatzen (die ein Jahr ältere Nine und unser alter Herr, der Nickerkater) beschlossen hatten.

Pfötchen durfte zwar nach einer angemessenen Zeit nach oben, also ins Bett, umziehen, und dann auch sonst überall hin, aber sie war in ihrer Bewegung doch arg eingeschränkt und traute sich nur wenig zu.

Ich find dann an, nach einem möglichst gleichaltrigen Mädel zu suchen, das Pfötchen helfen könnte, also als neue Freundin, dass Pfötchen sich mehr trauen und auch insgesamt selbstbewusster und mutiger werden würde.

Als dann die ein halbes Jahr jüngere Mercy bei uns einzog (und natürlich auch erstmal unterm Bett wohnen musste ), zog Pfötchen direkt wieder nach unten, und die beiden stapelten vom ersten Tag an.

Wo Mercy war, wollte Pfötchen auch hin, und da Mercy ein echter Flummi ist (sie ist jetzt eine große und sehr sportliche Katze geworden), traute Pfötchen sich, ohne es recht zu merken, immer mehr.

Und als der Nickerkater starb und Nine die Rudelchefnachfolge nicht übernehmen konnte oder wollte, erhob sich Pfötchen zur Chefin und regiert auch heute noch mit eiserner Kralle.

Klar, Pfötchen hoppelt - wie du es auch von Sissi beschreibst - wenig elegant durch die Gegend, und sie sieht vorne rum aus wie ein Bulldozer, da sie eine so ausgeprägte Arm- und Schultermuskulatur entwickelt hat, aber sie klettert in Windeseile auf jede Kratzsäule und jeden Kratzbaum hoch, und wenn Frau Pfote geruht, in Richtung des Fressnapfs zu blicken, weichen die anderen drei eilig zurück, damit Ihre Garstigkeit als erste probieren und fressen kann.

Innen drin ist Pfötchen allen Chefallüren zum Trotz ein anschmiegsames kleines Mädchen geblieben, das sehr eng unter der Bettdecke an mich gekuschelt schlafen will (bis sie und der Kater dann gegenseitig feststellen, dass der jeweils andere Siamese auch da ist, und die beiden sich abwechselnd neidvolle Gehässigkeiten an den Kopf schleudern ).

Noch zu Mercy:
Sie ist schon von ihrer Kittenzeit her ein ausgeglichenes und selbstbewusstes Mädchen mit einem absolut sonnigen Gemüt. Da sie mit vier Brüdern aufgewachsen war, kann sie sich gut zur Wehr setzen und mag auch wilde Katerspiele spielen. Viel lieber spielt sie natürlich Mädchenspiele, aber sie und Kater Moody sind diejenigen, die den ganzen Tag durch die Gegend rennen und auch mal wild miteinander raufen.
Und Mercy zeigt Pfötchen immer noch, was man mit vier Beinen alles anstellen und wohin man überall klettern und springen kann.
Pfötchen übt sich inzwischen daran, wie man es auch mit drei Beinen schafft, die Arbeitsplatte in der Küche (ca. 90 cm Höhe; Pfötchen springt maximal bis auf etwas über 60 cm) zu entern. Sie versucht, sich mit den Armen an dem Türgriff des Unterschranks unter der Spüle festzuhalten und dann hochzuziehen, so dass sie - wie beim Kratzbaumklettern - mit dem Bein nachstoßen und dann über die Tischkante ziehen kann.
Bisher klappt es nicht, aber Pfötchen ist eine ungemein ehrgeizige und zielstrebige Katze; ich denke, sie wird über kurz oder lang einen Dreh finden!

Aus meiner Sicht hat auch deine Sissi es verdient, mit so einer Leitkatze, wie es Mercy für Pfötchen ist (eine echte Herzensschwester), gemeinsam die Welt zu erobern!

Wir haben ein gutes halbes Jahr nach Mercy gesucht; ich habe etliche Züchter abgeklappert, die Katzen in passendem Alter hatten, und ich hatte mit Mercys Züchterin auch über Wochen hinweg Kontakt, um durch den gegenseitigen Austausch herauszufinden, ob sie wirklich DIE Katze für Pfötchen ist.
Die Mühe hat sich absolut gelohnt; Mercy ist auch für unsere anderen beiden Katzen ein echtes Sonnenscheinchen und ist bereit, alles und jeden zu lieben und immer über ein kleines Jage- oder Angelspiel in lautes Entzücken auszubrechen.

LG
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(c) handicapkatzen.info

Geändert von nicker (03.07.2016 um 13:03 Uhr)
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Alt 03.07.2016, 13:06   #5
Miss_Katie
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Ich könnte mir - nach einer gewissen Eingewöhnungszeit, in der Sissi zur Ruhe kommen kann - auch vorstellen, dass Sissi von einer stabilen, sozialen Mitkatze profitieren könnte. Vielleicht kam sie mit den 12 Katzen in der Pflegefamilie einfach nicht klar, weil es viel zu viele für sie waren?

Schau einfach mal, wie sie sich entwickelt.

Was das Essen angeht: Snow war am Anfang auch so eine Mäkelnase, und Indi ist es immer wieder mal.
Du könntest Tunfischsaft über das Futter gießen, vielleicht kommt es dann besser an?
Und du könntest eine Babywaage besorgen und Miez regelmäßig wiegen, damit du rechtzeitig erkennst, wenn sie Gewicht verlieren sollte. Solange sie das nicht tut, kannst du dich eigentlich beruhigt zurücklehnen und daran denken, dass noch keine gesunde Katze vor dem vollen Napf verhungert ist.

Wenn sie Grau nicht mag, könntest du es noch mit Terra faelis versuchen (ist, glaube ich, das teuerste und hochwertigste Nassfutter, was es gibt. Meine Katzen lieben es).
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Alt 03.07.2016, 13:18   #6
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Was hier auch noch geholfen hat (in puncto Mäkeln):

Ich habe mich für zwei Marken entschieden und von denen jeweils zwei Sorten (Geflügel und Fisch, weil meine Katzen das anderen Geschmacksrichtungen vorziehen) ausgesucht und konsequent nur die angeboten. Irgendwann haben sich die Katzen, die ja Gewohnheitstiere sind, daran gewöhnt und fressen sie jetzt relativ gern und meist auch in ausreichender Menge. Eine Zeit lang konnte ich nur eine Marke in einer Geschmacksrichtung (Vet Concept Ente) geben, weil Snow eigentlich Allergikerin gegen so ziemlich alles ist und sich phasenweise die Haare am Bauch ausgeleckt hat. Ich hatte echt Sorge, dass sie gar nicht mehr frisst, aber als die Katzen gemerkt haben, dass es einfach nichts anderes gibt, haben sie sich schnell damit arrangiert und das Futter wirklich gern gegessen - der Napf war jeden Abend leer bzw fast leergeschleckt.

Ich denke, wenn man ständig wechselt und ganz viele verschiedene Sachen abietet, verunsichert man die Katzen damit irgendwie und verstärkt das Mäkeln nur noch, weil sie mit den ständigen Wechseln und der Auswahl eigentlich überfordert sind.

In freier Wildbahn frisst die Katze ja auch das, was sie fängt, und kann nicht die Maus ablehnen, die sie gerade gefangen hat, weil sie heute mehr Lust auf Frosch hat. Klar, sie hat eine gewisse Auswahl (kann an den Bach gehen, wenn ihr nach Frosch ist - aber wenn sie keinen fängt, weil es z.B. Winter ist und gerade keine da sind, wird sie am Ende doch auf z.B. die Maus zurückgreifen müssen, die sie fangen kann), aber letzten Endes muss sie, vorausgesetzt, sie hat Hunger und trainiert nicht nur, doch das essen, was sie gerade fängt, was also da ist.

Geändert von Miss_Katie (03.07.2016 um 14:24 Uhr)
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Alt 03.07.2016, 15:09   #7
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Das Bild ist übrigens Klasse, wie hast du das gemacht? Die Miez ist wunderschön.

Falls du irgendwann mal über Vergesellschaftung nachdenkst, hol vielleicht eine Katze, die entweder schon mit Langhaarkatzen zusammengelebt hat oder selbst eine ist. Ich habe ja zwei Puschel (Birmchen vom Züchter und Perser-Higlander-Sonstwas-Mix ohne Papiere), und Snow hat einen Schwanz von den Ausmaßen einer Straußenfeder-breit und sehr buschig. Trotzdem gibt es keinerleit Probleme im Zusammenleben, zumindest nicht deswegen.
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Alt 03.07.2016, 18:51   #8
nicker
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Futtertechnisch gebe ich gern meine Nine mal bei dir in die Lehre, Katie!
Die hungert ausdauernd und dramatisch, bevor sie Futter anrührt, das ihr nix ist. *seufz*

Bei Nine (die krankheitsbedingt immerhin Grund hat, Fressen doof zu finden) hat uns geholfen, den Napf erhöht hinzustellen. Durch das ganze Durcheinander im Magen/Darmbereich incl. Nieren und Leber ist es möglich, dass ihr häufig übel ist oder sie unter zuviel Magensäure bzw. Reflux zu leiden hat.

Auch bei Stress kann natürlich der Verdauungstrakt betroffen sein und zu Unwohlsein führen, nicht anders als beim Menschen.

Einen erhöhten Futternapf beispielsweise kann man problemlos ausprobieren: einfach einen Blumentopf oder Übertopf als Unterteil verwenden und den Napf/einen tiefen Teller obendrauf stellen!

Da ich Nine ihre Medis (unters Futter gemischt) im Kennel gebe (damit der Kater nichts davon stiehlt), stelle ich Nines Futter im gesonderten kleinen Napf in ein Mariechen von KiH. Sie frisst ihre Medis auf diese Weise sehr zuverlässig und brav - und hat ihre Ruhe vor Geier Moody .

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Alt 03.07.2016, 19:00   #9
Miss_Katie
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Naja, meine haben aber auch keine Magenprobleme, d.h.irgendwann ist der Hunger größer als die Abneigung...

Wobei ich mir nicht wirklich erklären kann, warum ein Futter mal toll, mal total doof ist - und sie können mir ja leider auch nicht sagen, worauf sie gerade Appetit haben, also müssen wir das irgendwie anders lösen. Und ich habe gemerkt, dass sie oft um so mehr mäkeln, je mehr ich herumprobiere.

Indigo mäkelt aber auch, wenn sie sich nicht wohl fühlt, und dann ist es eigentlich egal, was ich anbiete. Oft nimmt sie dann aber beim Clickern Almo nature vom Löffel, so dass ich zumindest ein bißchen Nahrung in sie hineinbekommen.
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Alt 03.07.2016, 19:14   #10
Amalie
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Amalie
 
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Ich habe mal eine kleine Fundkatze für einige Wochen bei mir bis der Besitzer gefunden werden konnte. Die Kleine futterte nach meinem Gefühl auch fast gar nichts. Ich war sogar bei der TA mir ihr. Aber alles war im normalen Bereich. Sie kam mit den täglichen ca. 100 g Nassfutter und einigen Leckerlies gut über die Runden. Sie wog aber auch nur rund 3 kg. Als ich mir weniger Gedanken über ihre Futterei machten, mäkelte sie auch weniger und futterte mehr.
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Viele Grüße von Lisa mit ihren Katzen Julchen, Wendelin, Mira und Trixi.
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