Stierkampf Aktuelles! - EU Abstimmung

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Ist gerade wieder ein aktuelles Thema und wird in der EU morgen abgestimmt, ob das noch EU Millionen wert ist

Quelle: http://www.mdr.de/brisant/eu-sponsert-blutige-stierkaempfe-in-spanien100.html

EU subventioniert Tierquälerei Millionen für blutige Stierkämpfe in Spanien

Brisant | 21.10.2014 | 17:15 Uhr

Der Stierkampf in Spanien besitzt eine lange, blutige Tradition, die sogar mit EU-Geldern gefördert wird. Das könnte sich nun ändern. Denn ohne Subventionen könnte es den Beruf des Toreros bald nicht mehr geben.

Für manche ist es ein archaisches Schauspiel, für andere sadistische Tierquälerei: der Stierkampf. Der ist - im Gegensatz zu Frankreich und Portugal - in Spanien noch immer erlaubt. Und nicht nur das: Der Kampf Mensch gegen Tier wird von der Europäischen Union (EU) sogar hoch subventioniert. Mehr als einhundert Tierrechtsorganisationen kämpfen gemeinsam dafür, jetzt zumindest die Förderung durch Mittel der EU zu stoppen. "Es ist leider so, dass die EU im Wesentlichen dazu beiträgt, dass die Stierkampf-Industrie überhaupt noch am Leben erhalten werden kann", sagt Vanessa Reithinger von der Tierrechtsorganisation PETA. Denn alleine durch die Zuschauereinnahmen könne dieses sadistische Spektakel überhaupt nicht finanziert werden.

"Laut Aussage eines spanischen Parlamentsabgeordneten belaufen sich die Subventionen, die die EU an Züchter von Kampfstieren bezahlt, auf 130 Millionen Euro jährlich. Davon kommen circa 30 Millionen auch aus Deutschland."

Vanessa Reithinger, Tierrechtsorganisation PETA

130 Millionen Euro jährlich

130 Millionen Euro jährlich zahlt die EU an spanische Großgrundbesitzer, die Kampfstiere züchten. Dabei ist die europäische Regelung zum Tierschutz eindeutig: Tiere sollten keinen Schmerzen, Verletzungen, Angst oder Stress ausgesetzt werden. Warum also ist es so schwierig, die Subventionen für das blutige Spektakel zu streichen? Der EU-Abgeordnete Bas Eickhout hofft, dass der Haushaltsausschuss der EU die finanzielle Hilfe für die Kampfstierzüchter beenden wird. Für ihn ist es nicht akzeptabel, dass Bauern, die Stiere für den einzigen Zweck des Stierkampfs züchten, immer noch Agrarsubventionen erhalten können. Er hat einen Änderungsantrag vorgelegt, der europäische Subventionen für diese Bauern abschaffen und einsparen würde. Am 22. Oktober stimmt das Europaparlament über das neue Budget für 2015 ab, inklusive Subventionen für die Landwirtschaft.
Ein qualvoller Tod ist dem Tier gewiss

Mittlerweile lehnen mehr als zwei Drittel der Spanier den Stierkampf ab. Das Besucherinteresse schwindet. "Die Stierkämpfe sind in den letzten Jahren etwas zurückgegangen", sagt Reithinger. "Zum einen liegt das an der Wirtschaftskrise, zum anderen aber auch an dem immer geringer werdenden Besucherinteresse. Nichtsdestotrotz sterben jährlich 30.000 Stiere in spanischen Kampfarenen einen grausamen Tod." Und noch immer wird Nachwuchs herangezogen. Der Traum vieler Jungen ist es, einmal ein berühmter Torero zu sein, wie ein Filmstar bewundert und auch fast so reich zu werden. Bis zu 500.000 Euro kassiert ein Star-Torero. Noch. Die EU-Kommission könnte dazu beitragen, das zu ändern. Denn ohne Subventionen wird es diesen Beruf möglicherweise bald nicht mehr geben. Tierquälerei muss nicht durch Steuermittel finanziert werden.

Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2014, 14:47 Uhr

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EU-Subventionen für Stierkämpfe stoppen - zur Petition

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auf der Seite geht es auch zur aktuellen Petition EU Gelder nicht in diese Stierkämpfe zu stecken
 
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Jule390

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Unglaublich wofür so alles Subventionen gezahlt werden! :mad:
 
Zwillingsmami

Zwillingsmami

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Für solches "Kulturgut" kann man sich wirklich nur schämen!!! :mad:

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Nicholetta

Nicholetta

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Usambara

Usambara

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Konntet ihr das auf Facebook verlinken?
Bei mir klappt es nicht...Seite nicht verfügbar.:confused:

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erledigt, der Button weiter unten hat funktioniert.
 
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katdina

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