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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 26.03.2017, 21:16   #1
Thyria
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Standard Sissi hat Atemprobleme

Hallo zusammen,
meine Sissi ist krank, Alter ca. 14-16 Jahre. Sie ist sehr zierlich, wiegt aktuell 2,6kg. Sissi hat eine SDÜ, die mit Vidalta 10 nur mäßig unter Kontrolle war. DO erfolgte Umstellung auf Thyronorm in flüssig, da Tabletten in letzter Zeit nur schlecht genommen wurden. Das nur nebenbei .... mein eigentliches Problem folgt jetzt erst:


Seit DI war der Hals entzündet, aber kein Fieber, Nase, Augen waren ok. Sie atmete teilweise hörbar laut ein und pfiff beim Fressen. Es gab Bisolvon als Schleimlöser und Baytril als AB. Damit wurde es zunächst deutlich besser. Jedoch war ich recht besorgt und DO waren wir zur Kontrolle, soweit war alles ok.

Seit heute Morgen hatte Sissi dann trotz AB und Schleimlöser verstärkte Atemnot, sie atmete teilweise nur über das Maul, das auch noch laut hörbar. Die ganze Zeit war sie ansprechbar, interessiert, kuschelte und spielte - nur fressen wollte sie heute morgen nicht.

Wir sind dann in die TK, dort wurde sie geröntgt. Lunge, Herz sind ok (im letzten Frühjahr habe ich auch einen Herzschall durchführen lassen, der war damals auch ok.).
Die Luftröhre ist allerdings verengt und was das ist, kann man nicht sagen. Es könnte sich um einen Fremdkörper, um einen Tumor, ein Zuschwellen durch eine Entzündung etc. handeln. Die TK hat daher etwas abschwellendes gespritzt, leider weiß ich den Namen des Medikaments nicht. Auf der Rechnung steht es leider auch nicht drauf.

Seitdem geht es Sissi deutlich besser, Atmung ist normal, sie hat auch etwas gefressen.

Damit wir wissen, was los ist, habe ich nun morgen einen Termin bei dem Spezialisten dort in der TK, der eine Endoskopie durchführen wird. Nun bin ich aber total besorgt, Sissi ist so leicht und hat die SDÜ, ist auch nicht mehr die jüngste Katze. Wie verkraftet sie wohl die Narkose? Kann man bei Endoskopien eine Inhalationsnarkose durchführen lassen?

Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht? Allerdings überlege ich gerade, ob ich das überhaupt durchführen lassen soll, da es Sissi viel besser geht und ich Sorge habe, dass die Narkose mehr Schaden anrichtet ....

Vielen Dank schon mal für eure Meinungen
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Alt 27.03.2017, 09:33   #2
Lehmann
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Fahr mit der Katze in die TK und besprich`bitte deine Sorgen mit dem TA.

Der wird es nicht zum ersten Mal machen und kann dir viel eher etwas zu den Risiken und der für deine Katze besten Narkoseart sagen, als wir im Forum. Jeder halbwegs kompetente TA wird keine Endoskopie machen, wenn die Risiken zu gross sind.
Ich drücke euch die Daumen.
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Alt 27.03.2017, 09:46   #3
Thyria
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Danke für die Antwort.
Ich habe jedoch den Termin abgesagt, da Sissi wieder normal atmet und auch frißt. Weiteres Vorgehen werde ich nun erst mal mit meiner Stamm-TÄ abklären.
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Alt 27.03.2017, 10:00   #4
Fibie
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Hallo Thyria,
Gut das es Sissi wieder besser geht. Ich vermute, das sie cortion bekommen hat, das ist auch zum abschwellen.
Falls es aber wiederkommt solltest du es schon abklären lassen, klar ist es in dem Alter nicht so easy wie bei jungen Katzen aber das sollte der TA entscheiden, ob die Narkose möglich wäre.

Alles Gute
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Alt 28.03.2017, 11:34   #5
MäuschenK.
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War es ein Depot-Cortison?
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Alt 28.03.2017, 11:48   #6
Maiglöckchen
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Solte die Atemnot wieder auftreten, würde ich bei Sissi mal die SD schallen lassen. Wenn die sich da die Adenome vergrößern, kann auch die SD auch schon mal auf die Luftröhre drücken und Atemnot verursachen.
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Alt 28.03.2017, 12:04   #7
Thyria
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Das Problem ist wieder da, Cortison war übrigens das Medikament laut dem Bericht der TK, die mir morgens telefonisch jedoch noch versicherten, dass es kein Cortison war

Es ist so, dass das schleichend schlimmer wird, d.h. heute morgen waren wieder Geräusche beim ein- und ausatmen vorhanden. Sissi hat jedoch gut gefressen und gespielt.

Aktuell hat sie keine Maulatmung.

Nein, es war kein Depot, sondern nur ein kurzzeitiges.

Meine TÄ spricht nun mit der TK das weitere Vorgehen ab. Wir haben jetzt Schilddrüse, Asthma, Nebenwirkungen, etc. als mögliche Ursache ....

Weitere Untersuchungen werden jetzt wohl noch folgen, aktuell weiß ich jedoch noch nicht, welche.

Danke auf jedenfall für die Tipps und Ratschläge
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Alt 28.03.2017, 12:27   #8
MäuschenK.
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Zitat:
Zitat von Thyria Beitrag anzeigen
Meine TÄ spricht nun mit der TK das weitere Vorgehen ab. Wir haben jetzt Schilddrüse, Asthma, Nebenwirkungen, etc. als mögliche Ursache ....
Auch eine Infektion aus dem Katzenschnupfen-Komplex sollte mit auf die Liste der Verdächtigen. Sollten sich im Rachen immer noch entzündliche Symptome zeigen, wäre sicherlich auch ein Abstrich auf alle Katzenschnupfenerreger sinnvoll.
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Alt 28.03.2017, 21:43   #9
Thyria
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Heute Abend war das Atmen unauffälliger, meine TÄ schlägt vor, mir Prednisolon zu behandeln um die Atemnot zu lindern, gleichzeitig den Thorax mit einem US zu kontrollieren. Es scheint, dass sich wohl eher etwas um die Luftröhre gelegt zu haben ....

Sissi wirkte heute Abend auch wieder fitter, futterte gut, kuschelte, spielte ....

Aktuell bin ich etwas ratlos.


Geändert von Thyria (30.03.2017 um 12:17 Uhr)
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Alt 30.03.2017, 12:17   #10
Thyria
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Jetzt habe ich einen Termin für einen Thorax-US und überlege, ob das überhaupt sinnvoll ist.

Im letzten Frühjahr hatte Sissi einen Herzschall bei einem Kardiologen, da ihr Bruder HCM hat. Zur Sciherheit habe ich bei Sissi dann auch einen machen lassen, der war ohne Befund, also es war alles ok.

Nun sagte man mir heute in der TK als ich den Termin vereinbart habe, dass man sich dann besonders das Herz angucken möchte, wobei das ja auch auf dem Röntgenbild unauffällig war.

Meine TÄ und die TK sagten beide, dass um die Luftröhre eine Verschattung vorhanden ist. Die TK sagte wiederum, dass man das bei einem US aber nicht sehen würde, da wäre dann eine Endoskopie mit ggfl. Spülung sinniger.

Weiterhin schließen aktuell alle die SD als Verursacher aus, genauso wie sie glauben, dass das keine Nebenwirkung von dem neuen SDÜ-Medikament ist.

Ich überlege jetzt, ob es nicht sinnvoll ist, zuerst den US zu machen und anschließend die Endoskopie.
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Alt 30.03.2017, 12:55   #11
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Zitat:
Zitat von Thyria Beitrag anzeigen
Meine TÄ und die TK sagten beide, dass um die Luftröhre eine Verschattung vorhanden ist. Die TK sagte wiederum, dass man das bei einem US aber nicht sehen würde, da wäre dann eine Endoskopie mit ggfl. Spülung sinniger.
Wenn die Verschattung sich nicht in der Luftröhre befindet, sondern "nur" außerhalb drumherum, bringt die Endoskopie mit Spülung gar nichts.

Geändert von MäuschenK. (30.03.2017 um 13:03 Uhr)
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Alt 30.03.2017, 12:58   #12
Maiglöckchen
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Zitat:
Zitat von Thyria Beitrag anzeigen
Weiterhin schließen aktuell alle die SD als Verursacher aus, genauso wie sie glauben, dass das keine Nebenwirkung von dem neuen SDÜ-Medikament ist.
Ich würde bei so was die SD nicht ausschließen, seitdem ich erlebt habe, wie Dickies riesenhaft angewachsene SD ihm die Luftröhre zugedrückt hat.

WEnn Du bereits einen US-Termin hast, was spricht denn dagegen, die SD schallen zu lassen? Dann weiß man genau, wie sie aussieht. Von außen durch Tastbefund kann man nicht immer erfühlen, ob sie sich nach hinten, also zur Luftröhre hin, vergrößert hat.

Leider praktiziert Dr. Bartels in Düsseldorf nicht mehr, sie wäre eine gute Adresse gewesen, um das abzuklären.
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Alt 30.03.2017, 14:51   #13
Thyria
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Es spricht nichts gegen den Termin, ich frage mich nur, ob das sinnvoll ist und ob es uns weiterbringt. Oder, ob ich dann direkt im Anschluss noch die Endoskopie machen lassen soll - wobei der Einwand bzgl. außerhalb und keinerlei Erkenntnis mir auch schon durch den Kopf rumgeisterte.

Ich versuche nachher mal das Röntgenbild hochzuladen, vll könnt ihr mir da auch weiterhelfen - da bin ich bisher nicht besonders bewandert drin und daher finde ich es auch noch gleich mal schwieriger eine vernünftige Entscheidung zu treffen.
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Alt 30.03.2017, 21:11   #14
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Alt 31.03.2017, 08:10   #15
Maiglöckchen
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Ich kann Röntgenbilder leider überhaupt nicht "lesen". Ich würde wohl den Schall machen und ggf. vereinbaren, das man, wenn es im US keinen Befund gibt, die Endoskopie gleich im Anschluss macht, damit Katze kein weiteres Mal zum TA muss.
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